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Pinguin U56

Pinguin U56; Akkord-Radio + (ID = 11852) Radio
 
Pinguin U56; Akkord-Radio + (ID = 844738) Radio
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Pinguin U56; Akkord-Radio + (ID = 57404) Radio
Akkord-Radio +: Pinguin U56 [Radio] ID = 57404 782x700
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For model Pinguin U56, Akkord-Radio + Akkord Elektronik (Radios)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Akkord-Radio + Akkord Elektronik (Radios)
Year: 1956/1957 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: DF97 DF96 DK92 DF96 DF96 DAF96 DL96
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 468/10700 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Line / Batteries (any type) / 110; 125; 155; 220 / 1,5 & 100 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 13 cm = 5.1 inch
Power out 0.2 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Pinguin U56 - Akkord-Radio + Akkord
Material Leather / canvas / plastic - over other material
Shape Portable set > 8 inch (also usable without mains)
Dimensions (WHD) 265 x 200 x 100 mm / 10.4 x 7.9 x 3.9 inch
Notes

Neuer UKW-Tuner mit DF97 (Ersatz der DC90).

Preis für Gehäuse:mit Kunstlederbezug. Mit Lederbezug DM 278,-.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 3.9 kg / 8 lb 9.4 oz (8.59 lb)
Price in first year of sale 258.00 DM
Collectors' prices  
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1956/57 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange Schaltungen der Funkindustrie, Buch 1


All listed radios etc. from Akkord-Radio + Akkord Elektronik (Radios)
Here you find 198 models, 177 with images and 142 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Akkord-Radio +: Pinguin U56
Threads: 3 | Posts: 8
Hits: 1344     Replies: 3
akkord: U56; Pinguin / Kunststoffrahmen (Brille) gesucht
Hans-Werner Ellerbrock
26.May.15
  1

Wer kann helfen?

Ich suche für das Kofferradio Akkord Pinguin 56 den  Kunststoffrahmen (Brille).

Egal, ob 56K, 56M oder 56U. Die Rahmen sind baugleich.

Gruß von Hans-W.Ellerbrock

Dietrich Grötzer
26.May.15
  2

Hallo Herr Ellerbrock,

beim Akkord Pinguin 56 ist der Rahmen (Brille) nicht aus Kunststoff sondern aus gestanztem und in Form gepresstem Messingblech.

MfG
D. Grötzer

Hans-Werner Ellerbrock
26.May.15
  3

Sehr geehrter Herr Grötzer!

Ich suche weiterhin den Kunststoffrahmen (Brille) für das o.g. Modell.

Nach dem Lautsprechergitter, das auch oben den Kunststoffrahmen einfasst, habe ich nicht gefragt.

Schauen Sie sich doch bitte das Bild ID = 144458 an, dann ist der Fall klar.

Freundlichen Gruß sendet

hans-W.Ellerbrock

Dietrich Grötzer
26.May.15
  4

Es kommt halt darauf an was man unter dem Terminus Brille versteht, tut mir leid hier falsch gelegen zu sein.

MfG
D. Grötzer

 
Hits: 1523     Replies: 0
akkord: U56; Pinguin - Reparatur Drehschalter
Werner Scholz
19.Jun.14
  1

Ich bekam ein Akkord Pinguin U56, das noch prima erhalten ist und sogar spielt. Die alten Elkos habe ich aber wie üblich gewechselt.

Leider war der Drehschalter defekt, was den Bedienkomfort dieses Radios deutlich minderte. Dort, wo der Schalter üblicherweise laut "klick" machte, war lediglich noch ein kleiner Widerstand zu spüren, so als ob etwas hängenbliebe oder haken würde.

Da es nahezu unmöglich ist, Ersatz zu bekommen, habe ich mich also daran begeben, das Bauteil zu reparieren. (Das Risiko besteht darin, dass man ggf. einen Poti schädigt, daher ist Vorsicht geboten.)

