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520WL alt

520WL; SABA; Villingen (ID = 21820) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 8637) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 213687) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 213688) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 763629) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 763632) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 1030696) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 1030697) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 1030698) Radio
 
520WL; SABA; Villingen (ID = 1030699) Radio
520WL; SABA; Villingen (ID = 98978) Radio 520WL; SABA; Villingen (ID = 98980) Radio
520WL; SABA; Villingen (ID = 708409) Radio 520WL; SABA; Villingen (ID = 7266) Radio
520WL; SABA; Villingen (ID = 7289) Radio 520WL; SABA; Villingen (ID = 733658) Radio
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520WL; SABA; Villingen (ID = 98978) Radio
SABA; Villingen: 520WL [Radio] ID = 98978 563x700
Select picture or schematic to display from thumbnails on the right and click for download.
For model 520WL alt, SABA; Villingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  SABA; Villingen
Brand
 
Schwer & Söhne, GmbH
Year: 1932–1934 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 6: RENS1214 RENS1204 RENS1214 RENS1204 RENS1374d RGN1054
Main principle Superhet with RF-stage; ZF/IF 175 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-220 Volt
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil)
Power out
from Radiomuseum.org Model: 520WL [alt] - SABA; Villingen
Material Bakelite case
Shape Tablemodel, high profile (upright - NOT Cathedral nor decorative).
Dimensions (WHD) 360 x 450 x 250 mm / 14.2 x 17.7 x 9.8 inch
Notes ZF für LW=52,5 kHz!
Price in first year of sale 225.00 RM +
Collectors' prices  
Source of data Katalog Radio-Zentrale Prohaska 1932/33 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Mentioned in Historische Radios (1-5) = zur Verknüpfung mit Modellseiten
Literature/Schematics (1) Funk Bastler (Funkbastler 1933, Heft 28, Seite 445)
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from SABA; Villingen
Here you find 1553 models, 1413 with images and 1041 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
SABA; Villingen: 520WL
Threads: 5 | Posts: 29
Hits: 2332     Replies: 1
saba: 520WL (alt); RENS 1214 oder RENS 1294
Friedrich Weber † 12.09.2014
11.May.10
  1

Hallo Radiofreunde, der erste Check mit den Röhren war zu vorschnell. Auf dem 3.Platz in der ZF steckte eine RENS1294 anstatt RENS1214. Beim Anschauen der Daten der beiden Regelröhren erscheint mir das nicht so voll daneben. Hat jemand da mehr Erfahrung, wäre diese Bestückung so tolerierbar?  Vom eigenen Experimentieren bin ich noch weit entfernt, weil die Behebung der Grundschäden noch andauert.

Viele Grüsse Friedrich Weber
 

Arpad Roth † 27.3.17
11.May.10
  2

Hallo Herr Weber,

es sollte in solchen Fällen immer der alte Thread fortgesetzt werden. So wie jetzt verliert man den Zusamenhang.

Bitte beim alten Thread fortfahren.
Dieser Beitrag sollte in den nächsten 3 Tagen gelöscht werden.

Bitte um Verständnis.

MfG.
Arpad Roth

 
Hits: 2566     Replies: 5
saba: 520WL (alt) Reparaturversuch;
Friedrich Weber † 12.09.2014
10.May.10
  1

 

Hallo Radiofreunde,
z.z. liegt ein Saba 520WL auf der Reparaturbank - Röhren alle okay, Knöpfe fehlen, Feldspule vom Lautsprecher kein Durchgang, Papierkondensatoren schlecht, 3 fach Drehkondensator macht beim Durchdrehen ab und zu Kurzschlüsse.

Bin gespannt, was ich da erleben werde. Zu Beginn bin ich auf diesen Schaltplan gestossen. Es ist zweifelsfrei der 520WL.

Frage:  Warum hat man bei diesem Plan die HF Teile weggelassen? Erfüllt diese Darstellung einen besonderen Zweck?


