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EFM11

Information - Help 
ID = 245
       
Country:
Germany
Brand:
Developer: Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH 
Tube type:  Mag.Eye-Pentode   Controlling (mu) 
Identical to EFM11
Similar Tubes
Heater different:
  UFM11
Other base:
  EFM1 ; WE18
First year Jul.1938 Tube leaflet collection E.Erb Analysis by original leaflets (V7)
First Source (s)
15.Jul.1938 : Funk 1938 #14
Predecessor Tubes AM2   C/EM2  
Successor Tubes 1939   EM11  

Base German Steel Y8A, 1938 (Codex=R)
Filament Vf 6.3 Volts / If 0.2 Ampere / Indirect / Parallel / series AC/DC
Tube prices 20 Tube prices (visible for members only)
Literature Taschenbuch zum Röhren-Codex 1948/49   
  efm11.png
  EFM11: Courtesy Bureau Belper (De Muiderkring, Bussum), Scan Frank Philipse
Karel De Reus †
 
efm11.jpg
EFM11: Röhrensammlung
Wolfgang Bauer

 
55.png
EFM11: Telefunken Werkstattbuch
Wolfgang Bauer

 
daten_efm11_aufbau.png
EFM11: Rundfunkröhren Ratheiser 1949
Gerhard Heigl


Usage in Models 2= 1938? ; 52= 1938 ; 5= 1939? ; 54= 1939 ; 2= 1940?? ; 4= 1940? ; 18= 1940 ; 1= 1941? ; 8= 1941 ; 1= 1942?? ; 1= 1942 ; 1= 1943? ; 6= 1943 ; 1= 1944?? ; 1= 1944? ; 5= 1944 ; 1= 1945 ; 1= 1946?? ; 2= 1946? ; 5= 1946 ; 1= 1947? ; 7= 1947 ; 2= 1948? ; 14= 1948 ; 2= 1949? ; 6= 1949 ; 4= 1950?? ; 1= 1950? ; 28= 1950 ; 1= 1951?? ; 3= 1951? ; 11= 1951 ; 1= 1952? ; 4= 1952 ; 1= 1953 ; 1= 1959 ; 1= 9999

Quantity of Models at Radiomuseum.org with this tube (valve, valves, valvola, valvole, válvula, lampe):259



Forum contributions about this tube
EFM11
Threads: 2 | Posts: 5
Hits: 2911     Replies: 0
EFM11 (EFM11) alte / neue Ausführung
Detlef Kraus
26.Aug.09
  1

Die Röhre EFM 11 ist eine Verbundröhre, in der eine NF-Regelpentode mit einem Elek­tronenstrahlabstimmanzeiger vereinigt ist. Abb. 10. zeigt schematisch den Aufbau dieser Röhre. Im unteren Teil befindet sich das Fünfpolsystem, während der Anzeigeteil oben so angebracht ist, daß er am Kopfende des Röhrenkolbens beobachtet werden kann. Die Katode der Röhre ist bis in den durch den Leuchtschirm begrenzten Raum verlängert. Der Schirm ist auf der Innenseite mit einem fluoreszierenden Material (z. B. Zinksulfit, Kalziumwolframat, Zinksilikate u. a.) belegt. Die von der Katode ausgehenden Elektronen erzeugen dann beim Auftreffen auf den Schirm ein grünliches Leuchten, ein Fluoreszieren, das diesen Abstimm­anzeigern den Namen "magisches Auge" eingetragen hat. Um die Katode herum ist weiterhin ein stegloses Gitter angebracht, das durch die auftretende Raumladung eine gleichmäßige Elektronenverteilung bewirkt.

Dieses Verteilungsgitter ist mit der Katode verbunden. Außer der Katode ragen noch zwei Ablenkstäbe in den Raum des Leuchtschirmes hinein. Diese Stäbe sind mit dem Schirmgitter verbunden, während am Leuchtschirm die volle Anodengleichspannung (max. 275V) liegt. Zwischen dem Schirm und den Ablenkstäben besteht dann eine Spannungsdifferenz, die das Leuchten auf zwei Fluoreszenzflecke beschränkt. Die Bänder dieser Leuchtflecke sind durch die Wirkung des Verteilungsgitters im ganzen Bereich scharf. Da das Fünfpolsystem für den Bereich mit gleitender Schirmgitter­spannung vorgesehen ist, wird diese Spannung mit zunehmender Regelung höher. Damit, wird auch die ablenkende Wirkung der Steuerstäbe geringer, und die Leuchtflecke werden breiter.

Vom Lautstärkeregler P1 = 1 MΩ log. wird dem Steuergitter des Fünfpolteils die Nieder­frequenz zugeführt. Dabei dient der Kondensator C23 = 20 nF dazu, das Gitter für die Gleichspannung zu sperren, da die unverzögerte Regelspannung über den Ableitwiderstand R20 = 1 MΩ ebenfalls auf das Steuergitter wirken soll. NF and Regelspannung sind also in der Pentode zusammen wirksam. Damit die NF nun nicht die Leuchtflecke des Abstimm­anzeigers beeinflußt, muß die Schirmgitterspannung durch einen hinreichend großen Konden­sator C24 = 0,5 µF abgeflacht werden. Der Vorwiderstand R22 hat etwa 300 ... 350 kΩ, und die in der Pentode verstärkte NF kann am Außenwiderstand R23 = 100 kΩ abgenommen werden.

