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5050W kein TV-Ton

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Grundig Radio-: 5050W [Radio] ID = 1881216 1400x932
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For model 5050W kein TV-Ton, Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
alternative name
 
Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix
Year: 1953/1954 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 10: EC92 ECC81 ECH81 ECH81 EM35 EAF42 EABC80 ECC81 EL84 EL84
Main principle Superhet with RF-stage; ZF/IF 468/10700 kHz
Tuned circuits 11 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, more than 2 x SW plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110/220 Volt
Loudspeaker 4 Loudspeakers
Power out
from Radiomuseum.org Model: 5050W [kein TV-Ton] - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 720 x 462 x 312 mm / 28.3 x 18.2 x 12.3 inch
Notes

3 KW-Bereiche. MW-Bereich in zwei Teilbändern.
Drehbare Ferritantenne. Regelbare Bandbreite, mit Höhenregler gekoppelt.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 21 kg / 46 lb 4.1 oz (46.256 lb)
Price in first year of sale 640.00 DM
Collectors' prices  
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1953/54 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange Schaltungen der Funkindustrie, Buch 4
Mentioned in -- Original-techn. papers.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet, das Copyright liegt beim Deutschen Rundfunk Museum (DRM), Berlin und beim Archiv-Verlag (AV). Sie finden eine grössere Abbildung und Schaltbild etc. bei der Loseblatt-Sammlung von DRM/AV.


All listed radios etc. from Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Here you find 5973 models, 5177 with images and 4022 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Grundig Radio-: 5050W
Threads: 4 | Posts: 14
Hits: 654     Replies: 2
  grundig: Ecc81 im Ukw-Teil
Peter Breu
09.Nov.18
  1

Im Schaltplan steht als Röhre für den UKW-teil eine ECC81 Valvo. Weiss jemand den Grund dafür? Darf hier nur Valvo verwendet werden?

Gruß Peter Breu 

Bernhard Nagel
09.Nov.18
 
  2

Hallo Herr Breu, hallo Forum,

eine interessante Frage. Da die Eckdaten der Telefunken-ECC81 (Steilheit, Verstärkungsfaktor) mit den Daten der Valvo-ECC81 übereinstimmen, müssen andere Parameter unterschiedlich sein. Ein Blick in die Datenblätter der ECC81 zeigt bei den Systemkapazitäten leichte Unterschiede.

Auszug Datenblatt der Mullard-ECC81, Kapazitäten

Kapazitätswerte der Telefunken-ECC81

Interessant sind hier v.a. die Eingangskapazität Ce (bzw. Cin) und Cg/a (Ca-g). Die TFK-ECC81 wird hier mit 0,2pF höheren Werten propagiert. Das hat im 100 MHz--Bereich durchaus Einfluss auf den Abgleich und Stabilität der UKW-Box.

Ein weiterer Grund dürfte die besondere Schaltung des UKW-Mischteils sein:

Die HF-Vorstufe ist hier als Cascode ausgebildet, und zwar mit der EC92 im Eingang (Kathodenbasis-Schaltung) und 1/2 ECC81 als Gitterbasis-Stufe. [Im Gegensatz zu den bekannten Cascode-Schaltungen bei TV-Empfängern liegen die Systeme gleichstrommässig nicht in Reihe]

Das rechte System der ECC81 arbeitet als selbstschwingender Mischer mit einer kleinen Besonderheit der ZF-Entdämpfung. Sie wird hier über eine Koppelwicklung auf dem ZF-Primärkreis (h) an die Kathode und C109, 50pF, an Masse realisiert (Spannungsteiler).

Die Schaltung dürfte für die Valvo-ECC81 dimensioniert bzw. optimiert worden sein. Mit den kleinen Abweichungen der Röhrenkapazitäten bei einem Röhrentausch ändert sich auch die Höhe der Entdämpfung.

Bernhard Nagel

Peter Breu
10.Nov.18
  3

Hallo Herr Nagel,

vielen herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen. Von selbst wäre ich hier nie draufgekommen.

Aber jetzt ist es mir klar. 

Auch für andere Besitzer eines 5050W interessant. Wer weiß wieviele Geräte nicht mehr eine original Valvo Röhre gesteckt haben.

Grüße

Peter Breu

 
Hits: 1287     Replies: 0
  grundig: 5050W; Lautsprecherreparatur
André Kleeberg
08.Nov.15
 
  1

Von einem guten Freund bekam ich ein 5050W zur technischen Instandsetzung. Nachdem ich das Chassis wieder zufriedenstellend zum Laufen gebracht hatte, kam beim Anschließen der Originallautsprecher die Ernüchterung: einer der beiden Lautsprecher klang nicht nur dumpfer, sondern hatte schnarrende Begleitgeräusche.

