radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

AT-Super 560GWk3 Magisches Auge Mitte

AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 2165562) Radio
 
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 2165561) Radio
 
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 468073) Radio
 
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 468074) Radio
 
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 468075) Radio
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 2165948) Radio AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 2165945) Radio
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 15854) Radio AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 15855) Radio
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 15856) Radio AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 1082883) Radio
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 1400947) Radio AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 1766345) Radio
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 1766346) Radio AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 1766347) Radio
Use red slider bar for more.
AT-Super 560GWk3; EAW, Elektro- (ID = 2165948) Radio
EAW, Elektro-: AT-Super 560GWk3 [Radio] ID = 2165948 1400x1050
Select picture or schematic to display from thumbnails on the right and click for download.
For model AT-Super 560GWk3 Magisches Auge Mitte, EAW, Elektro-Apparate-Werke, VEB, (ex AEG Treptow); Berlin-Treptow (Ostd.):
eBay-Artikelnummer:122767565367, von radiotruhe
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  EAW, Elektro-Apparate-Werke, VEB, (ex AEG Treptow); Berlin-Treptow (Ostd.)
alternative name
 
AEG Treptow (AT, EAT); Berlin || EAT (El.-App. Treptow)
Brand
AT Apparatewerk Treptow
Year: 1950–1952 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 4: UCH11 UBF11 UCL11 UM11
Semiconductors (the count is only for transistors) Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 468 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and more than two Short Wave bands.
Details
Power type and voltage AC/DC-set
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: AT-Super 560GWk3 [Magisches Auge Mitte] - EAW, Elektro-Apparate-Werke,
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 530 x 390 x 300 mm / 20.9 x 15.4 x 11.8 inch
Notes

Vorgestellt Leipziger Frühjahresmesse 1950.

Gehäusevariante mit Magischem Auge mittig über der in Metallrahmen eingefassten Skala.

Siehe auch Modell mit im Holzrahmen gefasster Skala und Mag. Auge rechts oben.

Wurde auch ohne UM11 geliefert; späterer Einsatz aber möglich, da Öffnung und Fassung schon vorhanden.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 13 kg / 28 lb 10.1 oz (28.634 lb)
Price in first year of sale 428.00 Mark
Collectors' prices  
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange-Nowisch
Mentioned in Funkschau (5007-107)
Literature/Schematics (1) Service-DVD Funkverlag B. Hein


All listed radios etc. from EAW, Elektro-Apparate-Werke, VEB, (ex AEG Treptow); Berlin-Treptow (Ostd.)
Here you find 83 models, 73 with images and 36 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
EAW, Elektro-: AT-Super 560GWk3
Threads: 3 | Posts: 14
Hits: 788     Replies: 2
eaw: AT Super 560 Abmessungen richtig ? Gerätetyp gesucht
Klaus Bayer
13.Dec.16
  1

Hallo,

ich besitze ebenfalls dieses Radio. Allerdings sind die Abmessungen doch sehr stark abweichend.

Im RM werden 580 x 400 x 290 mm (auch für die ähnlich aussehenden Typen 660Wk3) angegeben, mein Gerät hat jedoch die Abmessungen 532 x 380 x 285. In Höhe und Breite könnte noch eine Differenz auftreten, wenn man bei den Maßen die Knöpfe und Füße mitrechnet. In der Breite jedoch gibt es keine überstehenden Teile.

Der Hintergrund meiner Frage ist eigentlich ein anderer. Ich habe ein Gehäuse bekommen, welches aussieht wie ein AT Super 560, jedoch etwas kleiner ist. Die Maße 508 x 340 x 262 mm. Daraus ergibt sich die Frage, zu welchem Gerät gehört dieses Gehäuse ?

