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157WR

157WR; Graetz, Altena (ID = 574575) Radio
 
157WR; Graetz, Altena (ID = 39531) Radio
 
157WR; Graetz, Altena (ID = 12396) Radio
 
157WR; Graetz, Altena (ID = 1011856) Radio
 
157WR; Graetz, Altena (ID = 1011855) Radio
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157WR; Graetz, Altena (ID = 144681) Radio
Graetz, Altena: 157WR [Radio] ID = 144681 640x480
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For model 157WR, Graetz, Altena (Westfalen):
Die Holzleiste zwischen Schallwand und Skalenglas wurde ersetzt. Nach Tausch diverser Kondensatoren spielt das Gerät wie neu.
 
Paese:  Germania
Produttore / Marca:  Graetz, Altena (Westfalen)
Anno: 1952/1953 Categoria: Radio (o sintonizzatore del dopoguerra WW2)
Valvole 7: EF42 ECH42 EF43 EAF42 EM34 EB41 EL41
Semiconduttori (transistor solo contati) Tr.Gl.=Metal-rectif.
Principio generale Supereterodina (in generale); ZF/IF 472/10700 kHz
N. di circuiti accordati 7 Circuiti Mod. Amp. (AM)     9 Circuiti Mod. Freq. (FM)
Gamme d'onda Onde medie (OM), lunghe (OL), corte (OC) e MF (FM).
Particolarità
Tensioni di funzionamento Alimentazione a corrente alternata (CA) / 110; 127; 150; 220; 240 Volt
Altoparlante AP elettrodinamico (bobina mobile e bobina di eccitazione/di campo) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Potenza d'uscita 6 W (qualità ignota)
Radiomuseum.org Modello: 157WR - Graetz, Altena Westfalen
Materiali Mobile in legno
Forma Soprammobile basso, con andamento orizzontale (grosse dimensioni).
Dimensioni (LxAxP) 600 x 371 x 295 mm / 23.6 x 14.6 x 11.6 inch
Annotazioni Dieses Gerät existiert auch in Version mit moderner UKW-Baueinheit (Graetz Nr. 6911); Umbauanleitung nach Graetz-Werksempfehlung aus dem Jahr 1957.
KW-Lupe, Bandbreite regelbar.
Sparschaltung zur Verminderung der Leistungsaufnahme durch Umschaltung der sekundärseitigen Anodenspannungs-Wicklung.
Peso netto 14.3 kg / 31 lb 8 oz (31.498 lb)
Prezzo nel primo anno 358.00 DM
Fonte dei dati Kat.d.Rundf.GrossH.1952/53 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Bibliografia Funk-Technik (FT) (1952, 11/307-308)


Elenco delle radio e altri apparecchi della Graetz, Altena (Westfalen)
In questo link sono elencati 756 modelli, di cui 670 con immagini e 583 con schemi.




 


Discussioni nel forum su questo modello
Graetz, Altena: 157WR
Argomenti: 6 | Articoli: 20
Visite: 3136     Risposte: 2
graetz: 157WR (157 WR);
Peter von Bechen † 15.7.19
07.May.10
  1

Beschrieben in Funk-Technik 1952, Heft 11, Seiten 307  und 308

Arpad Roth † 27.3.17
08.May.10
  2

Hallo Herr von Bechen,

techn. Angaben   (Literatur-Nachweis) bitte immer ins Modellblatt eintragen.

Jens Dehne
10.May.10
  3

Hallo Herr von Bechen,

danke auch von mir für diesen Hinweis auf eine Vorstellung des Gerätes und Beschreibung in der damaligen Fachpresse.

 
hallo Radiofreunde,
da immer mal Hinweise dieser Art gut gemeint als Post zum Modell erscheinen, wäre es doch wünschenswert, den Text aus der Quelle als Scan in der Anlage einzustellen; optimal als PDF Datei.
 
