• Year
  • 1953/1954
  • Category
  • Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
  • Radiomuseum.org ID
  • 1990
    • alternative name: Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix

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 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 8
  • Number of Transistors
  • Main principle
  • Superhet with RF-stage; ZF/IF 468 / 10700 kHz; 2 AF stage(s)
  • Tuned circuits
  • 11 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
  • Wave bands
  • Broadcast, Long Wave, more than 2 x SW plus FM or UHF.
  • Power type and voltage
  • Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220; 240 Volt
  • Loudspeaker
  • 2 Loudspeakers
  • Power out
  • 8 W (unknown quality)
  • Material
  • Wooden case
  • from Radiomuseum.org
  • Model: 5040W - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
  • Shape
  • Tablemodel with Push Buttons.
  • Dimensions (WHD)
  • 706 x 444 x 318 mm / 27.8 x 17.5 x 12.5 inch
  • Notes
  • Teilweise mit VHF - Fernsehton - Zusatzmodul (nur von hinten einstellbar). 10 Tasten. 2 MW - und 3 KW- Bereiche. Ferritantenne drehbar. Länge des Ovallautsprechers :34 cm.
    Die Schaltung 2c zeigt in rot die feldstärkenabhängige Tonblende, die eine Rückkopplung der Rest-ZF vom Hochtonlautsprecher auf die Ferritantenne verhindern soll
  • Net weight (2.2 lb = 1 kg)
  • 18 kg / 39 lb 10.4 oz (39.648 lb)
  • Price in first year of sale
  • 495.00 DM
  • Literature/Schematics (1)
  • -- Original-techn. papers.

 Collections | Museums | Literature

 Forum

Forum contributions about this model: Grundig Radio-: 5040W

Threads: 9 | Posts: 33

Der 5040W hat, ebenso wie der im HF-Teil identische 5050W,  in der AM-ZF eine Bandbreitenregelung, die kombiniert ist mit dem NF seitigen Höhenregler (Rändelrad rechts).

Die Funktionsweise ist nun so, daß - ausgehend von der Stellung schmal oder "dunkel" - zunächst nur der NF seitge Höhenregler aktiv ist und erst kurz vor der der Stellung "hell" die AM Bandbreitenregelung zusätzlich in Funktion tritt.

Da die AM Bandbreitenregelung über einen Seilzug mit dem Höhenregler gekoppelt ist, bedeutet das, daß für eine einwandfreie Funktion der Anordnung, das Seil bis zum Einsatzpunkt der AM Bandbreitenregelung nicht gespannt, also locker sein muß.

Das ist eine "böse Falle" für den "normalen" Reparateur, sieht er doch, daß da ein Seil über einen weiten Bereich des Drehwinkels des Rändelrades des Höhenreglers "schlappert".
Und er schließt dann messerscharf, was nicht sein kann, auch nicht sein darf!
Denn in der Service-Anleitung ist zu diesem Problem (leider) nichts zu finden.

Mein 5040W war leider derart "verbessert".

Im oberen Teil des Bildes ist dieser Seilzug (teilweise) zu sehen. Man erkennt, wie über eine horizontale und eine vertikale Umlenkrolle das (straffe!) Seil an das Gestänge für den "Spulen-Fahrstuhl" des 2. ZF Bandfilters geführt ist. (Das 1. BF ganz oben ist hier nicht komplett zu sehen.)

Unter dem BF 3 sieht man einen der grünen Kondensatoren, die offensichtlich bei einer früheren Reparatur eingebaut wurden. Vermutlich wurde damals auch das "Geschlappere" des Seils beseitigt.

Aktuell wurden nun auch verschiedene Kondensatoren ersetzt, aber nur so weit, wie sie Spannung abblocken müssen, wie z.B. vor dem Gitter der EL12, oder wie oben zu sehen, der 0,047µF/630V. Die "blauen Bonbons" (Fa. Kunkler, "kontaktsicher, Ks"), soweit diese keine Spannung zu sperren haben, oder wo sogar noch ein Widerstand parallel liegt, wurden nicht gewechselt.

Als Abschluß der Arbeiten stand die Überprüfung des Abgleichs für die FM und AM Zwischenfrequenz mit Hilfe einer Wobbelmessung.

Das Problem ergab sich beim Abgleich der AM ZF. Hier ist ja zunächst in der Stellung "schmal" die ZF Durchlaßkurve  abzugleichen und in der Stellung "breit" zu korrigieren.

Da aber das Seil bereits in der Stellung "schmal" straff war, ergab sich in Folge dessen in der Stellung "breit" eine völlig schiefe und viel zu breite Durchlaßkurve. Nach mehrmaligem Hin und Her zwischen "schmal" und "breit" zeigte sich dann, daß die ZF Spule auf dem "Fahrstuhl" des 2. BF sich gelockert hatte und in das BF hineingefallen war.