Viele Grüße

Klaus Bayer

Wolfgang Eckardt
15.Dec.16
  2

Hallo Herr Bayer,

Ihre Anfrage ist berechtigt. Die im RM.org angegebenen Maße stimmen nicht. Nach meinen Unterlagen (Prospekt) sind angegeben 530 x 390 x 300 mm³. Dabei sollten wir möglichst immer von den Maßen "über Alles" ausgehen, d. h. mit überstehenden Knöpfen und angebrachten Füßen (Beinen). Leider ist das immer so geschehen, so dass kleinere Differenzen auftreten können. - Die anderen Modelle der 560er- und 660er-Reihe scheinen ebenfalls falsche Maßangaben zu haben. Mein AT660 hat ebenfalls die oben genannten Maße.

Ich möchte Sie bitten, eine entsprechende Änderung auf dem Modellblatt anzumelden.

Ihre Frage zu dem etwas kleineren Gehäuse kann ich leider nicht beantworten.

Mit besten Grüßen

Wolfgang Eckardt

 

Klaus Bayer
15.Dec.16
  3

Hallo Herr Eckhardt,

habe den Änderungsvorschlag für das Modell 560 gemacht. Dieser sollte dann auch für das Modell 660 ausgeführt werden.

Die falschen Maße rühren evtl. aus der Radio und Fernsehen 1953. Da stehen die bisher angegebenen Maße drin. Allerdings dürfte sich schon 1953 ein Fehler eingeschlichen haben. Da steht auch ein Modell "Oberon 560GWk3" drin. Das Messebild im selben Jahrgang zeigt aber ein anderes, wahrscheinlich größeres Radio. Es könnte dieses Modell sein : "AT-Super 660Wk3 ECH81 6V6_DDR".

Wäre noch die Frage nach dem etwas kleinerem Gehäuse offen ...

Viele Grüße

Klaus Bayer

 
Hits: 2856     Replies: 1
eaw: AT560GWK3 Umbau auf E-Röhren und 2. Lautsprecher
Giovanni Cucuzzella
24.Jun.08
  1 In meiner Sammlung befindet sich ein Modell, dass vollständig auf E-Röhren umgebaut ist. Leider fehlt die Rückwand, so dass ich mir nicht ganz sicher bin ob es sich tatsächlich um das Modell AT560GWk3 handelt. Im, auf der Bodenplatte aufgeklebten, Schaltbild sind einige Änderungen (in Rot) vorgenommen worden. Unter anderem sind die Röhrenbezeichnungen entsprechend  geändert und  der Bereich des Heizkreises ist durchgestrichen. Der nachträglich eingebaute Netztrafo (dieser weist, obwohl im Gerät ein Selengleichrichter eingebaut ist, eine Stahlröhrenfassung für eine Gleichrichterröhre auf) ist nicht eingezeichnet. Im Unterschied zum hier angelegten Modell, besitzt das Gerät einen zweiten Lautsprecher (ebenfalls mit Feldspule). Dieser ist im Gehäuse so eingebaut, dass er nach oben abstrahlt. Es sieht nicht so aus als ob dieser nachträglich montiert worden ist.
Wie ist dieses Modell, falls der 2. Lautsprecher nicht nachträglich eingebaut worden ist und der Röhrenumbau werksmässig erfolgte, anzulegen: Eigenständiges Gerät oder Variante?

Doch zunächst müsste geklärt werden, ob  es werksmässig, so wie beschrieben, hergestellt worden ist.

Wer weiss mehr?



 

Attachments

Wolfgang Eckardt
24.Jun.08
  2

Hallo Herr Cucuzzella,

ich habe zwar keinen 100%igen Beweis, aber das ist keine serienmäßige Umbauarbeit - also keine Variante des Modells. Aus welchen Gründen auch immer, hier hat sich ein Amateur ans Werk gemacht, einen Trafo eingebaut und den Heizkreis "umgestrickt" für 6,3-V-Röhren. Den Gleichrichter als Einweg mit Selensäule so gelassen?

