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| Under the term radio manufacturer, we also include producers, for example, of parts of radios, "radio-related equipment", etc. produced for companies or commercial radio. Manufacturers of old radios are as covered as completely as possible for the German-speaking countries, but only partially for other countries. There are thousands of radio manufacturers. |
| Aus "Radios von gestern" (von 1989) ab Seite 91: Frankreich hatte ich (EE) nicht weit genug recherchiert. Wer bringt da mehr ein? Die Gesetze vom 2.6. und 31.7.20 sowie vom 18.6.21 lassen keine privaten Radiosender oder -empfänger bzw. nur solche für technische Versuche innerhalb einer Distanz von 50 km zu [120]. Am 24.11.23 kommt ein Gesetz zustande, das die Aufstellung von Empfängern erlaubt. Das Ausfüllen eines Postformulars und die Zahlung einer einmaligen statistischen Gebühr von einem Franc genügen. Apparate darf man selbst herstellen. Für die Errichtung von Sendeanlagen ist eine spezielle Genehmigung einzuholen und eine Prüfung abzulegen; eine Regelung, wie sie heute nahezu alle Länder praktizieren. Der Amateurbetrieb erfolgt auf 180-200 m Wellenlänge; die Antennenleistung darf 100 Watt nicht übersteigen. RundfunkstationenAm 20.11.21 strahlt man anlässlich einer Feier für Ampère ein Konzert aus [137]. Später sendet in Paris die Radiola-Station der Compagnie Française de Radiophonie mit 2 kW. Die Unkosten der Station decken Abgaben von FFr 1.50 pro verkaufter Radioröhre. Die Pariser Militärstation Eiffelturm bringt Konzerte - so auch die Station der Ecole supérieure des Postes et Telegraphes in Paris. Kleinere Rundfunkstationen senden in Lyon und Nizza. Am 13.1.25 beginnt der Rundfunksender Eiffelturm mit dem täglichen Journal parlé, also mit Nachrichten [149]. 1939 errichtet man in d`Allouis einen starken Rundfunksender [137].ZeitschriftenDie wichtigsten Rundfunk-Fachzeitschriften im Jahre 1924 sind:La T.S.F. moderne Diese "Revue mensuelle de la Société des amis de la T.S.F." erscheint monatlich im Verlag E. Chiron, Paris. Sie bildet das offizielle Organ der Société Française d'étude de T.S.F., Paris. Radioélectricité Diese Monatszeitschrift entsteht in Paris. RadioindustrieDer bekannteste und früheste Radiohersteller ist Eugène Ducretet. Er gründet 1864 eine Firma zur Herstellung von physikalischen Instrumenten. Am 5.11.1898 sendet er vom Eiffelturm ins Panthéon und im September 1899 empfängt man seine Signale von der bretonischen Küste auf der Insel d`Quessant aus einer Distanz von 22 km [137]. Die Société des établissements Ducretet mit der Marke La voix du monde heisst in den 30er Jahren Ducretet-Thomson. Die ursprünglich amerikanische Thomson entwickelt sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der grössten (französischen) Unternehmen für Unterhaltungselektronik in Europa.Die Firma Etablissements Radio-L.L. des Superheterodyne-Patenthalters Lucien Lévy (1917 mit Nr. 493660 und 506297 etc.) stellt in den 20er Jahren den Apparat Synchrodyne als den besten Empfänger vor. Vitus, eine bekannte Firma, wirbt in den 20er Jahren für ihre portablen Radios. Weiter inserieren zu dieser Zeit die Firmen Pericaud, Radio-Industrie für den Cryptadyne IV und Crystasix, Lemouzy für den Hyper-Hétérodyne mit automatischer Regelung und Rahmenantenne, Radiola für SFER20, Gaumont, Ets. Gabriel Gaveau & Cie, Sicra, Soc. Ind. de Constructions Radioélectriques pour Amateurs und Thomson-Houston [137]. Weitere zu jener Zeit bekannte Firmen sind Art et Technique, Brunet, Manufrance, Pathé, Radiotechnique, Sonora, Stanislas etc. PublikumDank regionaler Wetterberichte für die Landwirtschaft erreicht das Radio schon 1924 eine relativ gute Verbreitung. Französische Amtsstellen geben Informationen zum Bau eigener Empfangsgeräte heraus. Eine Umfrage der Station Eiffelturm auf ihren Wetterbericht ergibt 56'000 Antworten. |