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Weimar 6118/55WU

Weimar 6118/55WU; Stern-Radio (ID = 306248) Radio
 
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Weimar 6118/55WU; Stern-Radio (ID = 525566) Radio
Stern-Radio: Weimar 6118/55WU [Radio] ID = 525566 933x700
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For model Weimar 6118/55WU, Stern-Radio Sonneberg, VEB, RFT; SONRA; -vorm.: EAK (Ostd.) - ex. AEG
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Stern-Radio Sonneberg, VEB, RFT; SONRA; -vorm.: EAK (Ostd.) - ex. AEG
Year: 1955/1956 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: EC92 EC92 ECH81 EBF80 EM11 EABC80 UEL51
Semiconductors (the count is only for transistors) Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 473/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, (BC) Long Wave (LW), 2 x SW and FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 220; 250 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 20 cm = 7.9 inch
Power out 3 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Weimar 6118/55WU - Stern-Radio Sonneberg, VEB,
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 630 x 420 x 270 mm / 24.8 x 16.5 x 10.6 inch
Notes Skalenbeleuchtung 6,3 Volt/300 mA (2 Sofitten 11 x 38 mm); Permeabilitätsabstimmung für alle Bereiche, UKW-Gehäusedipol. Das Loch in der Schallwand ist aus akustischen Gründen beabsichtigt und weist daher nicht auf einen fehlenden Lautsprecher hin.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 17 kg / 37 lb 7.1 oz (37.445 lb)
Price in first year of sale 499.00 DM
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Die Geschichte der Rundfunkindustrie der DDR Band 1 1945 - 1967 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Mentioned in Historische Radios Band IV (156B)
Literature/Schematics (1) Radio und Fernsehen 6/1956
Picture reference Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.


All listed radios etc. from Stern-Radio Sonneberg, VEB, RFT; SONRA; -vorm.: EAK (Ostd.) - ex. AEG
Here you find 385 models, 309 with images and 280 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Stern-Radio: Weimar 6118/55WU
Threads: 3 | Posts: 13
Hits: 512     Replies: 5
Weimar 6118/55 wu
Ralf Honak
20.Feb.21
  1

Guten Abend

Ich bin ein Anfänger auf diesem Gebiet

Das Radio fängt an zu Brummen, könnte bestimmt ein Kondensator sein weiß aber nicht wo ich anfangen soll zu suchen

Bitte um ein paar Vorschläge

Danke 


Guten Abend

Ich bin ein Anfänger auf diesem Gebiet

Das Radio fängt an zu Brummen, könnte bestimmt ein Kondensator sein weiß aber nicht wo ich anfangen soll zu suchen

Bitte um ein paar Vorschläge

Danke 

Ich bedanke mich recht herzlich für die Fachlichen Infos

Nun kann ich mich auf die Fehlersuche machen, wird bei mir etwas dauern 

Reinhard Riek
05.Apr.21
  2

Hallo,

Ein Netzbrumm (50 Hz) wird nach meiner Erfahrung von einem überlasteten Transformator ausgelöst. Sind die Syssmetrierkondensatoren in Ordnung? Die Gleichrichterröhre? Eventuell fehlt bei neueren Geräten der Masseanschluss des Netzsteckers (Schuko).

Thomas Häußler
05.Apr.21
  3

Hallo,

 

meiner Erfahrung nach sollten alle gealterten Kondensatore getauscht werden, dazu gehören Elkos, Teer- und Wachskondensatore. Auch wenn diese zum Teil noch Kapazität haben so weisen sie oft Leckströme auf, werden dadurch heiß und können anfangen zu brennen. Keramik- und Styroflexkondensatore können normalerweise verbleiben, altern praktisch nicht.

Nach so einer Kur leufen 95% aller Geräte wieder.

Notfalls machen Sie mal ein Bild von der Unterseite und ich zeige welche das sind.

Viele Grüße

Thomas

Thomas Häußler
05.Apr.21
  4

Hallo,

 

noch was, sollte das Gerät alltagstauglich sein, also nicht nur zu Ausstellungs- und Vorführzwecken dienen, so ist ein Umabu auf Schutzklasse 1 (mit Schutzleiter wie oben schon erwähnt) sehr an zu raten.

Aus 2 Gründen, ersten wegen geringerer Störanfalligkeit, aber viel wichtiger wegen der elektrischen Sicherheit. Unsere alten Geräte können ohne diesen Schutz, im ungünstigen Fall, metallische Teile die nach Außen führen (z. B. Schrauben zur Befestigung des Chassis) unter Netzstrom setzen. Damit dann die Sicherung auslöst und keine Mensch zu Schaden kommt sollte das Chassis an den Schutzleiter angeschlossen werden. Zum Teil gibt es Entstörkondensatore die von der Netzspannung zum Chassis gehen, diese müssen dann ausgebaut werden, sonst fließen hier Blindströme.

