Model: 5050W/3D (5050 W/3 D)






Antique radios, Old Time Radios

5050W/3D (5050 W/3 D)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Year: 1954 – 1956
Type:
Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.Radio or Tuner
Mod.-ID = 20140
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Schematics etc.: 5 (for
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Principle
Superhet with a preamplification stage.
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Récepteur TSF superhétérodyne avec préamplification de HF.
Superhet mit HF-Vorstufe.
Superhet with RF-stage; IF-Freq. 468/10700 kHz
Tuned circuits
12 AM circuit(s);
12 FM-circuit(s)
Wave bands
LW, MW/BC, several SW plus FM (long-, medium-, short waves plus FM). GO (OL), PO (OM), quelques OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, mehrere KW plus UKW.
«mehrere KW» Kann mehrere unterteilte KW Bereiche bedeuten - z.B. 16-25 und 31-49m-Band oder KW durchgehend plus gespreizte Bänder.
Aus den Unterlagen war nicht ersichtlich, ob auch der MW-Bereich unterteilt ist (sehr selten).Broadcast, Long Wave, more than 2 x SW plus FM.
Power type and voltage
AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 160; 220 Volt
Loudspeaker/pwr.out
5 built-in loudspeakers of any principle.
5 haut-parleurs.
5 Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.5 Loudspeakers
/ 12 W
from Radiomuseum.org
Model: 5050W/3D (5050 W/3 D)
Material
Wooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.Wooden case
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
720 x 462 x 318 mm / 28.3 x 18.2 x 12.5 inch
Valves / Tubes
11:
ECC85
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for members)
Notes
Grundig Konzertgerät 5050W/3D. AM/FM-Abstimmung mit Doppelknopf, Motorabstimmung auf 7 Tasten: 1x LW, 2x MW, 2x KW, 2x UKW-Sender.
Im Handbuch des Rundfunk- und Fernseh-Großhandels 1955/56 wird als Funktionsmerkmal irrtümlich automatischer Sendersuchlauf mit Scharfabstimmung angegeben.
Es handelt sich um eine elektromechanische Senderspeicherung mit Motorabstimmung der vorgewählten Stationen, im Gegensatz zu den Saba-Modellen mit Motorelektronik gab es bei den Grundig-Modellen mit Abstimmmotor keinen automatischen Sendersuchlauf und keine Scharfabstimmung.
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5050W/3D (5050 W/3 D) (Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke))
Grundig Motorabstimmung 1954/55
Zu diesem Thema wurde im RM ausführlich berichtet, Reparaturen bis zur völligen Zerlegung des Stationsspeichers, usw. Wer erstmals ein solches Teil vor sich hat, ist gut beraten, zuerst die hier abgelegten Texte zu studieren. Speziell für diesen Personenkreis ergänze ich das Thema mit einigen Detailfotos, die Justage betreffend. Die Fotos zeigen die frühe Variante, ohne Abschaltmöglichkeit der Motorabstimmung.
Die Bilder 1 und 1a zeigen den Suchlauf. Das Seil(chen) ist noch nicht straff gespannt (1), die Wanderscheibe hat Kontakt mit einer Kontaktfläche (1a).
Die Bilder 2 und 2a zeigen die eingerastete Position. Das Seil ist nun straff gespannt (2), die Wanderscheibe befindet sich zwischen den beiden Kontaktflächen (2a), der Motor ist abgeschaltet. Das Seil muss aber das vollständige Einrasten des Kontaktträgers gerade noch zulassen.
Die Probe macht man, indem man zwei Tasten drückt (Bild 3). Es darf höchstens ein Kontaktträger nach unten fallen, der zweite (oder beide im Bild ganz unten) wird durch die Seilspannung zurückgehalten.
Bild 4 zeigt das untere wieder eingelötete Ende eines Bowdenzuges. Das ist nicht schwierig, muss aber sehr genau erfolgen, weil damit die obere Position der Kontaktträger justiert wird. Aber auch das ist in den oben genannten Unterlagen beschrieben.
