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Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18

Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 53243) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 53242) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 53244) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 53136) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 53134) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 144465) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 81987) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 82314) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 82315) Ausrüstung
 
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 82316) Ausrüstung
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238701) Ausrüstung Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238705) Ausrüstung
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238700) Ausrüstung Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238702) Ausrüstung
Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238703) Ausrüstung Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238704) Ausrüstung
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Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 439856) Ausrüstung Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 439855) Ausrüstung
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Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18; Funke, Max, Weida/Th (ID = 2238701) Ausrüstung
Funke, Max, Weida/Th: Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18 [Ausrüstung] ID = 2238701 1193x1834
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Für Modell Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18, Funke, Max, Weida/Thür. (Ostd.) (D) später Adenau
 
Land:  Deutschland / Germany
Hersteller / Marke:  Funke, Max, Weida/Thür. (Ostd.) (D) später Adenau
anderer Name
 
Prüfgerätewerk Weida, VEB || WETRON Weida, VEB; Weida, ;(Ostd.) (D) ex Funke
Marke
Bittorf & Funke
Jahr: 1948 ? Kategorie: Service- oder Labor-Ausrüstung
Röhren 1: AZ12 GR150A
Wellenbereiche - ohne
Spezialitäten
Betriebsart / Volt Wechselstromspeisung / 110; 125; 150; 220; 240 Volt
Lautsprecher - - Kein Ausgang für Schallwiedergabe.
Belastbarkeit/Leistung
von Radiomuseum.org Modell: Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18 - Funke, Max, Weida/Thür. Ostd.
Material Gerät mit Holzgehäuse
Form Tischmodell, Zusatz nicht bekannt - allgemein.
Abmessungen (BHT) 445 x 235 x 330 mm / 17.5 x 9.3 x 13 inch
Bemerkung Das Modell W18 ist die abgerüstete Zivil-Version des RPG4/3 von Bittorf & Funke im Holzkasten ohne Fassungen für Wehrmachtsröhren. Diese gibt es in einem Zusatzkasten oder als Zusatzadapter. Der VE-Betrieb, VEB Prüfgerätewerk Weida (später Wetron), fertigte das W18 unverändert weiter, während Funke in Adenau das W19 baut. Das W18N ist eine verkleinerte Version des W18 mit anderem Rastermaß der Prüfkarten aber gleichen Kartennummern - aber nicht kompatibel. Siehe auch Firmengschichte Funke, Bittorf & Funke und VEB.

Zu W18 und zu W18N gibt es auch Zusätze, die gleich bezeichnet sind, darum die verschiedenen Einträge - unter FUNKE, da fast alle Personen für W18 oder W18N unter Funke suchen werden und nicht bei den eigentlichen Herstellern.

Hier eine weitere Form der Bedienungsanleitung für Röhrenprüfgerät Funke W18 in einem Dokument (671 KB).
Nettogewicht 14.6 kg / 32 lb 2.5 oz (32.159 lb)
Sammlerpreise  
Datenherkunft extern Konrad Birkner
Datenherkunft Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Literaturnachweis -- Original-techn. papers.

Modellseite von Konrad Birkner † 12.08.2014 angelegt. Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.



Alle gelisteten Radios usw. von Funke, Max, Weida/Thür. (Ostd.) (D) später Adenau
Hier finden Sie 67 Modelle, davon 65 mit Bildern und 35 mit Schaltbildern.



 


Forumsbeiträge zum Modell
Funke, Max, Weida/Th: Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18
Threads: 8 | Posts: 31
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funke: W18; Röhrenprüfgerät Hauptgerät
Mara Wirtz
22.Sep.10
  1

Guten Tag, 

mal eine dumme Frage: 

Kann man das Gerät so modifizieren, das es mit einem 200µA- Messwerk ( Innenwiderstand 75 Ohm) seinen Dienst tut? 

Liebe Grüße

M. Engelhardt
Leerzeilen entfernt.

Hans-Thomas Schmidt
22.Sep.10
  2

Hallo Frau Engelhardt,

nein, das ist keine dumme Frage. Dieses Fragestellung tritt recht häufig auf und wird oft unbefriedigend gelöst. Es gibt aber eine erprobte Lösung:

Ja, das ist grundsätzlich möglich, weil das verfügbre Instrument deutlich empfindlicher ist als die erforderlichen Meßbereiche.

