radiomuseum.org

Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302

Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1106491) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1332993) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1332994) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1332995) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1332997) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1332998) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 1191142) Commercial Re
 
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2207064) Commercial Re
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2398951) Commercial Re Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2398952) Commercial Re
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2398955) Commercial Re Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2398953) Commercial Re
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2398954) Commercial Re Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 659857) Commercial Re
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 659860) Commercial Re Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 659858) Commercial Re
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 659861) Commercial Re Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 241473) Commercial Re
Utilisez la barre de défilement rouge.
Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302; Siemens; D S.& (ID = 2398951) Commercial Re
Siemens; D S.&: Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302 [Commercial Re] ID = 2398951 1400x968
Sélectionnez une image/schéma pour afficher des vignettes sur la droite et cliquez pour télécharger.
Pour le modèle Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302, Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
 
Pays:  Allemagne
Fabricant / Marque:  Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Année: 1948–1950 Catégorie: Récepteur commercial (peut inclure bandes amateurs)
Lampes / Tubes 7: UCH11 UBF11 UBF11 UBF11 UBF11 UCL11 UY11 Te30
Principe général Super hétérodyne et TRF (très rare); FI/IF 1086 or 1185 kHz; 2 Etage(s) BF
Circuits accordés 9 Circuits MA (AM)
Gammes d'ondes Bandes en notes.
Particularités
Tension / type courant Appareil tous courants (CA / CC) / 110/220 Volt
Haut-parleur HP dynamique à aimant permanent (bobine mobile)
Puissance de sortie 1 W (qualité inconnue)
De Radiomuseum.org Modèle: Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302 - Siemens; D S.& Halske / S.
Matière Boitier métallique
Forme Boatanchor (> 20 kg)
Dimensions (LHP) 550 x 350 x 385 mm / 21.7 x 13.8 x 15.2 inch
Remarques

Siemens Allwellen-Empfänger Funk 745 E302 (Funk empf 66a);
Dieser Überlagerungsempfänger mit Hf-Vorstufe erfasst mit 120 kHz bis 27 MHz, entsprechend einem Wellenband von 2500 m bis 11,1 m, alle für den Schiffsfunk zugelassenen Wellen, die Rundfunkwellen und die Kurzwellen. Der lückenlose Empfang in diesem grossen Frequenzgebiet ist durch 2 Zwischenfrequenzen von 1086 kHz (nur Bereich 5) und 1185 kHz gewährleistet.

  • Bereiche
    • 1: 18700...27000 kHz (16 bis 11,1 m)
    • 2: 11800...19400 kHz (25,4 bis 15,4 m)
    • 3: 6800...12400 kHz (44 bis 24,2 m)
    • 4: 3300...7240 kHz (91 bis 41,5 m)
    • 5: 1120...3480 kHz (260 bis 86 m)
    • 6: 360...1150 kHz (835 bis 254 m)
    • 7: 120...375 kHz (2500 bis 800 m)
  • Seenotwelle: 500 kHz entsprechend 600 m.

Bei Betrieb auf der Seenot-Welle werden die HF-Stufen umgangen, der 1. Oszillator abgeschaltet und die Zwischenfrequenz-Filter auf 500 kHz mit einer Bandbreite von +/- 12,5 kHz umgeschaltet. Der Empfänger arbeitet dann ab der Röhre UCH11 als Geradeaus-Empfänger.

  • 3 schaltbare Bandbreiten
    • schmal +- 125Hz
    • mittel +- 2800Hz
    • Seenot +- 12500Hz
  • Empfindlichkeit 5 bis 20µV (je nach Bereich)
  • Betriebsarten
    • A1 (tonlose Telegrafie)
    • A2 (tönende Telegrafie)
    • A3 (Telefonie)
  • Zweiter Überlagerer für tonlose Telegrafie (A1)
  • Umschaltung automatische Schwundregelung - Handregelung
  • Tonfilter
  • Leistungsaufnahme
    • 60W bei 220V
    • etwa 40W bei 110V.

Ab 1950 wurde der Siemens E 66a zusammen mit dem Telefunken
Grenzwellensender E109 als Debeg Funktelefon auf Schiffen eingesetzt.

