radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

Konsul 59 Ch= St59

Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275163) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275164) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275165) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275174) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275170) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275166) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275167) Television
 
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275432) Television
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 370505) Television Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 313832) Television
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 313830) Television Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 313831) Television
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275214) Television Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 275225) Television
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 292195) Television Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 438549) Television
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 438550) Television Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 1088242) Television
Use red slider bar for more.
Konsul 59 Ch= St59; Nordmende, (ID = 370505) Television
Nordmende,: Konsul 59 Ch= St59 [Television] ID = 370505 655x574
Select picture or schematic to display from thumbnails on the right and click for download.
For model Konsul 59 Ch= St59, Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
Year: 1958/1959 Category: Television Receiver (TV) or Monitor
Valves / Tubes 17: PCC88 PCF82 EF80 EF80 PM84 EF80 PCL84 EF80 PCL82 ECL80 ECH81 PL36 PY81 DY86 PCL82 EC92 AW53-80
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 38900 kHz
Wave bands Wave Bands given in the notes.
Details Radio Control (+Remote Wire etc)
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 220 Volt
Loudspeaker 2 Loudspeakers
Power out
from Radiomuseum.org Model: Konsul 59 Ch= St59 - Nordmende, Norddeutsche Mende-
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 590 x 495 x 505 mm / 23.2 x 19.5 x 19.9 inch
Notes Wie Favorit 59, jedoch mit Abstimmanzeige (magisches Prisma).
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 34 kg / 74 lb 14.2 oz (74.89 lb)
Price in first year of sale 998.00 DM
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1958/59

Model page created by Bernd P. Kieck. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
Here you find 1691 models, 1578 with images and 1213 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Nordmende,: Konsul 59 Ch= St59
Threads: 2 | Posts: 39
Hits: 1792     Replies: 11
nordmende: Synchronisationsproblem bei Nordmende Konsul 59
Alexander Schmitz
01.May.15
  1

Hallo,

 

Leider habe ich wieder ein Problem mit diesen Fernseher. Es gibt immer wieder Probleme mit der Synchronisation. Das Bild läuft öfters durch oder verschiebt sich. Auch die Zeilensynchronisation muss öfter nachgestellt werden. Auffällig ist, das der Kontrastregler eine Rückwirkung darauf hat. Bei voll aufgedrehten Kontrastregler ist das Bild am stabilsten. Beim herunterregeln wird die Bildsynchronisation instabil und  das Bild verschiebt sich ein wenig zur Seite. Anfangs vermutete ich den Fehler in der Signalquelle, aufgrund der Rückwirkungen des Kontrastreglers vermute ich inzwischen jedoch einen Fehler im Fernseher. Da ich leider kaum Erfahrung mit Fernsehern habe, habe ich keine Idee, in welchen Bereich sich der Fehler befinden könnte. Leider kann ich zur Zeit leider nichts aufwändiges machen, da ich im Moment keine nutzbare Werkstatt habe.

Georg Beckmann
03.May.15
  2

Hallo Herr Schmitz,

ich kann natürlich nicht hellsehen, aber mit einer systematischen Vorgehensweise findet man jeden Fehler. ( Ich gehe davon aus, dass die PCL82 schon gegen eine sicher gute gewechselt wurde )

Das war immer das Erste, was man zu diesen Zeiten tat, leichtes Klopfen mit dem Schraubenziehergriff
auf die Röhre kann ebenfalls sehr hilfreich sein, sollte dadurch der Fehler plötzlich auftreten oder verschwinden, oder die Ablenkung ganz ausfallen. ( Horizontaler Strich. )

Zunächst vermute ich, dass die H-Synchronisation funktioniert, also das Bild nicht kippt Dann sollte das Signal bis an die Anode der EC(L)80 gut sein. Es sind ja schöne Oszi Bilder angegeben.

Wenn Sie den Oszi auf ca. 10mS Ablenkung einstellen, sollten Sie dort Nadelimpulse mit den ca. 70V sehen. 

Als nächstes den C613 einseitig ablöten und mit dem Oszi bei R619 messen, ob ein 50 Hz Syn-Signal zu sehen ist. Dieses Signal verschwindet, wenn kein Sender empfangen wird.

Wenn dieses Signal fehlt, sind die Hauptverdächtigen C605, C609,R615, R616 R619.

