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Imperial 60WK (J60WK)

Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 14758) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 99355) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168448) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168449) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168450) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168451) Radio
 
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Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168454) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168455) Radio
 
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 168456) Radio
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 2406527) Radio Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 2039455) Radio
Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 2039454) Radio Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 2039465) Radio
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Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 2039463) Radio Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 73160) Radio
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Imperial 60WK ; Stassfurter Licht- (ID = 2406527) Radio
Stassfurter Licht-: Imperial 60WK [Radio] ID = 2406527 1400x897
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For model Imperial 60WK (J60WK), Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Staßfurt (Staßfurter):
Inventar Nr.516
 
Paese:  Germania
Produttore / Marca:  Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Staßfurt (Staßfurter)
Anno: 1939/1940 Categoria: Radio (o sintonizzatore del dopoguerra WW2)
Valvole 6: ECH11 EF11 EBF11 EL11 EM11 AZ11
Principio generale Supereterodina (in generale); ZF/IF 477 kHz
N. di circuiti accordati 6 Circuiti Mod. Amp. (AM)
Gamme d'onda Onde medie (OM), lunghe (OL) e corte (OC).
Particolarità
Tensioni di funzionamento Alimentazione a corrente alternata (CA) / 110; 125; 150; 220; 240 Volt
Altoparlante AP magnetodinamico (magnete permanente e bobina mobile)
Potenza d'uscita
Radiomuseum.org Modello: Imperial 60WK - Stassfurter Licht- und
Materiali Mobile in legno
Forma Soprammobile basso, con andamento orizzontale (grosse dimensioni).
Dimensioni (LxAxP) 606 x 365 x 300 mm / 23.9 x 14.4 x 11.8 inch
Annotazioni Tonblende mit ZF-Bandbreitenregelung.
Mit gleichem Modellnamen und fast unverändertem Aussehen baute Stern-Radio Staßfurt das Gerät Imperial 60WK 1947/48 mit veränderter Schaltung.
Peso netto 15 kg / 33 lb 0.6 oz (33.04 lb)
Prezzo nel primo anno 279.00 RM
Quotazione  
Fonte dei dati Handbuch WDRG 1939 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Riferimenti schemi Lange+Schenk+FS-Röhrenbestückung
Bibliografia Stassfurter Imperial. Eine Chronik in Wort und Bild (C.H.v. Sengbusch, DJ2DK, Kelkheim 1990)
Bibliografia immagini Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


Elenco delle radio e altri apparecchi della Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Staßfurt (Staßfurter)
In questo link sono elencati 222 modelli, di cui 167 con immagini e 139 con schemi.



 


Discussioni nel forum su questo modello
Stassfurter Licht-: Imperial 60WK
Argomenti: 2 | Articoli: 6
Visite: 789     Risposte: 0
  stassfurt: Imperial J60WK: guter Klang durch NF-Gegenkopplung
Dietmar Rudolph
23.Jan.18
 
  1

In den Radio-Modellen des Jahrgangs 1939/1940 hat sich (fast) allgemein die NF-Gegenkopplung durchgesetzt. So auch beim Staßfurt J60WK.

 

Die Gegenkopplung führt von der Anode der EL11 über 100pF und ein T-Glied, bestehend aus zwei 2 MΩ Widerständen, einem Serien-Kondensator von 100 pF und 50 pF gegen Masse, dann über den 20 nF Koppel-Kondensator und den 10 kΩ Widerstand zum Gitter der EL11.

Als "Vorwiderstand" von der Anode der EBF11 dient die Parallel-Schaltung von 200 kΩ mit 500 pF.

 

Regelungstechnisch kann diese NF-Gegenkopplung wie folgt dargestellt werden.

 

Aus der Regelkreis-Struktur geht sofort hervor, daß es sich dabei um eine Höhen-Anhebung handelt, verbunden mit einer Baß-Anhebung durch Ca.

Das macht sich am Klang des Radios bei Betrieb mit einem "Heimsenderchen" sehr positiv bemerkbar.

Insgesamt hat der Staßfurt J60WK einen sehr ausgewogenen Klang.

Da das Gerät nun schon fast 80 Jahre alt ist, mußten trotz "artgemäßer Haltung" alle Koppelkondensatoren und fast alle sonstigen Papier-Kondensatoren, sowie fast alle Elkos getauscht werden. Die Koppelkondensatoren hatten zu große Leckströme und deswegen einen zu geringen Gleichstrom-Widerstand ( <107 Ω).

 

Die Fotos zeigen die Chassis-Unterseite links mit den alten (schwarzen) Papierkondensatoren und rechts mit den Ersatz-Kondensatoren.

Die ZF-Filter benötigten einen geringen Nach-Abgleich.

Anmerkung:
Die Spulen für KW (Vorkreis und Oszillator) liegen frei zugänglich in der unteren Hälfte der Verdrahtung. So war es ggf. sehr einfach so ein Radio zu "kastrieren", damit auf KW keine "Feindsender" während des 2. Weltkrieges abgehört werden konnten.