Also blieb mir keine andere Wahl als nachzuschauen, woran es denn liegen könnte. Der Lautsprecher war schnell ausgebaut. Beim Entfernen des Hochtöners sah ich bereits, warum da nichts mehr ging: einer der Zuleitungsdrähte war genau an der Kante des hohlen Gewindebolzens, durch den die Leitungen ins Innere des Hochtöners geführt werden, gebrochen und hielt nur noch durch die umgebende Isolation.

Die Folge: ich musste den Hochtöner öffnen. Also bohrte ich die 6 Hohlnieten auf und trennte mit einem stabilen Cuttermesser den trotzdem noch sehr fest sitzenden Aluring vom Kunststofftrichter. Am Aluring ist die sehr dünne Schallfolie angeklebt. Hier muss man sehr behutsam vorgehen, um die Folie nicht zu verletzen.

Die Folie ist elektrisch über den Aluring und eine der Hohlnieten mit einer Lötöse verbunden, von welcher die schwarze Leitung in das Innere des Hochtöners und letztendlich durch den hohlen Gewindebolzen nach außen führt. Die rote Leitung ist elektrisch mit der fein gelöcherten Kupferplatte verbunden. Logischerweise ist die Folie einseitig isolierend - und dies zur Kupferplatte hin. Eine Blattfeder drückt im geschlossenen Zustand die Kupferplatte gegen die Folie, die auf diese Weise mechanisch gespannt wird. Vermutlich zur Dämpfung hat man noch Zellstoff aufgefüllt.

Die beiden Leitungen waren schnell ausgetauscht und die Hohlnieten wurden durch M4-Schrauben und Muttern ersetzt.

Ein kurzer Check mit dem Kapazitätsmessgerät gab mir die Gewissheit, dass wieder alles funktionierte. Das Gute hierbei ist, dass man auch akustisch etwas mitbekommt, weil eine Wechselspannung zum Messen eingespeist wird.
Zusätzlich habe ich auch noch die Isolationsfestigkeit mittels eines strombegrenzenden und regelbaren Netzteils (320V) überprüft.

Nun galt es noch die Ursache für die Nebengeräusche des Tieftöners zu finden. Auch dies war schon mit dem bloßen Auge auszumachen: die Zentrierung passte nicht, so dass am Aluring, auf den die Schwingspule gewickelt ist bereits Schleifspuren erkennbar waren:

Die Zentrierung ist bei diesen Lautsprechern zum Glück überhaupt kein Problem: einfach die 4 Schrauben an der Rückseite des Lautsprechers lösen und die Zentrierspinne neu einjustieren, alles wieder festschrauben und abwechselnd von allen 4 Seiten her die Membran einseitig nach unten drücken. Wenn sie dann jeweils geräuschlos einfährt, ist das Ziel erreicht.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Beschreibung den nicht ganz so experimentierfreudigen Radiosammler etwas ermutigen konnte, sich an solche Projekte heran zu wagen.

 
Hits: 3839     Replies: 5
grundig: 5050W; Klang
Werner Riethmüller
02.Aug.05
  1 Wie gut muss der Klang dieses Radios sein? Ich besitze ein solches Gerät, der Klang kraftvoll und laut, jedoch insgesamt "flach" d.h. die Höhen und Bässe sind nicht richtig einzuorden. Der Bassregler reagiert nicht richtig, bei vollem Bass wird das Gerät nur leiser, der Bass aber nicht stärker! Da 2 Kondensatoren des Basspottis parallel geschaltet sind. Ist dies normal?
Alle Kondensatoren habe ich gemessen, ggf. erneuert.
Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit, höre nur immer, dass der Klang unschlagbar sein soll! Ist das Gerät klanglich denn so gut wie z. B. ein Saba Freiburg oder eine große Siemens Schatulle?
Danke
Werner Riethmüller
Andreas Steinmetz
02.Aug.05
  2 Hallo Herr Riethmüller,