Schöne Grüße! Jens Dehne
 
Visite: 1966     Risposte: 0
graetz: 157WR Drehkondensator-Ausbau / Kondensatorwechse
Jens Dehne
24.Mar.09
  1

Hallo Radiofreunde, hallo Herr Reinsch,

vor einiger Zeit wurde ich gefragt, wie man denn am besten an den Kondensator C28 (25 nF) herankäme, wenn dieser gewechselt werden müsse.
 
Ich wusste es nicht, es war aber eine interessante Herausforderung!
Der Abblockkondensator an Gitter 2/4 des Hexodensystems der ECH42 legt diese Gitter wechselstrommäßig an Masse, bei niedrigem Isolationswiderstand lässt er die anliegende Gleichspannung von 60V abfallen, so dass im Extremfall die ECH42 ausfällt.
 
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dieser Kondensator C28 selten ausfällt, es kommt aber sicher vor.
Der Kondensator C28 liegt versteckt unter dem Drehkondensator, die Lötstelle an der Fassung der ECH42 ist schwer zugänglich.
 
 
 
Am einfachsten schien es mir, den Drehkondensator auszubauen. Es macht Sinn, das Rotorpaket zuvor einzudrehen. Das Skalenseil braucht nicht abgenommen zu werden, einfach nach dem Lösen der Schrauben das Seilrad abziehen und etwas fixiert ablegen!
 
 
5 Schrauben der Befestigung des Drehkondensators müssen herausgedreht werden und 8 Lötverbindungen zum Drehko müssen abgelötet werden. Mit kräftigem Lötkolben und schlanker Spitze gelingt das gut. Der ausgebaute Drehkondensator kann bei dieser Gelegenheit gut gereinigt werden, wenn Bedarf besteht.
 
Jetzt lässt sich der Kondensator C28 auslöten und der Ersatz einseitig am Lötauge der Röhrenfassung einlöten.
 
 
Nach dem Einbau des Drehkos werden alle Anschlüsse wieder angelötet und das Seilrad wieder befestigt.
 
 
So kompliziert, wie es zunächst aussah, was es dann doch nicht!
 
Übrigens war der Kondensator C28 an meinem „Versuchschassis“ noch brauchbar, musste also nicht zwingend gewechselt werden. Die Gitterspannung (G2/4) an der ECH 42 lag im Toleranzbereich. Der Isolationswiderstand wurde mit etwa 4 MΩ gemessen. Der Isolationswiderstand des neuen Kondensators war nicht messbar (zu hoch).
 
Die Besonderheit dieses Gerätes liegt sicherlich in der Schaltungstechnik des aus der Anfangszeit des UKW-Rundfunks gefertigten 9-Kreis Supers von 1952. Die Reflexschaltung der UKW-Vorstufe, welche gleichzeitig als NF-Vorverstärker funktioniert, spart den Einsatz einer zusätzlichen Röhre. Entscheidend war wohl der kalkulierte EVP von 358 DM, also deutlich preiswerter als seine Verwandten der Saison 1951 / 1952.
 
Jens Dehne
 
Visite: 1892     Risposte: 2
graetz: Kondensator fehlt
Horst Reinsch
12.Oct.08
  1

Hallo allerseits,

bei meiner Kondensatorkur dieses Gerätes bin ich im Schaltplan auf einen Kondensator gestoßen der bei mir komplett fehlt. Seltsamerweise spielt das Gerät trotzdem (wenn auch immer noch sehr schlecht). Mein Problem ist nun der Einbau dieses C´s. Ein Anschlußpunkt ist mir klar. Er muß an Punkt 22 des Schiebeschalters (siehe Schaltplanauszug). Allerdings konnte ich den zweiten Anschlußpunkt (10,11,12) im Radio noch nicht lokalisieren. Welche Aufgabe hat dieser Kondensator überhaupt? Es scheint ja auch ohne zu funktionieren?