MfG DR

 
Visite: 589     Risposte: 4
stassfurt: Schirmgittervorwiderstand
Stephan Lakomy
30.May.18
  1

Kürzlich restaurierte ich dieses Gerät. Dabei fiel auf, dass der Vorwiderstand, der das Schirmgitter der EL11, der E(C)H11 versorgt und über weitere Widerstände weiter zum g2 der EBF11 und zum weniger empfindlichen System der EM11 führt, durchgebrannt war. Dehalb war sein Wert nicht mehr erkennbar. Unter Vorbehalt ergab eine Messung 40 kOhm. Durch diesen Widerstand fließen ca. 4 mA. Laut Schaltplan liegen nach diesem R noch ca. 90 Volt an, so dass ca. 160 Volt abfallen müssten. So würde ein Widerstand von 40k genau richtig sein.

Nun zur Frage:

In allen Schaltplänen des 60WK/GWK (auch in der Variante alt/neu) lese ich immer einen Wert von 10 kOhm. Wenn das so wäre, würde allerdings der Spannungsabfall an diesem 1/4 weniger sein. Eine viel zu hohe Schirmgitterspannung wäre die Folge. Messtechnisch lässt sich das leicht überprüfen. Offensichtlich hat sich also in allen Schaltplanvarianten der Fehler 40k <-> 10k eingeschliffen (die Ziffer 4 ist auch optisch der 1 ähnlich). Besitzt jemand einen "fehlerfreien Plan" (oder liegt der Fehler bei mir)?

Viele Grüße

Stephan Lakomy

Dietmar Rudolph
30.May.18
  2

"das Schirmgitter der EL11" EL11 ist falsch, es handelt sich um die EF11.

Was aber soll an dem Vorwiderstand von 10 kΩ "falsch" sein?

Das Gerät hat Stahlröhren - und die arbeiten mit "gleitender Schirmgitterspannung". Das bedeutet, daß sich die Schirmgitterspannung ändert, je nach Größe der anliegenden Regelspannung an den Steuergittern. Wenn beim Empfang eines starken Senders die ECH11, EF11 und EBF11 "herunter-geregelt" sind, fließt kaum noch Strom (Anode & Schirmgitter), weshalb dann die Spannung an den Schirmgittern steigt. Das ist zulässig.

Wenn der 10 kΩ Vorwiderstand für die Schirmgitter durchgebrannt ist, sollte der 0,1μF Abblock-Kondensator überprüft und ggf. erneuert werden.

P.S.: Mein Staßfurt J60WK spielt einwandfrei mit den 10 kΩ als (gemeinsamem) Schirmgitter-Vorwiderstand.

MfG DR

Stephan Lakomy
30.May.18
  3

Hallo Herr Rudolph, vielen Dank für die prompte Antwort.

Natürlich meine ich die EF11 (nicht EL11) und selbstverständlich habe ich den 100 nF Blockkondensator gewechselt.

Aber dennoch: Die Ströme und Spannungen in den Schaltplänen sind doch dem "statischen" Zustand (also nicht bei starkem Senderempfang und entsprechender Regelung) entnommen. So gesehen, müssen - um die abzulesenden 90 Volt an g2 zu erzielen - 160 V am Vorwiderstand abfallen. Wenn der 10k Vorwiderstand richtig wäre, müssten in diesem Zweig 16 mA fließen! Das erscheint mir zuviel, selbst wenn mehrere Röhren sich den Strom teilen. Aus den Plänen erlese ich eine Zweigstromsumme von ca. 4 mA, was realistisch erscheint. Damit müsste aber der Widerstand ca. 40k werden. In einem zum Modell geladenen Foto meine ich auch einen 40k Vorwiderstand zu erkennen.

Vorwiderstand mit Blockkondensator

Immer noch skeptisch, möchte ich die o.g. Frage aufrechterhalten.

Viele Grüße,

Stephan Lakomy

Dietmar Rudolph
31.May.18
  4

Ok, eine erneute Überprüfung der Schaltung (nicht des Plans) ergibt, daß der "dicke schwarze Widerstand" bei der EF11 tatsächlich 40 kΩ hat. Der Ausschnitt aus dem Foto, das Sie gepostet haben, stammt von meinem J60WK. Ich habe mir das originale Foto noch einmal angesehen und kann deshalb nun die 40 kΩ bestätigen.

Daß in den Schaltbildern an dieser Stelle 10 kΩ verzeichnet ist, war mir nicht aufgefallen, weil dieser Widerstand bei meinem Gerät völlig i.O. ist. 

Einen korrigierten "ART" Schaltplan habe ich hochgeladen.

MfG DR

Stephan Lakomy
31.May.18
  5

Hallo Herr Rudolph,

vielen Dank für die endgültige Verifizierung.

Wenn der besagte Widerstand in meinem Gerät nicht durchgebrannt und somit aufgefallen wäre, hätte ich an dessen Wert lt. Schaltplan auch nicht gezweifelt oder ggf. nachgerechnet, denn - wie Sie bereits erwähnten - sind 10 kΩ als Schirmgittervorwiderstand nicht ungewöhnlich. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Schaltplanfehler bislang niemandem aufgefallen ist (sowohl den Ingenieuren, Zeichnern oder Praktikern).

Damit ist meine Ausgangsfrage hinreichend beantwortet, Danke!

Viele Grüße

Stephan Lakomy

 
Stassfurter Licht-: Imperial 60WK
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