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Royal-Syntektor 55W

Royal-Syntektor 55W; Körting-Radio; (ID = 348871) Radio
 
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Royal-Syntektor 55W; Körting-Radio; (ID = 9552) Radio
Körting-Radio;: Royal-Syntektor 55W [Radio] ID = 9552 908x700
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For model Royal-Syntektor 55W, Körting-Radio; Leipzig, später Grassau
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Körting-Radio; Leipzig, später Grassau
alternative name
 
Dietz & Ritter GmbH, Dr.
Year: 1954/1955 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 11: ECC85 EF89 EC92 EBF80 EM85 ECH81 EF89 EABC80 EL84 EL84 AZ11
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 472/10700 kHz
Tuned circuits 11 AM circuit(s)     15 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, (BC) Long Wave (LW), 2 x SW and FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 220; 240 Volt
Loudspeaker 4 Loudspeakers
Power out 15 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Royal-Syntektor 55W - Körting-Radio; Leipzig, später
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 705 x 450 x 340 mm / 27.8 x 17.7 x 13.4 inch
Notes Synchro-Detektor-Schaltung.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 21 kg / 46 lb 4.1 oz (46.256 lb)
Price in first year of sale 596.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data Rundfunk- und Fernseh-Katalog 1954/55
Mentioned in Funkgeschichte der GFGF


All listed radios etc. from Körting-Radio; Leipzig, später Grassau
Here you find 723 models, 568 with images and 417 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Körting-Radio;: Royal-Syntektor 55W
Threads: 4 | Posts: 6
Hits: 2540     Replies: 0
korting: 55W; Royal-Syntektor: FM-Demodulation
Dietmar Rudolph
04.Sep.14
  1

Zur Funktionsweise des "Syntektors" gibt es eine sehr gute Veröffentlichung von Herrn Freudenberg, in der die Funktion des gesamten Empfängers beschrieben wird.

Kurz zusammengefaßt läßt sich die Funktion des FM-Teils prinzipiell so beschreiben:

  • Der UKW Tuner mit ECC85 setzt auf eine ZF von 10,7MHz um.
  • Der FM ZF-Verstärker auf 10,7MHz verwendet neben einer EF89, einer EBF80 und dem H-System einer ECH 81 auch noch eine EC92, was (eigentlich nur) von der Röhrenbestückung ungewöhnlich ist.
  • Der von der FM synchronisierte Oszillator auf 2,14MHz (= 10,7 / 5 MHz) verwendet das C-System der ECH81.
  • Die FM auf 2,14MHz wird (anscheinend) mit Hilfe eines einzelnen Schwingkreises (C = 60 pF, L = 85 µH) und 2 Dioden der EABC80 in eine NF umgewandelt (Diskriminator).

(Bild aus der Veröffentlichung von H. Freudenberg)

Bezüglich der Funktion des Diskriminators kann der synchronisierte Oszillator auf 2,14 MHz als FM Generator betrachtet werden. Da dieser Oszillator stets mit seiner Maximal-Amplitude schwingt, unabhängig von der Amplitude der ihn synchronisierenden ZF-Spannung (auf 10,7 MHz), hat er hier de facto die Funktion eines idealen Amplituden-Begrenzers.

Wir haben also eine ideale FM-Schwingung (mit konstanter Amplitude) auf 2,14 MHz. Da die Dioden (der EABC80) nur Amplituden-Änderungen, jedoch keine Frequenz-Änderungen, in ein NF-Signal umwandeln können, wird also ein solches Wandler-Netzwerk benötigt, so daß prinzipiell folgendes Prinzip-Schaltbild erforderlich ist.

Der synchronisierte Oszillator wird hier durch eine FM modulierte Stromquelle dargestellt, die den (FM modulierten) Strom i(t) liefert. Das "Wandler-Netzwerk" ist eine Induktivität L. Klar, bei höheren Frequenzen fällt an L eine größere Spannung ab, als für tiefere Frequenzen. (uL = 2πf • L = ω • L)

Die FM-AM Wandler-Kennlinie einer Induktivität ist (theoretisch) eine Gerade für die Amplitude A(ω) (und konstant bezüglich der Phase θ(ω)), also "ideal".

Einen Nachteil hat diese "ideale" Lösung allerdings: Die Steigung der Gerade des Wandlers ist sehr klein, einfach deshalb, weil die (relative) Frequenzänderung sehr klein ist. Damit ist die demodulierte NF Spannung so klein, daß das (immer vorhandene) Rauschen wesentlich stört.

Als Abhilfe wurden zu  Beginn der UKW Ära Schwingkreise verwendet, deren Flanken sehr viel steiler sind (Flanken-Diskriminator). Der Nachteil eines Flanken-Diskriminators  besteht allerdings darin, daß die Flanken eines Schwingkreises gekrümmt sind, so daß die NF Spannung nichtlineare Verzerrungen erleidet, was sich z.B. in erhöhten Klirrfaktoren bemerkbar macht.