Wenn das V-Sync-Signal plausibel ist, kommt der Sägezahngenerator mit Endstufe infrage.
 

Hier würde ish ( ganz unsystematisch) zunächst den Eklo C711 tauschen, der im Laufe des langen Lebens vermutlich keine Kapazität mehr hat.

Bitte berichten Sie über Ihre Erkenntnisse, dann sehen wir weiter.

Ach ja, Sie wissen schon, dass bei diesen Geräten keine Trennung vom Netz vorhanden ist, je nachdem, wie rum Sie den Stecker einstecken, führt das Chassis 230V Netzspannung !!.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Beckmann

Alexander Schmitz
03.May.15
  3

Hallo,

Ich nehme an, sie meinen die PCL84. Die Bildsynchronisation ist kritischer als die Zeilensynchronisation, manchmal bleibt das Bild auch mittig stehen. Der Kontrastregler wirkt sich auf beides aus. Heute werde ich leider nicht dazu kommen etwas am gerät zu machen.

Georg Beckmann
03.May.15
  4

Hallo Herr Schmitz,

 

nein ich meinte schon die PCL82 ( Rö15) im Schaltplan. Diese ist für die Vertikalablenklung zuständig.
Die PCL84 ist für die Videoendstufe und Regelung zuständig..

 

Gruß,

 

Georg Beckmann

 

Alexander Schmitz
04.May.15
  5

Ist nicht ein Fehler im Amplitudensieb wahrscheinlicher, da das Bild auch öfters mal durchläuft? Mit der PCL84 hatte ich mich vertan, da ich weg musste und wenig Zeit hatte.

Georg Beckmann
04.May.15
  6

Hallo Herr Schmitz,

bei schlechtem oder fehlendem Syncsignal im Bereich Amplitudensieb fällt das Bild um und läuft durch.Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man beim Durchlaufen, dass das Bild vertikal durchläuft.

Dass ein Bild horizontal durchläuft, kommt praktisch nicht vor, es kippt dann eher, dh. die Zeilen sind verschoben.

Also, wie sieht das Fehlerbild aus ?

 

Gruß

Georg Beckmann

 

Alexander Schmitz
04.May.15
  7

Das Bild läuft vertikal durch und verschiebt sich horizontal. Der Kontrastregler hat auf beides einfluss.

Georg Beckmann
06.May.15
  8

Hallo Herr Schmitz,

steht Ihnen ein Oscilloscop zur Verfügung, sonst wird die Suche etwas zur Glücksache. ?

Nach der letzten Beschreibung vermute ich den Fehler bei der Röhre 6 oder Röhre 10. 
Wenn der Kontrast die Synchronisation beeinflusst, gehe ich davon aus, dass das Videosignal an der Anode der P(c)L 84 verfälscht ist, dh. der auf der Schwarzschulter sitzende Sync - Impuls zu klein ist.
Die Röhre sollte getauscht und in Ordnung sein, ein Kapazitätsverlust von C208 könnte so einen Effekt bewirken. Am G2 der P(c)L84 sollte eine Gleichspannung anliegen. Ebenso sollte C211 unter die Lupe genommen werden, ob der nicht einen Kapazitätsverlust hat. Einfach mal probeweise tauschen.
 

Jetzt das Amplitudensieb:

Durch die Gittergleichrichtung entsteht am G1 der Rö10 (E(c)L80 eine negative Spannung, so dass die Röhre beim Videosignal gesperrt ist. Erst wenn das kurze, auf dem Videosignal sitzende Sync-Signal erscheint, wird die Röhre kurz leitend, ( der negative Impuls beim Z-Oszillogramm). wg R 603 ist die EC(l)80 fast immer eingeschaltet, nur beim Sync-Impuls wird die Röhre kurz ausgeschaltet. Der Sync-Impuls ist während des Bildes ganz schmal und wird während der V-Sync Periode am Anfang des Bilds breit ( > 1/2 Zeile ). Das HV -Sync Signal wird mit C608/R631 differenziert, dh. danach ist ein schmaler Impuls für die H-Sync Schaltung übrig, die Verbreiterung während der V-Sync zeit ist entfernt.

Umgekehrt wird das Sync Signal mit dem Integrierglied R615,C609,R616,C605 integriert, dh. während des Bildes ist am Ausgang eine ganz kleine Spannung, die schmalen H-Sync Impulse sind weggefiltert.

