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Undine II (2) 8176EL

Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 115969) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 412019) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 585307) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023581) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023582) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023583) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023584) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023585) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023586) Radio
 
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2023587) Radio
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2231809) Radio Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2231810) Radio
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2231811) Radio Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2231812) Radio
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2231813) Radio Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 48493) Radio
Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 51365) Radio Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 38771) Radio
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Undine II 8176EL; EAW, Elektro- (ID = 2231809) Radio
EAW, Elektro-: Undine II 8176EL [Radio] ID = 2231809 1400x1050
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For model Undine II (2) 8176EL, EAW, Elektro-Apparate-Werke, VEB, (ex AEG Treptow); Berlin-Treptow (Ostd.):
Mit EM84 -Orginal-EM80
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  EAW, Elektro-Apparate-Werke, VEB, (ex AEG Treptow); Berlin-Treptow (Ostd.)
alternative name
 
AEG Treptow (AT, EAT); Berlin || EAT (El.-App. Treptow)
Brand
AT Apparatewerk Treptow
Year: 1956–1958 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 8: ECC85 ECH81 EF89 EF89 EM80 EABC80 EL84 EZ80 or EZ81
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 473/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220 Volt
Loudspeaker 4 Loudspeakers
Power out
from Radiomuseum.org Model: Undine II 8176EL - EAW, Elektro-Apparate-Werke,
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 685 x 460 x 280 mm / 27 x 18.1 x 11 inch
Notes

Am Anfang Hauptlautsprecher elektrodynamisch rund, später pemanetdynamisch oval. Parallel dazu gefertigt Undine II 8176E in konservativem Gehäuse mit gleichem Chassis und Lautsprechern. L=Luxus, Gehäuseentwurf von Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee.

Price in first year of sale 760.00 Mark
Collectors' prices  
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Die Geschichte der Rundfunkindustrie der DDR Band 1 1945 - 1967 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange Schaltungen der Funkindustrie, Buch 3
Mentioned in Historische Radios Band IV (152B)
Literature/Schematics (1) Archivblätter DRM
Picture reference Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.


All listed radios etc. from EAW, Elektro-Apparate-Werke, VEB, (ex AEG Treptow); Berlin-Treptow (Ostd.)
Here you find 83 models, 73 with images and 36 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
EAW, Elektro-: Undine II 8176EL
Threads: 7 | Posts: 26
Hits: 6368     Replies: 6
Lautsprechermebrane zentrieren?
Sebastian Göbel
17.Jan.10
  1

Hallo,

heute trat mit ein für mich neues Problem auf den Plan. Bei einem Undine 2 hat der große runde Frontlautsprecher beim Spielen starke Verzerrungen, und beim manuellen Bewegen der Membrane Kratzgeräusche von sich gegeben. Es zeigte sich, dass sich die Verklebungen der Membrane wie auch der Zentrierscheibe teilweise gelöst hatten. Daraufhin demontierte ich die Membrane komplett, was aufgrund des gealterten Klebers sehr einfach gelang und auch unumgänglich erschien.

Am Schwingspulenträger sind leichte Schleifspuren zu erkennen, aber keine Deformierungen, was mich hoffen lässt das noch etwas zu Retten ist. Auf exakte Rundheit muss ich noch mit einem geeignetem Mittel prüfen.

Hat jemand Erfahrung wie man die Membrane wieder montiert bekommt? Das Einsetzen ansich bereitet keine Schwierigkeiten, aber wie kann man eine genaue Zentrierung erreichen?

 

Für Ratschläge dankbar,

Sebastian Göbel

Reiner Scholz
17.Jan.10
  2

Hallo Herr Göbel,

auch wenn diese Frage und deren Beantwortung allgemeiner Natur ist, also für viele Radios mit diesem Typ LS  zutrifft  - die Wahrscheinlichkeit einer Antwort erhöht sich enorm, wenn Sie Ihre Frage beim Modell Nora Undine 2 posten. :-)

Gruß

RS

Gerhard Bischof
17.Jan.10
  3

Hallo Herr Göbel

Ich wage nicht ein Patentrezept für alle Lautsprecher abzugeben, werde ihnen aber eine Methode schildern bei der ich Erfolg hatte. Da ich nicht weiß wie ihr Lautsprecher genau aufgebaut ist, hoffe ich, daß mein Rat hilft.