Vielen Dank für eine Information
Viele Grüsse
Schaltplan wurde zum Modell verschoben.

 

Ergänzung vom 14.5.2010

Hallo Radiofreunde,

der erste Check mit den Röhren war zu vorschnell. Auf dem 3.Platz in der ZF steckte eine RENS1294 anstatt RENS1214. Beim Anschauen der Daten der beiden Regelröhren erscheint mir das nicht so voll daneben. Hat jemand da mehr Erfahrung, wäre diese Bestückung so tolerierbar?  Vom eigenen Experimentieren bin ich noch weit entfernt, weil die Behebung der Grundschäden noch andauert.

Viele Grüsse Friedrich Weber
Wolfgang Eckardt
10.May.10
  2

Hallo Herr Weber,

die Antwort auf Ihre Frage liegt eigentlich schon in der Überschrift des von Ihnen gezeigten "Schaltplanes" - der gar keiner ist. Er wird als "Strom- und Spannungsschema .... " ausgewiesen und soll für den Service schnell und übersichtlich die zu prüfenden Spannungen und Stromstärken an den verschiedenen Anschlüssen, Röhrenstiften etc. ausweisen, ohne den gesamten Zusammenhang der Schaltung zu zeigen. Dafür hat Saba in seinen Kundendienstschriften das "Schaltschema ..." abgedruckt, das landläufig auch Schaltbild oder Schaltplan genannt wird. Saba gibt in diesen keine Strom- und Spannungswerte an.

Also, die gezeigte Abbildung ist weiter nichts als eine Vereinfachung für den Service-Techniker zur schnellen Kontrolle der Strom- und Spannungswerte bei auftretenden Fehlern.

Viel Erfolg beim Restaurieren Ihres Modells, zu dem Sie natürlich zuerst das Schaltschema benötigen, bei der Inbetriebnahme und Kontrolle der Einstellungen und Messwerte aber das Strom- und Spannungsschema.

Schaltbilder anderer Autoren, z.B. Lange/Nowisch oder Schenk (Regelien), fassen meistens beides zusammen.

Beste Hobbygrüße

Wolfgang Eckardt

 

Georg Richter
11.May.10
  3

Werter Herr Weber,

nachdem ich Sie in emails mehrmals ausführlich (und wohl vergeblich) auf die FAQ, speziell Dateiformate und die Editoranleitung hingewiesen und Beispieldateien beigefügt hatte möchte ich jetzt doch höflichst aber bestimmt darum bitten die ALLGEMEIN gültigen Regeln vor erneuten Beiträgen zu berücksichtigen (unabhängig davon ob andere mit schlechtem Beispiel vorausgehen).

Das im Beitrag unnötig verkleinert sichtbare Schaltbild könnte als Anlage mit 46kB (statt 224kB!) regelkonform dargeboten werden.

Sie wissen: Das Ziel ist Qualität statt Bequemlichkeit, und das gilt auch (und besonders!) für Redakteure.

Beste Grüsse,

GR (den es ärgert dies nun doch öffentlich schreiben zu müssen)

Hinweis an Moderatoren: kann gerne gelöscht werden wenn Einsicht zugesagt wird.

Friedrich Weber † 12.09.2014
11.May.10
  4

Hallo Herr Eckardt,

Es war naheliegend was der Plan bezwecken könnte, trotzdem danke für diese Information. Ich war doch überrascht, dass diese Methode so benutzt wurde. Ich dachte eher an Geheimhaltung der HF-Schaltungsteile.  Viele Grüsse

  

Dietmar Rudolph
27.Jul.11
  5

Die RENS1214 [S = 1,2mA/V; Ri = 300kΩ] kann in der Tat in vielen Fällen durch eine RENS1294 [S = 3,5mA/V; Ri = 1 MΩ] ersetzt werden. Der höhere Innenwiderstand der RENS1294 hat dabei zur Folge, daß die betroffenen Kreise eine etwas schmälere Durchlaßkurve erhalten. Ob dadurch ein Abgleich notwendig wird, muß im Einzelfall geprüft werden.