Das folgende (obere) Bild zeigt den Verlauf des Seiles, wenn sich alle Kontaktträger in der oberen Position befinden. Dabei wird deutlich, wie die Abschaltung der Motorabstimmung bei der späteren Variante realisiert wurde: Zieht man jetzt das Seilchen straff, werden alle Kontaktträger beim Drücken der Tasten in der oberen Position gehalten, der Motor kann nicht anlaufen. Versierte Bastler werden eine Behelfslösung für eine Abschaltung finden, ohne dass der Originalzustand des Chassis beeinträchtigt wird. Es fehlt also hier das Bild bei abgeschalteter Motorabstimmung, das ein durchgehend gespanntes Seil zeigen würde.
Eike Grund
Hallo Freunde des RMorg.
Die laufende Artikel_Serie : grundig: Schaltungsanalyse eines Röhren-Großsupers
soll mit der Push_Pull oder Gegentakt_Endstufe des 5050W 3D, am Ende des 5040W 3D,
ergaenzt werden.
Es wird dazu das Service-Manual "Reparatur-Helfer" GRUNDIG 5050W 3D 1954 gesucht .
Es waere im Sinne der doch aufwaendigen Serie, wenn jemand diese Drucksache egal in welcher Form beisteuern koennte.
Bei mir hier, ist die leider noch nie aufgetaucht.
Es dankt Ihnen, Hans M. Knoll (und sicher auch Andreas Steinmetz)
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Hallo, ich bin gerade dabei einen Grundig 5050W/3D aufzuarbeiten. Ich habe das Gerät günstig bei ebay erworben, allerdings in wüstem Zustand. Es hatte offensichtlich zumindest für eine gewisse Zeit extrem feucht gestanden, so daß das Gehäuse aus dem Leim gegangen war, das Chassis stellenweise Rost angesetzt hat und sich im Inneren jede Menge weißer Schimmel und Dreck befanden. Nach einer ersten groben Reinigung offenbarte sich aber, daß das Gerät vollständig und unverbastelt war und keine irreparablen Schäden aufwies. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht. Nach intensiver Reinigung und Gehäusereparatur habe ich mich an die mechanischen Teile gemacht. Die gesamte Motorabstimmung bewegte sich gar nicht mehr, so daß ich sie komplett zerlegt, gereinigt, neu gefettet, zusammengesetzt und neu justiert habe. Dafür war die Grundig TI, die ich über das Modell herunterladen konnte extrem hilfreich, so daß alles dann auf Anhieb gut funktionierte. Ich habe zur Einstellung der Wanderscheiben auch extra eine darin empfohlene, entsprechende Federwaage angeschafft, die im übrigen teurer war als das gesamte Radio. Ohne diese ist eine richtige Justierung aber meiner jetzigen Erfahrung nach nur sehr erschwert möglich. Die Skalenseile kann man wohl ohne Anleitung kaum richtig montieren. Auch mit der genauen Beschreibung ist es noch ziemlich schwierig. Danach habe ich alle Rollkondensatoren ausgetauscht, da diese sämtlich ausgelaufen waren und somit unbrauchbar. Sieb- und Ladeelko, Netztrafo und Gleichrichter waren in Ordnung, so daß ich einen ersten Probelauf wagen konnte. Die Röhren hatte ich auch vorher geprüft und gegebenenfalls ersetzt. Ergebnis: die Lampen leuchteten, die Röhren heizten, aber kein Empfang. Nach einigen Reparaturen im Nf-Teil (Kathodenwiederstand der einen EL84 unterbrochen, zwei kalte Lötstellen und ein zusätzlicher Kondensator am Bass-Regler, der die tiefen Töne stark überbetonte) funktioniert der Ukw-Teil erstklassig. Toller Klang bei wahrhaft "umwerfender" Lautstärke. Höhen und Tiefen sind gut regelbar und der magische Fächer EM85 zeigt gut an. Allerdings haben alle AM-Bereiche nur sehr mangelhafte Funktion. Lediglich im Bereich MW2 sind Sender zu empfangen Entschuldigung, ich bekam vorhin im Büro Netzwerkprobleme, so daß ich nicht weiterschreiben konnte. Die Fortsetzung meines begonnenen Bericht - mit meinen eigentlichen Fragen - folgt hier: Alle anderen AM-Bereiche sind ohne Empfang. Der erste Bereich, der ausschließlich für AM zuständig ist, ist die AM-Oszillatorröhre ECC82. Hier stellte ich fest, daß die im Schaltbild rechts gezeichnete Oszillator-Triode keine Anodenspannung hat. Diese wird über einen 10kOHm, 1 Watt Widerstand zugeführt. Die Überpüfung hat ergeben, daß dieser unterbrochen ist und ich dachte, ich hätte den Fehler gefunden. Aber, nachdem ich ihn ersetzt hatte, war immer noch keine Anodenspannung festzustellen!!! Die Spannung vor dem Wiederstand ist aber nach wie vor normal (hier wird die Anodenspannung für die andere Triode der ECC82 abgenommen). Das finde ich sehr überraschend. Weiter habe ich noch den zwischen Oszillatoranode und 10kOhm-Wiederstand abgehenden 5 nF-Kondensator gewechselt. Der war aber in Ordnung und der Tausch hat auch nichts bewirkt. Einen Röhrenfehler kann ich auch ausschließen, da ich 3 auf meinem Funke W18 als sehr gut geprüfte Röhren ausprobiert habe. Jetzt fehlen mir die Ideen, zumal ich die Oszillatorschaltung nicht verstehe. Da ich mich fast ausschließlich mit Radios der dreißiger Jahre befaßt habe, weiß ich nicht, wie die Schwingungerzeugung überhaupt funktioniert. Genausowenig verstehe ich, wie und wo gemischt wird. Beides hat mit den mir bekannten Lösungen der Vorkriegsgeräte scheinbar nicht so viel zu tun. Deshalb meine Fragen: 1. Wie funktioniert der Oszillator? 2. Wie und wo wird gemischt? 3. Wo könnte der Fehler liegen? Schon mal vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten. Ich bin sehr gespannt. H. P
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Unter : http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=25496 habe ich eine erweiterte Version mit grösserer Auflösung eingestellt.
Hans M. Knoll
Hallo,
beim 5050W/3D existieren 2 Varianten: ohne und mit Motorabschaltung . Der entsprechende Hebel sitzt hinter dem Senderwahlknopf (siehe Bild von H. Jung). Die frühen Geräte besitzen diesen Schalter noch nicht, deshalb wird die Senderprogrammierung bei jeder Handabstimmung verstellt. Erst mit dem Schalter wird erreicht, dass in der Stellung "AUS" die Kontakthebel nicht mehr in die Wanderscheiben einrasten können, so bleibt die Speicherung bei Handabstimmung erhalten. Der Zeitraum, in dem die Modelle ohne Schalter gebaut wurden, lässt sich grob eingrenzen: der Bericht in der Funk-Technik vom Oktober 1954 (Heft 19, S. 522f.) geht auf den Schalter noch nicht ein, die Technischen Informationen 2/54, erschienen Anfang Dezember 1954 (?) preisen ihn aber als Neuigkeit (siehe Scans von H. Knoll beim Modell "5050W/3D neu" , Satz ist sogar unterstrichen).
Aus diesem Grund ist es auch unwahrscheinlich, dass das beim Modell "neu" abgebildete Gerät (OHNE Schalter) aus dem Jahrgang 1955/56 stammt.
Randnotiz: Da die Variante ohne Schalter wohl beim Kunden unbeliebt war (mit Recht !), konnten die Modelle mittels eines Nachrüstsatzes umgebaut werden (Hinweis in Grundig TI 2/55, siehe Anhang).
Gruss
Lars Broetje
Grundig Motor Abstimmung von 1954/55 im 5050 W/3D