Zentrieren sie die Membran mit Papierstreifen passender Dicke. ZB. 3 Stück in Position 12 Uhr - 4 Uhr - 8 Uhr.  (siehe Bild) Möglicherweise müssen sie die kleine Kalotte welche das Loch der Schwingspule verdeckt, vorsichtig mit einem Stanleymesser abschneiden. (Ich habe beim Wiedereinkleben mit Holzleim gute Erfolge erzielt und höre keinen Unterschied zu einer original eingeklebten Kalotte.)

Erst wenn die Membran durch die Papierstreifen fixiert ist sollte diese an das Lautsprecherchassis angeklebt werden. Papierstreifen erst entfernen wenn der Kleber vollständig getrocknet ist.Mit dieser Methode konnte ich den Lautsprecher eines Grundig 5010 dessen Schwingspule durchgescheuert war, wieder zum Klingen bringen.

 

mfg

Gerhard Bischof

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Claus Marker
17.Jan.10
  4

 

  Hallo,mein Vorschlag:

1. der obere Rand der Membrane wird am Filzrand rundum lose fixiert,z.B. mit vielen Wäscheklammern

2.möglichst viele schmale passende Papier(kartonstarke)-Streifen senkrecht zw. Magnetpol und Schwingspulenträger  mit "Gefühl" einbringen.

3.Nun ist die Lautsprechermembran "oben" und "unten" im Zentrum ausgerichtet.

4.Es wird am oberen Filzrand und an der unteren Textilaufhängung fixiert mit Kleber für Textil,Filz o.ä.

Viel Erfolg!

C.M.

Sebastian Göbel
17.Jan.10
  5

Hallo,

danke für die Ideen.

Wie ich sehe ist es schon daher besser beim Modell zu posten, um einer Verwechslung vorzubeugen, denn es handelt sich um ein EAW Undine 2. Habe den Moderator angefragt ob er dies vornehmen kann.

Es handelt sich um folgenden LS mit Erregerspule:

 

Ich denke die Vorschläge sind bei dieser Ausführung durchführbar. Etwas erschwerend kommt hier hinzu, dass die Membrane einen Hochtonkegel trägt und so eigentlich in der Mitte geschlossen ist. Jedoch befindet sich zentral ein ca. 1cm großes Loch, durch ein Textilgitter verschlossen. Dies müsste ich entfernen um die Streifen später herauszuziehen.

Vielleicht hat noch jemand einen Tip bezüglich des Klebers. Der Originale ist bräunlich wie Knochenleim und (mittlerweile) spröde, zur Auswahl hätte ich "Ligement Büroleim" der mir ähnlich zu sein scheint, sowie Epoxydharz. Der Träger bestehlt aus Bakelit oder einem ähnlichen Duroplastwerkstoff.

 

Schönen Gruß,

Sebastian Göbel

Rüdiger Walz
18.Jan.10
  6

Ich würde den "Büroleim" oder Holzleim (Ponal) empfehlen.

Rüdiger Walz

Sebastian Göbel
18.Jan.10
  7

Hallo,

nochmals vielen Dank für die Ratschläge, der Lautsprecher spielt schon wieder und klingt sauber.

Per Mail wieß mich Marcus Pütz darauf hin, dass er dasselbe Problem hatte und sein Vorgehen hier beschrieben ist. Das Entfernen des Hochtonkegels gelang mittels Aceton und vereinfachte die spätere Montage erheblich. Dabei verwendete ich 0.1mm dicke Papierstreifen, die auch nicht hätten stärker sein dürfen. Es ist schon beachtenswert, daß die Schwingspule durch Membrane plus Scheibe mit so hoher Präzision geführt wird.

Da der gesamte Klebstoff noch vorhanden war und mir eine vollständige Beseitigung auch unmöglich erscheint, habe ich ihn wiederbenutzt indem ich ihn mit Aceton anweichte, bevor ich die Membrane einsetzte. Zuerst wurde so der vordere Rand verklebt, wobei man recht zügig arbeiten muss. Nach dessen Trockung bepinselte ich den Rand der Zentrierscheibe und drückte diesen mit den Fingern fest. Es scheint alles gut gut fixiert zu sein, nötigenfalls wäre diese Verbindung mit Aceton leicht wieder zu lösen.

Nun bin ich gespannt wie dauerhaft die Reparatur ist, falls nicht werde ich berichten.

 

Gruß,

Sebastian Göbel

 
Hits: 2437     Replies: 1
eaw: 8176EL (8176 EL); Undine II (2) Lautsprecher
Sebastian Göbel
15.Jun.09
  1

Eine interessante Information fand ich auf den Hochton-LS eines Undine II Gerätes (spätere Lautsprecherbestückung mit Permanentmagnet). Die Magneten tragen die Aufschrift "Magnetfabrik Dortmund" - offenbar hat man hier sogar Devisen eingesetzt. Auf dem Typenschild darüber finden sich als Hersteller die Elektrophysikalischen Werkstätten Neuruppin.