die Beurteilung des Klanges ist meistens sehr subjektiv. So bin ich z.B. nicht der Meinung, daß die alten Sabas so gut klingen, wie oft behauptet wird. Das gilt auch für einige Schatullen, aber nicht alle. Die Bässe sind meist stark übertrieben und dröhnen fast nur mit einer Resonanzfrequenz herum. Ich verstehe unter einem guten Klang präzise zu verfolgende Baßmelodien und verfärbungsfreie Höhen, also möglichst natürlichen Klang, der einem auch nach Stunden nicht auf die Nerven geht. Aber wer es gerne dröhnend mag...
Hier können wir nur den Teil der Frage beantworten, der sich halbwegs objektivieren läßt. Die Geräte 4040, 5040 und 5050 in der 3D-Version haben in der Tat einen recht guten Klang. Sie haben einen sehr großen Oval-Lautsprecher mit speziellen konstruktiven Feinheiten, der für sehr tiefen, aber nicht dröhnenden, druckvollen Baß sorgt. Ihr Modell 5050 (ohne 3D) hat zwei runde Lautsprecher mit integriertem koaxialen Hochtöner. Diese Bestückung liefert sehr gute Ergebnisse im Mittel- und Hochtonbereich, aber im Baßbereich klingen diese Geräte prinzipiell eher flach. Der Baß dröhnt nicht und wird wegen der gut unterdrückten Eigenresonanz sehr präzise wiedergegeben. Heute würde man "analytisch" dazu sagen. Machen Sie doch mal eine längere Hörprobe: vielleicht gefällt Ihnen der Klang am Ende doch viel besser, obwohl er nicht so "spektakulär" ist.
Abgesehen von diesen Grundgedanken sollte man aber technische Fehler vorher ausschließen: Wenn Sie schon alle Kondensatoren gewechselt haben, kontrollieren Sie doch noch einmal die Schaltung des NF-Verstärkers. Vielleicht hat dort doch jemand etwas verschaltet? Die Sache mit den beiden Cs und der Wirkungslosigkeit des Baßstellers klingt verdächtig. Außerdem kontrollieren Sie auch den Gegenkopplungskanal von der Sekundärseite des Ausgangstrafos zurück. Mitunter kann auch eine Unterbrechung der GK-Wicklung vorhanden sein (letzteres z.B. sehr oft beim Grundig 5005). Auch der Ausgangstrafo könnte theoretisch verantwortlich sein, indem die Primärwicklung einen Teilschluß hat, aber das ist nicht so einfach feststellbar. Zu guter Letzt noch ein Tip: Manche alten Lautsprecher haben im Laufe der Zeit soviel ihrer ursprünglichen Elastizität eingebüßt (Membran, Zentrierung), daß sie merklich "hart" geworden sind und eine deutlich erhöhte Resonanzfrequenz aufweisen. Eine Lösung dieses Problems suche ich selbst noch...

Gruß

Andreas Steinmetz
Andreas Steinmetz
03.Aug.05
  3 Hallo Herr Riethmüller,

im gestrigen Post ging es hauptsächlich um den Baßbereich. Nachzutragen wäre noch, daß die koaxialen Hochtöner nach dem elektrostatischen Prinzip arbeiten. Leider sind diese Systeme nach so langer Zeit meistens defekt oder zumindest stark eingeschränkt funktionsfähig. Siehe dazu http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=18685#post18727 oder weitere Threads, zu erreichen über unsere Suchfunktion.
Das kann natürlich die Ursache für die "flache" Wiedergabe im Hochtonbereich sein. Nichtsdestotrotz sollte man auch die Vorspannungserzeugung und den Aufwärtstrafo vor den Hochtönern überprüfen.
Ob es letztlich überhaupt einem Kollegen schon mal gelungen ist, einen elektrostatischen Hochtöner zu reparieren, und wer möglicherweise mit den benötigten Materialien weiterhelfen kann, würde mich auch brennend interessieren.


Grüße

Andreas Steinmetz
Werner Riethmüller
03.Aug.05
  4 Hallo Herr Steinmetz,
ich habe den Gegenkopplungskanal geprüft und siehe da, es lag tatsächlich eine Unterbrechung der GK-Wicklung vor. Habe den Schaden behoben und nun klingt das Radio sehr gut!!
Der Basspotti reagiert sehr gut, der Bass ist stark aber nicht aufdringlich und die Höhen sind sehr naturgetreu!!
Es gibt sicher Radios die Höhen und Bässe noch besser trennen, hierzu zähle ich den Saba Freiburg 3DS, aber wie von Ihnen schon angedeutet ist der Klang nicht aufdringlich und geht einem auch nach Stundenlangem hören nicht auf die Nerven!
Beste Klangergebnisse bringt das Radio wenn der Bass und Höhenpotti in "Mittelstellung" positioniert wird!
Ich bedanke mich, Sie haben mir sehr geholfen!!
Leider habe ich selbst auch noch nie einen elektrostatischen Hochtöner repariert, sobald ich etwas in Erfahrung bringen kann, werde ich den Beitrag veröffentlichen.
Andreas Steinmetz
03.Aug.05
  5 Hallo Herr Riethmüller,

na das stimmt mich ja froh! Eine Frage noch zum Schluß, wegen der "Pannenstatistik": War die Unterbrechung im Ausgangstrafo selber, und wenn ja: wie haben Sie das repariert? Oder lag es nur an der Verdrahtung?


