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Telefunken Katzenkopf 230W (T230W)

Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 19934) Radio
 
Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 21222) Radio
 
Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 21223) Radio
 
Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 731509) Radio
 
Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 733488) Radio
Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 24724) Radio Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 24725) Radio
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Telefunken Katzenkopf 230W ; Telefunken (ID = 24724) Radio
Telefunken: Telefunken Katzenkopf 230W [Radio] ID = 24724 926x628
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For model Telefunken Katzenkopf 230W (T230W), Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH:
aus Sammlung Frerichs
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
Year: 1931/1932 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 4: RENS1204 REN904 RE134 or RES164 or RES164d RGN354
Main principle TRF with regeneration; 1 Special; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 2 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 107-220 Volt
Loudspeaker - This model requires external speaker(s).
Power out
from Radiomuseum.org Model: Telefunken Katzenkopf 230W - Telefunken Deutschland TFK,
Material Bakelite case
Dimensions (WHD) 405 x 245 x 180 mm / 15.9 x 9.6 x 7.1 inch
Notes 1 Regler. EE: Die Telefunken Radios 230 W bzw. 230W - aber auch die Telefunken Radios 340WL und 340GL mit dem schönen Holzgehäuse haben den Sammlernamen «Katzenkopf» erhalten. Oft finden Sie auch den Ausdruck T340GL oder Telefunken Radio T230W etc. Katzenkopf ist also keine offizielle Bezeichnung für das Telefunken Radio 230 W. Radios von Telefunken sind bis zum Krieg durch die Mutterfirmen AEG oder Siemens hergestellt worden.Suchen Sie mit Modellname, nicht mit Herstellername oder Telefunken Radio. Hier ist für Meldung die Modellbezeichnung extra mit Telefunken ergänzt. Mit dem SEARCH oben rechts können Sie Telefunken Radio verwenden, um z.B. Forumsartikel über Telefunken Radios zu erhalten.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 6.5 kg / 14 lb 5.1 oz (14.317 lb)
Price in first year of sale 216.00 RM !
Collectors' prices  
Source of data Katalog Radio-Zentrale Prohaska 1931/32 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange + FS-Bestückungstabellen
Mentioned in Radio-Schnorr-Katalog Nr.53 1931/32
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
Here you find 3401 models, 2964 with images and 1956 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Telefunken: Telefunken Katzenkopf 230W
Threads: 1 | Posts: 6
Hits: 3667     Replies: 5
telefunken: 230W; Telefunken 230 W Katzenkopf Audionschaltun
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
12.Jan.06
  1

Nach Restaurierung und anschließender Inbetriebnahme fielen leichte Verzerrungen in der Wiedergabe auf, vor allem bei gößeren Feldstärken. Der Verdacht fiel sofort auf das Audion, das eine etwas andere Schaltung als üblich aufweist (siehe Schaltbild).

Der Spannungsteiler aus R1/R2/R3 von +Ua nach Masse soll offensichtlich den Arbeitspunkt der Röhre festlegen. Das Gitter liegt über den Gitterableitwiderstand an einer gegenüber der Kathode positiven Spannung und R3 dient gleichzeitig als Kathodenwiderstand. Bei positiver Gittervorspannung würde allerdings Gitterstrom fließen, der über den Gitterableitwiderstand zu einem Spannungsfall führt. Es wird sich also am Gitter eine resultierende Spannung einstellen.
Durch den Kathodenstrom an R3 erzeugten Spannungsfall erhält der Gitterkondensator eine gewisse Vorspannung, die allerdings sinken müsste, wenn ein HF-Signal auf das Gitter trifft (Audionfunktion).
Die Verhältnisse sind also etwas komplex und vermutlich auch anfällig gegen Alterung der Bauelemente.
Messungen zeigten, dass R3 statt 300 nur 270 Ohm und R1 200k hatte. Eine versuchsweise Änderung auf Nennwert brachte leichte Verbesserung in der Wiedergabe. Die Messung der Gittervorspannung direkt am Gitter mit Digital-VM ergab -0,3 V, wobei aber logischerweise der Empfang aussetzte.
Die Spannungen an R2 und R3 ändern sich mit oder ohne HF-Signal nur unwesentlich.
Sollte die Schaltung bei größeren HF-Signalen Verzerrungen verhindern, indem der durch den Spannungsteiler im signallosen Zustand definierte Arbeitspunkt durch die sich bei HF-Signal ändernde Spannung an R3 verschoben wird?
Wer kann die Schaltung besser erklären oder eine Literaturangabe machen?

Gruß Hans-Dieter Haase

Georg Beckmann
13.Jan.06
  2 Hallo Herr Haase,

ich bin ziemlich sicher, dass die untere Seite des R2 an Masse und nicht an die Kathode muß.
Eine Begründung liefere ich noch nach, jetzt hab ich grad wenig Zeit. Probieren Sie es einfach aus, passieren kann da nichts.

