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Schwarzwald-Automatic 6-3D

Schwarzwald-Automatic 6-3D; SABA; Villingen (ID = 10194) Radio
 
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SABA; Villingen: Schwarzwald-Automatic 6-3D [Radio] ID = 718694 933x655
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For model Schwarzwald-Automatic 6-3D, SABA; Villingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  SABA; Villingen
Brand
 
Schwer & Söhne, GmbH
Year: 1955/1956 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 8: EC92 EC92 ECH81 EF85 EM80 EABC80 ECL80 EL84
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 472/6750 kHz
Tuned circuits 8 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details Radio Control (+Remote Wire etc)
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 125; 150; 220 Volt
Loudspeaker 4 Loudspeakers
Power out 4 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Schwarzwald-Automatic 6-3D - SABA; Villingen
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 630 x 401 x 285 mm / 24.8 x 15.8 x 11.2 inch
Notes Motorabstimmung..
Abgleich (auch Steuerfilter)
Alignment (also automatic filter)
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14.5 kg / 31 lb 15 oz (31.938 lb)
Price in first year of sale 469.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1955/56


All listed radios etc. from SABA; Villingen
Here you find 1553 models, 1413 with images and 1041 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
SABA; Villingen: Schwarzwald-Automatic 6-3D
Threads: 8 | Posts: 32
Hits: 2629     Replies: 6
  saba: Bässe beinflußen die Automatik in Saba Schwarzwa
Heinz LUCAS
19.Jul.09
  1

Hallo,

ein Phänomen oder eine normale Funktion? Bei Wiedergabe von tiefen Tönen (Musik oder Sprache) regelt die Automatik im Takt nach.

Gibt es Erklärungen und Tipps zur Abhilfe?

Vielen dank

Heinz Lucas

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
19.Jul.09
  2

Bevor Sie etwas anderes unternehmen, prüfen Sie bitte, ob die Ferritkerne im Bandfilter der Automatik fest sitzen. Durch Vibration des Gerätes bei den Bässen kann das schon einmal zu Problemen führen.

HDH

Heinz LUCAS
19.Jul.09
  3

Danke für die Antwort Herr Haase,

die Kerne scheiden aus, da ich das Chassis an einen externen Lautsprecher angeschlossen habe. Dennoch habe och ein Prüfung vorgenommen, die Kerne sind fest.

Heinz Lucas

Bernhard Nagel
19.Jul.09
 
  4

Der von Ihnen beschriebene Effekt beruht auf dem Modulationsverfahren für den UKW-Bereich. Bei der FM (Frequenzmodulation) ändert sich die Mittenfrequenz der Trägerwelle im Takt der aufmodulierten NF, also Sprache und Musik. Die Motorautomatik des Saba-Gerätes hat das Bestreben, den Sender immer optimal abgestimmt zu halten, eine motorische AFC. Bei den tieferen Frequenzen des NF-Bereiches versucht dieser Regelkreis, (Nachstimmspannung am Diskriminator, sich ändernde Phasenlage der Motorsteuerspannung aus der ECL80, Mitnahme des Abstimmmotors) den empfangenen Sender laufend "perfekt" nachzustimmen. Dadurch vibriert die Motorabstimmung im Takte der NF.

Das ist ein normaler Vorgang, kein Fehler des Gerätes. Bis zu den Abstimmelementen, dem Variometer, kommt diese Vibration (Zittern) nicht an. Durch das immer vorhande Spiel bzw. die Federwirkung des Skalenseiles (teilweise Perlonschnur bei Saba) wird dies verhindert.

Bernhard Nagel

Heinz LUCAS
19.Jul.09
  5

Herr Nagel,

auch Ihnen meinen Dank für die technische Erklärung, somit ist mein Schwarzwald in Ordnung.

Es grüßt

Heinz Lucas

Konrad Birkner † 12.08.2014
19.Jul.09
  6

Hallo Herr Lucas,

warum schalten Sie die Automatik nicht aus, wenn Sie einen eingestellten Sender richtig hören wollen (dazu ist ein Radio ja eigentlich gedacht...). Das schont die ECL80 und auch ein wenig den Motor und die Mechanik.

Ausserdem dürfte bei genauem Hinhören die Basswiedergabe bei eingeschalteter Automatik etwas beeinträchtigt sein, es sei denn es wummert nur, was wiederum vom Musikprogramm / Hörgeschmack abhängig ist.

Grüße,
KoBi

 

 

 

Heinz LUCAS
20.Jul.09
  7

Auch Ihnen Dank für den Tipp, Herr Birkner,

der Veteran stand jahrzehntelang im Lager, und wird nun einer Aufarbeitung unterzogen. Da möchte ich natürlich erstmal alle Funktionen instand setzen. Danach wird er wohl mehr als Dekoration im Wohnzimmer stehen und nur gelegentlich benutzt werden.

