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Super Potsdam W

Super Potsdam W; Stern-Radio Berlin, (ID = 31888) Radio
 
Super Potsdam W; Stern-Radio Berlin, (ID = 200995) Radio
 
Super Potsdam W; Stern-Radio Berlin, (ID = 2054155) Radio
Super Potsdam W; Stern-Radio Berlin, (ID = 97849) Radio Super Potsdam W; Stern-Radio Berlin, (ID = 32311) Radio
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Super Potsdam W; Stern-Radio Berlin, (ID = 97849) Radio
Stern-Radio Berlin,: Super Potsdam W [Radio] ID = 97849 933x700
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For model Super Potsdam W, Stern-Radio Berlin, VEB, RFT, (Kombinat); - vorm. Phonetika Radio (Ostd.) - vorm. Loewe Opta AG:
Ansicht nach erfolgter Renovierung
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Stern-Radio Berlin, VEB, RFT, (Kombinat); - vorm. Phonetika Radio (Ostd.) - vorm. Loewe Opta AG
alternative name
 
Phonetika Radio Berlin, VEB; Berlin, (Ostd.)
Year: 1956–1958 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: ECC85 ECH81 EF89 EABC80 EM80 EZ80 EL84
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 473/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110, 127, 220, 240 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
Power out 3 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Super Potsdam W - Stern-Radio Berlin, VEB, RFT,
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 470 x 320 x 225 mm / 18.5 x 12.6 x 8.9 inch
Notes

[596-24B] Variometerabstimmung AM und FM! Verschiedene Holzoberflächen, auch in lackschwarz.

Gehäuse-Varianten mit gleichem Chassis: Potsdam K und Potsdam K II
Moderne Gehäuse (abgerundet / kantig) von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee entworfen.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 9.1 kg / 20 lb 0.7 oz (20.044 lb)
Price in first year of sale 400.00 DM
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Mentioned in -- Original-techn. papers. (Funkverlag Hein, Service-DVD)
Literature/Schematics (1) Radio und Fernsehen (DDR) (1957 Nr. 7 und 23)


All listed radios etc. from Stern-Radio Berlin, VEB, RFT, (Kombinat); - vorm. Phonetika Radio (Ostd.) - vorm. Loewe Opta AG
Here you find 234 models, 215 with images and 171 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Stern-Radio Berlin,: Super Potsdam W
Threads: 2 | Posts: 6
Hits: 2747     Replies: 2
stern-berl: W; Potsdam
Martin Renz
04.Jan.05
  1

Reparatur Potsdam W

Wer kann mir bei der Reparatur des Gerätes behilflich sein?

Ausgangslage:

  • starkes Brummen
  • schwacher UKW-Empfang möglich
  • kein MW/LW Empfang (Ferritkerne der Variometerspulen fehlten)
  • krachendes Lautstärkepoti (R26/R25)
  • kaum sichtbares Leuchten der EM80

Erste Massnahmen:

Überprüfen der Netzteilelkos:

  • 1 Elko taub (C54), zu hoher ESR-Wert des anderen (C55)> Austausch der beiden Elkos im Gehäuse des Orginalbechers, Ersatz durch neue Elkos.
  • Austausch von Elko C60
  • Austausch von C45, C46, C51, C53
  • Reinigung von Poti R25/26. Die Nieten wurden durch Schrauben M2,6 ersetzt.
  • Ersatz des Skalenseiles und Wiedereinsetzen der Ferritkerne, die ich wunderbarer Weise in einer Schachtel mit alten Röhren fand, die mir die Vorbesitzerin des Radios mitgegeben hatte.
  • Austausch der EM80
  • Überprüfung der restlichen Röhren mit RPG Funke W19
  • Austausch der EABC80 wegen schwacher Emission der Triode
  • die ECH81 schwächelt etwas bei der Triode (ca. 50% Emission), mangels Ersatz in der Schaltung belassen.

Ergebniss:

NF-Teil funktioniert nun ordentlich, die Spannungen dort sind in der Toleranz. UKW-Empfang im Keller zufriedenstellend mit 2 Dipol-Drähten am Antenneneingang

Die Abstimmanzeige funktioniert soweit ordentlich.

Mittelwelle und Langwelle sind jedoch nur äusserst schwach zu empfangen, d.h. nur mit einem 10m Draht als Antenne und Erdung sind einige Sender, vor allem nachts hörbar. Der Skalenbereich stimmt natürlich auch noch nicht, macht aber Hoffnung auf die Möglichkeit des korrekten Abgleichs.

Ich würde nun gerne MW und LW besser zum Laufen bringen und würde mich über Hilfe dazu freuen. Mir steht leider kein Prüfsender zur Verfügung. Ein NF-Generator bis 100 kHz Sinus/Rechteck und der lange Draht ("Antenne") ist alles. Dazu bei Bedarf noch 2-Kanal-Oszi, Frequenzmeßgerät, div. Röhrenvoltmeter, Digital-Multimeter.

Beim Versuch mit dem Rechteckgenerator bei 100 kHz etwas HF einzuspeisen ergaben sich beim leichte Verstimmen des Generators Frequenzanzeigen zwischen 468 kHz und 472 kHz hinter den ZF-Filtern. Sollte das nicht etwas weniger sein?