Da blieb nichts anderes übrig, als das BF2 zu öffnen.

Man sieht hier das geöffnete BF2. Die beiden oberen Spulen links gehören zur FM ZF 10,7MHz. Die Spule links unten und die Spule rechts bilden das AM ZF Filter 468 KHz. Die rechte Spule bildet den "Spulenfahrstuhl". Sie ist an der oben heraus schauenden Stange befestigt. Die Stange wird dann vom Seilzug nach unten gezogen, wodurch sich die beiden AM ZF Spulen nähern, wodurch eine stärkere Kopplung entsteht und die Bandbreite das Filters sich vergrößert. 

Zum Abnehmen des Filterbechers mußten die beiden Laschen (Teil des Schirmblechs unter dem BF) hochgebogen werden, sowie der untere AM Kern herausgedreht werden. Dann ließ sich der Becher leicht hochhebeln.

Durch die straffen Seile war der Hub des Spulenfahrstuhls zu groß. Was dann passiert, sieht man am nächsten Detailfoto.

Der Spulenkörper ist quadratisch und kann damit ohne zu verdrehen in dem Schlitz hoch und runter fahren. Allerdings sieht man unten eine Aussparung, die dazu notwendig ist, um den Spulenkörper in den Schlitz einzuführen. 

Da nun aber das Seil zu straff war, fuhr die Spule in Stellung "breit" so weit herunter, daß sie in diesen Bereich der Aussparung kam. Die Kräfte, die beim Drehen des Kerns zwecks Abgleich auftreten, konnten nun nicht mehr von der Pertinax-Führung aufgenommen werden, sondern wirkten sich voll auf die Klebung der Spule an das Plastikteil des Fahrstuhls aus. Die Klebung ist dadurch abgerissen, wodurch die Spule locker war.

Versuche, die Spule ohne weiteren Ausbau anzukleben, waren erfolglos. Folglich mußte das BF ausgebaut werden. Man tut nun gut daran, den Zustand vor dem Ausbau zu fotographieren.

Hier nun ein Bild des ausgebauten BF 2.

Die Rückseite des BF 2 zeigt bereits die wieder angeklebte Spule.

Die Stromzuführung zu dieser Spule geschieht zum einen über eine bewegliche Litze, die in der Nähe der unteren FM ZF Spule endet und zum anderen über die Bronze-Feder, die an sonsten dazu dient, die Spule "hoch zu fahren", wenn die Spannung im Seil nachgibt. (Hier ist das Spulenende noch nicht an die Feder angelötet.)

Wenn die Stange sich etwas schwer bewegt, genügt die Federkraft nicht mehr, um die Spule wieder ganz hinauf zu schieben. Ein Tropfen Öl wirkt dann Wunder.

Für eine solche Klebung eignet sich "Contacta Professional" von Revell, falls der Klebespalt sehr klein ist. Hier bestand ein Spalt, weshalb "technicoll® L 530" (alte Bezeichnung: "RUDERER® L 530") verwendet wurde.

Spätestens jetzt stellt sich die Frage, wie weit der Fahrstuhl "rauf und runter" fahren darf. Denn bis zu der Aussparung ist sicher zu weit.
Dankenswerter Weise konnte mir Hans Knoll da weiter helfen. Herzlichen Dank! Er hat einen 5050W und hat da den Hub gemessen. Er berägt (nur) 11mm.

Auf dem wieder geschlossenen BF 2 ist das nun vermerkt.

Die roten Punkte betreffen das FM ZF Filter und die blauen das AM ZF Filter. Das Seil ist nun so lang zu machen, daß bei Stellung "breit" des Höhenreglers der Spulenfahrstuhl genau den Hub von 11mm macht.
Dadurch ist das Seil in Stellung "schmal" des Höhenreglers nun schlaff (wie es sein soll).

Auf diesem Bild ist mancherlei erkennbar:

Die vertikalen Umlenkrollen haben Sicherungs-Bügel (bei der oberen Rolle sehr deutlich zu sehen), damit das Seil im schlaffen Zustand nicht herunter springt.

Beim Ausbau des BF 2 wurde das Seil durchgezwickt, damit man es wieder exakt gleich zusammen bekommen hätte. Jetzt wurde aber ein Zwischenstück eingefügt, das mit Hilfe von Adernhülsen mit dem alten Seil verbunden wurde.

Über dem Drehko ist ein Pertinaxteil erkennbar, mit desen Hilfe die Länge des Seils dann noch fein justiert werden kann. Das wird so lange verändert bis der Hub von 11mm stimmt.