Die Innenwiderstände werden in den Strommessbereichen etwas anders sein. Der hier auftretende Spannungsabfall wird etwas abweichen im Vergleich zum ursprünglich eingesetzten Meßwerk. Das ist aber angesicht der Toleranzen kein Problem. Was sind schon 0,5 V Abweichung in der Anodenspannung von 150 V? Für das Prüfergebnis ist das ohne Bedeutung.

Zunächst muß für die Strommessbereiche eine Nebenwiderstandskette (Shunts) berechnet werden. Das geht bequem mit der Excel-Maske die ich dafür erstellt habe:

Shuntberechnung

Dabei werden Widerstände berechnet mit meist krummen Werten, die nicht handelsüblich sind. Durch die Kombination von 2 einprozentigen WIderständen lassen sich fast immer gute Lösungen finden. Dabei ist die Belastbarkeit und die Spannungsfestigkeit zu beachten. Eine Hilfe gibt es hier:

Widerstandschaltung

Bleiben nur noch die Spannungsmeßbereiche, die eine Reihe von Vorwiderständen erfordern. Hierbei ist nicht das Instrument alleine als Rechenbasis zu verwenden, sondern auch noch die Nebenwiderstandkette, da die Schaltung beim Funke nicht aufgetrennt wird. Die Berechnung erfolgt ebenfalls mit der ersten (oben gelinkten) Rechenmaske, aber hier Blatt Zwei.

Für weitere Fragen stehe ich freilich gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen,

Hans-Thomas Schmidt

GFGF

 

 
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funke: Funke W18 - Frage zur Prüfkarte für AZ11
Manfred Kröll † 2.9.2013
23.Apr.09
  1

Schönen guten Abend!

In einem Thread aus dem Jahr 2003 bin ich auf etwas gestoßen, was mir schon seit längerem Kopfzerbrechen bereitet hat.

Wenn ich  AZ11 mit dem W18 und der dazugehörigen Prüfkarte prüfe zeigen alle Systeme zu niedrige Werte - bezogen auf Vergeichsprüfungen mit anderen Geräten.

Kann es sein, dass die Prüfkarte falsch berechnet wurde? Erst wenn ich mit Ua100V~ anstatt der gelochten Ua 60V~ prüfe habe ich zu meinen Vergleichsprüfungen passende Werte.

Wie Herr Roschy bereits in dem besagten Thread ausgeführt hat sind ja alle (fast) gleichen Röhren mit 100V~ zu prüfen - nur die AZ11 nicht?

Hat jemand damit ähnliche Erfahrungen gemacht?

viele grüsse,

der fred

 

p.s. hier der link zum nachlesen im post 5: www.radiomuseum.org/forum/funke_w19_roehrenpruefgeraet_funke_w19_und_tuecken_geloest.html

Jacob Roschy
25.Apr.09
  2

Hallo Fred,

ich kann nur wiederholen, was ich damals schon sagte / schrieb.

Wenn man von einer Röhre RGN1064, AZ1, AZ11 oder AZ31 den Sockel entfernt und einen anderen dranbaut, kann man jede beliebige andere Röhre aus dieser Reihe bauen.

Elektrisch gesehen, handelt es sich um gleiche Röhren, die auch alle gleichwertig zu prüfen sind, also in diesem Fall mit 100 V.

Wo dies nicht der Fall war, habe ich die Prüfkarte entsprechend umgelocht, so dass für alle Röhren dieser Reihe gleiche Bedingungen herrschen. Auch die RGN1054 prüfe ich nur mit der RGN1064-Karte.

Funke baute zwar Röhrenprüfgeräte, aber von Röhren hatten die keine Ahnung. Bei so vielen Fehlern und Ungereimtheiten wie bei den Funke Prüfgeräte + Karten, sagt man normalerweise nur als Spruch, dass man darüber ein Buch schreiben könnte - hier wurde es wahr, dieses Buch gibt es wirklich.