Es grüßt

Heinz Lucas

 
Hits: 1137     Replies: 4
saba: Schlechte AM Empfindlichkeit
Pius Steiner
22.Dec.17
  1

Seit einigen Tagen arbeite ich nun an diesem Gerät. Alle Elko und Teerkondensatoren habe ich ersetzt die FM und die AM ZF nach der Anleitung  abgeglichen. Der UKW Zweig funktioniert tadellos aber bei AM ist keine vernünftige Empfindlichkeit erreichbar. Da ich selber kein Fachmann für die Röhrentechnik bin und der Umstand, dass man sich nach längerer Fehlersuche gerne mal irgendwo festfährt, frage ich hier nach. Die ECH81 tauschte ich aus, was eine kleineSpur der Verbesserung brachte. Da ich auf KW mehrere Stationen empfangen kann und UKW tadellos funktioniert, gehe ich nicht von einem ZF Fehler aus (vielleicht liege ich da aber falsch).
Auffällig ist die Verbesserung der Empfindlichkeit mit steigender Frequenz. Die hohe Differenz bei LW könnte ich mir noch mit dem Filter (Abgleichpunkt 11 im Schema) im Antenneneingang erklären. 

200 kHz  388 mV
350 kHz    30 mV
600 kHz    85 mV
1.6 MHz 400 uV
6.1 MHz 300 uV
10 MHz    200 uV

Die Schwellen sind per Ohr (Audio Signal noch hörbar, Rauschen ca 50%) bestimmt.

Messpunkt 1
KW -3V
MW -8V
LW  -13V
 

Messpunkt 2: 240V

Messpunkt 3
KW 74V   (Soll 56V)  ~1.2V RMS
MW 64V                    ~1V RMS
LW 65V                     ~3.1V RMS
FM 73V

Messpunkt 4 (Anode Osz)
KW 61V  (Soll 90V)   9MHz ~12.5 RMS
MW 96V                  1.6MHz ~4.5V RMS
LW 94V                   743kHz ~8.8V RMS
FM -4V

Messpunkt 5: (Regelspannung)
KW-1.2V
MW -0.9V
LW -0.9V

Alle Spannungen gemessen ohne Antennen Signal, DC mit Voltmeter, AC mit dem KO.

Die C’s im Umfeld habe ich gemessen und fand die Toleranzen im zu erwartenden Bereich. Die Rs waren bei den keramischen C’s im 10MOhm Bereich.  Der Drehko scheint auch in Ordnung zu sein und die C’s und L’s beim Antennen  Eingang zeigen keine Anomalitäten.

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Herzliche Grüsse

Pius

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Bernhard Nagel
22.Dec.17
  2

Hallo Pius,

die gemessenen Gleichspannungen an der ECH81 scheinen erst mal plausibel zu sein. Die Gleichspannung an G1 der Oszillator-Triode kannst du nur mit einem Entkopplungswiderstand (einige 100kΩ) und hochohmigen Voltmeter messen. Der Widerstand kommt dabei mit kurzem Ende direkt an das G1.

Die gemessenen Empfindlichkeitswerte sind trotz berichteten KW-Empfangs deutlich zu schlecht, laut Datenblatt beim Modell wären 8 µV zu erwarten. Dabei ist leider kein Wellenbereich angegeben...

Stutzig machen mich die gemessenen Wechselspannungen (Oszillator-Frequenz?) an Punkt 3 (G2+G4 der ECH81. Das liegt über 5 nF wechselstrommässig an Masse. Hast du da mit Oszilloskop und 1:10 Kopf gemessen? Das Z des 5 nF liegt für die AM-ZF bei ca. 70 Ω, für die höheren Oszillatorfrequenzen noch niedriger.

Zur Fehlereingrenzung fangen wir erstmal bei der ZF-Empfindlichkeit für AM an.

- Wenn du (ohne neg. Regelspannung an Punkt R) am G1 des Heptodensystems der ECH81 die mit 30% modulierte 472 kHz einspeist, ab welcher Ausgangsspannung des Messsenders bekommst du ein wahrnehmbares/hörbares Signal im Lautsprecher? Prüfe dabei auch, ob sich beim Umschalten der Bandbreite mit S5 der NF-Pegel ändert.

- Ohne Signal soll bei voll aufgedrehtem Lautstärke-Regler auch bei AM ein wahrnehmbares Rauschen (dumpfer und leiser wie bei FM) hörbar sein. Der Klang des Rauschens ändert sich mit der Bandbreite-Stellung.

Falls die ZF-Empfindlichkeit in Ordnung ist (grob geschätzt müssten 25 µV bereits gut hörbar sein) kommt als Übeltäter die Vorkreisschaltung in Frage ... da forschen wir dann weiter.

Herzliche Grüsse
Bernhard

Pius Steiner
24.Dec.17
  3

Vielen Dank für die eingegangenen Antworten. Ich erhielt drei Antworten per Mail und natürlich den Beitrag von Bernhard.