Grundgerät ist als Einschub hergestellt. Frontplatte aus Aluminium (Sandgussverfahren). Mittels Blechgehäuse als Tischgerät einsetzbar.

Poids net 25 kg / 55 lb 1.1 oz (55.066 lb)
Source Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Source du schéma Hermann Rottmann und Fred P. Langheinrich hatten mir dieses Gerät erstmals bekannt gemacht. Sie verfügen jedoch nicht über Schaltungen darüber oder weitere Informationen, sondern haben mir bei der Recherche geholfen. Danke.
Littérature Funk-Technik (FT) (5002)
Schémathèque (1) Radio-Mentor (4/1948, S.156)


Tous les appareils de Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Vous pourrez trouver sous ce lien 2450 modèles d'appareils, 2025 avec des images et 1273 avec des schémas.




 


Contributions du forum pour ce modèle
Siemens; D S.&: Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302
Discussions: 3 | Publications: 12
Vus: 1029     Répondre: 7
siemens: Umgebaute auf Rimlock
Michael Schott
18.Feb.19
  1

Hallo,

ich habe solch einen Empfänger hier stehen, der aber auf Rimlockröhren umgebaut wurde. Es ist mir nicht ganz klar, ob das "absichtlich" in einer Werkstatt gemacht wurde, oder ob jemand das für sich privat gemacht hat. Allerdings wurde dieser Umbau sehr professionell gemacht; die Stahlröhrensockel wurden alle entfernt und die Öffnungen mit Platten verschlossen, in denen nun Rimlockfassungen sitzen. Die Bestückung sieht folgendermaßen aus: 6x UAF42, UL41, UY41, also insgesamt 7 Röhren. Die eine UAF42 dürfte als Vorröhre für die UL41 dienen, bei der UCL11 ist ja das Triodensystem dafür zuständig. Das Gerät spielt ausgezeichnet, weshalb davon ausgegangen werden muß, das mindestens ein Profi diesen Umbau vorgenommen hat.

Dann ist noch etwas anders: Der hier angelegte Siemens hat wohl eine sep. manuelle HF-Regelung, das scheint bei meinem nicht der Fall, bzw. anders, denn mit dem Lautstärkepoti ist über 2 Zahnräder ein weiteres Poti gekoppelt, beide werden synchron betätigt.

Warum wurde der Umbau gemacht? Stahlröhren nicht mehr erhältlich, oder zu teuer? Und natürlich die Frage: Soll der Empfänger neu angelegt werden, oder hier integriert mit entsprechendem Hinweis auf den Umbau, inkl. Bildern?

Mit freundlichem Gruß

Michael Schott

Bernhard Nagel
19.Feb.19
  2

Solange keine offiziellen Hersteller-Unterlagen für solch einen Umbau existieren, sollten wir von einem eigenständigen Modell absehen und es als einen Einzelumbau unbekannter Herkunft in der Bildlegende dokumentieren.

Wirtschaftlich gesehen wäre die Änderung auf Rimlock-U-Röhren sicher nicht vetretbar gewesen. Eine wesentliche Verbesserung der Eigenschaften des Empfängers wird dadurch ebenfalls nicht eingetreten sein da der Stahlröhrensatz in seinen Eigenschaften der Ersatzbestückung m.E. ebenbürtig wäre.

Michael Schott
19.Feb.19
  3

Hallo Herr Nagel,

dann könnte ich mir nur noch vorstellen, daß während der Produktion auf Rimlock gewechselt wurde, wobei auch wieder die Frage nach dem "Warum" im Raume steht. Der Umbau (so es denn einer ist) wurde wirklich sehr professionell gemacht, sodaß ich eher darauf schließen würde, daß das bereits ab Werk gemacht wurde, siehe auch die Schrauben, die sich so überall im Gerät finden. Ich habe mal Bilder beigefügt.

MfG

Michael Schott

Bernhard Nagel
19.Feb.19
  4

Die Schrauben der Fassungen und Adapterbleche sind von anderer Qualität und zeigen bereits braune Verfärbung durch wahrscheinlich Rostansatz. Das war nicht "Siemens-Like" im professionellen Bau ... Bitte mit den übrigen hellen Chassisschrauben vergleichen die sicher gut vernickelt sind.