Kritisch könnte der Ersatz dann werden, wenn eine Stufe dann zu viel verstärkt und zur Instabilität neigt.

Als Beispiel wurden bereits in den '70er Jahren bei einem SIEMENS 46W beide RENS1214 (in Ermangelung von Originaltypen) durch RENS1294 ersetzt. Dieses Gerät spielt damit (ohne Neuabgleich) zur vollsten Zufriedenheit.


Die Auswahl der Röhren-Typen scheint jedoch beim S520W/WL nicht ganz unkritisch zu sein, worauf eine Beschreibung von Saba hinweist. Hier wird sogar ausgesagt, daß gleiche Typen von anderen Firmen als Telefunken oder Valvo im Falle der Mischröhre RENS1204 zum Aussetzen der Oszillatorschwingung führen kann.

Ein "Multi-PDF" dieser Beschreibung ist (demnächst) beim Modell zu finden.

MfG DR

 
Friedrich Weber † 12.09.2014
27.Jul.11
  6

Vielen Dank Herr Rudolph für Ihre Ausführung. Inzwischen habe ich an 2 Chassis restauriert und experimentiert und festgestellt, dass man auf dem 3. Platz die RENS1214 gegen RENS1294 tauschen kann. Vielleicht ist die aufgefundene RENS1294 aus Ermangelung einer RENS 1214 von Anfang bestückt worden oder eingetauscht worden. Nach dem Tausch der Kondensatoen und nach dem Justieren der Arbeitsspannung für die Röhre 4 RENS1204 waren die Geräte spielbereit. Bei dieser Arbeit habe ich das Hochhängen des Heizkreises auf 90..100V gefunden. Das muss bereits bei der Fertigung so verdrahtet worden sein.

Gestützt auf Ihren Beitrag lasse ich jetzt die RENS1294 im Gerät. Auf einen Neuabgleich habe ich verzichtet, das erschien mir doch komplex und ich sah hier die Gefahr etwas an den Abgleichelementen zu beschädigen. Im Vergleich zu anderen Radios ist die Regelung ist eine empfindliche Sache. Setzt etwas hart ein; dennoch bin ich damit zufrieden. Die Hilfe aus dem RMorg haben mich in dieser Arbeit sehr unterstützt.

 

 

 
Hits: 4081     Replies: 16
saba: 520WL (alt);
Markus Weiss
21.Oct.05
  1

Hallo Kollegen,
 
Ich hätte da ein ganz großes und dringendes Anliegen an Euch und zwar habe ich neulich auch einen SABA 520WL gekauft. Nur leider hat irgendjemand die ganze verdrahtung geändert. Jetzt wäre da meine bitte und zwar könnte mir vielleicht in den Paln der auf dem Modell SABA 520W  (bestückungsplan Chasisunterseite) die verbindungen der einzelnen Spulentöpfe zu den Wellenschaltern einzeichnen und ihn mir wieder zurück schicken??

Auf jogis Röhrenbude war ich schon aber leider ist da die Querstrebe genau über die Töpfe im Bild.
Könnte mir vielleicht auch jemand ein Bild vom geöffneten Spulentopf auf der rechten seite der 2te von vorne(Wellenschalter) machen, da ich mir nicht sicher bin ob darin nicht auch schon einener gespielt hat.
 
Ich hoffe mir kann hier jemand aus dem Forum wirklich weiterhelfen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Markus Weiß
Markus Weiss
22.Oct.05
  2 Hallo

Ich schreibe hier mal die kurze Koresspondenz mit Hernn Knoll, damit alle was davon haben.





Hallo Herr Knoll,

ich hätte da mal ein paar fragen an Sie und zwar haben sie ja sicher meinen thread im RM.org gesehen und gelesen.

Wenn ja dann wissen Sie ja das in meinem Gerät die Komplette Verdrahtung geändert bzw. gefehlt hat.