 

Der große ovale Tiefton-LS stammt hingegen vom Funkwerk Leipzig:

 

Jens Dehne
15.Jun.09
  2

Hallo Herr Göbel,

Not macht erfinderisch….
 
Denkbar wäre es auch andersherum: Ein Auftraggeber suchte einen billigen Montagebetrieb und lieferte das Material. Als Vergütung gab es einen Teil als Deputat. Damit konnte man wieder einen Engpass stopfen. Ähnliches habe ich oft genug miterlebt.
In Neuruppin hatte man ja Erfahrung in der Lautsprecherproduktion.
 
Viele Grüße! Jens Dehne
 
Hits: 5752     Replies: 6
eaw: 8176EL (8176 EL); Undine II (2) Reparaturberich
Sebastian Göbel
12.Feb.09
  1

Nun möchte ich mich an meinen ersten Reparaturbericht wagen. Insgesamt liegen ca. 6h Arbeit an diesem zumindest optisch ausgefallenem Gerät hinter mir, und es hat sich gelohnt.

Ausgangszustand

Optisch ist das Radio in einem guten bis sehr gutem Zustand. Im Inneren kaum Staub, und es fällt ein zerbrochener Kondensator und andere kleine Spuren eines früheren Eingriffes ins Auge. Die Widergabe beschränkt sich fast auf ein starkes Brummen, nur wenige UWK-Sender sind leise im Hintergrund zu vernehmen.

Fehlersuche

Verweisen möchte ich auf Herrn Menkes Tipp, dass vor Ausbau des Chassis zusätzliche Halterungen der Skala entfernt werden müssen. Ich habe das Chassis die ganze Zeit über im Gerät belassen können, man kommt an fast sämtliche Teile gut heran. Das Netzteil ist getrennt vom Chassis herausnehmbar.

Die Hauptursache der fast fehlenden Widergabe war schnell gefunden: die fehlender Anodenspannung der EABC80, verursacht duch Hochohmigwerden des nahegelegenen 200kΩ Widerstandes.

Der starke Brumm wurde verursacht duch den Totalausfall der 2x32µF Glättungselkos1, bei denen nur noch pF messbar sind.

Aus den Hochtönern ist kein Ton zu vernehmen.

Reparatur

Ersetzt wurde der Doppelelko durch einen vorhandenen mit 2x50µF. Der im Hochtonzweig liegende 25µF Elko wurde ebenfalls aufgrund Kapazitätsmangels ausgetauscht. Belassen werden konnten der Ratioelko, welcher noch volle Kapazität und einen Innenwiderstand im Megaohmbereich aufweist, sowie die bereits ausgetauschten 16µF Filter- und der 100µF Kathodenelko.

Weiterhin ersetzt wurden sämtliche Papier- durch Folienkondensatoren. Eigentlich belassen wollte ich unkritische Kondensatoren wie bspw. die 0.25µF im Gegenkopplungsnetzwerk, aber ein Messert von hier 1.4µF veranlassten mich zu der radikalen Kur. Nur zwei der 15 ausgebauten Kondensatoren weisen noch einen Messwert nahe ihrer angegebenen Kapazität auf, incl. dem einzigen Kunststoffvergossenem 0.5µF Typ "Frako".

Der anfangs funktionierende Netzschalter wollte zwischendurch nicht mehr kontaktieren, konnte aber duch Zerlegung und Reinigung wieder gängig gemacht werden.

Vorläufig blos entfernt habe ich die vier zu den Trafowicklungen parallel liegenden 5000pF Kondensatoren. Deren Funktion ist mir nicht bekannt, vielleicht kann hier jemand aufklären?

Fazit

Das Gerät spielt wieder einwandfrei, soweit ich das beurteilen kann. Deutlicher als bei anderen mit bekannten Geräten verfeinert der elektrostatische Hochtöner den Klang mit klitzernden Höhen, allerdings nur auf den letzten wenigen Grad des Höhenpoti. Mit der Klangfülle und Ausgewogenheit meines REMA 8001 kann es jedoch nicht mithalten, dafür besticht das Design.

 

1) Es handelt sich um die Version mit elektrodynamischem Lautsprecher und EZ80, der Schaltplan ist beim Modell als eaw_undine_ii_8176e_56_sch_1.pdf hinterlegt.