Zwecks Instandsetzung habe ich zunächst die Schalterverkabelung abgelötet und mit einem Dremel sowie einer Art Zahnarztbohrer, die Wülste der beiden Messingnieten weggebohrt, wodurch sich das schwarze Schaltergehäuse problemlos von den beiden Potis (Lautstärke und Klang) entfernen ließ. Aber Achtung! Die kleine Feder dort drin darf nicht verloren gehen!

 photo Schalter_002.jpg

Das Foto zeigt das bereits ausgebaute Bauteil ohne Schalter mit den noch vorhandenen Messingnieten.

Wenn man zuvor die umliegenden Röhren entfernt hat, lässt sich anschließend das gesamte Bauteil ablöten und vorne via Mutter vom Chassis losschrauben. Das folgende Bild zeigt, wie eng es in diesem Modell zugeht. Darum passt auch kein anderer Schalter wie etwas aus einen gleichalten Bajazzo.

 photo Schalter_001.jpg

Anschließend habe ich die Metallkappe des Lautstärkepotis vorsichtig abgehebelt und die Laschen ebenfalls mit Vorsicht nach Außen gebogen, so dass die Kappe leicht zu entfernen war. Vorsicht: Es sind auch zwei kleine Messingscheibchen darin enthalten, die man leicht übersieht. Nun sieht man den Poti und erkennt sofort, wo der Fehler liegt.

 photo Schalter_004.jpg

Der Schalter ist wohl mal mit Gewalt gedreht worden. Jedenfalls ist der Mitnehmer für den Schalter völlig verbogen gewesen. Also, liegt es nahe, ihn wieder zu richten:

 photo Schalter_005.jpg

So kann der Mitnehmer wieder den kleinen Hebel bewegen, der mittels Feder den Schalter innen dreht. Hier ein Blick in den eigentlichen Schalter - ohne Hebel darin:

 photo Schalter_006.jpg

In die kleine Öffnung der drehbaren Schalterscheibe wird die Feder eingeführt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die Schalterkontakte gereinigt. Die ursprünglichen Nieten lassen sich bequem durch kleine Messingnägel ersetzen, die nicht nur einen identischen Durchmesser haben, sondern sich auch gut löten lassen. Was liegt also näher als Messingnägel bzw. -stifte von Unten in das Poti-Gehäuse einzuführen, dass durch deren Köpfe am schwarzen Schaltergehäuse gehalten wird? Man muss darauf achten, dass der Mitnehmer nicht an einem der Köpfe hängenbleibt bzw. schleift. Kipphebel und Feder einsetzen und schon kann der Schalter komplett zusammengesetzt werden.

Außen kann man die Messingnägel dann entsprechend kürzen und ihnen anschließend mit reichlich Lötzinn zu festem Sitz verhelfen. Da diese Lötstellen dann Masse entsprechen, die aber an diesen Stellen nicht benötigt wird, habe ich etwas Schrumpfschlauch darübergestülpt. Da die Potigehäuse prima Lötzinn binden, habe ich die Laschen einfach geradegebogen und außen auf das nächste Gehäusestück (des Klangreglers) aufgelötet. Und weil ich noch passendes Gafferband hatte, habe ich das schwarze Schaltergehäuse damit auch nochmal zusätzlich fixiert. Vorab sollte man allerdings nochmal mit dem Ohmmeter messen, ob der Schalter auch wirklich funktioniert.

 photo Schalter_007.jpg

Abschließend wird das reparierte Stück wieder eingelötet. Ich hatte mir dazu einen "Spickzettel" geschrieben, auf dem ich notiert hatte, welches Kabel wo hin gehört und wo welche Röhre zu sitzen hat.

 photo Schalter_008.jpg

Hier ist das Bauteil schon wieder auf dem Chasis und die ersten Anschlüsse sind wieder verlötet. Der kleine rote Zipfel ist Nagellack, den ich über ein Stück Lötzinn gezogen habe, das auf einer anderen Niete sitzt, die nur einen Kontakt fixiert ... Durch den Schrumpfschlauch sieht man oben kaum, wie gebastelt wurde. Dafür erkennt man an den Seiten die Spuren des Eingriffs umso deutlicher. Die Alternative aber wäre ein Radio gewesen, dass nicht im Batteriebetrieb zu nutzen ist und das nur am Kabel ein- und ausgeschaltet werden konnte. Jetzt funktioniert alles wieder prima. Diese kleine Reparatur hat zeitlich etwa einen Nachmittag gekostet, wbei das Chassis schon ausgebaut war - hat sich aber m.E. gelohnt.