Während der V-Sync Zeit am Bildanfang sind die Sync Impule breit, am R619 entsteht eine Spannung, welche dann den Sägezahngeneator der V-Ablenkung auslöst.
 

An der Anode der EC(l) 80 sollten Sie das sync-Signal in der erforderlichen Größe sehen können. 

Dieses Signal ist natürlich nur vorhanden, wenn ein Videosignal anliegt.

Bitte teilen Sie das Ergebnis der Untersuchungen mit, dann sehen wir weiter.

 

Gruß

 

Georg Beckmann

Alexander Schmitz
06.May.15
  9

Leider werde ich mich erst in den nächsten Tagen wider mit dem Gerät beschäftigen können. Könnte C601 noch in Frage kommen. Bei diesen handelt es sich um einen Wima Durolit, welche mir damals noch nicht als problematisch bekannt waren. Diesen hatte wohl der Vorbesitzer damals eingelötet. Ein Oszilloskop hätte ich, müsste es jedoch zunächst hier hin holen.

       

Georg Beckmann
06.May.15
  10

Messen Sie doch einfach mit dem Multimeter, ob über R216 eine Gleichspannung abfällt, wenn ja, dann hat der C601 einen Schluss

Schönen Abend

Georg Beckmann

Georg Beckmann
08.May.15
  11

Die Funktion des Amplitudensiebs wollte ich mit dem LTC Spice simulieren.

Dank der Röhrenmodelle von Derk Reefman hat das prima funktioniert.

 

Die grüne Kurve soll das Videosignal darstellen, oben ist die Schwarzschulter und darauf sitzt das Sync Signal. Die blaue Kurve zeigt das Signal an der Anode der Pentode. Das rote Signal ist das invertierte an der Anode der Triode. Wenn man es mit den Oszillogrammen im Schaltplan vergleicht, stimmt das erstaunlich gut.

Georg Beckmann

Alexander Schmitz
08.May.15
  12

Der Fehler scheint wirklich C601 gewesen zu sein. Das Bild ist deutlich stabiler, auch beim herunterregeln des Kontrast bleibt das Bild stabil. Was mich noch interessieren würde ist, welche Funktion der Regler Automatische Regelung an der PCL84 hat und wie man diesen richtig einstellt.

 
Hits: 4298     Replies: 26
nordmende: Fehlersuche an Nordmende Konsul 59
Alexander Schmitz
20.Dec.06
  1
Hallo,
 
Zur zeit Arbeite ich an einem Nordmende Konsul 59. Nachdem ich fast alle Wima und Eroid-Kondensatoren durch neue ersetzt habe, wird der Bildschirm vollständig hell und es ist ein Grundrauschen des Verstärkers und ein wenig Brummen sowie die Kratzgeräusche des Lautstärkereglers ais dem Lautsprecher zu hören. Das Bild ist jedoch ohne Inhalt. Beim durchdrehen der Kanäle passiert nichts, jedoch wird das Bild ein wenig dunkler, wenn einer der beiden unbeschalteten Kanäle gewählt wird. Das magische Band reagiert überhaupt nicht. Falls jemand einen Vorschlag hat, wie ich bei der weiteren Fehlersuche vorgehen sollte wäre ich ihm dankbar.
Henning Oelkers
20.Dec.06
  2

Hallo, Herr Schmitz,

Hilfe ist möglich, keine Frage. Zuerst müsste ich wissen, über welche Messgeräte Sie verfügen:

-Messender, extern modulierbar

-Rechteckgenerator ggf auch Sinusgenerator

-Trenntrafo, um den Fernseher damit zu betreiben

-Oszilloskop ( Einkanal/Zweikanal , Bandbreite )

 

Wenn ich das weiss, gehts weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
20.Dec.06
  3
Hallo,
 
 
Schön dass sie mir helfen möchten. Leider steht mir weder ein Oszilloskop noch ein Messsender oder Generator zur Verfügung. Ein ausreichend starker Trenntransformator ist jedoch vorhanden.
Henning Oelkers
21.Dec.06
  4

Hallo, Herr Schmitz,

bitte prüfen Sie folgendes:

-Spannung am Schleifer Kontrastregler, soll bei Rechtsanschlag ca 190V erreichen.