Ein Hinweis betraf die EABC80, der Teil für die Erzeugung der Regelspannung. Die Regelspannung scheint mir im Bereich von ca. -0.5V bis -5V korrekt zu arbeiten. Sicherheitshalber tauschte ich die EABC80 und wie erwartet, keine Verbesserung.

Dann kamen mehrere  Hinweise auf den BW Schalter, den ich natürlich nochmals prüfte und sich korrekt heraus stellte. Alle meine Messungen wurden im „schmal“ Modus erledigt. Den Schalter an der Ferritantenne prüfte ich auf Grund der Hinweise auch nach. Die schlechte Empfindlichkeit ist unabhängig von der Ferritantenne etwa gleichbleibend.

Alle Messungen im AC Bereich habe ich mit dem Oszilloskop 1:10 Probe erledigt. Da Bernhard die AC Werte an Punkt 3 stutzig gemacht haben, habe ich den 5n Kondensator nach Masse ausgemessen. Die Kapazität liegt bei knappen 5nF und der Rp bei 430 kOhm (scheint mir normal).

Bernhard’s Vorschlag, systematisch vorzugehen, erachte ich als die beste zielführende Vorgehensweise zu sein. Wie bereits gesagt war mein Bauch der Meinung, dass die ZF soweit richtig funktioniert, aber in Sicherheit wiege ich mich da nicht.

Ich habe nun via G1 ein Signal mit 472 kHz, einer 30% AM Modulation (1kHz) eingespeist (Kopplung mit C, Messender mit 50 Ohm abgeschossen) und habe gleichzeitig am LS Ausgang den Pegel grob bei unterschiedlichen Eingangsspannungen bestimmt. Die Beurteilung mit dem Ohr ist nicht sehr einfach, da sich mein Hirn bei längerem Hinhören den zu erwartenden 1kHz Ton speichert.
 

Generator                    Audio Pegel                 subjektiv         Rauschen
Spannung                       (RMS)

80 µV                 165 mV             270 mV          gut               hochweiss
                                                                                           (1kHz deutlich erkennbar)
40 µV                 70 mV               120 mV          mittel            hochweiss
20 µV                 40 mV                70 mV            leise            hoch
10 µV                 20 mV                30 mV            sehr leise    sehr hoch          

Bei 10 µV lässt sich die 1 khz lediglich noch vermuten. Hier versuchte ich den Ton deutlicher zu machen, indem ich kurzfristig den Mod Grad auf 80% erhöhte (1kHz sicher hörbar). Bereits ab 30 µV und kleiner scheint mir der Rauschanteil wesentlich grösser als das Signal zu sein. Wie gesagt, alles subjektiv. Beim Umschalten der BW (Schalter S5) verändert sich das Rauschen jeweils deutlich.

Anschliessend wollte ich die ZF „sehen“:


schmal


breit

 


nochmals herzlichen Dank für alle Antworten und allen RM Mitgliedern wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest.

Pius

Pius Steiner
28.Dec.17
  4

Lieber Bernhard

Ich habe die Spannung an G1 der Oszillator Röhre mit einem Röhrenvoltmeter (via 470kOhm R wie empfohlen) gemessen:

LW
@350kHz        -10V
@580kHz        -15V

MW
@520kHz        -12V
@900kHz        -16V
@1600 kHz     -9V

KW
@52m -6V
@32m -10V

Meine erste Messung der AC Werte an Punkt 3 ist wie von Dir vermutet, falsch. Ich nehme an, dass die AC via Erdleiter meiner x10 Probe gemessen wurde. Da haben wir es wieder, wer misst …
Den 5nF Kondensator an meinem Messpunkt 3 habe ich ersetzt (keine Veränderung).
Ich habe die Spulen am Osz-Kreis, die Schalter und die C’s geprüft.

Schema Ausschnitt

Nun habe ich mit einer FET-Probe (P6202A  x10 10 MOhm) das Signal an G1 der Oszillator Röhre angeschaut. Die Probe wurde direkt am Gitter angeschlossen und die Masseverbindung ganz kurz, direkt an der Röhre. Sie folgenden Bilder habe ich erhalten (alle Messungen DC gekoppelt):


@KW Bandmitte  DC -3.5V (1 ist die Nulllinie)


@MW Bandmitte  DC -1V (1 ist die Nulllinie)

 


@KW 49m

Ich hätte mir ein schöneres Signal erhofft (49m) mit etwas höherer Amplitude. Irgendwie seltsam, dass da wo das Bild schön aussieht, ist der Empfang sehr schlecht.
Auffällig ist mir, dass der Trimmer im Vorkreis (Punkt 18 im Schema) ganz ausgedreht werden muss, um den Gleichlauf einigermassen ins Lot zu bekommen. Diesen Umstand stellte ich erst fest, als ich nochmals den Abgleich durchführte und diesmal die Skalenmarken einhielt. Den Drehko habe ich auf ohmsche u. kapazitive Werte kontrolliert aber bisher nicht geöffnet, da sich die Werte als plausibel darstellten.

