Zürich Stereo 6008SG Tischkombination
Biennophone; (Marke)
- Pays
- Suisse
- Fabricant / Marque
- Biennophone; (Marke)
- Année
- 1960 ?
- Catégorie
- Radio - ou tuner d'après la guerre 1939-45
- Radiomuseum.org ID
- 11768
-
- alternative name: Sport AG Biel || Velectra AG
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- No. de tubes
- 8
- No. de transistors
- Principe général
- Super hétérodyne (en général); FI/IF 470/10700 kHz; 2 Etage(s) BF
- Circuits accordés
- 6 Circuits MA (AM) 10 Circuits MF (FM)
- Gammes d'ondes
- PO, GO, OC et FM
- Particularités
- Tourne disque sans changeur; Récepteur radio filaire (câble)
- Tension / type courant
- Alimentation Courant Alternatif (CA) / 125; 150; 220 Volt
- Haut-parleur
- HP dynamique oval à aimant permanent
- Matière
- Boitier en bois
- De Radiomuseum.org
- Modèle: Zürich Stereo 6008SG [Tischkombination] - Biennophone; Marke
- Forme
- Modèle de table avec boutons poussoirs.
- Dimensions (LHP)
- 560 x 350 x 365 mm / 22 x 13.8 x 14.4 inch
- Remarques
-
NF-Stereo, Zweikanal-Verstärker. Für Stereo-Wiedergabe ist ein externer Lautsprecher erforderlich. Bei Nichtbenutzung wird der Lautsprecher-Ausgang mit einem Kurzschluss-Bügel überbrückt.
Im Schema sind für einen Kanal 2 Lautsprecher gezeichnet (Hoch- und Tiefton).
- Poids net
- 26 kg / 57 lb 4.3 oz (57.269 lb)
- Source extérieure
- E. Erb 3-907007-36-0
- Source
- Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
- Index des illustrations
- Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
- D'autres Modèles
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Collections
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Contributions du forum pour ce modèle: Biennophone; Marke: Zürich Stereo 6008SG
Discussions: 4 | Publications: 9
Wie in einem früheren Beitrag schon erwähnt, gibt es Exemplare dieses Gerätes, die im Plattenspieler-Fach neben dem Plattenspieler-Chassis einen Balance-Einsteller haben, der zwischen Kristall-Tonabnehmer und Grammo-Eingang geschaltet ist. Siehe Photo der Untersicht (Verdrahtung) des Balance-Einstell-Potentiometers. Die hellgrauen Leitungen sind die beiden Innenleiter (L, R), die vom Tonabnehmer kommen. Die Signale L und R gehen je via parallelgeschaltete RC-Kombination auf die äusseren Anschlüsse (Anfang, Ende) des Potentiometers, wo auch die abgehenden Innenleiter zum Grammo-Eingang des Radiochassis' angeschlossen sind. Die Mitte des Potentiometers (Schleifer) ist mit ankommenden und abgehenden Kabelschirmen verbunden.
Mich verwirrt die Wertangabe auf dem Styrofol-Kondensator: 100 M. Ich stelle mir vor, dass die Absicht des Kondensators ist, Höhenverlust zu kompensieren und hätte ca. 30 pF bis 100 pF erwartet. 100 M ist aber eine andere Ausdrucksweise für 100 µF, und das kann ja nicht sein.
Hat jemand eine Erklärung für die Aufschrift?
Nicolin Salis
Pièces jointes
Nicolin Salis, 05.Jun.25
Von Sammler Markus Meier (biennophone.ch) erhielt ich heute einen Auszug aus einem früheren Katalog, den ich hiermit hochlade.
Links ist das Tischmodell abgebildet. Im Text ist die "Balance-Regulierung" erwähnt. D.h., dass dieser Katalog erst gedruckt wurde, als das Modell mit Balance-Einsteller schon da (oder mindestens beabsichtigt) war. Es wird erwähnt, dass ein (1) "Bikon-Konzertlautsprecher" enthalten ist.