Gruß

Georg Beckmann
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
13.Jan.06
  3 Hallo Herr Beckmann,

das habe ich natürlich auch probiert. Empfang wird dann wesentlich leiser und sehr verzerrt durch das dann positive Gitter.
Diese "merkwürdige" Audionschaltung entspricht dem Original, da war nichts verbastelt (siehe auch Telefunken-Werkstattbuch 1). Den Kathodenwiderstand kennt man ja sonst nur vom Anodengleichrichter.

Gruß Hans-Dieter Haase
Georg Beckmann
13.Jan.06
  4 Hallo Herr Haase,
wenn die Schaltung so stimmt, verstehe ich den Zweck der Kombination R3 / 6nF nicht richtig. Das ganze ist ein Hochpass mit ca. 555 kHz Grenzfrequenz. Das heisst, die Röhre verstärkt die gleichzurichtende HF stärker als die NF. Vermutlich muß man bei der Schaltung einfach gewisse Nachteile in Kauf nehmen. D.h. vielleicht wars ja im Original nie besser. Durch eine Änderung von R1/R2 könnte man den Arbeitspunkt der Röhre noch etwas verschieben, um zu probieren, ob da noch was zu machen ist. Für die Gleichrichtung der HF soll die Röhre ja in einem möglichst nichtlinearen Bereich arbeiten, für die NF im linearen Bereich, also irgend ein Kompromiss. Wenn dann der Empfangspegel noch sehr unterschiedlich ist, wirds vielleicht einfach nicht besser gehen.

Grüße aus dem Schwabenland

Georg Beckmann
Wolfgang Holtmann
13.Jan.06
  5

Hallo Herr Haase und Herr Beckmann

Viele Hersteller geben dem Gitter einer Audionstufe eine leichte pos. Vorspannung, um bei mittleren Feldstärken eine lautere und reinere Wiedergabe zu erzielen. Dafür ist der Spannungsteiler 150k und 2k gedacht. Die Katodenkombination hat hierauf keinen Einfluss. Für Fernempfang ist diese Vorspannung übrigens ungünstig. Das konnte ich mit meinem Versuchsaufbau mit der TUNGSRAM AG495 (= REN904) bestätigt finden.

Allerdings klingen die meisten Sender unrein (auch bei anderen Geräten!), was sicherlich mit den heutigen hohen Modulationsgraden (90-100%) zusammenhängt. Sauber klingt eine Modulation von etwa 60% in den Spitzen.

Mir war auch nicht im ersten Moment die Funktion der Katodenkombination deutlich. Die Erklärung liegt in der Funktion der Einspeisung des externen Tonabnehmers.

Um in den geradlinigen Teil der Kennlinie zu kommen, ist eine Verlagerung des Arbeitspunktes in neg. Richtung erforderlich. Diese Vorspannung von ca. 1,6V wird an der Katodenkombination gewonnen. Sobald der Umschalter in Stellung TA steht, wird die rel. niederohmige Schalldosenspule direkt zwischen Gitter und Masse(!) gelegt. Damit bricht die über Rg = 2 MOhm zugeführte pos. Vorspannung zusammen, wird also unwirksam. Jetzt bestimmt nur noch die Katodenspannung von ca. 1,6V den Arbeitspunkt zur NF-Verstärkung.

Grüße aus der Nähe von Maastricht

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
14.Jan.06
  6

Hallo Herr Holtmann und Herr Beckmann,

vielen Dank für Ihre Hilfe. Den Tonabnehmeranschluss hatte ich völlig übersehen, da ich den mangels Hardware nie teste.
Die Verzerrungen sind mir natürlich auch schon bei anderen Audions aufgefallen, aber hier bin ich wegen der "etwas anderen Schaltung" neugierig geworden. Jetzt ist alles klar.
Der hohe Modulationsgrad als Grund für die Verzerrungen war mir bislang nicht in den Sinn gekommen.
Per Email habe ich auch kompetente Antworten erhalten, die den gleichen Sachverhalt erklären. Dafür an auch dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.
Manchmal braucht man eben doch den Denkanstoß von außen.

Grüße aus Nienburg
Hans-Dieter Haase


Nachtrag:
Nachdem Herr Holtmann schon auf den Einfluß des Modulationsgrades auf die Verzerrungen hingewiesen hat, hat mich Herr Knoll auf folgenden Thread  hingewiesen: http://www.radiomuseum.org/forum/moderne_modulation_von_am_sendern.html.
Darauf hin habe ich mir das noch einmal angeschaut. Mein Haussender auf Mittelwelle, Radio Bremen, praktiziert diese DCC offensichtlich auch. Man kann sehr schön beobachten, wie die Feldstärke bei den lauten Stellen um ca. eine S-Stufe ansteigt. Hauptsächlich dann kommt es auch zu den hörbaren Verzerrungen. Ich war also, verwirrt durch die etwas andere Audionschaltung, auf der falschen Spur.
Aber das hat zur Klärung der Schaltungsfunktion geführt und dafür nochmals herzlichen Dank.

 
Telefunken: Telefunken Katzenkopf 230W
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