Hobbygrüße,

Jacob

Manfred Kröll † 2.9.2013
26.Apr.09
  3

hallo Jacob,

danke für diese wichtige Information, ich denke dass ich langsam von Funke genug habe und werde mich wohl demnächst auch von diesem W18 trennen, weches mir eh so viel Arbeit und Kopfweh bereitet hat :-).

Ich habe heute schon wieder ein Telefunken Röhrenprüfgerät bekommen, ein unlängst verstorbener Techniker hat dafür alle Adapter und Einstelldaten für Nachkriegsröhren erstellt, das ist ein ganzer Ordner und eine Kiste voll. Ich bin zur Zeit am digitalisieren dieser Datensätze - das ist Arbeit aus Jahrzehnten erzählten mir die Erben - und das glaube ich auch.

Das Ding kann Röhren prüfen von denen das W18 nur träumen kann. Hier wird sogar auf Dinge Rücksicht genommen wie beispielsweise bei ECH81 TFK ab 10/1964 mit höherer Anodenverlustleistung und höherer Mischsteilheit als die älteren Exemplare - es gibt deshalb verschiedene Prüfdaten. Das habe ich vorher noch nie irgendwo gesehen.

Für mich persönlich sage ich nun wirklich bald Funke ade...  und bleibe bei meinem guten alten Neuberger W252 Röhrenmessgerät und diesem Telefunken.  Das ist einfach erhlicher.

Leider ist es halt so, dass die meisten Kunden diesen Funke Prüfkarten mit "Gut" mehr Glauben schenken als einem Ergebnis in mA unter Einhaltung der Betriebsdaten. Schade, denn wirtschaftlich gesehen muss ich das leider (noch) berücksichtigen.

Vielen Dank nochmal und schöne Grüsse,

Fred

 

 

 

 
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funke: Funke W18 Innenwiderstand
Manfred Kröll † 2.9.2013
05.Apr.09
  1

Hallo!

Könnte mir bitte jemand den Innenwiderstand des Messwerks im 1-mA-Bereich von einem intakten Funke W18 bekanntgeben?  (1mA Bereich gesteckt, Hauptschalter Stellung Aus, Buchsen I und III).

Diese Information würde ich dringend benötigen.

 

Vielen Dank!

fred

Manfred Kröll † 2.9.2013
06.Apr.09
  2

Bitte um Entschudigung, ich muss das noch mal vorholen, ich wollte heute Nacht am Gerät weiterarbeiten und zumindest versuchen mit Parallelwiderständen eine Angleichung an ein originales Instrument zu erreichen.

Hat denn von den Kollegen hier wirklich niemand ein W18 in Verwendung und könnte sich meiner erbarmen? ;-)

Vielen Dank!

Fred

Wolfgang Eckardt
06.Apr.09
  3

Hallo Fred,

habe ohne weitere Kontrolle nach deinen Angaben in Post 1 gemessen: 80 Ohm
 
Mit einer Messbrücke und einem Multimeter gleiche Werte gemessen.

Hoffentlich hilft's.

Gruß Wolfgang

Manfred Kröll † 2.9.2013
06.Apr.09
  4

Hallo Wolfgang,

erstmal vielen herzlichen Dank! Meines zeigt 88 Ohm und viel zu hohe Werte beim Prüfen.

Die Heizspannungen stimmen, die Anodenspannung gemessen zwischen den Buchsen A1 und K ist bei eingestellten 200V - 264 V und bei 100V - 156V -  im Leerlauf ohne Röhre.

kannst du das bitte bei deinem kurz nachprüfen?

vielen dank!!

fred

 

Manfred Kröll † 2.9.2013
07.Apr.09
  5

Vielen Dank an alle, das Problem konnte ich mit einem Parallelwiderstand zufriedenstellend lösen, das Gerät funktioniert nun erstklassig, zeigt endlich realistische Prüfwerte an - und der Fred freut sich...