Die AM ZF Durchlaßkurve ist nun sowohl für "schmal" als auch für "breit" wie aus dem Bilderbuch.

MfG DR

Dietmar Rudolph, 16.Jan.13

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Wertes Forum,

eine ältere Nachbarin hat mir ihren Grundig 5040W überlassen. Das Radio stand seit jahrzehnten bestens eingepackt in einem Kleiderschrank, der Zustand ist Bestens. Nur leichter Staub deutete auf vergangene Zeiten hin. Ein probeweises Einschalten ergab, das alle Wellenbereiche arbeiten, der Klang ist sehr gut.

Um das Radio reinigen zu können, habe ich alle Röhren abgezogen und mich gewundert, dass statt der ECC81 im UKW-Mischteil eine ECC82 eingesetzt ist. Ebenso statt der EL12, eine 12/375 verwendet wurde. Es dürfte sich um die originale Röhrenbestückung handeln, da die Röhren auf dem Glaskolben codiert sind und ursprünglich mit Leinenklebeband am Chassis fixiert wurden.

Probeweise habe ich eine NOS ECC81 gegen die eingebaute ECC82 eingesetzt, der Empfang auf UKW wurde damit etwas besser.

Wer kann mir die Frage beantworten, weshalb wurde eine ECC82 anstelle der ECC81 eingesetzt?

Heinz Lucas

 

Heinz LUCAS, 01.Jun.16

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Hello
I have a grundig 5040 to 1953.
But the tuningscale is broken.
The radio is still in a good condition and works perfectly.
It would bebe a shame if I could find another scale .
But I still have hope for a positive response.
Also my best wishes for the new year to all the collectors.
Jean-Paul

Jean-Paul Alberghs, 02.Jan.11

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Hello. I own a Grundig 5040-W that's been fully-restored, though recently, some dial glass markings were inadvertently "rubbed off", when the inside of the dial glass was cleaned. :( While it's intact, the dial glass is now "damaged" by the missing print. Would anyone happen to have an extra dial glass for this model, they'd be willing to get rid of? Thanx!

Karl Schmitz

Geneva, IN

USA

Attachments

Karl Schmitz, 27.Sep.10

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I have a high-resolution scanned copy of the Operators Manual (German) for this model, in .pdf format:

 

Grundig "Klaviertasten-Luxus-Super" 5040-W

 

The .pdf file is too large to upload to RMOrg, but if anyone is interested in a copy, please contact me, privately, at karlws[A*T]aol.com, and I'd be happy to e-mail it to you.

 

Best regards,

Karl Schmitz

Geneva, IN

USA

p.s., it also includes a Grundig UKW reference guide/map, from 1953 July.

Karl Schmitz, 07.Mar.10

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I own this particular Grundig model (fully-restored), and understand, with a TV tuner adapter (and separate antenna?), it can actually play TV audio. Is that correct? Are such tuners impossible to come by? Mine's not so-equipped. If anyone could provide some insight, it'd be much appreciated. Thanx!

Karl Schmitz

Geneva, IN

USA

Karl Schmitz, 05.Feb.10

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Hello,

one beautiful Grundig5040w is in my family for over a 50 years.

There is one technical problem with shematics for this radio,

and that is capacitor betveen EABC80 triode and output EL12-

in my shematic this capacitor is marked 10nF,but in shematics I found in

radiomusem capacitor is 25nF,so what is correct?Problem is in my capacitor in

the radio-is shorted,and it is no possible to see value on the capacitor.

Does anybody have suggestion for me?Thanks,Peter. 

Perica Adnadevic, 04.Sep.06

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Hallo,
vor einiger Zeit habe ich einen Grundig 5040 W erhalten, bei welchem leider alle Skalenseile (AM, FM, Ferrit-Antenne) so beschädigt sind, dass ich sie alle erneuern muss.
Wo kann ich Infos oder Unterlagen über die Installation der Skalenseile erhalten?
Viele Grüße
Horst Schneider

Horst Schneider, 13.Sep.05

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Hallo Forum,

ich glaube, im rm.org-Schaltplan zu diesem Gerät eine Abweichung zu meinem Radio festgestellt zu haben: im Schaltplan steht als Koppelkondensator zum Steuergitter der EL12 eine Kapazität von 25n, im Gerät waren original 10n (Kondensator aus dem korrekten Baujahr, also nichts nachträglich gebastelt) eingebaut. Gab es da Varianten, Herr Knoll, was steht im Grundig-Originalplan ?
 
Mit weihnachtlichem Gruß

Holger Pflug

H. P., 25.Dec.04

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