-Kontrastregler dann auf Rechtsanschlag, Helligkeit so einstellen, dass ein Raster sichtbar ist, jedoch nicht zu hell.

-wenn Sie einen ( alten) Videorecorder haben, können wir den als Signalquelle verwenden. Dazu feststellen, wo Video Ausgang am Recorder ist, ein Band abspielen, und das Signal an G1 (Pin8 ) PCL84 einspeisen. Zuvor Spule L203 von Pin 8 abtrennen, und einen Widerstand ca 1 MOhm von Pin 8 an Masse legen. Dabei alle anderen Anschlüsse des Recorders abtrennen, und unbedingt Trenntrafo verwenden, sonst rauchts! 

Mit Glück erscheint ein (kontrastarmes ) Bild.

-falls nicht, bitte C225 an der Kathode Bildröhre prüfen / ersetzen.

Bitte berichten Sie, wie weit sie gekommen sind, dann geht's weiter.

Bitte stets auf die Sicherheit achten!!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
21.Dec.06
  5
Ich habe mir einmal den Katodenkondensator der Bildröhre angeschaut und mir ist aufgefallen, das dort ein Elko mit 4µF und nicht 0,5µF eingebaut ist (gibt es überhaupt Elkos mit 0,5µF?). Es sieht auch so aus, als ob dieser original ist. Wäre es möglich, das es sich hierbei um einen Fehler im Schaltplan handelt?
Henning Oelkers
21.Dec.06
  6

Hallo, Herr Schmitz,

dass der Elko 4µF hat, soll uns nicht beunruhigen.

Änderungen von Bauteilwerten gab es in der Frühzeit des Fernsehens häufiger.

Entscheidend ist, das er nicht seine Kapazität verloren hat.

Haben den Versuch mit Videorecorder oder anderer Videoquelle schon machen können?

viel Erfolg,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
22.Dec.06
  7

Da ich zur zeit keinen Videorekorder in meiner Werkstatt habe, habe ich einen alten analogen Sattelitenreceiver verwendet, ohne Antenne verwendet. Das Schneebild war auf dem Fernseher zu sehen und gleichzeitig war dass Typische Rauschen zu hören. Das Bild hatte jedoch nicht die volle Höhe und wurde nach oben dunkler.

 

Der Test mit einem DVD-Player ergab das folgende Bild:

Das unvollständige Bild scheint mit der unabgeschirmten Zuleitung zu tun zu haben. Insgesamt ist das Bild sehr instabil und verschwimmt bzw. wackelt öfters.

Henning Oelkers
23.Dec.06
  8

Hallo, Herr Schmitz,

das sieht doch erstmal sehr positiv aus, insbesondere was die Bildschärfe und Helligkeit betrifft.

Würde die erreichbare Helligkeit für den normalen Fernsehbetrieb ausreichen?

Um das Bild tatsächlich besser beurteilen zu können, benötigen wir ein Testbild.

Das können Sie im Internet sicher finden, und vielleicht auf DVD brennen. Wenn der DVD Player Fotos Wiedergeben kann, genügt auch ein Gittermuster mit Kreis.

Bitte Fotos vom Bildschirm nach Möglichkeit direkt von vorn machen, (auch wenns spiegelt )und nicht von schräg oben.

folgende Frage noch: bevor Sie das Kabel angeschlossen haben, war da der ganze Bildschirm gleichmäßig  hell, oder war er oben ebenfalls dunkel?

Wenn Sie das mit dem Testbild hinkriegen, kommen wir weiter. Falls nötig, kann ich Ihnen ein Testbild per e-mail schicken.

 

viel Erfolg weiterhin,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
23.Dec.06
  9

Wenn ich den DVD-Player abmache, ist das Bild vollständig hell. Die Helligkeit ist noch mehr als ausreichend. Ein Testbild habe ich auf CD gebrannt, das Bild ist zu sehen, jedoch ist es sehr instabil.

Henning Oelkers
23.Dec.06
  10

Hallo, Herr Schmitz,

der instabile Bildstand hat seine Ursache vermutlich darin, dass entweder das Signal an der Anode der PCL84 nicht den Vorgaben entspricht ( weil die Signalverhältnisse jetzt anders sind ), oder noch ein Fehler im sog. Amplitudensieb ist. Das soll uns im Moment nicht großartig stören, da kümmern wir uns später drum.

