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33aW

Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1932/1933 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC)
Loudspeaker
Power out
from Radiomuseum.org Model: 33aW - Siemens; D S.& Halske / S.
Notes

Ein Nachweis für die Existenz dieses Modells konnte bislang nicht erbracht werden.
Siehe auch den Forumsbeitrag Siemens "33aW", ein Phantasiemodell

Source of data Radiokatalog Band 1, Ernst Erb


All listed radios etc. from Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Here you find 2447 models, 2022 with images and 1272 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.


 


Forum contributions about this model
Siemens; D S.&: 33aW
Threads: 1 | Posts: 1
Hits: 1294     Replies: 0
  siemens: Siemens "33aW", ein Phantasiemodell
Dietmar Rudolph
17.Jun.16
 
  1

Im "Radiokatalog" von Erb ist auf Seite 322 unter der Jahreszahl 32/33 ein Modell "Siemens 33aW" benannt. In der Zeile für die Daten stehen nur Fragezeichen (?) mit der Ausnahme "W" für die Spannung.

Tatsächlich gab es von Siemens ein Modell 33, das im RM.org als Modell "33WL" zu finden ist, allerdings erst im Modelljahr 35/36.

Das Model "33WL"  ist ein Zweikreiser mit 3 Empfangsröhren und 4 Röhren insgesamt.

Im Modelljahr 32/33 findet man bei Siemens Geräte mit Bezeichnungen wie z.B.

  • "23WL", "23W", "23G", "23GL" (Einkreiser, 2 Empfangsröhren, 3 Röhren insgesamt)
  • "46WL", "46W", "46G", "46GL", "46aWL" (Dreikreiser, 4 Empfangsröhren, 5 Röhren insgesamt)
  • "55WL", "55GL" (Super, 7 Kreise, 5 Empfangsröhren, 6 Röhren insgesamt)

Aus den Modell-Nummern läßt sich zumindest aus der ersten Ziffer auf die Zahl der Empfangsröhren schließen, während die zweite Ziffer keinen Rückschluß erlaubt, insbesondere nicht auf das Modelljahr.

In dieser Zeit gab es bei Telefunken und der AEG entsprechende Parallel-Typen mit identischer Schaltung und fast identischem Aufbau mit Ausnahme der Gestaltung des Gehäuses und der Skala, z.B.:

Auch bei Telefunken und (z.T.) AEG ist die Zahl der Empfangsröhren in der Modellbezeichnung zu finden.

Das führt zwangsläufig auf Probleme in der Systematik, da in den Folgejahren ebenfalls Empfänger mit entsprechender Zahl der Empfangsröhren im Angebot waren. Wie soll man die dann nummerieren?

Bei Siemens gab es folglich eine Umstellung der Typen-Nummerierung mit dem Modelljahr 35/36, wie es genau für das Modell "33" aus dem 35/36er "Prohaska-Katalog" hervorgeht. (In den originalen Service-Unterlagen von Siemens gibt es nur ein Modell "33" und kein Modell "33WL")

Wie aus diesem Inserat zu sehen ist, ist der "53L" "derselbe Empfänger wie vor", nämlich das Modell 33WL, aber mit einem "moderneren"  Gehäuse (Herr im Frack) und natürlich etwas teurer. Aber diese neue Nummerierung hat jetzt mit der "5" als erste Ziffer tatsächlich einen Bezug zum Modelljahr, die bei Siemens für die Vorkriegsgeräte durchgehalten wurde.

(Was im Inserat nur ganz klein steht, ist als einzige "Verbesserung" der Schaltung, daß man nun den Abstimmknopf auch (etwas) hinein drücken kann, um damit eine "Stummabstimmung" zu ermöglichen; es wird dabei einfach das Steuergitter der RES964 auf Masse geschaltet. Was das allerdings "bringen" soll ist, läßt sich aus heutiger Sicht nicht erkennen, da das Gerät keine optische Anzeige für die Empfangsfeldstärke hat. Man hat also "blind" abgestimmt, wenn der Knopf gedrückt war.)

Aufgrund der hier gezeigten Fakten ist das "Modell 33aW" ein Fantasiemodell, entstanden aus mangelnden Informationen.

MfG DR 

 
Siemens; D S.&: 33aW
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