Gruß... H.Reinsch

 

 

Allegati

Bernhard Nagel
12.Oct.08
  2

Die Aufgabe dieses Kondensators ist, die NF vom AM- oder FM-Demodulator (je nachdem, welche Stellung der Schiebe-Wellenschalter hat) zum Lautstärke-Poti zu führen. Zum Zweiten soll er die Regelspannung (bei AM) oder die Ratiodetektor-Richtspannung (UKW-Empfang) vom Lautstärke-Regler fernhalten. Es würde starke Kratzgeräusche ergeben, falls das Potentiometer mit dieser Gleichspannung beaufschlagt würde. Ohne diesen Kondensator dürfte eigentlich keine Tonwiedergabe möglich sein. Möglicherweise ist er sehr versteckt hinter oder über dem Wellenschalter angeordnet.

Zum Verständnis der Wirkungsweise vom NF-Umschalter eigent sich das originale Schaltbild d_graetz_19xx_157wr_abgl1.pdf wesentlich besser, da hier der tatsächliche Aufbau der Umschalter erkennbar wird. Der Lange-Plan 157wr.pdf zeigt es nur prinzipiell.

Der fragliche Kondensator muß von Punkt q des Schiebeschalters (das ist die Wurzel des NF-AM/FM Umschalters) an die Wurzel des Blattfeder-Kontaktes K (Gross-Kleinbuchstaben beachten!) des Nockenschalters angeschlossen sein.

Wenn dieser Kondensator wirklich fehlen sollte, wäre ausser einer sehr leisen Rest-NF (Übersprechen, nur hohe Tonfrequenzen) nichts zu hören.

Horst Reinsch
19.Oct.08
  3

Hallo Herr Nagel,

nach Ihren Angaben wahr ich nun doch sehr verunsichert. Ich muß allerdings dazu auch erklären das ich noch in den Anfängen stecke und noch nicht 100% einen Schaltplan verfolgen kann. Erschwerend kommt hinzu das es sich hier um ein stark verbasteltetes Gerät handelt.

Ich bin also heute in meine Werkstatt und habe noch einmal alles bis ins kleinste versucht zu verfolgen. Dabei bin ich dann auf einen Denkfehler meinerseits gestoßen. Es fehlt zwar tatsächlich ein Kondensator, allerdings nicht der von mir gekennzeichnete. Nachdem ich diesen dann tatsächlich lokalisiert hatte habe ihn einfach einmal abgelötet und dann das Radio eingeschaltet. Der Effekt war genau so wie Sie ihn beschrieben hatten.

Tatsächlich gefehlt hat der Kondensator (10nF) der von Pin 5 der EAF42 kommt und dann mit dem 6,5nF und den R´s 100K und 2K verbunden ist.

Ich möchte mich für meinen Irrtum entschuldigen und bedanke mich für Ihren "Denkanstoß". Ich muß dazusagen das ich dieses mal einen anderen Weg der Kondensatorkur eingeschlagen habe. Normalerweise habe ich immer alles gewechselt was an Teerkondensatoren eingebaut war. Reihenfolge = einfachster Umbau. Dieses mal wollte ich jedoch nach Schaltplan vorgehen. Das hieß die entsprechenden Bauteile tatsächlich im Radio zu lokalisieren und dann zu tauschen und zu probieren was sich tatsächlich geändert hat.

Nunja, vielleicht hätte ich mir dazu ein kleineres und weniger verbasteltetes Objekt aussuchen sollen. :-) Aber man lernt ja noch.... :-)

Also vielen Dank noch einmal für Ihre Hilfe und ein schönes Restwochenende!

Gruß... Horst Reinsch

 
Visite: 2811     Risposte: 6
graetz: Seil führt ins Ungewisse
Horst Reinsch
28.Jun.08
  1 Hallo allerseits,
wie immer dauert es bei mir Monate bis ich mich mit meinen Radios beschäftigen kann. Das Problem mit der falschen Seilführung habe ich gelöst. Ich mußte sowieso alle Seile neue auflegen weil der Vorbesitzer auf die glorreiche Idee gekommen ist die Skalenblende mit Wandfarbe neu streichen, natürlich ohne Rücksicht auf irgendwelche mechanische Komplikationen. Um alles zu entfernen mußte ich zwangsläufig alle Seile abwickeln. Dabei war mir mein Fotoapparat eine große Hilfe.
Mein Problem ist jetzt das ich irgendwie ein Seil über habe das ins Nichts führt. Ich habe da auch nichts entfernt oder geändert, sonst hätte ich es ja auch fotografiert. Das für mich sinnlose Seil befindet sich am Klangregler am unteren Teil (siehe Bild). Wo könnte es wohl hinführen?
Ich habe es mit gelben Pfeilen markiert. Über Hinweise würde ich mich sehr freuen.