Jetzt wäre erstmal wichtig herauszufinden, ob der Hauptfehler im Tuner , in der Regelung, oder im ZF Verstärker liegt.

Wenn Sie aus einem 70er Jahre Fernseher noch einen Tuner haben, oder einen UHF Konverter, oder einen Modulator für VHF ( gab es bei einigen Videokameras als Zubehör ) würde uns das jetzt weiterhelfen.

Außerdem kommen die Röhren im Tuner ( PCF82 und PCC88 ) als auch die drei EF80 im Bild-ZF Verstärker in Frage. Wenn Sie ein Röhrenprüfgerät haben, so können Sie erstmal die EF80 prüfen.

Wenn Sie keines haben, markieren Sie bitte alle 4 EF80, um Verwechselungen auszuschliessen, und setzen Sie nacheinander an Position der RÖ5 ( 3.Bild-ZF) ein, und messen die zu jeder Röhre gehörige Kathodenspannung ( über R120, 250Ohm ). Dabei ist wichtig, die anderen EF80 ebenfalls im Gerät einzustecken, da sonst der Heizkreis nicht funktioniert!!

Vielleicht lässt sich damit eine schwache EF80 finden.  Anschliessend setzen Sie die Röhren bitte wieder an die ursprüngliche Position.

Wenn wir damit nicht weiterkommen, müssen wir dem Tuner zu Leibe rücken. Dazu bekommen Sie von mir noch Anweisungen, was und wie zu messen ist.

Nur nicht vorzeitig aufgeben, und immer an Ihre Sicherheit denken!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
23.Dec.06
  11

Die 1. ZF-Zöhre musste ich leider vor der ersten Inbetriebnahme ersetzen, da mir die beim Herausklappen des Chassis kaputtgegangen war. Auch hatte ich die Tuner und ZF-Röhren bereits einmal durch andere ersetzt um ausschließen zu können, das legendlich eine von ihnen defekt ist.

Alexander Schmitz
26.Dec.06
  12
Hallo und frohe Weihnachten,
Ich habe die Messungen durchgeführt, die Ergebnisse sind:
1. ZF-Röhre: 2,0 Volt
2. ZF-Röhre: 1,6 Volt
3. ZF-Röhre: 1,9 Volt
Röhre Ton-ZF: 1,7 Volt

 

Henning Oelkers
28.Dec.06
  13

Hallo, Herr Schmitz,

die EF80 scheinen insofern in Ordnung zu sein.

Bitte stellen Sie den Ursprungszustand ( Pin 8 PCL84 ) wieder her.

Da Sie die Röhren im Tuner ja schon probeweise getauscht hatten, bleibt noch ein anderer Fehler im Tuner, ZF, oder Regelung.

Stellen Sie bitte den Regler "Kontrast" auf mech. Mitte.

Bitte messen Sie folgendes, jeweils bei Links- und Rechtsanschlag des Potis "automatische Regelung":

- Spannung an Pin 3 PCL84

- Spannung an Messpunkt "E" ( im Schaltbild unterhalb Rö4 )

Bitte messen  Sie bei ausgeschaltetem Gerät die Widerstände R123 ( geht von Messpunkt "E" aus) , R124, R125 in eingebautem Zustand.

Danach sehen wir weiter.

Gruß aus Berlin,

Henning Oelkers

 

 

Alexander Schmitz
29.Dec.06
  14
Hallo,
 
Ich habe mir das Gerät gerade noch einmal angeschaut und es sieht so aus, als ob einmal jemand den Widerstand R125 10MO durch 2 parallelgeschaltete 2 M-Ohm Widerstände ersetzt hat. Was der sich dabei gedacht hat kann ich auch nicht sagen, oder aber es muss such um einen Druckfehler im Schaltplan handeln. Die Lötstellen der Videos sehen jedenfalls nicht gerade professionell aus.
Henning Oelkers
29.Dec.06
  15

Hallo, Herr Schmitz,

diese Änderung wurde offenbar gemacht, um einen vorhandenen Fehler zu umgehen, statt den zu suchen, und zu beheben.