Beim Einsatz dieses Empfängers v.a. auf Schiffen wurde ja auf eine gewisse Korrosionsbeständigkeit geachtet. Rostanfällige Schrauben waren da tabu.

Das ist (für mich) eindeutig keine originale Werksarbeit. Zudem auch die Stempelung der U-11er Originalbestückung auf dem Chassis klar dagegen spricht.

Michael Schott
19.Feb.19
  5

Hallo Herr Nagel,

es kann aber auch sein, daß die Chassis bereits vorgefertigt waren, inkl. der Stempelung. Auch die Rostanfälligkeit der Schrauben ist nicht unbedingt aussagekräftig, sie haben die gleiche Form. (Flug-)Rost findet sich aber auch an anderen Stellen. Auch wurden dieselben Bauteile verwendet (Widerstände, Kondensatoren, Drähte, etc.). Für eine "Heimarbeit" finde ich das doch eher zu professionell. Ich habe den Verkäufer diesbezüglich mal angeschrieben, ich bin gespannt, ob er dazu etwas weiß.

MfG

Michael Schott

Eilert Menke
01.Mar.19
  6

Ich hatte vor längerer Zeit ebenfalls einen 66A mit dem gleichen Röhrenumbau hier. Die Machart war wie bei Herrn Schott's Gerät. Da mein RX allerdings in desolatem Zustand war und ich keine Lust hatte, diese "Leiche" wiederzubeleben, habe ich ihn an einen hochmotivierten Hamburger Radiohobbisten z.w.V. weitergegeben. Ich kann deshalb also nicht mehr nach etwaigen weiteren Umbaudetails schauen.

Eilert Menke
02.Mar.19
  7

Der Einsatz dieses Empfängers war auf Hochseeschiffen vorgesehen. Es mußte also auch sichergestellt sein, daß Reparaturen fernab der Heimat möglich waren. Deutsche Stahlröhren waren aber im Ausland Exoten, die dort u.U. nur sehr schwierig oder überhaupt nicht zu beschaffen waren. Die Rimlockreihe war international aufgestellter, was auch die alternative Retma-Nomenklatur bezeugt.

Ich könnte mir daher vorstellen, daß einige Geräte in Anbetracht dieser Tatsache, womöglich im Auftrag der DEBEG, der Schiffsausrüster oder der Reedereien etc., nachträglich auf Rimlock umgebaut wurden, von wem auch immer. Daß bereits einige Jahre später die Novalröhrenreihe marktbeherrschend wurde, war Anfang der 1950er Jahre wohl nicht absehbar. Ab Mitte/Ende der 1950er Jahre war der E66a jedoch veraltet und wurde an Bord oft nur noch als Reserveempfänger vorgehalten.

Der Aspekt der weltweiten Röhrenverfügbarkeit geht später auch aus dem Handbuch zum Siemens E566 hervor, wird darin nämlich ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die im Gerät verwendeten Röhren gegen „internationale Typen“ austauschbar sind.

Michael Schott
02.Mar.19
  8

Guten Morgen Herr Menke und alle anderen hier Beteiligten,

erstmal vielen Dank für die reichhaltigen Infos, meine Gedanken gehen in die gleiche Richtung, wie die Herrn Menkes. Ich darf dann davon ausgehen, daß ich die Bilder aus meinem Gerät auf das Model hier hochladen kann, mit dem Verweis auf den (höchstwahrscheinlich) werksseitigen Umbau?

Vielleicht finden sich auch noch weitere, genauere Informationen, man darf gespannt sein. Letztlich ist es aber ein schönes Gerät mit ordentlichen Empfangseigenschaften, an dem man viel Freude haben kann.

Mit freundlichem Gruß.

Michael Schott

 
Vus: 1454     Répondre: 1
Suche Abgleichunterlagen Siemens 66a/745E302
Karsten Pesch
11.Jan.14
  1

Hallo, verfügt jemand über die Abgleichunterlagen des Siemens Allwellenempfängers 66a/745E302 und kann mir bitte diese zur Verfügung stellen? Vielen Dank fürs Nachsehen. (Röhrenbestückung 4xubf11, uch11, ucl11, uy11, te30).