herzlichen Gruss
Pius

Pius Steiner
04.Jan.18
  5

Mit dem Saba bin ich weiter gekommen, dank verschiedenen Hinweisen von Mitgliedern. Ein grosser Schritt erreichte ich durch den Hinweis von Rudi Drabek, dass er die Amplitude des Oszillators als zu klein schätzte, um die Mischröhre richtig arbeiten zu lassen. Es stellte sich dann heraus, dass das Koppel C 500p an der Anode der Oszillatortriode Probleme verursachte. Gemessen habe ich das C um die 550pF mit einem Rs von ca 30 Ohm, was mir plausibel vorkam. Trotzdem ersetzte ich das C und die Amplitude des Oszillators war nun beträchtlich stärker.
Aber leider war dies lediglich ein Zwischenschritt. Der Gleichlauf des HF Vorkreises liess sich nicht so abstimmen, dass ich einen zufriedenstellenden Gleichlauf hin bekam. Oft meinte ich, das Ziel erreicht zu haben, wenn der Empfang auf 570kHz und dann auf 1.52MHz besser war, dann war plötzlich in der Mitte der Skala kaum mehr eine Empfindlichkeit erreichbar. Mein Abgleich erfolgte immer gemäss der Anweisung m) 1-4.
Der richtige Hinweis kam dann von Walter Schmidt, dass das Fusspunkt C (362p) vom Osz Kreis die Mitte des Oszillators bestimmt. Durch Messen stellte ich eine Kapazität von 375p fest (was deutlich zu viel scheint). Aber so schnell ging es dann doch nicht.

Ich begann nun zuerst den Vorkreis (immer nur MW) alleine abzugleichen, um zumindest etwas Sicherheit des Ausschlusses zu bekommen. Mit dem Tracking Generator speiste ich an die Antenne ein und mit dem  Spektrumanalysator via FET Probe betrachtete ich das Signal am Mischgitter, ohne das Gerät einzuschalten (immer bei 570kHz, 900kHz und 1.52MHz) . Danach das Spielchen mit dem Oszillator, nun aber in eingeschaltetem Zustand des Gerätes. Die f Osz sah ich mir mit einer lose gekoppelten Spule bei der ECH81 an.
Damit wurde ich dann nicht ganz fertig und der Skala-Antrieb von der Kupplung zum Drehkondensator riss. Ich unterdrücke mir jetzt die Kraftausdrücke, schliesslich wäre der Riss dann nur ein paar Wochen später aufgetreten.

Heute nun wieder an die Fehlersuche, resp. an den Abgleich. Der Vorkreis passte gar nicht mal schlecht. Das C im Fusspunkt des Osz Kreises ersetzte ich mit einem 330pF und parallelem Trimmer.  Langer Rede kurzer Sinn, die folgenden Empfindlichkeitswerte habe ich eben ermittelt (Generator immer auf der präzisen Skalafrequenz, die Skala selbst hatte leichte Verschiebungen):

Skala        Osz                 HF Signal
kHz           kHz

 570               1046            147 uV
 600               1076              40 uV
 700               1179              30 uV
 800               1277              30 uV
 900               1377              20 uV
1000              1478              15 uV
1200              1677              14 uV
1400              1878              14 uV
1600                                    20 uV

Der sehr deutliche Abfall im Bereich der 570 kHz wird durch den ZF Sperrkreis  verursacht. Diesen hatte ich auf das Minimum bei der 472kHz ZF abgeglichen. Zufrieden bin ich damit noch nicht. Wenn ich den Kreis deutlich tiefer abstimme, dann wird auch die Dämpfung des Vorkreises kleiner. Dazu die zwei Bilder, die ich wieder im ausgeschalteten Zustand mit dem Analyzer erledigte. Die Marke 1 ist jeweils die ZF Frequenz und die Marke 2 die deutliche Vorselektion bei 900 KHz und bei 570 kHz.



Ja, ich bin noch nicht fertig und werde mich weiter an einzelnen Stellen verrennen, um dann den Pfad wieder zu finden.

Nochmals meinen Dank an Rudi, Walter und Bernhard, für ihre Unterstützung. Alleine wäre ich nicht soweit gekommen.

 
Hits: 1165     Replies: 2
saba: Tonbandbuchse
Gerhard Hoffmann
27.May.16
  1

Hallo Sammlerfreunde,

kann mir bitte jemand zu diesem Gerät mitteilen, ob es mit einer 5pol. Dinbuchse für Tonbandanschluß nachzurüsten ist? Ich suche auch noch die Blende für die Suchlaufwippe.

Vielen Dank für Eure Hilfe und schöne Tage.

Gerhard Hoffmann

Hans M. Knoll
28.May.16
  2

Hallo Herr Hoffmann

Sie haben wie verlangt, vom Model her gepostet.