Eine Verringerung von R125 führt zu einer relativ positiveren Spannung am Steuergitter des ersten PCC88 Systems. Dadurch gerät einiges durcheinander, und Bauteilüberlastungen im Tuner selbst können die Folge sein.

Ich bitte Sie, dort erstmal einen 10 MOhm einzubauen.

Dann messen Sie bitte noch die Spannungen aus POST 13.

Danach gehts weiter.

Gruß aus Berlin,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
30.Dec.06
  16
Die Spannung an Messpunkt E beträgt 0,1 bzw. 0,3 Volt.
Die Spannung an Pin 3 der PCL84 beträgt 28 bzw. 40 Volt.
Den Widerstand R226 gibt es in meinem Gerät nicht, das an seiner stelle eingelötete Kabel sieht jedoch original aus.
Henning Oelkers
30.Dec.06
  17

Hallo, Herr Schmitz,

spätestens ab jetzt würde uns eine definierte Signalquelle am Tunereingang und ein Oszilloskop weiterhelfen.

Ohne diese wird es jetzt schwierig. Was noch zu tun bleibt, ist, zu prüfen, ob alle drei ZF Stufen Anodenspannung (Pin 7 EF80 ) und Schirmgitterspannung (Pin8 EF80) haben. Dann sollten die Kathodenwiderstände geprüft werden.

Des weiteren sollten im Tuner die Widerstände R013, R014, R015, R008 gemessen werden.

Dazu hätte ich gerne die Spannungswerte an den Pins 3, 2, 1 und 8 der PCC88, und an pin 3, 6, 1 der PCF80.

Danach wird's hochinteressant.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
31.Dec.06
  18 Werde ich machen, jedoch muss ich erst einmal schauen wie ich das Hinbekomme, da ich keinen Prüfadapter für den Röhrensockel habe und man an die Tunerröhren von unten nicht so einfach heran kommt.
Henning Oelkers
31.Dec.06
  19

Hallo, Herr Schmitz,

Sie können alternativ auch zunächst nur den Tuner "durchklinglen", also auf korrekte Widerstandswerte prüfen. Dazu darf der Tuner nicht auf einem Leerkanal stehen!

Beide Röhren entfernen.

 

PCC88: Pin 8 nach Masse , Pin 7 nach Regelspannungsanschluss ( C125 ), Pin 2 nach Masse, Pin 2 nach Betriebsspannung., Pin 1 nach Betriebsspannung

PCF80: Pin 2 nach Masse, Pin 3 nach Betriebsspannung, Pin 6 nach Betriebsspannung, Pin 9 nach Masse, Pin 1 nach Betriebsspannung.

Damit wären die Widerstände im Tuner geprüft, und auch die Kontaktleisten.

Viel Erfolg wünscht

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
01.Jan.07
  20
Hallo und frohes neues Jahr,
 
Die Widerstände im Tuner habe ich gemessen, die Ergebnisse sind:
 
PCC88:
Pin 8 nach Masse 70,4 Ohm
Pin 7 nach Regelspannungsanschluss 308 Kohm
Pin 2 nach Masse 107,4 Kohm
Pin 2 nach Betriebsspannung 107,5 Kohm
Pin 1 nach Betriebsspannung 1,04 Kohm
 
 
PCF80:
Pin 2 nach Masse 70,4 Ohm
Pin 3 nach Betriebsspannung 34,3 Kohm
Pin 6 nach Betriebsspannung 1,02 Kohm
Pin 9 nach Masse 20,4 Kohm
Pin 1 nach Betriebsspannung 9,8 Kohm
Die Katodenwiderstände der EF80 habe ich auch bereits geprüft und sie sind in Ortnung.

 

 

 

Henning Oelkers
01.Jan.07
  21

Hallo, Herr Schmitz,

bitte PCF 80 Pin 2 nach Masse nochmals Prüfen. Hier sollte laut Schaltplan etwa 200 KOhm messbar sein. Bitte Tuner danach auf Leerkanal stellen, und nochmals messen.

Bitte in diesem Bereich C018, C008 prüfen.

bitte auch zum Messpunkt messen. Dieser ist irgendwo aussen am Tuner.

Danach sehen wir weiter.

Viel Erfolg,

Henning Oelkers

Alexander Schmitz
01.Jan.07
  22

Hallo,

Ich habe noch einmal nachgemessen, die Messwerte betragen Pin2 nach Masse 213 Kohm und zum Messpunkt 5,02 Kohm. Die Kondensatoren sehen in Ordnung  aus, jedoch habe ich keine Möglichkeit deren Werte zu überprüfen.

Henning Oelkers
02.Jan.07
  23

Hallo, Herr Schmitz,

bitte kontrollieren Sie Ihren E-Mail Eingang, und prüfen Sie bitte, ob Ihre E-Mail Adresse noch stimmt.

Bitte teilen Sie mir, wenn möglich per E-Mail, Ihre Telefonnummer mit.

Danke!

Henning Oelkers

 

Zusatz 02.01:Hinweis für alle Mitlesenden: Hier unterbrechen wir, bis weitere Messmittel herbeigeschafft sind. Danach geht es weiter.

Alexander Schmitz
03.Jan.07
  24
Hallo,
 
Weiter um den Fernseher kümmern kann ich mich wohl erst am Wochenende, da ich zur Zeit recht lange Arbeiten muss. Ich wollte noch die Spannungen an den ZF-Röhren messen, das wird jedoch ein wenig umständlich, da ich dazu auf der Rückseite des Chassis jeweils einen Draht zum Prüfen anlöten muss, einen Prüfadapter für den Röhrensockel habe ich leider nicht. Könnte der Kondensator C227 330Pf evtl. als Fehlerquelle in Frage kommen (diesen habe ich noch nicht ersetzt, da ich leider noch keinen passenden Ersatz habe)? Das hatte ich leider im ersten Beitrag vergessen zu erwähnen, hielt es auch für nicht so wichtig, da dieser rein optisch noch relativ in Ordnung aussieht.
 
Die eMail von Herr Kamann hatte ich übersehen, da ich an diesem Tag mehrere eMails bekommen habe. Sofern es hilfreich ist, werde ich gerne auf sein Angebot zurückkommen. Auch besitze ich ein altes Zweikanal Oszilloskop, welches zumindest grundlegend funktionieren sollte. Jedoch muss ich klar sagen, das ich mich mit diesen Geräten nicht auskenne.
           
Henning Oelkers
04.Jan.07
  25

Hallo,

Messender wäre genau das, was uns jetzt weiterhilft! Und ein Oszilloskop. Bitte dazu gesonderte E-Mail beachten.

Messungen im ZF Teil mit angelöteten Drähten können leicht irreführend sein, weil der ZF Verstärker dann ins Schwingen geraten kann, was wiederum zu Fehlmessungen führt. 

C227 halte ich für unwahrscheinlich. Bitte abwarten, ob ein Messender beschafft werden kann.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers 

Henning Oelkers
28.Feb.07
  26

Hallo, Forum, hallo, Herr Schmitz,

hier kurz eine Zusammenfassung dessen, was direkt zwischen Herrn Schmitz und mir per E-Mail und telefonisch abgehandelt wurde.

Freundlicherweise hatte Herr Kamann einen Messender zur Verfügung gestellt. Die Bedienung des Messenders und die Funktionsfähigkeit wurde mittels Kurzwellenradio überprüft.

Danach wurde der Signal am ZF Verstärker Eingang eingespeist ( 39 MHZ, mit 1 Khz amplitudenmoduliert ), und es sollte sich nach dem Videogleichrichter ein Signal ( die Modulation )messen lassen > nichts!. Alles messen, versuche etc half nicht. Die Röhren wurden getauscht, die Kathodenströme gemessen, es war kein Fehler feststellbar.

Deshalb wurde nach vielen E-Mails, und Telefonaten beschlossen, das Gerät zunächst einzulagern, und ggf die Reparatur fortzusetzen, wenn mehr Erfahrung vorliegt.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers 

Alexander Schmitz
15.Apr.07
  27
Hallo,
 

Der Fernseher Funktioniert seit einiger Zeit wider. Der Fehler war die Diode zur Demodulation. Den Fehler hat ein Sammler aus Köln eingegrenzt und beseitigt, da ich selbst (unter Anleitung von Herr Oelkers) den Fehler nicht eindeutig identifizieren konnte.

 

Nochmals vielen Dank an alle die mir geholfen haben. Bilder des Gerätes folgen.

 
Nordmende,: Konsul 59 Ch= St59
End of forum contributions about this model

  
rmXorg