Habe wieder einiges lernen dürfen... ;-)

viele grüsse,

fred

 

Manfred Kröll † 2.9.2013
08.Apr.09
  6

HTS hat mir nun mitgeteilt, dass meine "Reparatur" nicht so recht zielführend gewesen ist, da das Messwerk jetzt nur in einem Bereich richtig anzeigt - die Shuntkette stimmt nicht mehr und in den anderen Messbereichen wird das Ergebnis verfälscht sein.

Da dieser Thread beim Modell steht, kann ich das so als "Erfolgsmeldung" wohl nicht stehen lassen und muss mich um weitere Lösungen bemühen. Die Shuntkette zu berechnen traue ich mir keinesfalls zu, ich bin schon froh, dass ich inzwischen gecheckt habe was eigentlich vorgeht wenn ich den Parallelwiderstand einlöte. Diese Umleitung und "berechnete Stromvernichtung" dürfte jetzt einmal in meinem Verständnis Platz gefunden haben. Wohl aber traue ich mir zu die Shuntkette zu bauen - momentan sieht sie so aus:

Wenn das Problem behoben ist, werde ich die Lösung hier bekanntgeben - selbst wenn ich  nun

bald aus Frust dieses Gerät entsorge... :-)

Über Lösungsansätze die ich verstehen kann freue ich mich - vielleicht hat jemand eine idee - ein Umbau auf Digitalanzeige schreckt mich heute auch nicht mehr - wenn das vielleicht einfacher zu bewerkstelligen wäre.

Viele Grüsse und Dank für Eure Mithilfe!

Ich denke das kann vielleicht noch anderen nützlich sein, denn der Zinkfraß killt diese Messwerke gnadenlos - und es ist nur eine Frage der Zeit...

 

der fred

 

 

Manfred Kröll † 2.9.2013
15.Apr.09
  7

Hallo herr Knoll,

natürlich - wie angekündigt. Seit einer guten Stunde funktioniert das neue Messwerk im Gerät.

Ersetzt wurde das originale Messwerk durch ein 100µA Messwerk mit Ri 810 Ohm.

Die Shuntkette hat mir HTS ausgerechnet - vielen Dank an dieser Stelle auch an ihn.

Die Arbeit sieht fertiggestellt so aus:

So gesehen ist es also doch gut möglich das Messwerk im originalen Gehäuse zu ersetzen.

Der optische Gesamteindruck des Röhrenprüfgerätes ist erhalten geblieben.

 

viele grüsse,

fred

 

 

Hans M. Knoll
15.Apr.09
  8

Hallo Herr Kröll,

 

dann ist jetzt ja jedem, Ihnen und dem RMorg.   geholfen.

Gruss Knoll

 
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funke: Funke W18 - Prüfung der EAF801
Manfred Kröll † 2.9.2013
11.Feb.09
  1

Schönen guten Abend,

ich finde für dieses Gerät beim besten Willen keine Prüfkarte für die Röhre EAF801. Das Funke W19 beispielsweise prüft die EAF801 mit der gleichen Pinbelegung wie die EBF89 - ausgenommen dem rechten Stecker in der unteren Reihe, der steckt bei der EAF801 in Loch 67 und bei der EBF89 im Loch 68.

Ich habe im Moment kein W18 oder RPG 4/3 bei mir und kann mir das deshalb selbst nicht erarbeiten, möchte aber meinem Kunden der bei mir nach der Karte für die EAF801 nachgefragt hat ungern im Regen stehen lassen.

Vielleicht hat jemand im RMorg eine Lösung für dieses Problem?  Kann mein Kunde die EAF801 als EBF89 prüfen? Mit welcher Messgeräteeinstellung und welchen Anzeigewerten?

 

Vielen Dank und Grüsse,

der fred

Manfred Kröll † 2.9.2013
12.Feb.09
  2

Hallo Forum,

findet hier wirklich niemand eine Lösung? Ich würde gerne einem Kunden mit dieser Information helfen und bitte daher nochmal um Mithilfe,

mfg

fred

Wolfgang Eckardt
12.Feb.09
  3

Hallo Fred,

ich kann dir leider auch nicht mit konkreten Karten helfen, aber ich kenne die Kartennummern. Auf einem Ergänzungsblatt zum Prüfkartenverzeichnis für W18 steht:

EAF 801 Karten 1170 + 1171.