Dort koennen nur User mit Schreibrecht antworten. Mag sein, dass Sie schon via Mail Antwort haben.

Wenn nein, folgendes: Wenn ein Radio keine galvanische Verbindung mit dem Netzkabel hat und damit am Chassis keine Netzspannung gegen Erde hat, kann es mit der DIN-Buchse nachgerüstet werden.

Allstrom- Modelle und solche mit Spartrafo, technisch Auto-Trafo, sind als Lebensgefährlich anzusehen, weil mit dem TB- Kabel das Netz am TB- oder Casetten- Gerät anliegt.

Ihr Modell ist also geeignet, die Öffnung an der Rückseite ist ja vorhanden. 

Wie Sie vorgehen müssen, könne Sie auch hier nachlesen. Oder einfach nach einem SABA Mono- Modell  wie Freudenstadt 8

Knoll

Gerhard Hoffmann
28.May.16
  3

Lieber Herr Knoll,

vielen Dank für Ihre ausführliche Erklärung.

Ich habe genau so verdrahtet, wie im Schaltbild vom Freudenstadt 8 eingezeichnet ist. Es funktioniert einwandfrei!

Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe!

Gerhard Hoffmann

 
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saba: Abgleichen des FM-Teiles
Heinz LUCAS
11.May.16
  1

Abgleichen des FM-Teiles

zur Vorbereitung des Abgleichs steht unter „Abgleichen des FM-Teiles“ Punkt

e) Generator…über 1000pF an Punkt T legen.

Der Punkt T ist im Schaltbild jedoch nicht eingezeichnet! Er wurde schlichtweg bei der Zeichnung des Schaltbildes vergessen und taucht erst in vergleichbaren Geräten dieses Modelljahres wieder auf.

Punkt T ist in der UKW-Vorstufe nach dem 10kOhm/1600pF am Fußpunkt von Spule 36, durch die die Anodenspannungsversorgung der EC92 führt, zu finden.  

Punkt T ist orange markiert

 
Hits: 1319     Replies: 2
saba: 6-3D; Schwarzwald-Automatic
Heiner Sann
08.Nov.15
  1

Hallo

kürzlich habe ich einen Saba Schwarzwald 6 3d im ordentlichen äusseren Zustand erhalten. Das Radio hatte eine kaputte Sicherung und läuft seit 4 Wochen zufriedenstellend auf allen Wellenbereichen. Der Motorantrieb gibt bei Betätigung der Richtungswippe statt der Bewegung eine tiefe Frequenz leise wieder. Dies ist unabhängig von der gewählten Richtung. Nach dem Durchmessen ist eine Motorspule ohne Durchgang.im Zweig der Anodenspannung der ECL80. Die ECL80 hat zwangsläufig keine Anodenspannung. Bei diesen Arbeiten wurden die Teerkondensatoren 0,35µ (Parallelleitung) und 0,4µ (Anodenleitung) getauscht. Der 0,35µ war defekt, der 0,4µ i.O. bei gemessenen 0,5µ.

1. Frage: Ist es möglich eine Ersatzspule zu erhalten oder wenn nicht - wie sind die Wickeldaten?
1.1. Kann man die Spule bei internem Bruch evtl. direkt reparieren - also abwickeln, löten/klemmen und wieder aufwickeln?
2. Frage: Ist ein solcher Fehler bekannt und wenn ja, was ist die Ursache?
 

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus

Heiner Sann

PS: Ich habe von diesem Gerät folgende Unterlagen erhalten

- Orginal-Tüte für Unterlagen
- Gebrauchsanleitung (Farbe)
- Röhrengarantiekarte
- Ersatzteil-Tüte mit Tastenbirnen und Sicherungen
- Schaltplan und Abgleichvorschrift

Davon habe ich hochaufgelöste PDF angefertigt, die allerdings die Vorgaben des RMorg übersteigen, bin aber gern bereit, alles zuzuschicken.

Attachments

Andreas Peukert
08.Nov.15
  2

Hallo Herr Sann,

zunächst mal Glückwunsch zu dem schönen Radio. Radios der Firma SABA sind sehr begehrt. Suchlaufgeräte noch viel mehr. Nun zu Ihrer Problematik. Es ist keine Seltenheit, dass eine oder mehrere Spulen am Sendersuchlauf-Motor defekt werden. Es treten i. d. R. zwei Fehler auf. 1. Der Wickelkörper läßt eine Verbindung des feinen Wickeldrahtes mit dem Spulenträger zu. Das bedeutet dann einen Kurzschluß. Oder 2. wie in Ihrem Fall - die komplette Spule hat keinen Durchgang. Die 4 Spulen auf dem Wickelkörper haben jeweils einen Kiloohm. Sie können einzeln ersetzt werden. Hierzu muß aber der komplette Motor zerlegt werden. So kommt man dann an die Spulen heran. Sie sind mit 2 kleinen Federn auf dem Rahmen des Motors befestigt. Erschwerend kommt oft hinzu, dass der Wickelkörper infolge Wärmeeinwirkung verzogen ist, man bekommt ihn nicht oder kaum vom Rahmen herunter. Mit Gewalt zerbricht der Wickelkörper und ein neues Bewickeln ist nicht möglich. Es gibt aber auch Fälle, da läßt sich der Wickelkörper abziehen und man könnte ihn neu bewickeln. Ich habe bei mir nachgesehen. Leider habe ich keine einzelnen Spulen mehr. Starten Sie doch vielleicht mal ein Teilegesuch hier im Forum. Bei e..y finden sich solche Motore auch oft zu akzeptablen Preisen. Die meisten Spulen sind identisch. Das erleichtert die Suche.

Nach dem Ersatz der Spule beachten sie bitte Folgendes. Die beweglichen Teile im Getriebe des Motors sollte man vom alten Öl befreien. Anschließend mit z. B. Nähmaschinenöl die Achsen der Zahnräder ölen. Bitte achten Sie auch auf verwendete Beilagen, wie Schaiben usw. Die müssen wieder an ihre Stelle. Die 2 Motorkondensatoren sollten Sie unbedingt ersetzen. Das ist unwahrscheinlich wichtig. Bitte auf die hohe Prüfspannung und die Kapazität achten. Wie ich aus Ihrem Bericht lese, haben Sie das Gerät so in Betrieb genommen. Um das Gerät wieder zu voller Leistungsfähigkeit zu bekommen, sollten sämtliche Teerkondensatoren ersetzt werden. Die Röhre EABC 80 hat eine Relaisfunktion. Sie läßt bei gefundenem Sender den Anker vom Suchlauf stromlos werden. So, dass der Motor anhält. Die ECL 80 sorgt dafür dass der Motor sich in Bewegung setzt. Bei Versagen des Suchlaufs nach Spulenwechsel bitte unbedingt auf die genannten Punkte achten.

Viel Erfolg!

Herzliche Sammlergrüße

Andreas Peukert

Andreas Peukert
09.Nov.15
  3

Hallo Herr Sann und werte Sammlerkollegen,

ein aufmerksames Mitglied unseres radiomuseum.org rief mich gerade an und verwies mich auf folgende Tatsache. Bei dem besagten Gerät handelt es sich um eine Halbautomatic.

Ich muss mich hier also leider noch einmal korrigieren. Die Bedienung dieses Gerätes geht etwas anders  vonstatten, als bei den Geräten mit Vollautomatic.

Der Suchlauf wird hier auch von der Wippe unten gestartet. Hat sich der Motor in Bewegung gesetzt muss man den Hebel kurz vor dem Sender los lassen. Nun wird das Gerät im Folgenden auf den Sender mit Hilfe der Suchlaufelektronik fein abgestimmt.

Es gab für dieses Gerät eine spezielle Fernbedienung.  Hierin befand sich eine Röhre, die EBC41. Hier wurde die Wippe des Suchlaufs dann so lange gehalten, bis ein Sender gefunden wurde. Dann fiel sie automatisch ab.

 Ich bitte Sie, liebe Kollegen und Herr Sann um Beachtung dieser Richtigstellung. Ebenso möchte ich mich bei unserem netten Mitglied für die Aufmerksamkeit und die freundliche Richtigstellung bedanken.

Viele Grüße

Andreas Peukert

 
Hits: 2594     Replies: 4
saba: 6-3D; Schwarzwald-Automatic
Heinz LUCAS
16.Jul.12
  1

 

Liebe Sammlerkollegen,

ich habe einen Saba Schwarzwald 6-3D mit einem Fehler in der Automatik. Alle C´s, Elkos etc. sind getauscht, soweit funktioniert alles. AM und FM sind abgeglichen, der Empfang ist ordentlich. Die Automatik auf AM funktioniert, nur UKW stellt sich nicht scharf ein.

Im Schaltbild wird der Abgleich des Steuerfilters beschrieben. Gemäß dem habe ich einen Abgleich versucht, mit wenig Erfolg, der Suchlauf stellt sich nicht ein.

Nun vermute ich, dass ich die Anleitung falsch auslege. Unter Pos. 1. steht: Kopplungsschraube bis zum Rechtsanschlag anziehen, nur steht nirgendwo, ob diese Schraube nach dem Abgleich wieder in eine bestimmte Stellung zurück gedreht werden muß, oder bleibt sie angezogen?

Danke für eine Antwort.

Heinz Lucas

 

Konrad Birkner † 12.08.2014
17.Jul.12
  2

Natürlich darf die Schraube nicht am Anschlag bleiben. Das ist Unsinn. Sonst hätte man sie sich ja ersparen können. Die Anleitung ist unvollständig. Ob das ein werkseitiges Versehen war oder ob eine Seite der Schrift fehlt, weiß ich nicht.

Jedenfalls scheint das grundsätzlich vergessen worden sein, weil ich für AM auch nur die Schraube am Anschlag vorfinde.

Es gibt eine Schrift "Der Abgleich bei SABA-Rundfunkempfängern", von dem mir nur eine blasse Kopie vorliegt. Dort wird der Abgleich auch der Steuerfilter beschrieben. Ich füge eine mühsam lesbar gemachte Ausschnittskopie bei.

Viel Erfolg!

 

 

Attachments

Heinz LUCAS
17.Jul.12
  3

Herr Birkner,

danke für die Antwort und Ihre Hilfe. Die Kopie ist sehr gut lesbar. Das hier ein Hinweis seitens Saba vergessen wurde scheint möglich, denn bei vergleichbaren Automatik-Radios wird ebenfalls nichts über diese Einstellung vermerkt.

Evtl. sollte diese Anleitung zu den entsprechenden Radios hinzugefügt werden.

Nun, ich werde den Schwarzwald dementsprechend abgleichen und vom Ergebnis berichten.

Es grüßt

Heinz Lucas

Heinz LUCAS
21.Jul.12
  4

Dank dem regnerischen Wetter, konnte ich mich dem Abgleich widmen. Soweit so gut, bis ich dann das Steuerfilter anhand der Pläne abgleichen wollte, es funktioniert nicht so, wie es zu erwarten wäre.

Nun könnte es an einer weiteren Unklarheit im Text liegen. Unter dem Absatz - Abgleich des Steuerfilters 6,75MHz steht unter 2. Mit Pos. 21 Maximum an Voltmeter P einstellen.

Ich nehme an, hier liegt einSchreibfehler vor, sollte es nicht Pos. 31 heißen?

Leider hat keines der Abgleichpläne der Automatic-Geräte ein gleiches Steuerfilter anhand dessen ich den Schreibfehler eindeutig nachvollziehen kann. Kann jemand aus dem Leserkreis einen Hinweis geben?

Danke, es grüßt

Heinz Lucas

Konrad Birkner † 12.08.2014
21.Jul.12
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Da Pos.21 zum Diodenfilter gehört, scheint es logisch Pos.31 (des Steuerfilters) abzugleichen.

Ich hatte ganz vergessen, dass ich die ganze Abgleichanleitung schon vorgestellt hatte. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung durch SABA ist mir nicht bekannt. Er dürfte aber kaum vor 1965 gewesen sein, weil beim Freiburg 15 kein Kopplungabgleich erwähnt wird. Die Schrift scheint erst auf starke Vorhalte seitens der Kundendienstwerkstätten veröffentlicht worden sein. 

Bei Durchsicht der Anleitung für Meersburg 11, Breisgau 11/12, Bodensee 11, SABA 300 und 3000, die auch alle mit 6,75 MHz arbeiten, muss ich feststellen, dass dort die Kopplungsschraube NICHT verstellt werden darf !  Ebenso noch beim Freiburg 15 (1964/65). Man geht davon aus, dass die Kopplung nie verstellt worden war, auch nicht durch unsachgemäße Behandlung (Pfuscher ohne Sachkenntnis).
Beim Schwarzwald-Automatic 6-3D  wird die Kopplung auf Anschlag gedreht aber dann nicht mehr eingestellt, weder bei AM noch bei FM ! Was nun eigentlich?

Was sich SABA zum Thema Abgleich Steuerfilter leistete, ist ein Skandal. Wie kann man seinen Kundendienst so hängen lassen?! 

 
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saba: 6-3D ; Schwarzwald-Automatic - Netzschalter
Helmut Weigl
11.Oct.11
  1

 

Ich habe kürzlich auf einem Flohmarkt dieses Gerät ergattern können. Leider fehlt der Netzschalter (Bild unterer Pfeil). Stattdessen ist einfach das Kabel mit einer Lüsterklemme überbrückt.

Frage 1: Wer kann mir ein Foto vom Netzschalter machen (wie sieht dieser aus)? Wo bekommt man evtl. so einen Schalter?

Frage 2: Normalerweise schaltet die Netzschaltertaste bei den Gebissradios alle anderen Tasten aus. Ist dies bei diesem Gerät anders (keine Funktion des Tasters auf die anderen Tasten).

Frage 3: In der Nähe des Netzschalters baumelt noch ein Tastenkontakt lose herum (siehe Bild oberer Pfeil). Kann es sein, dass dieser Kontakt von der Netztaste mit geschaltet wird und dort montiert werden muss? Welche Funktion hat dieser Kontakt (wo im Schaltplan zuzuordnen)?

fehlender Netzschalter

Helmut Weigl
17.Oct.11
  2

Herr Walter Haring stellte mir freundlicherweise folgendes Bild zur Verfügung (vielen Dank). Er gab mir folgenden Link antikradio-restored dort gibt es den für diverse Sabaradios passenden Schalter noch zu kaufen.