Gruß... Horst Reinsch

Allegati

Hans M. Knoll
28.Jun.08
  2

Hallo Herr Reinsch.

Im Prinzip ganz einfach.

Das ist die ZF-Bandbreitenverstellung gekuppelt mit der Tonblende.

Nach der ECH kommt ein hohes Filter, das hat unten einen Hebel der sich wie ein Uhrzeiger ca. 45° verstellen laesst. Dahin muss das Seil.

 

Gruss Knoll

Horst Reinsch
29.Jun.08
  3 Hallo Herr Knoll,
vielen Dank für Ihren hilfreichen Tip mit dem Filter.
Der Grund warum ich diesen Anschluß nicht gefunden habe ist ganz einfach: Der Filter ist defekt (siehe Bild).
Wie soll ich nun am besten verfahren? Den Filter in Mittelstellung fixieren?
Ich bin mir auch nicht ganz sicher welche Funktion das drehen des Filterteils hat. Selbst wenn mir jemand Ersatz senden würde, müßte ich dann nicht das Gerät neu abgleichen? Das habe ich noch nie gemacht und traue ich mir ehrlich gesagt auch noch nicht zu. Andererseits werde ich vielleicht sowieso nicht um einen Abgleich herum kommen wenn ich mir die Anzahl der noch zu tauschenden Kondensatoren ansehe. Bei sehr vielen ist bereits optisch zu sehen das sie defekt sind.
Eventuell hat jemand eine Filtereinheit für mich liegen und ich brauche nur den drehbaren Teil zu wechseln?

Gruß und schönes Restwochenende... H.Reinsch

Allegati

Hans M. Knoll
29.Jun.08
  4

Hallo Herr Reinsch.

Morgen stelle ich hier was ein damit Sie und Andere sehen was da ablaeuft.

Auch eine Meinung wohin Sie die Spule drehen sollen.

Ich meine Sie soll (fix) bei ca. 45° zur Ebene der anderen stehen

Dreikreis ZF- Bandfilter mit einer drehbaren, mittleren, Spule zum Veraendern der Bandbreite bzw. Durchlassweite in einem AM- Radio
 
Hallo Herr Reinsch, hallo Forum.
 
Um das ganze etwas verstaendlich zu machen was der Hebel im Graetz Radio 157 WR bewirkt, habe ich einige Zeichnungen praepariert.
 
 
 
Bild 1
 
Hier der Schaltbildauszug des 157WR das ist aber bei vielen Graetz-Modellen so geloest.
Man sieht 3 Zf-Kreise, einer an der Anode der Mischroehre, einen dritten am Gitter der ZF- Roehre und einen zweiten der nur einseitig aus statischen Gruenden an Masse liegt.
Dieser mittlere Kreis hat auch einen Pfeil als Symbol fuer „variabel“ oder verstellbar.
 
In der Abb. 214 sieht man wie die Kreise zueinander angeordnet sind.
Der mittlere ist dabei um 90° drehbar ausgefuehrt. Das ist der eigentliche Fehler, weil die Mechanik (Kunststoff) defekt ist und der Kreis nicht mehr beweglich ist.
 