Rolf Nickel
15.Feb.09
  2

Lieber Herr Göbel,

erstmal meinen Glückwunsch für die gelungene Instandsetzung/Reparatur und Danke für den Bericht. Zu Ihrer Frage nach den 5000 pF Kondensatoren im Netzteil habe ich hier etwas veröffentlicht.

Mit freundlichem Gruß

Rolf Nickel

 

Sebastian Göbel
16.Feb.09
  3

Hallo Herr Nickel,

danke für Ihre Ausführungen. Das Poblem des Kurzschlusses im Kondensator sehe ich auch auf der Primärseite. Sollte hier nur einer leitend werden, hat man je nach Lage des Netzsteckers 230V gegen Erde auf dem Chassis.

Ich habe nun die beiden sekundärseitigen C's durch neuen 1000V Typen ersetzt. Die primärseitigen habe ich weiterhin weggelassen, da mir kein entspr. sicherer Y-Kondensator vorliegt und vergleichbare Netzteile auch darauf verzichten. Oder sieht jemand einen guten Grund diese noch zu ergänzen?

Ich habe noch eine andere Beobachtung gemacht, worauf ich keine Antwort fand: nach dem Einschalten, wenn die Kathode der EZ80 beginnt zu glühen und die ersten Töne erklingen, gibt es häufig einen kleinen Überschlag in dieser Röre, offenbar zwischen den beiden Anodenblechen. Dies konnte auch mit einer versuchsweise eingesetzten gebrauchten EZ81 nachvollzogen werden, mit einer neuen EZ80 hingegen nicht. Sind solche Überschläge als problematisch anzusehen?

Rolf Nickel
22.Feb.09
  4

Wenn ein Beitrag wieder "nach oben geschoben wird", fühlt man sich irgendwie verpflichtet zu antworten. Obwohl ich eigentlich dringend noch andere Dinge erledigen muss, und das Wochenende ist immer so kurz ...

Also gut, zunächst gebe ich hier eine Information zum aktuellen Stand der Technik von Herrn Torbjörn Forsman wieder, die er mir per Mail gesendet hat (Vielen Dank dafür):

"Heute gibt es Kondensatoren die ausdrücklich für Verwendung als Entstörkondensatoren an der Primärseite eines Netzteils vorgesehen sind, und die nach entsprechende Sicherheitsnormen (z.B. die EN132400) geprüft sind. Das bedeutet z.B dass ein solcher Kondensator im Fehlfalle nicht einen Feuer oder bestehender Kurzschluss verursachen wird. Man sollte also nicht irgendwelcher Kondensator mit genügender Spannungsfestigkeit nehmen, sondern darauf achten dass es als Entstörkondensator geprüft ist. Kondensatoren für Anschluss zwischen Masse und Netz (wie C1 und C2 im Bild) sollen mit Y2 oder Y1 bezeichnet sein, und Kondensatoren die zwichen Phase und Nulleiter geschaltet sind, sollen eine X2 oder X1 Bezeichnung tragen. Siehe dort "

Die erste Seite dieser aufschlussreichen Publikation habe ich für uns ins Deutsche übersetzt, Hinweis wie üblich : Irrtum vorbehalten !

Störfestigkeit elektrischer Betriebsmittel gegen leitungsgebundene Störaussendungen

Die Notwendigkeit der Unterdrückung hochfrequenter Störungen
Verschiedene nationale Behörden verlangen, dass das Ausmaß von hochfrequenten Störaussendungen, die von den meisten elektronischen Geräten ausgesendet werden, zu begrenzen ist, siehe hierzu z. B.die EMV-Richtlinie der EU und das deutsche EMV-Gesetz.
Dabei tendieren Aussendungen mit Frequenzen über 30 MHz zu direkter (drahtloser) Ausbreitung ("gestrahlte Störaussendung"), während solche unterhalb von 30 MHz überwiegend leitungsgebunden sind, sich also über die Netz- und andere Verbindungsleitungen von der Quelle ("Störer") zur Senke ("elektrisches Betriebsmittel", z. B. ein Radio) fortpflanzen. Verbindungsleitungen sind grundsätzlich in der Lage, hochfrequente Störungen auszustrahlen oder zu empfangen.

Filtern des Wechselspannungsnetzes
Um die geforderten Störfestigkeitsgrenzwerte gegen leitungsgebundene Störaussendungen einzuhalten, ist üblicherweise ein Netzeingangsfilter erforderlich. