radiomuseum.org

 
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

3NF

Information - Help 
ID = 1195
       
Country:
Germany
Brand: Loewe-(Opta); Deutschland
Tube type:  MULTI-SYSTEM, internal coupling   Universal 
Identical to 3NF
Similar Tubes
Normally replaceable-slightly different:
  3NF_Replika-P ; 3NF_Replika_K-S
First year 1926 Tube leaflet collection E.Erb Analysis by original leaflets
Predecessor Tubes Mehrfachröhre  
Successor Tubes 1927   3NFB  

Base Loewe Bajonet, 6-pin (Codex=Sp 97)
Filament Vf 4 Volts / If 0.35 Ampere / Direct / Battery =
Description 1. Triode als Richtverstärker gefolgt von NF-Triode und Endtriode kombiniert mit allen Bauteilen für ein Radio (z.B. OE333), ausser den frequenzgebenden Elementen (Drehko(s) und Spulen). Rückkopplung nicht möglich, da die erste Anode nicht herausgeführt ist, bei der 3NFB bzw. 3NF.BAT. aber schon. 
Tube prices 32 Tube prices (visible for members only)
  1_tubeenvdiag_klein_oe333_l.png
  3NF: RM.org id=2545
Wolfgang Holtmann
 
d_loewe_3nf_klar.jpg
3NF: G.S.
Günther Stabe

 
tubesockel_klein_3nf_loewe_b.png
3NF: In vielen Unterlagen falsch dargestellt !
Wolfgang Holtmann

 
loewe_3nf_kennl01.png
3NF: original Datenblatt
Daniel Consales


Usage in Models 1= 1926? ; 2= 1926 ; 1= 1927? ; 5= 1927 ; 2= 1928

Quantity of Models at Radiomuseum.org with this tube (valve, valves, valvola, valvole, válvula, lampe):11



Forum contributions about this tube
3NF
Threads: 2 | Posts: 21
Hits: 1461     Replies: 14
Kennlinien der 3NF
Christian ADAM
03.Jan.18
  1

Werte Rmorg Kollegen,

Die Kennlinien der 3NF könnte ich bis jetz nicht finden, ausser hier:
frank pocnet net /other/Loewe/Loewe_3NF_tube.pdf

wo die unlesbar sind ? Frage ist : wer hätte die Daten im lesbaren Format ? Und könnte die hier an der 3NF Seite hochladen ?

Vielen Dank wenn Sie da helfen können,

M f G aus Frankreich,

Christian

 

EE 4.1.18:
Bitte keine externe Links in externen Seiten.
Diesen Thread will ich aber nicht ins "Talk" verschieben, also löschte ich.

Dietmar Rudolph
04.Jan.18
  2

Hier zwei gemessene Kennlinien der 3NF.

Die originale 3NF

Die nachgebaute 3NF

MfG DR

Wolfgang Holtmann
04.Jan.18
  3

Hallo Christian

Die Kennlinien und Bilder in dem Link stammen aus dem Büchlein "Die Mehrfachröhre" von E. Nesper und W. Kunz (1928).

Dieses habe ich auch und kann daher die Kennlinien deutlicher hier einstellen.

 

Man beachte die irrsinnige Prüfung bei 0V Gittervorspannung und Ua = 150V, was einen Ia von 17,5 mA ergibt! Ende Fahnenstange. Motto: "Eine gute hält's aus und um eine schlechte ist es nicht schad' drum.."

Daher meine Vermutung, dass das die Grundlage für die Erstellung von Karte 145 war.

MfG

 

Christian ADAM
04.Jan.18
  4

Hallo Ihr beide,

Danke für die schnelle Antworten. Ich kann nur Wolfgang zustimmen wenn er sagt, diese Kennlinie sei die Basis für die FUNKE W10 Karte 145 der 3NF. Wir haben "Gut" ab 12,5mA und hier ist 17,5 mA = 100%. Dabei sind 12,5mA 71%, also die untere Grenze für "Gut" bei FUNKE. Alles stimmt ...

Ich habe heute Abend schnell gemessen : ich besitze eine 3NF7 und eine 3NFB die beide ein bischen über 17,5 liegen, ob auf dem FUNKE W10, ob auf meiner Einrichtung (Faden unten Gleichstrom)... Also 2 Röhren die keinen Verschleiss zeigen ... Eine gute Basis für Messungen ...

Ich werde mehr darüber berichten aber muss Zeit nehmen um alles gemütlich zu machen ...

MfG, Christian

Wolfgang Holtmann
06.Jan.18
  5

Ich habe eine 3NF mit herausgeführtem Anodenanschluss (isolierter Draht).

Leider ist die Endtriode stark verschlissen, aber das 1. und 2. System zeigt auf dem Röhrenprüfgerät (Funke W16) noch gute Werte an. Siehe dazu diesen Thread. Wie gut, das zeigen die untenstehenden statischen Kennlinien. Diese habe ich mit einem X-Y Schreiber (hp 7035B) aufgenommen.

Zur Erleichterung der Arbeit, wurden die schon weiter oben gezeigten Kurvenscharen einfach kopiert und dienten als Vorlage. Vorteil: Die Skalierung und die für die 3NF als typisch angesehenden Ia-Ug Kennlinien sind bereits vorhanden. Damit das Ganze übersichtlich bleibt, habe ich die unrelevanten Kurven entfernt! Mit den in Rot neu eingebrachten -aktuellen- Kurven ist nun ein direkter Vergleich möglich!

Wir sehen, dass da doch gewisse Unterschiede zu erkennen sind!
Meine Erklärung: starke Fertigungsstreuungen, weil damals praktisch alles von Hand gemacht wurde....

Zur Messmethode
Zwei Probleme mussten gelöst werden:

Der Referenzpunkt für die Anode- und Gitterspannung ist der von außen zugängliche Heizfadenanschluss der 1.Triode. Obwohl dieser bei Loewe mit H+ bezeichnet ist, wird hier der neg. Pol der Heizspannungsquelle, sowie der pos. Pol der Gitterspannungsquelle angeschlossen!

Durch die interne Verkoppelung der beiden Anoden, fließt ein für die Messung ungewollter Nebenstrom von der 2. Triode über die zwei Außenwiderstände. Dieser lässt den Ia der 1. Triode höher erscheinen. Da aber die Anodenspannung der 1.Triode und der Ia der 2. Triode konstant bleibt, konnte ich diesen Fehlstrom mit der DC-Offset Regelung des Schreibers kompensieren. Somit ist die Nulllinie des Anodenstroms bei vollständiger Sperrung des 1. Systems festgelegt.

MfG

Wolfgang Holtmann
06.Jan.18
  6

Habe mir Ihre Aufnahmen nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Mir fallen die unsteten Ia-Ua Kennlinien auf, abnormale Abstände. Weiterhin sieht man, dass der Anodenstrom bei der meist negativen Gitterspannung nicht mehr auf Null sinkt!
Lässt das auf einen Röhrenfehler schließen? Überlastung vielleicht?

Der Curve-Tracer zeigt bei dem Nachbau der 3NF ja ein normales Bild....

MfG

 

 

Andreas Steinmetz
06.Jan.18
  7

Könnte es sein, dass die Kurven der originalen Loewe-Röhre nur deshalb so ungewöhnlich aussehen, weil es Phasenverschiebungen zwischen Aus- und Eingangsspannungen gibt, aufgrund derer die Hin- und Rückwege der durchlaufenen Kennlinien-Bahnen nicht mehr deckungsgleich sind (Hysterese-Effekt bzw. Lissajous-Figuren)? Falls ja, dann würden immer zwei benachbarte Kurven zusammengehören, so dass wir eigentlich nur vier Kurven gemessen hätten und nicht acht. Mit etwas gutem Willen kann man sogar die vier Ellipsen mit ihren jeweils unterschiedlichen Hin- und Rückwegen erkennen...

Edit:
An dieser Stelle standen ursprünglich weitere Gedanken, u.a. zu den Koppel-Cs als mögliche Ursache für die Phasenverschiebungen. Ich habe den Text wieder herausgenommen; er ist aber gesichert, und ich kann ihn bei Bedarf gerne wieder zur Verfügung stellen. Vielleicht sollten wir doch erst einmal klären, wie die exakte Messschaltung aussah, insbesondere wie die Kontakte für die Vorstufen beschaltet waren.

 

Wolfgang Holtmann
07.Jan.18
  8

Danke Herr Steinmetz, für's Mitdenken.

Hier nochmal die originalen Kennlinien, jetzt ohne Retusche.

Vielleicht sind die nun besser sichtbaren Abläufe beim benutzten Curve-Tracer ein Clou zur Erklärung des sonderbaren Verhaltens....

MfG

Dietmar Rudolph
07.Jan.18
  9

Die Bilder mit den Kennlinien stammen aus dem Jahr 2013. Ziel der damaligen Dokumentation war, zu zeigen, daß der Eigenbau eines "Loewe-Adapters" für die RPGs 10, 16 & 18 ebenfalls für die Aufnahme von Kennlinien geeignet ist. 

Außer den Fotos liegen keine weiteren Unterlagen zu den Messungen vor.

Um nicht weiterhin zu spekulieren, kann ich Herrn Adam anbieten, neue Messungen seiner 3NF Röhren zu machen. Und zwar einmal mit dem Curve Tracer und zum anderen mit Hilfe des μ-Tracers.

MfG DR

Christian ADAM
09.Jan.18
  10

Ich habe endlich meine vier 3NF gemessen, unter 150V, unter Gleichstrom Fadenspeisung, und das Fadenende der erster Röhre als 0V Referenz = Minus Anodenspannung und Plus Gitterspannung, wie von Wolfgang beschrieben... Es geht hier nur um die Endtrioden (verschleisst oder nicht?)

Kennlinie unter EXCEL ist hier unten als Beilage (ich bin noch nicht soweit, das Bild direkt hier einzufügen ... sorry)                X = Gitterspannung in Volts, Y = Anodenstrom in mA

Mann erkennt die 4 Kennlinien im Vergleich mit der NESPER Referenzkennlinie:

- eine verschleisste 3NF in Rot

- eine erste verschleisste 3NF7 in Grün

- eine zweite und sehr gute 3NF7 in Lila (Steilheit liegt bei 0,9 mA/V, die Nesper 3NF ist bei 0,63 mA/V und die Litteratur gibt 0,7 mA/V an)

- eine gute 3NFB in Hellblau (Steilheit liegt bei 1,1 mA/V, Litteratur gibt 1,2 mA/V)

Bei den zwei letzten Röhren liegt den Nullgitterspannung Anodenstrom bei 20mA ... Also habe ich nicht lange probiert ! Wir sind da höher als auf der NESPER Referenz in Blau ...

Attachments

Wolfgang Holtmann
09.Jan.18
  11

In Post 5 schrieb ich:

"Der Referenzpunkt für die Anoden- und Gitterspannung ist der von außen zugängliche Heizfadenanschluss der 1.Triode. Obwohl dieser bei Loewe mit H+ bezeichnet ist, wird hier der neg. Pol der Heizspannungsquelle, sowie der pos. Pol der Gitterspannungsquelle angeschlossen!"

Das ist nicht korrekt, es ist H-, welcher direkt zum Heizfaden der 1. Triode geht!
Es hat sich eingebürgert (wurde normiert ?), dass dort der neg. Pol der Heizspannungsquelle, sowie der pos. Pol der Gitterspannungsquelle angeschlossen wird. Das ist dann unser Referenzpunkt.

Um sicher zu gehen, habe ich verschiedene RE084 genommen und deren Ia-Ug Kennlinien festgelegt. Auch diesesmal mit den veröffentlichten TELEFUNKEN Kennlinien als Vorlage. Die Abweichungen gegenüber meinen gebrauchten Röhren waren nicht groß...

Daraufhin habe ich meine Aufstellung angepasst. Jetzt wurde meine 3NF nach untenstehendem Schema angeschlossen und erneut mit dem X-Y Schreiber gemessen.


 

Mein Erstaunen war groß, die Kurve bei Ua= 61V zeigt nun einen viel höheren Strom! Nicht mehr zu vergleichen mit dem Original in Post 5. Das ist zu erklären, wenn man die röhreninternen Gittervorspannungen entlang der Fäden in Betracht zieht.

Ursprünglich (Post 5) waren die von mir gemessenen Anodenströme bei Ua= 61V in etwa wie 1928 publiziert. Man erkennt, die +4V an H- und -4V an H+ entsprechen ja einer Ug von -4V als Referenzpunkt  am linken Fadenende der 1. Triode! Durch den Spannungsfall zum rechten Fadenende hin wird das -2V. Das ergibt summa summarum geringere Anodenströme. Überhaupt, der Faden der 2. Triode ist in den Berechnungen mit einzubeziehen, während in der jetzt verbesserten Anordnung dieser nur als Heizvorwiderstand zu betrachten ist. 

Bleibt noch die Frage offen:
--- Wie kamen die ursprüglichen Kurvenscharen (von Loewe ?) zu stande?

MfG

Wolfgang Holtmann
10.Jan.18
  12

Erstmal Danke Christian, für die gemachte Mühe!

Nun wäre es schön, wenn Du bei den vier Röhren auch noch die Kennlinien der 1. Triode messen würdest. Siehe mein Post 11.

Bin mal gespannt...

MfG

Christian ADAM
12.Jan.18
  13

Ich habe für das erste Mal die 3NF7 n°2 (3. Triode nicht verschleisst) gemessen mit direkter Speisung an die Anode (ohne den 3. MΩ widerstand). Hier in der Anlage die Tabelle unter 61V und 91V (wie NESPER) für die erste Triode L1. Alles ist so angeschlossen, wie hier oben als Referenz von Wolfgang beschrieben ist. Der kleine Strom, der durch beide Anodenwiderstände von L1 und L2 fliesst, wird durch Sperrung von L1 gemessen und an der Messung abgezogen, so dass man wirklich nur den richtigen Anodenstrom von L1 kriegt.

Hier unter die EXCEL Tabelle...

Schön ist, das man bei 91V eine Steilheit von 0,2 mA/V findet (wie in der Litteratur angegeben)...

@Wolfgang : ist deine Kennlinie wirklich mit 61V gemessen ? 91V würde mit diessen Messungen besser stimmen ?

Attachments

Wolfgang Holtmann
12.Jan.18
  14

Lieber Christian

"Wolfgang : ist deine Kennlinie wirklich mit 61V gemessen ? 91V würde mit diessen Messungen besser stimmen ?"

Die Vermutung liegt nahe, aber ich habe wirklich mit Ua= 61V gemessen!

Deine Ergebnisse sind nicht so extrem wie die meinen überhöht, aber auch nicht wie von Nesper & Co. vorgegeben. Ich sehe da bei Ug 0V einen Anodenstrom von 208µA, wo es 80µA sein sollten, also etwa 2,5x mehr.

Doch habe ich weiter nach Fehlern bei mir gesucht und das gefunden:

Schaut euch mal die Lage des Anodenzylinders (1. System) gegenüber dem Gitterwendel an! Das resultiert in einem sehr, sehr kleinen Abstand .
Muss von Anfang an so gewesen sein. Eine Verformung durch eine eventuelle raue Behandlung der Röhre hätte auch das 2. System deformiert....

Ist das des Rätsels Lösung ?

MfG

Christian ADAM
17.Jan.18
  15

Ja, dass ist ganz sicher die Erklärung.

Im Post 10 habe ich alle meine 3NF gemessen im Vergleich mit Nesper's Kennlinie des dritten Systems (hier nur gibt es Verschleiss). Eine davon war besser als die Nesper Referenz.

Hier als Anlagen die Darstellungen unter EXCEL (im Vergleich mit Nesper's Kennlinien) der 1. und 3. Systeme dieser Röhre. Alle Messungen mit 0V Referenz wie beschrieben von Wolfgang im Post 11.

90 Jahren nach Nesper's Messungen, bleibt den Vergleich noch interessant ...

 

Attachments

 
Hits: 3831     Replies: 5
3NF (3NF)
Werner Thünel
05.Nov.07
  1 Hallo werte Sammlerkollegen,

vor einiger Zeit habe beim Stöbern bei Ebay eine Löwe Mehrfachröhre gefunden und ersteigert. Die Röhre befindet sich einem schönen optischen Zustand. Der Aufdruck ist leider etwas verwischt, so dass der genaue Typ nicht mehr lesbar ist. Sie wurde wahrscheinlich aus diesem Grund vom Verkäufer als "Löwe Röhre Typ Kathode" angeboten, vermutlich weil der Aufdruck Kathode noch sehr deutlich und Anode etwas verwischt, lesbar ist. Kathode ist als Typ natürlich falsch. Ich habe die Röhre nach Erhalt als 3NF identifiziert. Der Boden des Sockels ist offen und man kann schön den Quetschfuss mit den Anschlüssen sehen. Ist das normal dass der Sockel nach außen keinen Boden hat oder ist er einfach nur verloren gegangen? Ich lese weiter in der Beschreibung der 3NF, dass die erste Anode nicht nach außen geführt ist. Das ist bei meiner Röhre ebenso der Fall. Allerdings liegt im Sockel ein isolierter, umgelegter Anschlussdraht der, wenn ich es richtig nach verfolgt habe, zur ersten Anode führt. Meine Frage ist nun war das so bei allen 3NF so oder handelt es sich in Wirklichkeit um eine 3NFBAT, bei der der im Boden sitzende Mittenkontakt zusammen mit dem Boden verloren ging? Die Röhre hat einen blanken Glaskolben mit dem roten Löwe-Aufdruck, was wiederum für eine 3NF spricht, gegenüber der 3NFBAT, die in der Abbildung im RM, einen Überzug hat. Weiter sehe ich im Sockel auch keine Spuren, dass da mal eine Abdeckung eingeklebt war. Für entsprechend Hinweise wäre ich dankbar. Zumindest der Heizfaden ist intakt. Die Röhre zieht 343 mA Heizstrom, was ziemlich genau dem Aufdruck entspricht. Weitere Prüfungen habe ich noch nicht vorgenommen, da kein entspr. Prüfgerät oder Radio vorhanden.