Leider habe ich die aber auch nicht. Ich selbst prüfe die Pentode mit der Karte 1089 = EBF89.
Da die EBF89 2 Diodensysteme hat, werden sie wie eine Gleichrichterröhre geprüft und der Drehschalter auf Stellung 13 für das 2. Diodensystem. Bei der EAF 801 fehlt nun eine Diode und dieser Stift ist jetzt die Schirmung - also für die Prüfung nicht erforderlich. Wenn man die Karte 1088 = EBF89-Dioden verwendet, ist Loch 11 = A2 nicht zu stecken - dort ist ja die Schirmung der Röhre. Das Prüfen einer 2. Diode in Schalterstellung 13 entfällt nun. 

Die zu messenden Werte entsprechen der EBF89.

Viel Erfolg wünscht
Wolfgang

Manfred Kröll † 2.9.2013
13.Feb.09
  4

Hallo Wolfgang,

vielen, vielen Dank! Das ist exakt die benötigte Information - ich werde das so meinem Kunden weitergeben -  na der wird sich freuen!

Ein guter Beginn für einen Freitag den 13.    :-)

 

Viele Grüsse,

Fred

Wolfgang Eckardt
15.Feb.09
  5

Hallo Fred,

hier noch ein kleiner Nachschlag - die W18 - Prüfkarten 1170 und 1171 für die EAF801. Ausdrucken auf 200 mm Breite, möglichst auf hellgrünen Karton - lochen - fertig.

Gruß

Wolfgang

Anlagen

Manfred Kröll † 2.9.2013
02.Apr.09
  6

Hallo Wolfgang,

ich habe diese Antwort übersehen, möchte mich deshalb jetzt - spät aber trotzdem für die Scans bedanken!

mfg

fred

 
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funke: W18 (W 18); Röhrenprüfgerät Hauptgerät
Andreas Peukert
15.Aug.08
  1

Hallo verehrte Sammlerkollegen,

ein Problem ist gerade gelöst und dann gleich das nächste. Hoffentlich kann mir hier jemand helfen. Bei meinem Röhrentestgerät schlug vor Kurzem die Sicherung durch. Ich habe natürlich sofort den Netzelko in Verdacht gehabt. Aber nach dem Ersatz dasselbe Spiel. Nun habe ich eine nagelneue AZ 12 eingebaut. Wieder die Sicherung durch, auch nach Entfernen des Stabilisators. Man dreht den Stufenschalter. Sobald die Prüfröhre Anodenspannung erhält schlägt die Sicherung durch. Nun habe ich vor dem Durchschlagen immer ein Knistern - wie ich meinte - im Netztrafo gehört. Ich habe nun die Sicherung noch einmal ersetzt und genau aufgepasst. Es entsteht eine Funkenstrecke von der oberen dickeren Trafowindung zum Metallkern, der um den Trafo ist, also an Masse. Auf der einen Seite bin ich natürlich sehr froh, dass offensichtlich der Trafo nicht defekt ist, aber die Erscheinung kann ich mir nicht recht erklären. Ich habe auch die zusammenhängenden Widerstände geprüft, hier ist überall Durchgang. Kann mir vielleicht irgendein Kollege einen guten Tip geben, was das für ein Fehler ist und wie man ihn ggf. beseitigen kann. Die kompliziertesten Radios erschrecken mich in der Regel nicht, aber hier bin ich wirklich ratlos. Für Ratschläge bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Andreas Peukert

Andreas Peukert
15.Aug.08
  2

Hallo ins Forum,

manche Fehler sind so einfach zu beheben.  Herr Seidel hat mir zu dem Fehler eine mail geschickt, die ich zunächst mal wiedergeben möchte:

Hallo Herr Peukert,

dieses Problem hatte ich ähnlich auch an meinen RPG 4/3 das ja mit den W18
verwand ist. Nur habe ich immer eine gewischt bekommen wenn ich an eine
geschirmte Röhre und ans Metallgehäuse gefasst habe (Das RPG4/3 hat einen
Schutzleiteranschluss am Gehäuse) Ich habe es gelöst indem ich zwischen
Wicklung und Eisenkern einen dünnen (ist wenig Platz zwischen Wicklung und
Kern) Kunststoffstreifen eingeschoben habe seitdem ist wieder alles in
Ordnung. Das müsste bei Ihnen auch funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Seidel