Inzwischen bin ich soweit das das Netzteil und die Endstufe wieder richtig funktionieren. Nur leider habe ich ein Problem mit den Spulentöpfen und zwar gehe ich richtig in der Annahme das die niedrigeren Ohm-Werte der spulen auch zu den oberen (Mittelwellenspulen gehören) und die Höheren Werte zu den Langwellen spulen , die dann mit schalter gebrückt werden??


Dann müsste ja laut Schaltbild (links nach rechts (Spulenblockweise)) der 1. die Antennespule , 2. Anodenspule, 3. Oszillatorspule, 4. 1.ZF Transformer und der letzte 5. 2.ZF Transformer sein ???

(Anbei ein Bild)

Wenn das alles stimmt müsste ich doch den Oszillator mit einenm Oszi testen können ob dieser schwingt?
(Ankoppeln mit etwa 15pf) an Punkt XX (im Bild)

Ich hoffe Sie können mir diese fragen beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Weiß


Darauf hin bekam ich folgende Antwort:




Hallo Herr Weis,



ja das ist alles richtig so wie Sie es sagen.

Sie haben jetzt nicht gesagt, ob Sie einen HF_Testgenerator (Pruefsender) haben.

Es ist ja einmal kein einfaches Geraet das Sie da haben. Es waere schon nicht leichtdenn flott zu kriegen, wenn keiner drin gearbeitet haette.

Ich rate Ihnen mit LW zu beginnen, dabei isnd alle Schalter offen.

Als naechstes die beiden ZF Filter, dann Oszillator, und zuletzt die HF.

Ohne Pruefsender sehe ich da aber schwarz!

Mehr kann ich im Moment da nicht tun. Ohne Sender????

Gruss Hans M. Knoll




Daruf meine Antwort:

Hallo Herr Knoll,

ein prüfsender ist vorhanden.

Aber leider weiß ich jetzt nicht genau wie ich weiter vorgehen soll.

Gruß

Markus Weiß



Antwort von Herrn Knoll:



Hallo,

na gut das ist ja was.

Als naechstes sollten Sie mit der Gleichrichterstufe RENS 1204 (die in der TA eingespeist wird) weitermachen.

Die im Plan links liegenden 3 Röhren entnehmen.

Erst Gleichstom der 2. RENS 1204 testen und lernen wie der Anodengleichrichter arbeitet bzw, funktioniert.

Der Anodenstrom sollte sich mit dem 3Kohm Poti auf oder nahe Null mA bringen lassen.

Wenn das geht, den Sender über 0,1 uf an die Anode der gezogenen (2 ten) RENS 1214 legen.

Bei MW 175 Khz AM moduliert einspeisen, volle HF und mit dem 3Kohm regeln und schauen obwas zu hoeren ist.

Bei LW muessen das 52,5 oder 60 Khz sein, das kann der Sender sicher nicht. Die meisten beginnen bei 100 Khz.

Wenn das geht, die 2. 1214 einsetzen und den Sender wie voher (0,1uF) an die Anode der 1, 1204 (Mischer)

und wieder mit dem sender suchen ist was zu hoeren? Dabei die 3 Trimmer von rechts nach links gehend auf die 175 Khz abgleichen.

Wenn das alles geht, sehen wir weiter.

Knoll

PS: warum machen Sie das nicht m Forum? Das sollten doch Alle wissen wiedas geht!





So nun stehts im Forum!!!!



Attachments

Hans M. Knoll
22.Oct.05
  3 Hallo Herr Weis,

so ist es doch besser. Es kann hier jeder etwas sagen, auch der bei dem so eine Type steht.
Wenn Sie keine Unterlagen zum Anodengleichrichter haben, suchen sie bei "ERB" Radios von gestern. Dort steht das sicher. Ich schaue heute noch nach und melde hier wo es steht.
 Ansonnsten copiere ich etwas von mir hierher.