 
 
 
 
 Bild 2
 
In Abb. 215 habe ich die Stellung „schmal“ hinzugefuegt. Diese Kurve gilt dann, wenn die mittlere Spule um 90° gegen die beiden anderen (die in einer Ebene liegen) verdreht ist.
Liegen alle drei in einer Ebene ist die original- Kurve „breit“ gueltig.
Der Sinn eines Dreikreisfilters ist nun der, dass bei sehr breiter Kurve die  wenn gut geloest, oben ganz flach verlaeuft. Man hat dann aber kein Kriterium fuer die Abstimmung z.B. Mag. Auge mehr. Bei Dreikreis- Bandfilter ist der mittlere Hoecker immer hoeher als die beiden aeusseren.
Steht die Spule bei ca. 45° gehen die Kurven ineinander ueber, sind also schon breiter,  aber oben noch rund.
 
Hans M. Knoll 2008.

 

 

 

gruss knoll

Allegati

Hans M. Knoll
30.Jun.08
  5
Horst Reinsch
05.Jul.08
  6 Hallo Herr Knoll,
ich möchte mich hiermit recht herzlich für die sehr ausführliche Erklärung bedanken. Ich habe zwar mangels Vorbildung nicht alles begriffen, bin mir aber jetzt sicher das meine erste Idee die richtige war. Ich werde den Filter also auf Mittelstellung (45 Grad) fixieren. Ich denke das Silikon das richtige Material dafür ist. Dieses könnte ich für den Fall, das ich einmal eine funktionierende Mechanik auftreibe, wahrscheinlich am einfachsten wieder entfernen.

Gruß... Horst Reinsch
Horst Reinsch
12.Oct.08
  7

Hallo allerseits,

das Problem mit dem verstellbarem Bandfilter hat sich gelöst. Ich habe ein Schrottgerät ergattert an dem die Mechanik noch in Ordnung war und diese komplett umgebaut.

Vielen Dank nochmals für die vielen Tips die ich erhalten habe!

 

Gruß... H.Reinsch

 

 
Visite: 1724     Risposte: 2
graetz: 157WR (157 WR);
Horst Reinsch
14.Apr.06
  1 Hallo,
ich habe vor kurzem für einen sehr guten Preis dieses Modell erworben (5,- €). Das Radio spielt auf allen Wellenbereichen und auch der TA-Bereich funktioniert. Was mich aber irritiert ist die Tatsache das ich auf allen Wellenbereichen z.B. links drehen muß damit die Skalenanzeige rechts läuft. Seltsamerweise stimmen die Sender mit der vom Zeiger angezeigten Frequenz (halbwegs) überein. Muß das so sein oder ist das Skalenseil falsch aufgelegt?
Gruß aus Duisburg .... Horst Reinsch
Olaf Antpöhler
14.Apr.06
  2 Hallo ,
leider kenne ich Ihr Modell zu wenig um eine 100% Aussage zu treffen, aber ich kann sagen, dass ich schon mal einen Saba hatte, der durch einen Fehler in der Seilführung falsch lief.
Vielleicht können Sie ja eine paar Bilder von der Seilführung machen, dann gibt es sicher Kollegen, die das dann mit einem funktionierenden Modell vergleichen können. Vielleicht hat ja auch jemand schon eine ähnliche Erfahrung.

Viele Grüße
OA
Jens Dehne
15.Apr.06
  3

Hallo Herr Reinsch,

mit großer Wahrscheinlichkeit ist bei Ihrem Graetz 157WR der Wickelsinn des Skalenseiles auf der Antriebsachse falsch herum.

Das kann leicht passieren, wenn einmal das Skalenseil neu aufgelegt wurde.

Grundsätzlich ist es bei allen Geräten so, dass wenn der Abstimmknopf nach links gedreht wird auch der Zeiger nach links verschoben wird.

 

Viel Erfolg bei der Reparatur und Grüße!

Jens Dehne

 
Visite: 2187     Risposte: 2
graetz: 157WR: Problem mit dem Stromfluß
H. P.
27.Sep.05
  1

Hallo Forum,

 

für 10 Euro bekam ich ein noch ganz akzeptables Gerät dieses Typs. Hier ist eine Reflexschaltung mit EF42 als UKW-Vorstufe und NF-Vorstufe realisiert, das merkte ich aber erst nach dem Kauf.

