- País
- Alemania
- Fabricante / Marca
- Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
- Año
- 1939/1940
- Categoría
- Radio - o Sintonizador pasado WW2
- Radiomuseum.org ID
- 4166
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- Numero de valvulas
- 7
- Principio principal
- Superheterodino con paso previo de RF
- Número de circuitos sintonía
- 7 Circuíto(s) AM
- Gama de ondas
- OM, OL y dos OC
- Tensión de funcionamiento
- Red: Corriente alterna (CA, Inglés = AC) / 110-240 Volt
- Altavoz
- Altavoz electrodinámico (bobina de campo)
- Material
- Madera
- de Radiomuseum.org
- Modelo: D770WKK - Telefunken Deutschland TFK,
- Forma
- Sobremesa de botonera.
- Ancho, altura, profundidad
- 680 x 430 x 335 mm / 26.8 x 16.9 x 13.2 inch
- Anotaciones
- 8 Tasten regelbare Bandbreite.
- Peso neto
- 23.8 kg / 52 lb 6.8 oz (52.423 lb)
- Procedencia de los datos
- Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
- Referencia esquema
- Lange + Schenk
- Documentación / Esquemas (1)
- K. Opperskalski; FunkGeschichte Nr. 122 (1998), S. 294 ff
- Documentación / Esquemas (2)
- Telefunken Werkstattbuch 1939/40
- Referencia ilustración
- Eine Abbildung findet sich im Doppelband "Radios von gestern"
- Otros modelos
-
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Colecciones
El modelo es parte de las colecciones de los siguientes miembros.
- Bernhard Beier (A)
- Alexandr Belokopitov (UA)
- Peter Carrière (D)
- Hans-Werner Ellerbrock (D)
- Markus Glaser (D)
- Reinhard Hopfe (D)
- Hermann Jung (D)
- Zenonas Langaitis (LT)
- Markus Nüdling (D)
- Jaroslav Pochyly (CZ)
- Timo Rantasaari (FIN)
- Andreas Reuther (D)
- Museum Roggenhofer (A)
- Gil Silva (P)
- Alois Steiner (A)
- Urmas Tingas (EST)
Contribuciones en el Foro acerca de este modelo: Telefunken: D770WKK
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Restauration Telefunken D770WKK
1) Ganz wichtig !!! Skalenzeiger vom Skalenseil lösen (Bild: T770WKK-Skalenzeigerbefesti), sonst macht es beim Herausziehen des Chassis „pling“ und das Skalenseil ist gerissen. Das war hier der Fall. Der Seilzug ist zum Glück nicht sehr kompliziert. (Offensichtlich ein Entwickler mit einfachem Gehirn)
achten, sie geht sonst gerne verloren. (Bild: T770WKK-Sprache-Musik-Schal)
5) Seil für die Bereichsanzeige lösen. (Bild: T770WKK-Bereichsanzeige)
(Bild: T770WKK-vorne-vor-R) Wie man auf dem Bild sieht, ist der Lack des Gehäuses zwar rissig, aber komplett vorhanden. Problemzonen sind durch Fingernägel abgeschabte Stellen um die Knöpfe herum. Hier war nicht nur der Lack abgeschabt, sondern eine Riefe in das Furnier geschabt worden. Abgesehen hiervon war das Messing total angelaufen. Das Gerät war intensiv benutzt worden. Ich beschloss, zu versuchen die abgeschabten Stellen zu retuschieren und den Lack des Gehäuses mit Schellack aufzufrischen.
Ich versuchte auch die entstandene Riefe durch Anfeuchten des Furniers und Bügeln wieder zu glätten. (Bild: T770WKK-Lautstaerke-Furnier) Auf dem Bild sieht man mein Bügeleinen und das Zwischenlegtuch. Bei Dellen im Holz, die durch Druck oder Schlag entstanden sind, funktioniert das, da das Holz durch Feuchtigkeit und Hitze wieder aufquillt. Bei eingeschabten Vertiefungen leider nur eingeschränkt, es ging ja Holzmaterial verloren.