Ich bin zunächst etwas skeptisch an die Sache herangegangen, habe aber genau,  wie Herr Seidel gesagt hat, einen Kunststoffstreifen zwischen Wicklung und Trafokern geschoben. Nun habe ich das Gerät eingeschaltet. Siehe da, die Sicherung bleibt drin, der Stabi arbeitet, genauso wie das komplette Gerät, wieder tadellos. Ich habe heute abend meine Röhrenprüflinge abgearbeitet. Wenn ich mir überlege, was ich für einen Suchaufwand betrieben habe und wie die Problemlösung ist..... Auf alle Fälle möchte ich mich bei Herrn Seidel recht herzlich bedanken.

Viele Grüße

Andreas Peukert

 
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funke: W18 (W 18); Röhrenprüfgerät Hauptgerät
Jürgen Bauch
21.Nov.07
  1 Wer kann helfen ? Habe Probleme beim Prüfen von D-Röhren mit W18. Obwohl Heizung i.O. bei Stellung 12 kein Ausschlag des Messinstrumentes.Mehrere Röhren wie DL11,DAF11 u.DCH 11 gemessen.


Vielen Dank im voraus für evtl.Hilfestellungen.
Jürgen Bauch
 
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funke: W18 Röhrenprüfgerät, Umbauvariante?
Gerald Gauert
16.Apr.06
  1 Ich bin gerade bei der Reparatur eines Röhrenprüfgerätes und habe mir die Schaltung von der Modellseite heruntergeladen. Obwohl das Gerät mit W18 beschriftet ist, weicht das Steckerfeld sowohl im mechanischen Aufbau als auch in der Beschaltung vollständig von den Angaben auf der Modellseite ab. Anstelle der Steckergruppen für Pin1 bis Pin5 ist eine Kreuzschinenmatrix vorhanden. Nun bin ich ratlos, handelt es sich um einen Umbau oder ist dies eine Zwischenstufe zum W18N? Die beiliegenden Prüfkarten sind mit RPG3/4, W18, W18N, und W18K beschriftet. Bei einem Test mit einer REN904 lag nur die Heizspannung an, die Anodenspannung fehlte. Es könnte sich entweder um ein Kontaktproblem handeln oder die Prüfkarte ist für dieses Gerät ungeeignet.
Wer kennt diese Gerätevariante und kann mit technischen Informationen weiterhelfen?

  Typ W18 Nr. 23929





Gerald Gauert
Olaf Antpöhler
16.Apr.06
  2 Hallo Gerald,

alle RPG's die ich bisher von Funke gesehen habe, hatten einen sauber gebundenen Kabelbaum. Hier sieht man aber ein ziemliches Durcheinander, deshalb gehe ich davon aus, dass hier kräftig rumgebastelt wurde. Ich vermute Du musst kräftig nacharbeiten.

Viele Grüße
Olaf
Hans-Thomas Schmidt
16.Apr.06
  3 Hallo Herr Gauert,

ich halte das für einen nachträglichen Umbau (der durchaus Sinn macht). Wenn ich mir die Verdrahtung ansehe, sind im Bereich der Fassungen ordentliche Kabelbäume, aber beim Kreuzschienenverteiler ungebündelte Leitungen.

Die Karten sind durchaus verwendbar, aber nicht die Lochung. Eingestellt wird nach den angegebenen Prüfspannungen (linker Bereich) und dem Sockelschaltbild (rechter Bereich).

Auf dem Steckfeld müsste eigentlich noch eine Beschriftung sein.

Gruß, H.-T. Schmidt
Gerald Gauert
17.Apr.06
  4 Hallo,

danke für die Hinweise. Der Kreuzschienenverteiler wird nur von einer gebohrten Pertinaxplatte abgedeckt und ist ohne Beschriftung. Wahrscheinlich hatte der frührer Besitzer eine selbst angefertigte Universalkarte. Da bleibt mir nichts weiter übrig, als die Beschaltung des Kreuzschienenverteilers aufzunehmen und das Steckfeld zu beschriften.