Nach Ersatz des Koppel-C und des Kathodenelkos der EL41, sowie des Kathodenelkos der EF42 und eines weiteren C vor dem Gitter1 der EF42 spielt das Gerät ganz ordentlich, beginnt aber nach etwa 20 Minuten ganz leicht zu verzerren. Dies ist unabhängig von der EL41, deren Katodenspannung liegt bei unter 7 Volt. Eine neue EL41 zeigt dasselbe Bild. Weiter ist mir aufgefallen, daß sowohl der Netztrafo wie auch der becherförmige Gleichrichter beim Betrieb recht warm werden, wärmer jedenfalls, als ich es von anderen Geräten kenne. Also habe ich mal die Verbindung nach der Feldspule des elektrodynamischen Lautsprechers aufgetrennt und den Stromfluß gemessen. Ergebnis: 91 mA statt der im Schaltplan stehenden 76 mA.

Daraufhin habe ich alle Röhren außer der EM34 abgezogen, dann ergibt sich ein Wert von zunächst 17 mA, der nach einer längeren Weile auf 15 mA sinkt, also ohne Last.

 

Dann habe ich mal alle Röhren jeweils einzeln aufgesteckt und den Stromfluß beobachtet (immer die EM34 im Gerät belassen):

 

EF42                         24,1mA

ECH42                     28,6 mA

EF43                         23,7 mA

EAF42                      24,4 mA

EL41                         84,3mA ???

 

Ist das jetzt ein Zeichen für einen Defekt (Windungsschluß) im Netztrafo ? Ein Tausch sämtlicher gegen Masse stehender Kondensatoren rund um die Endstufe brachte keine Besserung. Ich möchte das Gerät nun nicht weiter betreiben, da ich ernste Folgen befürchte, etwa für die Feldspule des Lautsprechers.

 

Zusatz für Herrn Dehne:

Jens, ich schreibe das ins Forum, damit alle was davon haben.

 

Gruß

Holger Pflug

Wolfgang Bauer
27.Sep.05
  2 Sg. Herr Pflug,

mit dem Netztrafo hat das sicher nichts zu tun.
Wenn Ihre Angaben stimmen, fließt ein Strom von 60mA durch die EL41. Das ist sicher zuviel, messen Sie doch den Anodenstrom, der im Schaltplan mit 36mA angegeben ist.
Hilfreich ist es auch, die Spannung am Gitter 1 der EL41 ohne eingesteckte Röhre zu messen. Darf nicht positiv sein.
Mein Verdacht ist, dass der 500pF Kondensator Leckstrom hat, was Sie auch schon einmal bei einer anderen Reparatur hatten.
Den 25nF Koppelkondensator haben Sie nach Ihrer Angabe schon getauscht.

Mit den besten Grüßen
WB.


H. P.
28.Sep.05
  3 Hallo Herr Bauer,

vielen Dank für Ihre Antwort. Den 500pF hatte ich schon vorher im Verdacht gehabt, gemessen und getauscht. Wie alle anderen 11 getauschten Kondensatoren in dem Gerät hatte er einen Feinschluß, der sogar mit dem Multimeter zu sehen war. 
Gestern nachmittag erhielt ich aber noch einen Anruf von Herrn Birkner, der mir riet, auch den 2500pF zu überprüfen, der primärseitig über dem AÜ liegt: tatsächlich hatte der einen Widerstand von fast 0 Ohm (knapp Linksanschlag am Isotest). Außerdem solle ich mal, falls noch nicht geschehen, den Spannungswähler auf 240 Volt stellen. 
Beide Maßnahmen zusammen brachten den Erfolg, der Stromfluß liegt jetzt bei 76,1 mA, die Spannung bei 267 statt 272 Volt. Also ist auch der Gleichrichter noch gut bei Atem.
Vielen Dank deshalb an Herrn Birkner, rm hat wieder mal geholfen !

Gruß an alle Mitleser

Holger Pflug
 
 
Graetz, Altena: 157WR
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