„Nußbaum mittel“ verwendet, leider nur mit mäßigem Erfolg. Auch mit mehreren Schichten war keine zufriedenstellende Deckkraft erreichbar, vom Farbton ganz zu schweigen. Wasserlösliche Beize deckte nicht genügend, Möbel Lasurlack wurde offensichtlich von aufgebrachter Schnellschleifgrundierung angelöst und verdünnt. Zuletzt erwarb ich ein neues Produkt „Aqua Clou Holzbeize Eiche mittel“. Diese Beize hat erstaunliche Deckkraft und muss neben den Pigmenten offensichtlich wasserlösliche Acrylharz-Bestandteile enthalten. Sie verlief auf dem Furnier sehr gut und ließ sich auch dicker auftragen und wurde von der Schnellschleifgrundierung nicht mehr beeinflusst, außer der üblichen Intensivierung des Farbtones. Das Ergebnis ist akzeptabel, da ich das Gehäuse nicht neu aussehen lassen möchte. Ein 70 Jahre altes Radio hat halt Gebrauchsspuren, soll allerdings auch nicht wie frisch vom Dachboden aussehen. (Bild: T770WKK-Lautst-Furnier-n-R)
an. Zink als der unedlere Bestandteil kann sich bei Korrosion durch Feuchtigkeit und Witterungseinfüsse als erstes aus der Oberfläche herauslösen. Das Metall wird dadurch im Laufe der Zeit immer gelber und dunkler, bis hin zum reinen roten Kupferton, der eine fest haftende Haut bilden kann.
Messing darf daher zur Reinigung auf keinen Fall mit Säuren behandelt werden, das Zink wird aus der Oberfläche zuerst herausgelöst, der Gegenstand wird dann rot. In einigen Büchern oder im Internet wird eine Paste aus Salz, Mehl und verdünnte Essigsäure empfohlen. Vorsicht, damit gibt es auch eine Reihe schlechter Erfahrungen, will
der Übergang von reinem Messing über Messingbronzen zu Bronze fließend ist und vom Laien oft nicht beurteilt werden kann! Ebenso Empfehlungen mit verdünnter Schwefelsäure zu beizen sollte man mit Vorsicht betrachten. Sie löst das Zink und lässt das rote Kupfer zurück. Man muss daher
etwas Wasserstoffperoxid hinzufügen, wodurch sich auch das Kupfer löst. Man kann dadurch aber die glatte Oberfläche zerstören. Chemische Methoden also nur im Extremfall und nach vorsichtigem Ausprobieren an einer unauffälligen Stelle anwenden, die Schäden können irreversibel sein!
Man sieht, dass das Messing mit einer festhaftenden roten Schicht bedeckt war. Die Flächen des Lautsprecher Frontrahmens teilweise ungleichmäßig, offensichtlich durch Feuchtigkeits- und/oder Lichteinfluss, der den Schutzlack zerstört hatte. Polierversuche zeigten, dass die Schicht auch unterschiedlich stabil war. (Bild: T770WKK-Messing-
ungleichmae; T770WKK-Messing-Lackierung) Die Leisten ließen sich direkt mit Metallpolitur bearbeiten, da man hier auf einer relativ kleinen Fläche einen hohen Druck ausüben kann, die größeren Flächen mussten erst mit feinem Schmirgelleinen (900 – 1200er Körnung) oder Stahlwolle 000 gereinigt werden und anschließend mit Venol, Sidol oder am besten mit Zahnarztpolitur „Universal Polishing Paste“ von ivoclar vivadent poliert werden.
Zur Aufarbeitung des Gehäuses und der Leisten mussten diese vom Gehäuse losgelöst werden. Vorsicht, es sind sehr fragile Gebilde. Sie bestehen aus einem Holzkern mit einem Messingblech (Bild: T770WKK-Leiste). Mein Vorgänger hatte sie zum Glück schon abgelöst. Da sie vermutlich mit Knochenleim geklebt sind, hilft hier Wärme und Feuchtigkeit.
Der Lautsprecherstoff war wie das gesamte Gerät total verdreckt und musste gewaschen werden. Er ist auf der Schalwand aufgeklebt und relativ locker gewebt. Ich habe ihn zusammen mit der Schallwand mit einem Feinwaschmittel gewaschen. Dabei benutzte ich eine feine, weiche Babyhaarbürste um den Schmutz zu entfernen, das war aber schon zuviel des Guten. An einer Stelle war der Stoff so dünn geworden, dass man das Sperrholz der Schallwand durchscheinen sehen konnte. Zur Kaschierung wurde oben an der Schallwand ein Streifen Stoff losgelöst und abgeschnitten, der sowieso im Gehäuse verschwand und hinter die dünne Stelle geklebt. (Bild: T770WKK-Lautspr-Stoff1)
Beleuchtungslämpchen trägt. Diese Gummiteile sind im Laufe der Jahrzehnte knochenhart geworden und die Skala war mit ihnen verlebt. Hier muss sehr vorsichtig gearbeitet werden. Hebeln mit dem Schraubenzieher etc. führt zwangsläufig zum Bruch, zudem kann in diesem Fall die Skala nur seitlich bewegt werden um sie aus den Schlitzen des Messingrahmens zu bekommen.