Wer kann mir sagen, wie ich vorgehen könnte? Die Meßwerte der Spannungen habe ich in folgenden überarbeiteten Schaltplan eingetragen: Das Original des RM ist leider teilweise kaum/nicht leserlich. Vielleicht hat auch jemand eine Abgleichanleitung?

freundliche Grüße

Martin Renz

Attachments

Till Krüger
05.Jan.05
  2 Hallo Martin,

ich hab zwei dieser Geräte, beide im Bestzustand nach Reparatur.
Wir können gern per Mail weitermachen, sollte nicht das Problem sein.
Meine beiden empfangen im Keller jeweils 11 Sender an einem einfachen
Flachbandkabel-Dipol.
Ich schaue gegen Abend in den Mail-Kasten.

m.f.G.
T.K.
Martin Renz
05.Jan.05
  3 Hallo Till,

gerne würde ich auf dein Angebot eingehen, Du hast im Profil aber Deine e-mail Adresse nicht freigegeben, so dass ich dich nicht anmailen kann. Da sie bei Freigabe nur für Mitglieder sichtbar wird, solltest Du sie am besten freischalten.
Danke Martin

5.1.2005 später:
So, inzwischen klappt der Kontakt, wenn alles erfolgreich abgeglichen ist, werde ich hier berichten.
13.2.2005
Ein Bericht zur Renovierung des Gehäuses ist hier zu finden: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=43750
Der restliche Reparaturbericht folgt. Herzlichen Dank an Till Krüger, der mir mit viel Geduld und Einsatz dabei ganz hervorragend geholfen hat.
 
Hits: 1971     Replies: 2
rfsb: Probleme mit Variometerschaltung bei Potsdam W
Martin Renz
23.Jun.04
  1

Hallo Radiofreunde,

beim Restaurieren eines Potsdam W von Stern Radio stehe ich etwas auf dem "Schlauch":
Laut Schaltplan handelt es sich um eine Abstimmung mittels Variometerspulen. Der Verlauf des Skalenseiles durch die 2 gekennzeichneten Spulen legt dies auch nahe. Ich hätte nun irgendeinen Ferritkern oder ähnliches auf dem Skalenseil vermutet, mit dessen Hilfe die Spulen verstimmt werden. Es ist da aber nichts als gähnende Leere. Auch keine Spuren, dass da mal was war. Kann mir jemand einen Tip geben, wie die Abstimmung funktioniert (hat)? Da das Gerät augenscheinlich unverbastelt ist, kann ich mir keinen Reim darauf machen.

 

Der UKW-Teil funktioniert wohl ähnlich, da aber im Blechgehäuse abgeschirmt, ist er nicht ohne weiteres einzusehen. Der Empfang auf UKW ist in Ordnung, soweit ich dies bis jetzt feststellen kann. (Es gibt noch einige Wackler um den Lautstärke/Tonsteller, denen ich zunächst nachgehen muß, u.a  wegen defektem C)

Ich würde mich über Tips freuen

viele Grüße
Martin Renz

Henning Oelkers
23.Jun.04
  2

Lieber Martin Renz,

sie liegen mit allen Ihren Vermutungen richtig: Variometerabstimmung, 2 abgestimmte Kreise, Skalenseilverlauf durch beide Spulen etc.

Entweder wurde dieses Seil irgendwann gewechselt, und die Kerne dabei "vergessen", oder die Kerne haben sich gelöst, und liegen in irgendeiner ( Gehäuse?? ) - Ecke.

Versuchen Sie ggf Kerne von alten Autoradios zu verwenden, dort wurde vornehmlich Variometerabstimmung verwendet.

Interessant wird dann noch der Abgleich ( durch verschieben der Kerne auf dem Seil )

Viel Erfolg wünscht

Henning Oelkers.

Wenn Sie weitere Fragen haben, .... gerne! 

Martin Renz
24.Jun.04
  3

Guten Tag Herr Oelkers,

vielen Dank für Ihre Antwort und die Bestätigung, dass die Ferritkerne fehlen. Ich werde es einmal mit jeweils 2 Abgleichkernen versuchen, die von den Abmessungen in etwa passen. (Spuleninnendurchmesser ist 8mm, Spulenlänge 50mm). Ich vermute, dass das Skalenseil einmal gewechselt wurde, und dabei die Kerne einfach weggelassen wurden. Das Radio stand Jahrzehnte bei einer alten Dame in Berlin und wurde wahrscheinlich nur auf UKW benutzt. Da der Antrieb der Variometerspule für UKW über das selbe Skalenseil erfolgt, war ein neues Skalenseil nötig, auch wenn auf den MW/LW Empfang verzichtet wurde. Diese Vermutung wird durch die unterschiedlichen Materialien der beiden Skalenseile gestärkt. Das fragliche besteht aus Nylon, das andere aus Garn. Ich werde über Erfolg oder Misserfolg berichten, was aber noch einige Zeit dauern kann, da wohl auch einige C's nicht ganz hasenrein sind und ich nur gelegentlich zum basteln komme.

viele Grüße

Martin Renz

 
Stern-Radio Berlin,: Super Potsdam W
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