Im Buch gibt es ein Bild 786 (107-132) und eines 753 (123-54) dort wird der Anodengleichrichter
und was fuer Sie wichtig wird, die schwierige AVC (Regelung der HF vom A-Gleichrichter ausgehend)  behandelt.  Das  wird schon etwas mit "Wuerze".


NACHTRAG: inzwischen habe ich einen Text verfasst der unter:
http://www.radiomuseum.org/forum/der_anodengleichrichter_im_saba_520wl.html

zu finden ist. Ich habe mich bemueht die Probleme klar aufzuzeigen.

Gruss,  Knoll

Markus Weiss
22.Oct.05
  4 Hallo Herr Knoll,

ich bin ab morgen Mittag eine Woche lang nicht mehr zu hause und kann also an dem SABA nichts machen.
Leider habe ich mein Buch Radios von Gestern auch ausgeliehen, so da ich da auch nichts nachschauen kann (Leider).

Werde mich aber wenn ich wieder zurück komme weiter mit dem Gerät beschäftigen.

Vielen dank schonmal für die Hilfe.

Gruß

Markus
Markus Weiss
23.Oct.05
  5 Hallo Herr Knoll,

Ich habe mich heute früh nochmal dran gesetzt und den abgleich wie sie ihn beschrieben haben durchgeführt.

Habe mit den 3 trimmern auf die maximale Lautstärke bei 175 kHz abgeglichen.

Hat also alles funktioniert.

Wie geht es nun weiter??

Gruß

Markus
Hans M. Knoll
23.Oct.05
  6 Hallo,
das ging ja flott!

Als naechstes setzen Sie die zweite 1204 (Mischer) ein und gehen mit dem Sender (+0,1uF)
an den zweiten Dreho von links, dort wo der 1Kohm liegt.
Sie sollten jetzt wieder die 175 Khz (modulation) hoeren, aber weniger HF brauchen.
Die Mischroehre verstaekt jetzt ja auch. Den letzten ZF Trimmer ( oder alle 4 nacheinander)
abgleichen.
Wenn das geht, den Sender in der Frequenz hochdrehen bis? Wenn der Drehko auf ca. 1 Mhz steht, muesste wenn alles geht, bei 1000Khz +/- ? Khz  auch was zu hoeren sein.
Wegen der Umsetzung der Frequenz von 1000Khz auf 175 Khz, brauchen Sie dabei 30 bis 100% mehr HF. Der Wirkungsgrad der Mischstufe geht da mit ein. Umsetzung: 0,8 bis 0,5 

Wenn nein, schwingt der Oszillator nicht oder steht total daneben. 
Jetzt wie von Ihnen schon erwaehnt, den Oszi einsetzen und den Oszillator in Gang setzen.
So das wieder einmal.
Viel Erfolg, Hans M. Knoll 
Markus Weiss
23.Oct.05
  7 Hallo,

wen ich das jetzt richtig vertsanden habe und ich am 1Kohm mir 0.1µF einspeise und ich dann nichts höre kann ich davon ausgehen das der oszillator nicht schwingt ??

Leider hatte in der verdahtung auch der 1,1nF ?? der mit dem 47K parallel liegt gefehlt.

Ist es richtig das dort ein 1,1nF reingehört??

Wie soll ich weiter vorgehen das ich  den Oszillator wieder in gang bringe??

Schöne Grüße

Markus
Hans M. Knoll
23.Oct.05
  8 Herr Weis,

die 175Khz muessen Sie auch ohne Oszillator hoeren. Die 1000Khz +/- Khz nicht!

Der 1,1 nF =1100 pF muss so sein. Es ist der Verkuerzungskondensator.
Da habe ich einiges dazu unter Texte stehen, leider sieht das kaum einer.

Hier
http://www.radiomuseum.org/forum/what_affect_has_the_padder_in_a_superheterodyne.html

habe ich fuer USA etwas dazu verfasst. Wenn Ihr englisch auch so maessig ist wie meines,
koennen Sie vielleicht doch etwas dazu lernen.
Wenn Sie genau hinsehen, war da vorher ein Trimmer zum abgleichen des Oszillators.
Die Spule ist ja nicht abgleichbar, das untere Ende der MW (520Khz) muss damit eingestellt werden.