Da blieb nur die Grundreinigung mit Sprühreiniger und Wasser. (Bild: T770WKK-Ch-Reinig) Bei solch rabiatem Vorgehen muss man darauf achten, dass Trafos, Übertrager und Hf-Spulen nicht mit Wasser in Berührung kommen. Am besten Abkleben und Einhüllen mit Plastiktüten und nur mit wenig Wasser sprühen, natürlich nicht das ganze Chassis eintauchen ! Der letzte Spülgang sollte mit destilliertem Wasser ausgeführt werden um Kalkflecken zu vermeiden. Für Drehkondensatoren benutze ich eine alte Munddusche, die mit einem feinen scharfen Wasserstrahl arbeitet.
Das Gerät hat drei Netzelkos 16, 20 und 8 µF. In meinem Fundus befanden sich die drei Netzelkos des Telefunken T898, ebenfalls 16,20 und 8 µF, allerdings mit Drahtanschluss. (Bild: T770WKK-Elko) Sie sind defekt, aber passen optisch hervorragend zum Gerät. Wie man sieht, sind sie zwischen 7.38 und 9.38 produziert worden. Der 8 µF Kondensator war noch im Gerät original vorhanden, allerdings defekt und durch Aluminiumkorrosion verunstaltet. Er ist von kleinerer Bauhöhe als der Kondensator aus dem T898 (Bild: T770WKK-Elko-vergleich) Zwischen 7.38 und 7.39 wurde die Konstruktion offensichtlich verändert. Ich habe ihn daher im Gerät belassen und nur 16 und 20 µF aus dem T898 eingesetzt. Sein Produktionsdatum gibt auch einen Hinweis auf das Fertigungsdatum des D 770 WKK, das damit eindeutig im Modelljahr 1939/40 liegt. Der originale Kathodenelko der EL 12 war leider entfernt worden und wurde durch einen ähnlichen Typ aus meinem Fundus ersetzt. Die neuen Netzelkos wurden unauffällig in einer Ecke des Chassis versteckt. (Bild: T770WKK-Chassis-nach-R) Damit war das Chassis zumindest optisch wieder dem Originalzustand sehr ähnlich.
Der Seilzug ist zum Glück im Gegensatz zum Parallelgerät D 860 WK einfach konstruiert. Man glaubt garnicht, wieviele Methoden es gibt einen Skalenzeiger von rechts nach links zu bewegen und gleichzeitig einen Drehkondensator zu betätigen! Manchmal scheint der Entwickler seine Gehirnwindungen direkt in das Gerät projiziert zu haben, so verschlungen ist der Seillauf.
das um die Antriebsachse geschlungen ist (ich verwendete vier Windungen). (Bild: T770WKK-Skalenseilantrieb; T770WKK-Skalenseilantrieb2). In der Inneren läuft ein Stahlseil, an dem der Skalenzeiger befestigt ist (siehe oben). Beide werden durch je eine Feder gespannt und im Antriebsrad befestigt.(Bild: T770WKK-Skalenseilaufh) Die Befestigung entspricht wohl nicht ganz dem Original, wie ich Bildern im RM.org entnehmen konnte, funktioniert aber sehr gut und lässt sich gut montieren.
Wie oben schon erwähnt mussten neue Netzelkos verwendet werden. Sie müssen nach dem Einschalten des Gerätes bevor die Endröhre angeheizt ist kurzzeitig 400 Volt Spitzenspannung ertragen können. Moderne Typen sind glücklicherweise so klein, dass man sie gut im Chassis eines 30er Jahre Radios unterbringen kann. (Bild: T770WKK-Ersatzelko) Typen mit 350 Volt Spitzenspannung halten nach meiner Erfahrung auch problemlos 400 V aus, sie verlieren allenfalls etwas an Kapazität.