 

Viele Grüße

Thomas

Bernhard Nagel
05.Apr.21
  5

Hallo Herr Honak,

danke für Ihre Anfrage. Ein "brummendes Radio" kann viele Ursachen haben. Zunächst ist zu klären, was hier eigentlich brummt. Ist es

  • ein mechanischer Brumm bzw. Vibration vom Netztrafo?
  • ein Brumm aus dem Lautsprecher?

In den allermeisten Fällen kommt der Brumm aus dem Lautsprecher. Die wahrscheinlichsten Möglichkeiten beim Weimar 6118/55 WU wären Kapazitätsverluste dieser Kondensatoren

  • Lade- und Siebkondensator je 60 µF, Pos. 1 und 2
  • Siebkondensator 100 µF für die negative Gittervorspannung der Endstufe, Pos. 3
  • Siebkondensator für die NF-Vorstufe 4 µF, Pos. 6

 

Das eingefügte Teilschema (durch Klick zu vergrössern) zeigt die Positionen in rot. Auch eine Kombination aus diesen Punkten ist als Ursache möglich.

Diese weiteren Kondensatoren sollten (falls die Schaltung noch im Originalzustand ist) vor Inbetriebnahme unbedingt ersetzt werden: Pos. 4, 25 nF, Pos. 5, 2,5 nF und Pos. 7, 0,1 µF. Wobei Pos. 7 auch entfallen kann (einseitig ablöten).

Beim Ersatz der Kondensatoren auf die Polung (nur bei Elkos Pos. 1, 2, 3 und 6) und generell auf Spannungsfestigkeit achten! Bei Pos. 3 liegt der positive Pol an Masse!

Der Gleichrichter (keine Röhre) ist eine Selen-Säule in Einweg-Schaltung. In Reihe zum Lade-Elko liegt ein 60 Ω Widerstand.

Die gesamte Leistungsaufnahme des Radios sollte geprüft werden. Bei UKW soll ein Gesamtstrom von 250 mA / 220 V fliessen. Auch die wichtigsten Gleichspannungen und -Ströme sollten an Hand der Tabelle "Spannungs- und Strommessungen" kontrolliert werden.

Zum Thema Kondensator-Tausch:  ein "pauschales" Ersetzen aller originalen Papierkondensatoren ist aus meiner Praxis ganz selten erforderlich, selbst wenn sie geringe Isolationsfehler (Leckströme) haben. Es kann sogar nachteilig sein, vor allem wenn dies im HF- und ZF-Teil gemacht wird!

In dem meisten Fällen sind nur die Arbeitspunkt-bestimmenden Kondensatoren, vor allem im NF-Verstärker, zu ersetzen. An erster Stelle steht hier der Koppelkondensator 25 nF zum Steuergitter der Endröhre. Ebenfalls wichtig ist bei diesem Beispiel der Kondensator 2,5 nF von Anode der UEL51 nach Masse. Beim evtl. Durchschlag kann die Primärwicklung des Ausgangsübertragers durch zu hohen Strom Schaden nehmen (Unterbrechung oder Windungsschluss). Ein "Trafokiller".

Ganz wichtige Grundlagen der Reparatur-Praxis finden sich übrigens im Buch "Radios von gestern", von Ernst Erb. Die Texte wenden sich auch an weniger Erfahrende und Anfänger in diesem Bereich. Siehe z.B. der Auszug Keine Angst vor dem Innenleben und Reparatur und Restauration alter Radios.

Thomas Häußler
05.Apr.21
  6

Hallo,

gut dass Herr Nagel es so ausführlich beschrieben hat und einen Auszug aus dem Schaltplan mitgeliefert hat. Da ist mir aufgefallen, das Gerät hat einen hochohmigen Lautsprecherausgang welcher direkt von der Endröhre gespeist wird.

Bei Umbau auf Schutzklasse 1 muss dieser unbedingt abgeklemmt werden da dort sonst ca. 200 - 250V DC gegen Erde anliegen. Tut beim Anfassen nicht nur höllisch weh (spreche aus Erfahrung), sondern kann auch tödlich sein.

Hab es in dem Planausschnitt rot umkreist.

Viele Grüße

Thomas

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Hits: 2588     Replies: 4
stern-sonn: 6118/55WU (6118/55 WU); Weimar
Bernd Lohmeyer
23.Aug.09
  1

Guten Tag,

vor kurzem gelangte ich in den Besitz eines Weimar 6118/55WU. Entgegen aller Modellbeschreibungen die ich bisher hierzu gelesen habe sind bei meinem Modell 2 LS verbaut. Meine Frage nun: handelt es sich hierbei um ein Modell der marke "Eigenbau" oder wurde es tatsächlcih offiziell verkauft? Zur Illustration habe ich ein paar Bilder beigefügt:

MFG

Bernd Lohmeyer


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Wolfgang Eckardt
23.Aug.09
  2

Hallo, Herr Lohmeyer,

das ist das erste Modell eines Weimar, das ich mit 2 Lautsprechern sehe. In der Firmen-Literatur wird extra darauf hingewiesen, dass dieses Loch - welches ja hier "verstopft" wurde - aus akustischen Gründe vorgesehen wurde. Ich sehe hier wirklich die Eigenarbeit eines Amateurs, der meinte, er könne den Klang des Gerätes mit dem 2. LS verbessern.

Dazu kommt, dass Lautsprecher mit diesen Magneten (Tridelta-Zeichen von Hescho) 1955 noch nicht in Gebrauch waren - also neueren Datums sind.

Eine weitere - sicher nützliche - Zusatzarbeit ist der Einbau der Diodenbuchse (DIN-Buchse), sogar 5-polig!!, fällt in eine wesentlich spätere Zeit, noch dazu amateurhaft geschraubt.

Fazit: Hier handelt es sich um nachträglichen Umbau und nicht um eine "Variante" des Herstellers.

Hinweis: Bitte Dateinamen nicht mit Umlaut versehen (Gehaeuse statt Gehäuse)! Sie lassen sich nicht öffnen.

Gruß

Wolfgang Eckardt

Nachtrag: Habe einen ebensolchen zusätzlich eingebauten Lautsprecher auf einem Bild (Bild- ID=538181) beim Modell 6118/55GWU entdeckt, das Herr Reuther eingestellt hat. (siehe Kommentar oben) 

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
23.Aug.09
  3

Bitte keine Umlaute in Dateinamen verwenden. Was beim Versuch, die Datei zu öffnen, passiert, können Sie mit der letzten Datei selbst ausprobieren.

HDH

Bernd Lohmeyer
23.Aug.09
  4

Hallo Herr Eckhardt,

vielen Dank für Ihre Antwort und sorry für den Umlaut. Ich füge das Bild nochmal an. Man kann darauf nämlich sehen das dieser Gehäusestempel von Juli 1959 ist. Wie passt das zusammen?

mfg

Bernd Lohmeyer

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Wolfgang Eckardt
23.Aug.09
  5

Hallo Herr Lohmeyer,

die 1959 sind kein Widerspruch. Der Weimar (WU und auch GWU) galt als "Königin der Mittelsuper" und war sehr beliebt. Ich habe zwar keine exakten Produktionszahlen zur Hand, aber es war in den Betrieben der DDR üblich, dass bewährte Modelle über mehre Jahre vom Band gingen. Der Zwang nach jährlichem Modellwechsel war nicht gewollt oder erwünscht.

Gruß

Wolfgang Eckardt

 
Hits: 2034     Replies: 1
stern-sonn: 6118/55WU ; Weimar
Hans M. Knoll
01.Jun.11
  1

Hallo Kenner der ex DDR Modelle.

 

Privat arbeite ich vorwiegend  an UKW- Boxen, also die Empfangsteile aus Radios, sowie  an Einbauteilen zu UKW.

Von einem "Recycler" vom Bodensee, bekam ich gewollt und als "Beifang" je eine UKW-Box aus diesem oder mit einem damit verwandtem Modell.

Diese Adresse wird oft negativ beurteilt. Die Kritiker uebersehen dabei jedoch, dass man dort an Baugruppen gelangen kann, ohne das ganze Radio anzuschaffen. Zugegeben, hiermit bin ich in eine Sackgasse geraten, weil doch Details im  Dunkel bleiben.

 

Wo sind Fragen:

Der Spulenfahrstuhl "Variometer" endet unten ( bild 1 und bild2) mit einem Kunststoff- Zapfen und den Resten eines Zugseiles.
Es wuerde mich freuen, wenn ich dazu  ein- zwei Bilder bekommen koennte, die mir zeigen, wie das damals geloest war.

 

Es ist eine sehr sparsam konstruierte Box, die ich gerne analysieren moechte.

Danke fuer eine Hilfestellung,

 sagt Hans M. Knoll

 

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Hans M. Knoll
07.Jun.11
  2

Das RMorg. Mitglied Herr Niels Vormoor, wird mir die von mir gesuchten Ansichten des Antriebes zukommen lassen.

Dabei ist er nicht einmal als Besitzer hier beim Modell angefuehrt.

 

Ich danke Ihm schon vorab einmal.

 

Hans M. knoll

 
Stern-Radio: Weimar 6118/55WU
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