 
Hits: 1998     Replies: 2
akkord: U56; Pinguin
Dietrich Grötzer
07.Dec.12
  1

In Zuge der Restaurierung eines Akkord Pinguin U56 mit einem UKW Frequenzbereich 88 bis 100MHz tritt folgende Erscheinung auf:

Die Oszillatorfrequenz reißt unterhalb einer Empfangsfrequenz von ca. 92 MHz, das entspricht einer Oszillatorfrequenz von ca.102,7 MHz ab. Entfernt man allerdings die Blechabschirmung der UKW Röhre DF97 funktioniert der Oszillator über den gesamten Frequenzbereich. Man sollte ja annehmen, dass der Oszillator eher im oberen Frequenzbereich durch die Abschirmkapazität Anode-Masse aussetzt. Die Röhre selbst ist mit 85% der statischen Kennwerte in relativ gutem Zustand. Die Heizspannung mit exakt 1,42V in Ordnung.

Gibt es dazu ähnliche Erfahrungen und warum tritt dieser Oszillatoraussetzer auf.

Mit besten Grüßen D. Grötzer

Hans M. Knoll
07.Dec.12
  2

Hallo Herr Grötzer.

Ich wünsche Ihnen zwar, dass Sie eine zielführende Antwort erhalten, aber sicher ist das nicht.
Ich rate Ihnen sich daher einmal mit der vielleicht verstimmten Oszillatorbrücke zu befassen.

Hier ein Text


Ist diese Bücke verstimmt, wird der Oszillator vom Antennenkreis belastet und er kann aussetzen.
Die Brücke wird ganz sicher verstimmt, wenn die Abschirmung  die internen Kapazitäten der Röhre verändert.
Mit C8 wird die Brücke justiert. Dazu braucht man am Antenneneingang ein  UHF-Milivoltmeter oder ein Scope welches ca. 3-5mV bei 100Mhz zeigen kann.


Als Notbehelf, kann  man mit einem DC-Voltmeter mit Entkopplungswiderstand am Pkt 1Meg / 300pF  in Bandmitte mit C8 ein Maximum an Richtspannung (Schwingspannng) am G1 einstellen. Das geht, weil die Last am Oszillator bei exakter Brücke abnimmt.Die Schwingspannung nimmt deshalb zu.

Das meine ich, ohne es zu sicher zu Wissen.

Gruss Knoll
 

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Dietrich Grötzer
08.Dec.12
  3

Hallo Herr Knoll,

besten Dank für den wertvollen Tipp, war wie immer ein absolut treffsicherer und professioneller Hinweis.

Meine Messmöglichkeiten bei Frequenzen um 100MHz sind sehr bescheiden, mit einem selbst gebauten Diodentastkopf (Ge-Dioden) und einem Fluke 85 war es möglich eine minimale Oszillatorspannung an der Stabantenne zu messen (2-3 mV).

Nach dem Einbau der Röhrenabschirmung und Erhöhung der Trimmerkapazität von T1 setze der Oszillator bei etwa 88 MHz sofort ein. Ich habe dann auf 87,7 MHz (Ö1) auf maximale Lautstärke abgeglichen. Die Oszillatorfunktion ist jetzt im gesamten UKW-Band (ca. 88 – 100 MHz) einwandfrei gegeben.  Wie weit die Brücke jetzt exakt abgeglichen ist wage ich nicht zu beurteilen, es sind alle bei uns gut empfangbaren örtlichen UKW-Sender (je 3W Sendeleistung) Ö1-87,7_Ö2-93,0_Ö3-99,3 MHz) gleich gut zu empfangen.

Einen Verdacht auf T1 hatte ich schon, wagte es aber wegen meiner bescheidenen Messmöglichkeiten im UKW-Bereich nicht diesen zu verstellen.

Nochmals besten Dank D.Grötzer

 

 
Akkord-Radio +: Pinguin U56
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