Rechts wird ein Standmöbel gezeigt. Hier wird darauf hingewiesen, dass das Möbel zwei "Bikon-Lautsprecher" enthält. D.h., dass das Standmöbel im Gegensatz zum Tischmodell keinen Zusatzlautsprecher benötigte, um stereophone Plattenspieler-Wiedergabe zu ermöglichen.
Zur Namensgebung "Bikon": Vermutlich ist das eine Verballhornung des englischen Begriffs "Bi Cone", welcher ein Lautsprecherchassis mit zentrischem Hochton-Kegel meint.
Auf dem Photo von Sammler Stefan Kälin, welches die Innereien des Tischgerätes zeigt, ist erkennbar, dass das Chassis ein Philips "AD 3690 M" ist, welches tatsächlich einen Hochton-Kegel hat.
Nicolin Salis, 01.Jun.25
Sammlerkollege Stefan Kälin besitzt zwei Geräte des Modells Biennophone Zürich 6008SG und kontaktierte mich, weil ihm folgendes aufgefallen war:
Gerät Nr. 1 hat keinen Balance-Einsteller. Bei Phono-Betrieb sind die Klangeinsteller "Höhen" und "Tiefen" wirkungslos. Nur die Klangtasten "Brillant", "Solo", "Sprache" entfalten eine Wirkung.
Gerät Nr. 2 hat einen Balance-Einsteller neben dem Plattenspieler-Chassis, und seine Tiefen- und Höhen-Einsteller sind immer wirksam.
Bemerkungen:
1. Der Annex -SG bei der Bezeichnung bedeutet «Stereo Grammo». Bei der Numerierung "6008" bedeuten die ersten beiden Ziffern, dass das Gerät zum Modell-Jahrgang 1960 gehört.
2. Der Name "Zürich" wurde generell für Radios mit Stereo-Plattenspieler verwendet. "Zürich" = "SG".
3. Das Gerät darf nicht verwechselt werden mit dem Modell "Montreux 6008". Das ist das Mono-Modell ohne Plattenspieler, welches im gleichen Jahrgang erschien.
4. Verwirrend genug, dass man "6008" für verschiedene Grundmodelle verwendete. Dass man unter der Bezeichnung "6008SG" auch noch von einander abweichende Ausführungen (mit/ohne Balance-Einsteller, Mono- bzw. Stereo-Klangeinstell-Potentiometer) verwendete, macht es nicht einfacher.
5. Das Modell ist das einzige mir bekannte Biennophone-Modell mit schwarzen dunklen Drehknöpfen und dunkler Skala. Biennophone verwendete diese Kombination sonst nur bei den Geräten "Resonar", die sie für den Kabelnetz-Betreiber "Rediffusion AG" herstellten.
6. Man vergleiche das Modell ohne Balance-Einsteller mit dem Resonar-Modell 659SG. Abgesehen von der Bandbreiten-Einstellung (beim 6008SG kombiniert mit Taste "Brillant", beim 659SG eine separate Taste im Lautsprecherbrett) sind die Schemata recht ähnlich.
7. Das Resonar-Nachfolge-Modell des 659SG war der 1668SG (Modell-Jahrgang 1961). Das Biennophone-Gerät 6008SG mit Balance-Einsteller könnte ein Vorbote des für Rediffusion AG entwickelten Resonar 1668SG gewesen sein, da auch bei letzterem die Klangeinstell-Potentiometer stereophon sind und daher auch bei Stereo-Betrieb aktiv bleiben konnten.
Nicolin Salis, 16.May.25
Das abgebildete Chassis in der Konsole scheint mir kein 6008SG-Chassis zu sein sondern eher das Mono-Chassis des (späteren) Vevey 6025. Das 6008SG-Chassis hat schwarze Knöpfe und im Klangregister vier rechteckige Tasten, siehe meine heute hochgeladenen Photos des Tischgerätes. Die Konsolen-Photos sind m.E. zu entfernen.
Nicolin Salis, 16.May.25