Es gab zwar gelegentlich Engpässe in der Röhrenfertigung der DDR und da wurde mal in einem Allstromgerät statt UCH11eine ECH11 eingesetzt mit entsprechenden Heizkreisänderungen, auch gab es Wechselstromgeräte in denen mal eine U.... - Röhre arbeiten musste. (siehe hier!)
Aber dieser komplette Umbau bei Ihrem Gerät - das kann keine industriemäßige Variante eines Modells sein.

Auch der zusätzliche Lautsprecher ist nicht werksmäßig eingebaut worden. Die Einzelteile  (Abdeckgitter) gab es und der Einbau war für einen versierten Bastler kein Problem. Warum aber einen zweiten e-dynam. Lautsprecher bei dieser Stromversorgung mit Selen-Einweggleichrichter? Und warum  "einfach so"  an die innere Oberseite des Gehäuses geschraubt? Das ist Handwerkelei und nicht Industrie.
Bei EAW ist mir kein Modell bekannt, welches einen nach oben strahlenden Lautsprecher besitzt. Diese "Raumklangvariante" gab es z.B. aus dem Funkwerk Dresden bei Modellen "Zwinger 7".

Ich bin also der Meinung, Sie haben mit diesem Gerät ein "Unikat", das ein Bastler/Amateur aus einem handelsüblichen Modell AT560 GWK3 hat entstehen lassen. Seine Gründe dafür werden uns wohl nie bekannt werden ......

Wolfgang Eckardt

 

 

 
Hits: 3025     Replies: 8
eaw: Gemischte (Not-)E-/U-Röhrenbestückung im EAW-Sup
Frank Blöhbaum
22.Aug.03
  1

Im EAW-Super AT560GWk3 und im EAK-Super 97/51 wurden während eines eng begrenzten Zeitraumes ab Werk abweichende, gemischte E-/U-Röhrenbestückungen eingesetzt. Falls ein solches Gerät bei einem Sammler auftaucht, muss es sich also nicht unbedingt um ein verbasteltes Stück handeln. Die als PDF-file angefügte Dokumentation enthält die originale Ergänzung der Schaltung, die auf die Rückwand geklebt wurde sowie einen Schriftwechsel aus der "Deutschen Funktechnik" Jahrgang 1952, der in ungewöhnlicher Offenheit die Probleme der damaligen Radiofertigung in der DDR bezeugt. 

 

Attachments

Iven Müller
23.Aug.03
  2

Danke für diese Zusatzinformation zu dem AT-Super 560.
Aber scheinbar ging es nicht nur bei der Produktion etwas durcheinander, sondern auch bei der Redaktion.

Wie kommt sonst dieser Satz zustande ?   ( aus der zweiten Anlage )


"Im III. Quartal 1952 entstanden in den Elektro-Apparate-Werken erhebliche Schwierigkeiten dadurch, daß die erforderlichen Netztransformatoren für das Allstromgerät AT560 nicht zur Verfügung standen ...."

Das fehlen von Netztrafos bei Allstromgeräten sollte doch eigentlich kein Produktionsproblem sein :-)

Frank Blöhbaum
23.Aug.03
  3

Ja, da habe ich auch gestutzt. Da war wohl die Wechselstromausführung gemeint, die auf Grund nicht funktionierender Trafos (Umstellung auf Aludraht) nicht ausgeliefert werden konnte. Um wenigstens etwas liefern zu können, wurde dann wenigstens noch die mit der ECH11 umgestrickte Allstromvariante produziert.

Nebenbei: Dass Netztrafos im Radio mit Aludraht gefertigt wurden, war mir bislang nicht bekannt. Ich kenne da nur die alten DDR-Modellbahntrafos, die mit Aludraht bewickelt wurden (und die ihren Zweck gut erfüllten).

Mario Tieke
24.Aug.03
  4

Ich kenne etliche Trafos mit ALU- Wicklung oder gemischte Wicklung angefangen beim Klingeltrafo. Alu-Draht wurde aber bald wieder in der Heimelektronik aufgegeben - Alu läst sich sehr schlecht löten.