Martin Renz
23.Jan.14
  2

Die Antworten von Mitglied Herrn Pierrel wurden per mail übermittelt, ich möchte sie Interessierten nicht vorenthalten. Hier der Austausch per mail:

Hallo Herr Pesch,

ich möchte Ihnen auf Ihre Frage hinsichtlich Abgleichunterlagen zum Siemens Allwellenempfänger E66 antworten.

Ich bin ebenfalls Besitzer eines E66 und habe früher als Betriebsangehöriger in unserer Werksregistratur darüber nachgeforscht und explizit keine Abgleichanweisung gefunden, lediglich Stromläufe und Stücklisten waren vorhanden.

Dies sollte aber kein Unglück sein. Auf der großen Skala befinden sich kleine Markierungen im Anfangs- und Endbereich jedes Frequenzbandes. Ein Zweipunktabgleich wäre gerätespezifisch leicht möglich, zumal der Geräteaufbau sehr eindeutig und die Abgleichorgane leicht zugänglich sind. Vorsicht bei den Ferritkernen, diese können leicht brechen!
Mögliche Abgleichprobleme können dabei u.U. durch oxidierte Silberbeläge an den Scheibentrimmern entstehen!
Die Abgleichprozedur entspricht den Beschreibungen zu Abgleich unter "Technik, Reparatur" unseres Forums.

Die Sikatrop-Kondensatoren sind von ausgezeichneter Qualität. Kein einziger Kondensator wurde bisher ausgewechselt.

Gemäß Ihrer Anfrage gehe ich davon aus, daß Sie über geeignete Meßmittel und Erfahrung verfügen. Für weitere Fragen bin ich gerne bereit.
MfG
Hans Pierrel


Sehr geehrter Herr Pierrel,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Den Zweipunktabgleich habe ich bereits durchgeführt. Das Gerät spielt jetzt zufriedenstellend. Ich werde daher keinen kompletten Abgleich durchführen, da die Komplikationsrate dabei (Ferritkerne, Trimmer) zu groß ist.
Bezüglich der Regelung der "Tonhöhe" habe ich eine Frage. Diese Regelung ist ja nur bei "schmaler" Bandbreite wirksam. Technisch ist ein 25pF Drehkondensator verbaut. Den Drehko, sowie alle Leitungsverbindungen, Lötstellen etc habe ich überprüft. Nur eine merkliche Änderung der Tonhöhe ist nicht feststellbar. Ist das bei Ihrem Gerät ebenso?
Vielen Dank, mfG K.Pesch


Hallo Herr Pesch,

Sie sind ja vorsichtig vorgegangen, schreiben aber, das Gerät funktioniert nur zufriedenstellend.
Ob jetzt ein Abgleichdefizit noch vorliegt läßt sich am besten kontrollieren wenn sich bei der
Nachjustage der Trimmer ein erneutes Maximum zeigt. Ich schätze die Langzeitstabilität der Spulen
bei diesem E66 hoch ein und würde von einem ZF-Abgleich noch absehen.
Eine Kontrolle der Röhrenarbeitspunkte ist schon Vorausetzung.
Eine Empfindlichkeit von 0,5..1Mikrovolt bei 10dB S/N ist in den KW-Bereichen erzielbar.

Nun zur "Tonhöhe": Damit ist die Verstimmung des zweiten Überlagerers (BFO) gemeint. Hier scheint
aber nach Ihrem Bericht eine Fehlfunktion vorzuliegen. Der BFO ersetzt den Träger bei tonloser Telegrafie oder SSB-Sendungen und ist bei beiden Bandbreiteneinstellungen wirksam. Beim Durchdrehen des BFO-Reglers muß deutlich der Nulldurchgang hörbar werden und nach beiden Seitenbänder verstellbar sein. Bei einem AM-Signal kann auf Schwebungsnull geprüft werden.

Wenn sich, wie geschildert, nichts rührt liegt ein Defekt im 2. Überlagerer vor.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Fehlersuche.
MfG
H.Pierrel

 
Vus: 1515     Répondre: 1
siemens: Funk empf. 66a, E66a; Allwellen-Empfänger
Karsten Pesch
11.Jan.14
  1

Hallo, ich suche für den Siemens 66a Allwellenempfänger (745E302) die Abgleichunterlagen. Bitte melden. Vielen Dank.