Wie Sie den Oszillator in Gang bringen, weiss ich auch nicht!

Fliesst den in der Mischröhre ein Anodenstrom? Dort sollten 5mA fliessen.

D
a kann ja alles verpfuscht sein.
Knoll
Markus Weiss
23.Oct.05
  9 Die 175kHz höre ich leider nicht. Wenn ich aber an dem Laustärkepoti (90Kohm) eingebaut von mir 100K drehe fängt die ganze sachen an mit einer sehr tiefen frequenz zu schwingen. (Mebrane wandert hin und her)

Hans M. Knoll
23.Oct.05
  10 Das ist ja kein Laustaerkeregler, sondern der Arbeistpunkt der HF und ZF.

Mal so einstellen, das nichts schwingt.
Knoll
Markus Weiss
23.Oct.05
  11 Ist dann der 300Ohm der Lautstärkeregler (dumme frage)
Hans M. Knoll
23.Oct.05
  12 Ja!
Markus Weiss
23.Oct.05
  13 Vielen dank.

Komme aber heute und die nächste woche nicht mehr dazu was an dem Gerät zu machen.

Melde mich wieder wenn ich zu hause bin.

Gruß

Markus
Hans M. Knoll
23.Oct.05
  14 Heute ist ja auch Sonntag, der Tag des Herrn! ;-)
Markus Weiss
03.Nov.05
  15 So nun bin ich wieder dazu gekommen was an dem Gerät zu machen.
Gerät läuft nun wieder!!!
Hatte mir selbst noch 2 fehler eingebaut. Einmal den Drehko für den Oszillator (1,1nF)
Und an der einen RENS den Kathodenwiederstand 400Kohm anstatt der richtigen 400 Ohm!!

mit freundlichen Grüßen

Markus Weiß
Markus Weiss
04.Nov.05
  16 Herzlichen Dank erstmal an Herrn Knoll und auch Herrn Kull !!!!!!

Und natürlich auch die anderen die Geholfen haben.

Leider fehlen mir jetzt noch:

die Knöpfe, Rückwand, 3fach Quetscher(Tonblende) Orginal 90K Poti, 500Ohm Schiebewiderstand (Flachwiderstand) an der Rückseite, sowie der 1,1nF Quetscher oder so für den Oszillator.

Vielleicht hat ja jemand irgendwas davon.

Schöne Grüße

Markus Weiß
Hans M. Knoll
04.Nov.05
  17 Bitteschoen Herr Weis.

Gruss Knoll
 
Hits: 2390     Replies: 2
saba: 520WL (alt);
Friedrich Weber † 12.09.2014
25.Jul.11
  1

Angeregt durch die Aktion von Franz Gysi - Restauration von SABA 520W - für Joggi hatte ich verstärkt nach diesen Modellen gesucht. Ich hatte das Glück einen 520WL aus dem Jahre 1932 und einen 520W aus dem Jahre 1933 zu bekommen. Beide waren restaurationsbedürftig und die ausführliche Beschreibung von Joggi hat mir als Leitfaden dabei sehr geholfen. Blieb noch übrig die Empfehlung die Heizung der Röhren nicht zu erden sondern auf hohes Potential ca. 90-100V zu hängen.

Es war verständlich beschrieben, an die betroffenen Röhren war eine hohe Anforderung hinsichtlich Isolation Kathode/Heizung gestellt. Beim Chassis aus dem Jahre 1932 war die Heizung einseitig geerdet und beim Modell aus dem Jahre 1933 war die Heizung hoch auf ca. 90-100V angeschlossen.

Die Verdrahtung war alt und es blieb für mich kein Zweifel, diese Modifikation war in der Serie vorhanden.

Ganz links erkennt man die Anbindung der Heizung an 90-100V.