Andreas Steinmetz
Werner Riethmüller
04.Aug.05
  6 Hallo Herr Steinmetz,
ich habe den Ausgangstrafo nicht repariert. Glücklicherweise hatte ich in meinem Ersatzteillager noch einen Trafo. Den habe ich eingebaut und es hat sofort gut funktioniert.
Einen Ausgangstrafo zu reparieren, heißt diesen neu zu wickeln, steht in keiner Relation vom Zeitaufwand her gesehen. Sicher ist dies machbar, aber ich verbaue dann immer lieber Ersatzteile, geht einfach schneller.
Übrigens mache ich es mit defekten Lautsprechern genauso, ich kaufe mir falls ich das passende Ersatzteil nicht habe ein "Schrottgerät" bei Ebay und schlachte dieses dann aus.
Schöne Grüße
Werner Riethmüller
 
Hits: 5349     Replies: 3
Grundig: 5050W; Rep. Elektrostat.-Lautsprecher ?
Herbert Odermatt † 26.Nov.05
04.Jan.04
  1

Hallo Radiofreunde

In diesem Gerät sind die Elekrostat.-Lautsprecher nicht separat eingebaut, sondern je einer in den Bass-Lautsprechern integriert. Bei meinem bald fertig restaurierten Gerät tuts einer gar nicht mehr (goldfarbige Metallfolie gerissen, Funken-Überschläge) und der andere tönt nur noch sehr leise mit starken Verzerrungen. Die Betriebsspannung von rund 290 Volt ist vorhanden.

Fragen: Ist eine Reparatur überhaupt möglich? Hat jemand Erfahrung mit der Reparatur von solchen spez. Lautsprechern, sprich Elektrostaten (Erfahrungsbericht ?) Wie ist das Vorgehen einer Reparatur und welches Material wird verwendet. Wer weiss da was?

Ich glaube dieses Thema könnte von allgem. Interesse sein, da sicher auch in andern Fabrikaten solche "Probleme" auftreten. Ich freue mich über jede Anregung.

Herzlich grüsst, Herbert Odermatt

 

Andreas Steinmetz
05.Jan.04
  2 Hallo Herr Odermatt,

Erfahrungen mit defekten elektrostatischen Hochtönern habe ich leider schon sehr
oft machen müssen. Dabei gibt es üblicherweise zwei verschiedene Bauarten:
die Modelle mit metallbedampften Folien, wie z.B. bei Ihrem Grundig, und welche
mit einem Kristall, der sich spannungsabhängig mechanisch verformt, wobei diese
Verformungen dann an eine Membran weitergeleitet und so hörbar gemacht werden.
Diese zweite Bauform findet man z.B. bei Telefunken-Geräten aus den frühen 50er
Jahren. Die elektrische Anschaltung ist in beiden Fällen ähnlich; der Spannungs-
bedarf der zweiten Bauform i.a. aber höher.
Bei den Exemplaren der ersten Bauart verändert sich meist der Kunststoff der Folie
infolge Alterung (Stichwort Weichmacher), so dass die Folie irgendwann reißt und/
oder eine Kurzschluß erzeugt. Oder die Beschichtung löst sich auf, so daß
das System an Wirkungsgrad verliert. Ähnliche Effekte sorgen auch bei alten
Kondensatormikrofonen für Probleme, so daß vermutlich Leute aus dieser Szene
oder aus dem Bereich der (heute noch gefertigten) großen Elektrostat-Lautsprecher
weiterhelfen können. Mir ist aber leider kein solcher Kontakt bekannt.
Prinzipiell müßte solch ein Elektrostat also relativ einfach wiederherzustellen
sein.
Schwieriger ist die Reparatur bei der zweiten Bauart. Bei den von mir unter-
suchten Exemplaren war der Kristall mechanisch so verändert (er hatte Feuchtig-
keit aufgenommen oder war zerbrochen), daß oft nicht einmal mehr der Kontakt
zur Membran vorhanden war. Aus welchem Material der Kristall ist, weiß ich
nicht. Da Hochtöner nach diesem Prinzip noch hergestellt werden, könnte eine
Anfrage bei Firmen wie Visaton vielleicht weiterhelfen. Eine weitere Idee
wäre, mal bei Firmen nachzufragen, die immer noch Ersatzkristalle für Kristall-
oder Keramik-Tonabnehmersysteme herstellen. Leider weiß ich auch hier keine
Adresse.


Mit freundlichem Gruss

Andreas Steinmetz
Herbert Odermatt † 26.Nov.05
08.Jan.04
  3

Guten Abend Herr Steinmetz

Besten Dank für Ihre nette Antwort und die techn. Ausführungen. In der Schweiz habe ich trotz intensiver Suche niemanden gefunden der allgem. Elektrostaten erneuern kann! Das Thema resp. Problem scheint nicht zu bestehen! Werde mich aber weiter bemühen und mich wieder melden.

Herzlich grüsst, H.Odermatt

Alard Roose
27.May.04
  4

Versuch es bei www.audiolab.nl

Einen freund hat die LS aus einen musiktruhe reparieren lassen dort.

Grusse Alard.

 

 
Grundig Radio-: 5050W
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