Es gibt zwei Ausführungen der EFM 11. Bei der älteren ist vorgesehen, daß sie die gleiche verzögerte Regelspannung erhält wie die Vorröhren. Schwächere Signale werden deshalb nicht angezeigt. Diese Bauart hat jedoch einen kleinen Klirrfaktor, der durch eine besondere Konstruktion des Schirmgitters erreicht wurde. Er beträgt für eine Aussteuerung bis Ua = 5 Veff etwa 1 ... 1,5 %. Diese EFM 11 erhält eine Grundgittervorspannung von -1,5 V, die am Katodenwiderstand R21 = 600 Ω, C25 = 25 µF/10 V eingestellt wird. Der Gitterstromeinsatz, bei dem der Klirrfaktor ansteigen würde, ist damit vermieden. Bei dieser Gittervorspannung ist die Verstärkung für kleine NF-Amplituden etwa 80fach, während die größte Regelspannung in erster Linie durch das Anzeigesystem bedingt ist. Für den Empfang des Ortssenders (größte Regelspannung) soll man noch genau auf die Träger­frequenz abstimmen können. Dazu muß noch ein geringer Schattenwinkel vorhanden sein. Bei einer Regelspannung von -20 Volt ist dieser noch etwa 3º  breit. Die Verstärkungs­änderung beträgt dabei etwa 1: 6,5.

Die neuere Ausführung der EFM 11 bringt auch schwache Signale noch zur Anzeige. Dafür muß dieser Röhre eine geringere, unverzögerte Regelspannung (max. -13 V) zugeführt werden. Diese Bauart besitzt eine größere Anfangsverstärkung, wobei die übliche Gitter­­vorspannungs-erzeugung nicht vorgesehen ist, die Katodenkombination R21, C25 also entfällt. Bei einer Gitterspannung von 0 Volt entsteht jedoch durch den dann einsetzenden Gitterstrom am Vorwiderstand R20 eine geringe Vorspannung, zu der noch die Anlauf­spannung der Diode hinzukommt, so daß doch eine Vorspannung von etwa -1 Volt am Gitter wirksam ist. Der Anzeigeteil arbeitet bereits mit Anodenspannungen um 100 Volt, da das oben genannte Verteilungsgitter mit veränderlicher Steigung gewickelt ist. Der Klirrfaktor liegt mit ca. 2 % etwas höher als bei der älteren Ausführung.

C. M.

Lit.:  Funk-Technik Nr. 4/1948, „Wir lesen eine Schaltung“, Neunte Fortsetzung

Attachments

 
Hits: 2945     Replies: 3
Anzeigeempfindlichkeit der EFM 11 verbessern
Rigo Janscheidt † 27.7.18
19.Mar.06
  1 Guten Tag

Wer weiß eine Möglichkeit oder gibt es einen Trick um die Anzeigeempfindlichkeit der EFM 11 zu verbessern?



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EM: Beitrag aus "Allgemein" zur Röhre verschoben
A. P.
19.Mar.06
  2 Hallo Rigo,


Ich gehe davon aus, daß Sie die Helligkeit erhöhen wollen?
Es gab einen Beitrag zur Erhöhung der Helligkeit für die EM11. (Wenn Sie diese Röhre aufrufen, finden Sie den Beitrag noch).

Bei der EFM ist dies prinzipiell auch möglich, allerdings muß man dabei darauf achten, daß nur die Anodenspannung für das Leuchtsystem hochgesetzt wird. Das Pentodensystem dient der NF-Vorverstärkung, und deshalb muß bei diesem eine "glatte" Anodenspannung beibehalten werden. Unter Umständen muß deshalb noch eine Leitung von der Kathode der Gleichrichterröhre zur EFM gezogen werden.

Gruß
Andreas
Jacob Roschy
20.Mar.06
  3

Hallo Herr Janscheidt,

neben anderer Qualitäten ist auch die Anzeigeempfindlichkeit der EFM 11 keine Berühmtheit, daher wurde sie auch alsbald durch die EM11 ersetzt.

Abhilfe wäre nur dadurch zu schaffen, indem man ihr eine höhere Steuerspannung zuführt.

Dies wäre indirekt zu erreichen, indem man die Regelspannung des Empfängers zu den Röhren hin herabsetzt, z. B. über einen Spannungsteiler, so dass bei gleichem Empfangssignal eine höhere Diodenspannung entsteht.

Alternativ dazu könnte man den Einsatz der Regelspannung noch mehr als vorgesehen verzögern, so dass erst bei viel stärkeren Signalen zurückgeregelt wird.

Beide Verfahren bergen jedoch die Gefahr der Übersteuerung bei starken Signalen.

MfG JR

Rigo Janscheidt † 27.7.18
23.Mar.06
  4 Hallo Herr Pönitzsch,
Hallo Herr Roschy,


vielen Dank für Ihre Beiträge, ich werde wahrscheinlich die Regelspannung verzögern, mal sehen, wie es wird.

Es handelt sich übrigems um ein "Dresden" Radio, einen Mende 216 W.


Viele Grüße
Rigo Janscheidt
 
EFM11
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