Frage 1 ist damit vollständig beantwortet.

Frage 2 erübrigt sich ebenfalls. Die Netztaste kann keine Auswirkung auf die anderen Tasten haben.

Frage 3 ist teilweise geklärt. Die Lage des Tastenkontaktes ergibt sich auch aus dem Foto. Er wird vom Netztaster mit betätigt. Es bleibt nur noch die Frage, welche Funktion dieser Tastenkontakt hat.

 

Helmut Weigl
18.Oct.11
  3

Herr Roland Langfeld hat den Rest der Frage 3 geklärt:

der kleine Schalter am Netzschalter ist S 7, der Stummschalter (um das Einschaltgeräusch zu unterdrücken). Einen Hinweis finden Sie im Schaltplan links unten, der Schalter selbst ist im Schaltplan etwas oberhalb der Endröhre zu finden.

vielen Dank Herr Langfeld


 

 
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saba: 6-3D (6-3 D); Schwarzwald-Automatic
David Roussel
05.May.07
  1

Hallo,

I'm a new member here, I collect radios during 25 years and live in Belgium.

 

I'm trying to restore a chassis from a Saba Scharzwald 6 - 3D automatic ( Nr. 5/28364) but I have no chematic of it.

There was a problem with the output transformer so I replaced them, with the previous transformer I get problems with the puschbutton section plates (contacts) they go to hot and produce somme litle smoke, I supose there was to much tension (voltage) on it, but the radio was playing (shortly because I don't whant to burn out the bakelite plates of the contacts).

I replace the transformer and the radio dont play annymore, when I place a bridge on the poles of the output transformer I get overheating and probebly to high voltage on the contact plates from the AM/MW/KW/FM section.

Is there annybody who have this problem before?

Can someone help me out with this?

I realy like to get this radio alive because its realy a nice radio with a case in mint condition.

Kindly regards,

David.

Henning Oelkers
05.May.07
  2

Hi, David,

one of the Problems is the Material of the Contact Holders. The German name is "Pertinax".

Normally it works fine, but if the Contacts are sprayed with Contact Spray, this Spray goes into the Pertinax, and if the Radio is turned on, before all of the Spray has evaporated, then there is Current, whee it schould't be.

There are two chances to solve that Problem. One is, to eliminate all the High Voltage from the Contact Block, and use external Microswitches, attached to the Contact Block, and activated by the Contact sliders, to perform switching. But this way the Radio will be away from "Original".

The other chance is, to remove the Contact Sliders, ( there is a white Cover behind the Dial Glass, and after removal, the Sliders go out to the front ), and clean the Surface troughly from all "black residue ), and apply a light coat of laquer just onto the Pertinax ( keep the contacts itself clean!! ).

Also the Contact Block needs to be cleaned as described. When all the black residue has been removed, and the natural colour of the Pertinax is visible, it schould be OK.

Worst Case Scenario is, when the Pertinax is completely burnt.

Hope this helps.

There was a Thread including Pictures. I will try tofind it, and give You Information about this.

If You are in doubt, please try to make pictures.

Best Regards,

Henning

EDIT: Here is the link to a Restoration for a Saba Freiburg. The Text is in German, but i hope the pictures are interesting. On the last Post therre is the Link to Part 2.

http://www.radiomuseum.org/forum/saba_7_freiburg_automatic_in_not.html

David Roussel
05.May.07
  3

Hi Henning,

 

Thank you for your help.

Can you tell me with what kind of product I can clean the "pertinax"?

I'm afraid the contacts have been cleaned with a non electric spray before the radio get in my hands...

The pertinax seem to be dark like it has recived an oil substance...

I will wait for your reply to know whith wich product I can clean the contacts.

Kindly regards,

David.

Henning Oelkers
05.May.07
  4

Hi, David,

Oil itself is not the Problem. The Problem is burnt Pertinax, because the Pertinax looses it's isolating Function ( only on high Voltages ).You need to identify if there are traces of burnt Pertinax, and if, remove theese traces completely with an old teethbrush, or a piece of sand paper or similar. Please make shure that no residue falls into other Contacts or Tube Sockets.

Many People in Germany use "Ballistol" or "WD40".

 

In Your first Post You told us, that You have replaced the Output Transformer. Please make shure, that the new Transformer is of the same kind, than the old one. If You use a Transformer from an other Radio, please tell me from which Model the new transformer is, just for me to know better.

 Hope this helps. Please feel free to ask further Questions.

Best Regards,

Henning

David Roussel
07.May.07
  5

Hi Henning,

 

I remove the transformer from a Saba Freudenstadt 6-3D.

They look exactly the same and I found the same codes on it.

I hope this model is o.k.?

Kindly regards,

David.

 
SABA; Villingen: Schwarzwald-Automatic 6-3D
End of forum contributions about this model

  
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