Beste Grüße
Gerald Gauert
Hans-Thomas Schmidt
18.Apr.06
  5 Nachtrag,

von einem ehemaligen und gesperrten Mitglied erhielt ich per Mail folgenden Hinweis, den ich hier nicht vorenthalten möchte:

"Das ist ein W18K - das Gerät ist anders als das W18 - und sehr selten."

Beste Grüße, H.-T. Schmidt
Gerald Gauert
18.Apr.06
  6 Hallo Herr Schmidt,

danke für diesen Hinweis, da werde ich erst einmal in diese Richtung recherchieren bevor ich mir die Mühe mache, die Schaltung aufzunehmen.

Gruß
Gerald Gauert
Wolfgang Eckardt
18.Apr.06
  7 Hallo Herr Gauert,

wenn das bei Ihrem RPG ein Original ist, müsste ich einiges neu durchdenken und evtl. neu recherchieren. Diese Matrixplatte ist wirklich sehr merkwürdig. Wie sollen denn da die Funke-Karten passen?
Im RM gab es schon einmal einen Thread
http://www.radiomuseum.org/forum/wetron_w18n_w18k_wer_kennt_den_unterschied.html

Dort gibt es auch Bilder von einem W18K.

Ich verfolge Ihre Arbeit dazu mit großem Interesse und wünsche Erfolg.

Beste Hobbygrüße
Wolfgang Eckardt
Gerald Gauert
08.May.06
  8 Hallo Herr Eckardt,

mittlerweile habe ich das Gerät repariert und musste dazu auch einen Teil der Schaltung aufnehmen. Es handelt sich mit großer Sicherheit um ein W18K und da der wesentliche Unterschied zum W18 der Kreuzschienenverteiler ist, wir dies auch der Ursprung des Suffix "K" sein.
Hier die Besonderheiten des Gerates:

-Kreuzschienenverteiler wie im W18N allerdings noch mit der Funke W18 Heizspannungsabstufung. Der 2.Heiztrafo wie im W18N fehlt, deshalb entfallen auch die Heizspannungsfelder 0,62/0,5/0,6V. Stattdessen kann über diese Buchsen in der Matrix direkt auf das Messwerk zugegriffen werden (0,10V=,250V=)
-Transformator im Messkreis wie Funke W18 vorhanden aber die Wicklung zur Prüfung der Kratzgeräusche wird nicht herausgeführt (Lötösen unverzinnt und unberührt)

Schlussfolgerung:
Das vorliegende Gerät stellt eine Weiterentwicklung des W18 dar und ist eine Zwischenstufe zum moderneren W18N. Es werden speziell gelochte Prüfkarten benötigt, weil die Heizspannungsfelder anders als beim W18N abgestuft sind. Die beiliegenden Prüfkarten sind durchweg mit RPG4/3, W18, W18K und W18N beschriftet. Da alle Geräte bis auf das W18K bekannt sind, bin ich überzeugt, dass dies ein W18K ist, obwohl auf dem Typenschild nur "W18" steht.

Gerald Gauert


 
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funke: W18; Röhrenprüfgerät , - Prüfkarten-Tabelle
Wolfgang Eckardt
01.Jan.05
  1 1947 hat Funke zu dem RPG W18 Prüfkartendaten-Tabellen in Form von Karten so groß wie die üblichen Prüfkarten herausgegebracht. An Hand dieser Karten kann man ohne Prüfkarten die Stecker für die jeweilige Röhre stecken, wenn man die Kartennummer kennt.
Die erste Prüfkarte (1-24) ist allerdings eine Briefkarte, wie das Bild zeigt.



(Vielleicht konnte der Setzer die Handschrift im Manuskript nicht richtig lesen......?? )
Ja ja, diese Dreckfuhler.
Wolfgang Eckardt
 
Funke, Max, Weida/Th: Röhrenprüfgerät Hauptgerät W18
Ende Forumsbeiträge zum Modell

  
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