Die Kondensatoren wurden mit dem Föhn erwärmt und mit der Zange das Innenleben an einem Anschlussdraht herausgezogen. Wenn man das geschickt macht, bleibt auf einer Seite der Teerpfropfen erhalten und man braucht nicht neu zu vergießen, was immer mit Geruchbelästigung verbunden ist. Vom Innenleben kann man den anderen Pfropfen ebenfalls entfernen und zum Verschließen des Röhrchens mit dem neuen Innenleben verwenden. Hierzu muss man die Teermasse mit dem Föhn leicht erwärmen, ansonsten zerbröselt sie. (Bild: T770WKK-Kondensatoren1; T770WKK-Kondensatoren3; T770WKK-Kondensatoren2)
Auffällig waren Kondensatore
n 5 nF bis 0,1 µF im Hf Bereich, die im Telefunken-Schaltplan die Zusatzbezeichnung If tragen und außergewöhnlich dicke Anschlussdrähte hatten. Hier wurden die Anschlussdrähte mit dem neuen Innenleben weitgehend wiederverwendet um das Erscheinungsbild zu erhalten.
der verbrannte 15 Ohm Widerstand (Nr. 122 im Schaltbild), über den zur Gittervorspannungserzeugung der gesamte Gerätestrom fließt. Er war sicher der Grund für den letztlichen Ausfall des Gerätes. Die hohen Leckströme über die defekten Elkos und andere Kondensatoren haben ihn vermutlich zerstört.
Am Lötbrett auf der rechten Seite im Chassis waren die Bauteile zum größten Teil punktgeschweißt. (Bild: T770WKK-geschweisste-C) Offensichtlich wurde diese Einheit separat vorgefertigt. Damit sich die Bauteile beim Anschluss im Gerät nicht lösen oder um Lötzinn zu sparen, wurden die Bauteile punktgeschweißt. Eine Methode, die in späteren Telefunken-Radios im Krieg und kurz danach angewendet wurde. Das erschwert leider die Restauration. Die Kondensatoren wurden vorsichtig mit drehenden Bewegungen mit einer Flachzange von den Lötösen gelöst und nach Ersatz des Innenlebens mit wenig Lötzinn angelötet. Die Lötstellen wurden die im Original mit gelber Farbe markiert, allerdings in einem etwas anderen Farbton um sie von unberührten Lötstellen unterscheiden zu können. (Siehe Chassisbild oben)
Die Schildchen nebst Kunststoffabdeckung der Sendertasten waren leider nicht vorhanden. Im Windows Excel Programm wurden die Schildchen mit weißer Schrift auf braunem Grund nachgebildet und aus klarer entsprechend dicker Folien die Abdeckung geschnitten und gefalzt. Sie steckt in zwei Schlitzen rechts und links in den Tasten. (Bild: T770WKK-Tasten-nach-R)
Nun konnte das Gerät endlich wieder zusammengebaut werden. Dabei wurde die Bereichsanzeige wieder korrekt justiert. Der Seilzug läuft über einen halbkreisförmigen Hebel mit Nut, der an einer Schraube auf der Wellenschalterachse verstellt werden kann. (Bild: T770WKK-Bereichsanzeige-Jus) Das Zurechtfummeln des Seilzuges beim Chassiseinbau erfordert Geduld und schlanke Finger.
Rüdiger Walz, 28.Dec.10
Anexos
- foto aparat 15.03.2021 (124 KB)
Ion Carabas, 15.Mar.21
Ion Carabas, 12.Mar.21
Ion Carabas, 10.Mar.21
Hallo liebe Radiofreunde,
ich bin glücklicher Eigentümer eines TFK D770WKK. Leider ist die
Skalenscheibe zerbrochen und liegt mir nur noch in Fragmenten vor. Da die Aussichten sehr gering sind, eine originale Skalenscheibe zu finden, will ich mir selbst einen Ersatz herstellen.
Das erforderliche Glas habe ich mir schon anfertigen lassen. Nun brauche ich noch eine Kopie der Skala. Kann mir jemand mit einem Scan helfen?
Original ist die Schrift der MW-Skala weiss. Da muss ich leider vom Original abweichen (Siebdruck scheidet für mich aus).
MfG
Bernhard Rex
Leerzeilen entfernt.
Bernhard Rex, 07.Jul.10