Hatte EAW nicht auch die Bauelemente punktgeschweist statt zu löten um Lötzinn zu Sparen?

 

Frank Blöhbaum
24.Aug.03
  5

Zumindest im AT462W sind die meisten Verbindungen geschweisst worden.

Originaltext in der "Deutsche Funktechnik" Nr. 5/1953: "Zur Einsparung von Lötzinn wird ein grosser Teil der notwendigen Verbindungen geschweisst, doch sind die Anschlussdrähte der eingeschweissten Kondensatoren bzw. Widerstände so lang gehalten, dass bei notwendig werdenden Reparaturen die schadhaften Stücke herausgeschnitten und die Ersatzteile an den freien Enden angelötet werden können. Verbindungen, die bei der Fehlersuche zur Strommessung aufgetrennt werden müssen, wurden ebenso wie alle im Spulenaufbau erforderlichen gelötet."

Die Reparatur eines AT462W ist dennoch nicht einfach. Ich hatte schon mal das zweifelhafte Vergnügen, einen Koppel-C in diesem Radio auszuwechseln. Die geschweissten Verbindungen sind absolut nicht lötfähig und leider war der Anschlussdraht des eingebauten Kondensators ebenfalls weitgehend durchgeglüht bzw. sehr schlecht lötfähig.

Der AT462W hat noch mehr Sparmerkmale: Er ist zwar ein Wechselstromsuper, zur Kupferersparnis hat man aber einen recht kleinen Spartrafo der Grösse M65 eingebaut. Folgerichtig sind die berührungsgefährdeten Bauteile wie Chassisschrauben und Knöpfe isoliert ausgeführt wie bei einem Allstromgerät.

Iven Müller
24.Aug.03
  6

Ja Spartrofos waren ja damals das Gebot der Stunde...
Edelmetall war ja sehr knapp.
Teilweise wurden neue Geräte vom Hersteller nur angeboten, wenn Altmaterial wie Kupfer, Trolitul usw. abgegeben wurde. Das war aber nur in den ertsen Nachkriegsjahren der Fall.

Die Netztrafos mit Aluminiumdraht kenne ich direkt aber aus russischen Farbfernsehgeräten der Marke "RADUGA". Diese Geräte waren nicht nur schwer und von mangelnder Bildqualität, sondern brannten auch gerne mal aus ...
Von den Werkstätten wurde als Tip herausgegeben, dass man doch nach Ausschalten des Gerätes dieses noch ca. 1 Stunde beobachten sollte.

naja ... das ist zum Glück lange her

 

Frank Blöhbaum
24.Aug.03
  7

Das schweift zwar etwas vom Thema ab, aber zum Sonntag sollte das der Webmaster durchgehen lassen:

Der russische "Raduga" war ein echtes Fossil. U.a. wog er über 60kg! Er wurde in einem Zeitraum in die DDR importiert, als es längst sehr viel bessere Farbfernseher aus DDR-eigener Stassfurter Produktion gab. So stand er dann auch wie Blei in den Verkaufsräumen... Die Beliebtheit des "Raduga" erhellt auch ein alter DDR-Witz, der mir gerade noch einfällt: "Warum hat Breshnew so breite Schultern?...Weil er einen Herzschrittmacher von Raduga trägt...".

Jens Dehne
20.Sep.10
  8

Auf der Suche nach Informationen zu dieser technologischen Spitzenleistung aus den frühen 50er Jahren stieß ich auf diese Beitragsreihe.

So möchte ich ein Foto dieser Schweißverbindungen auf einer Pertinax-Montageplatte zeigen:

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
21.Sep.10
  9

Das Schweißen von elektrischen Verbindungen in der Rundfunkindustrie war schon im WW2 aktuell, siehe hier.

MfG HDH

 
EAW, Elektro-: AT-Super 560GWk3
End of forum contributions about this model

  
rmXorg