Das Schaltungsdetail habe ich hier aus Joggis Unterlagen ausgeschnitten:

So habe ich nun beide Chassis gemäß diesem Vorschlag abgeändert.

Übernommen habe ich auch den zusätzlichen Widerstand 50k gegen Erde an dem Phonoanschluß. Bedanken möchte ich bei Joggi und bei den Radiofreunden aus dem RMorg, die durch ihre Berichte mir eine gute Hilfe gegeben haben. 

 

 

 

Dietmar Rudolph
26.Jul.11
  2

Gemäß "Ratheiser, L: Rundfunkröhren - Eigenschaften und Anwendungen, Regelin, 1949, S 141- 142" fließt ein "Fehlstrom" zwischen Heizfaden und Kathode, wenn die Potentiale der beiden sich unterscheiden.

Der Fehlstrom ist etwa 3 fach größer, wenn die Spannung zwischen Faden und Kathode positiv ist, gegenüber dem Fall der umgekehrten Polarität.

In Bild 204 sind dort die Verhältnisse für eine EBF11 dargestellt und man sieht, daß für Potentialdifferenzen ab ca. 10V der Fehlstrom (für beide Polaritäten) in ein Sättigungsgebiet übergeht, also dann geringer mit wachsender Spannung ansteigt.

Für den S520W bzw. S520WL entnimmt man dem "Strom-Spannungsschema" [für (einseitig) geerdete Heizwicklung] folgende Spannungen an den Kathoden [schwarz] und bei der Heizwicklung auf 90V als Potentialdifferenzen [rot] folgende Werte:

  1. RENS1214:     90 - 120V        0 - 30V
  2. RENS1204:     2V                    - 88V
  3. RENS1214:     90 - 120V        0 - 30V
  4. RENS1204:     3,5 - 4,5V        - 86,5 - - 85,5V
  5. RENS1374d:   12V                  - 78V

Gemäß den Ausführungen von Ratheiser sind die Fehlströme bei Hochlegen der Heizwicklung auf 90V nun tatsächlich kleiner als bei geerdeter Heizwicklung.

Es bleibt jedoch festzustellen, daß beide Varianten "nicht ideal" sind. Eine bessere Lösung wäre hier sicher eine getrennte Heizwicklung für die beiden geregelten RENS1214 vorzusehen und diese dann auf 90V zu legen. Aber das hätte das Gerät sicher um ein paar RM verteuert. Und man hatte wohl auch nicht eine "Lebensdauer" von mittlerweile ca. 80 Jahren für diesen Typ vorgesehen.

MfG DR

 
Franz Gysi
26.Jul.11
  3

Sehr geehrter Herr Weber

Danke dass Sie mich erwähnen.

Den eigentlichen Dank der Sache auf den Grund zu gehen verdient aber Wolfgang Holtmann, der das Gerät damals für Jogi (nicht Joggi) renovierte.

Meine Rolle war bloss, dass ich mit einem Schrotthändler befreundet bin, der mir dieses Gerät brachte.

Da habe ich eine Brücke gefunden, beiden Freunden, dem Jogi und dem Schrotthändler, eine Freude zu bereiten und habe eine Finanzierung durch Jogis Forengemeinde organisiert.

Ich darf hier sicher erwähnen, dass auch Ernst Erb damals mit einer wesentlichen Spende mitfinanziert hat.

Verdient habe ich nichts, aber habe alles sorgfältig verpackt und verschickt.

Jedenfalls sind solche frühen Superhets wirklich Super und eine Freude, wenn Geräte solch lange Zeit funktionsfähig und in schönem Zustand überstehen.

Franz

 

 
Hits: 1517     Replies: 0
saba: Techn. Unterlagen
Ernst Erb
01.Feb.03
  1 Lagepläne (2), Ersatzteillisten (5) und weitere technische Unterlagen wie über Antennen, Röhren, Störungen, Überprüfungen und Nachregulierungen siehe Modell 520W.
 
SABA; Villingen: 520WL
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