Ja, hat der Syntektor vielleicht einen Flanken-Diskriminator? Lohnt sich dafür der ganze Aufwand?

Betrachtet man das Schaltbild (aus Freudenberg) so könnte man tatsächlich den Eindruck bekommen, daß es sich um einen Flanken-Diskriminator handelt.!???

  • Der Kreis K /20pF ist der synchronisierte Oszillator, der hier die FM Schwingung über Ck = 2pF einspeist. Infolge dieser "losen" Einkopplung mit 2 pF ist das eine Strom-Einspeisung.
  • Direkt aus dem Schaltbild erkennbar ist zunächst nur der Schwingkreis L / CL = 60 pF
  • Aber unten dran hängen noch die Diode d3 der EABC80 zusammen mit ihrer Schaltkapazität Cd3 und ein Widerstand Rs = 100 kΩ. Welchen Einfluß auf die Funktion des Wandlers haben diese eigentlich?

Um das zu klären, eignet sich eine Simulation mit LT Spice.

"NF" ist die demodulierte Ausgangsspannung (grün); "D1" ist die Spannung an der Diode D1 gegen Masse(blau); "top" ist die Spannung oben am Schwingkreis.

Die Simulation zeigt nun, daß der beim Syntektor verwendete Diskriminator kein Flanken-Diskriminator ist, sondern, daß eine sehr schöne gerade S - förmige Wandlerkennlinie entsteht.

Das ist eine Eigenschaft der (richtig bemessenen) Serienschaltung von Schwingkreis und Kondensator. Für den praktischen Abgleich besteht zusätzlich der Vorteil, daß nur der Wert von L1 nachgestellt werden muß, um die Mitte der Wandlerflanke genau auf 2,14 MHz abzustimmen.


Die Serienschaltung eines Schwingkreises und eines Kondensators findet (in anderer Dimensionierung) auch eine Anwendung bei den 9 kHz Interferenz-Sperren im AM Teil, z.B. beim Grundig 5040W. Für diese Anwendung ist die Reaktanz dieser Serienschaltung von Bedeutung.

Durch die Nullstelle bei ω1 wird die Interferenz-Schwingung kurz geschlossen.

MfG DR

 
Hits: 2580     Replies: 2
korting: 55W (55 W); Royal-Syntektor Abgleich
Tobias Münzing
28.Feb.06
  1 Wertes Forum,

ich frage hier für einen Sammlerkollegen, der keinen PC hat. Er hat einen Royal-Syntektor der komplett restauriert ist. Aber der UKW-Empfang ist überhaupt nicht gut. Die Sender stehen an der falschen Stelle und auch sonst ist der UKW-Empfang sehr verzerrt. Das austauschen von Röhren brachte keine Verbesserung.
Deshalb suchen wir jetzt jemanden der das kann. Wir freuen uns über jede Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Münzing
Konrad Birkner † 12.08.2014
01.Mar.06
  2 Schon mal versucht, den Synchronozillator nachzustimmen?

Modell aufrufen, techn.Unterlagen, mehr Pläne, "kundend", Punkt IX.

Dazu sollte aber die HF und ZF einigermaßen stimmen, ansonsten erst dort tätig werden. Steht alles recht gut in der Schrift.

Und: Nicht alle Kerne versuchen! Nur die angegebenen (K und J). Nicht H.

Viel Erfolg! (hoffentlich)
Tobias Münzing
25.Sep.06
  3

Hallo Zusammen,

nach langer suche hat sich jetzt ergeben, das ein paar Filterkerne in der Mitte durchgebrochen sind. Daher rührt auch der schlechte UKW Empfang. Wir sind jetzt auf der Suche nach einem Schlacht-Chassis wo diese noch in gutem Zustand vorhanden sind. Wir sind um jedes Angebot dankbar. Gerne auch ein Komplettgerät mit schlechtem oder gar keinem Gehäuse.

Es bedankt sich im Vorraus

Tobias Münzing

 

 

 
Hits: 2174     Replies: 0
korting: Literaturhinweis
Hermann Freudenberg †
06.Jan.03
  1 Siehe auch: Reiter «Forum» unter Rundfunkempfänger/ Schaltungstechnik: "Körting Royal- Syntektor 55 W" von Hermann Freudenberg
 
Hits: 2425     Replies: 0
korting: Royal Syntektor
Hermann Jung
23.Dec.02
  1 Diese Typenbezeichnung nur als Exportmodell (wie oben Foto), ansonsten Neckermann Royal;
 
Körting-Radio;: Royal-Syntektor 55W
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