Martin Renz
23.Jan.14
  2

Die Antworten von Mitglied Herrn Pierrel wurden per mail übermittelt, ich möchte sie Interessierten nicht vorenthalten. Hier der Austausch per mail:

Hallo Herr Pesch,

ich möchte Ihnen auf Ihre Frage hinsichtlich Abgleichunterlagen zum Siemens Allwellenempfänger E66 antworten.

Ich bin ebenfalls Besitzer eines E66 und habe früher als Betriebsangehöriger in unserer Werksregistratur darüber nachgeforscht und explizit keine Abgleichanweisung gefunden, lediglich Stromläufe und Stücklisten waren vorhanden.

Dies sollte aber kein Unglück sein. Auf der großen Skala befinden sich kleine Markierungen im Anfangs- und Endbereich jedes Frequenzbandes. Ein Zweipunktabgleich wäre gerätespezifisch leicht möglich, zumal der Geräteaufbau sehr eindeutig und die Abgleichorgane leicht zugänglich sind. Vorsicht bei den Ferritkernen, diese können leicht brechen!
Mögliche Abgleichprobleme können dabei u.U. durch oxidierte Silberbeläge an den Scheibentrimmern entstehen!
Die Abgleichprozedur entspricht den Beschreibungen zu Abgleich unter "Technik, Reparatur" unseres Forums.

Die Sikatrop-Kondensatoren sind von ausgezeichneter Qualität. Kein einziger Kondensator wurde bisher ausgewechselt.

Gemäß Ihrer Anfrage gehe ich davon aus, daß Sie über geeignete Meßmittel und Erfahrung verfügen. Für weitere Fragen bin ich gerne bereit.
MfG
Hans Pierrel


Sehr geehrter Herr Pierrel,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Den Zweipunktabgleich habe ich bereits durchgeführt. Das Gerät spielt jetzt zufriedenstellend. Ich werde daher keinen kompletten Abgleich durchführen, da die Komplikationsrate dabei (Ferritkerne, Trimmer) zu groß ist.
Bezüglich der Regelung der "Tonhöhe" habe ich eine Frage. Diese Regelung ist ja nur bei "schmaler" Bandbreite wirksam. Technisch ist ein 25pF Drehkondensator verbaut. Den Drehko, sowie alle Leitungsverbindungen, Lötstellen etc habe ich überprüft. Nur eine merkliche Änderung der Tonhöhe ist nicht feststellbar. Ist das bei Ihrem Gerät ebenso?
Vielen Dank, mfG K.Pesch


Hallo Herr Pesch,

Sie sind ja vorsichtig vorgegangen, schreiben aber, das Gerät funktioniert nur zufriedenstellend.
Ob jetzt ein Abgleichdefizit noch vorliegt läßt sich am besten kontrollieren wenn sich bei der
Nachjustage der Trimmer ein erneutes Maximum zeigt. Ich schätze die Langzeitstabilität der Spulen
bei diesem E66 hoch ein und würde von einem ZF-Abgleich noch absehen.
Eine Kontrolle der Röhrenarbeitspunkte ist schon Vorausetzung.
Eine Empfindlichkeit von 0,5..1Mikrovolt bei 10dB S/N ist in den KW-Bereichen erzielbar.

Nun zur "Tonhöhe": Damit ist die Verstimmung des zweiten Überlagerers (BFO) gemeint. Hier scheint
aber nach Ihrem Bericht eine Fehlfunktion vorzuliegen. Der BFO ersetzt den Träger bei tonloser Telegrafie oder SSB-Sendungen und ist bei beiden Bandbreiteneinstellungen wirksam. Beim Durchdrehen des BFO-Reglers muß deutlich der Nulldurchgang hörbar werden und nach beiden Seitenbänder verstellbar sein. Bei einem AM-Signal kann auf Schwebungsnull geprüft werden.

Wenn sich, wie geschildert, nichts rührt liegt ein Defekt im 2. Überlagerer vor.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Fehlersuche.
MfG
H.Pierrel

 
Siemens; D S.&: Allwellen-Empfänger Funk empf. 66a, E66a, 745 E 302
Fin des contributions forum pour ce modèle

  
rmXorg