Mit freundlichem Gruß

Werner Thünel
Wolfgang Holtmann
05.Nov.07
  2

Hallo Herr Thünel

Nach Ihrer Beschreibung haben Sie eine 3NF. Der 7.Draht zur 1. Anode ist bei den meisten dieser Sorte wohl durch den Quetschfuß geführt, wird aber für den Loewe Ortsempfänger OE 333 nicht benötigt.
Nebenbei: Mir liegen auch Fotos vor, wo nur 6 Drähte herausgeführt sind.
Hier ein Foto meiner 3NF:

Es wurde jedoch für bestimmte Märkte außerhalb Deutschlands (Großbritannien z.B.) die 3NF (durchsichtig) mit am Mittelkontakt angeschlossener 1. Anode (jetzt mit Abdeckplatte) unter der Bezeichnung RNF7 hergestellt. Diese fanden Verwendung im Loewe Ortsempfänger mit Rückkopplung!

MfG

Werner Thünel
06.Nov.07
  3 Hallo Herr Holtman,

vielen Dank für Ihre Ausführungen. Ich habe bereits vermutet dass es sich so ähnlich verhält, war aber nicht sicher. Das bedeutet eigentlich man kann die Röhre notfalls für Schaltungen mit Rückkopplung benutzen wenn man den Anschluss ganz nach außen führt? Oder sind da Probleme, wie ungewollte kapazitive Einstreuung wegen der fehlenden Abschirmung zu erwarten?

Viele Grüße

Werner Thünel
Wolfgang Holtmann
06.Nov.07
  4

Hallo Herr Thünel

 

Die Idee, eine 3NF mit herausgeführter 1. Anode (RNF7) als rückgekoppeltes Audion zu benutzen ist im Büchlein „Die Mehrfachröhre“ von Nesper/Kunze 1928 beschrieben und hier als PDF-File zu betrachten.

 

Abweichend von der serienmäßigen RNF7 (1.Anode am Mittelkontakt), hat man hier einer 3NF eine Seitenbuchse angeschraubt.

Die fehlende „Abschirmung“ -wie bei einer 3NFB- dürfte kaum eine Rolle spielen. Der graue Überzug der letzteren ist nicht an einen Kontakt geführt, hängt also „in der Luft!“  

 

MfG

Werner Thünel
06.Nov.07
  5 Hallo Herr Holtmann,

nochmal Danke für die Information. Das ist ein interessanter Artikel. Es scheint also tatsächlich so zu sein, dass es von der gleichen Röhre zwei Ausführungen gab. Was mich am meisten interessierte war, ob ich im Fall eines Ersatzbedarfs einfach eine solche 3NF als 3Nf7 oder 3NFBat benutzen kann. Ich dachte vielleicht ist das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich (andere Steilheit etc.) aber es scheint nicht so zu sein. Dass der Überzug in der Luft hängt wusste ich auch nicht. Ich habe diese Röhre übrigens zusammen mit einer 3NFW gekauft. Ich habe einen Löwe Empfänger mit der 3NFW, die defekt war und habe lange nach preisgünstigem Ersatz gesucht. Nun, vielleicht schaffe ich es über die Wintermonate die Kiste wieder ans laufen zu kriegen. Nochmals vielen -Dank

Viele Grüße

Werner Thünel
Wolfgang Holtmann
06.Nov.07
  6

Vor einiger Zeit hatte mir freundlicherweise Herr Andre Winkler aus Leipzig Fotos von seiner 3NF zukommen lassen. Dankenswerterweise bekam ich seine Zustimmung, diese zu veröffentlichen.

Ich dachte mir, die passen recht gut zum angesprochenen Thema: 7. Draht und Bodenplatte.

Hier also eine 3NF ohne den 7. Draht:

 

Und eine Abdeckung unten hat sie auch noch:

MfG

 
3NF
End of forum contributions about this tube

You reach this tube or valve page from a search after clicking the "tubes" tab or by clicking a tube on a radio model page. You will find thousands of tubes or valves with interesting links. You even can look up radio models with a certain tube line up. [rmxtube-en]
  
rmXorg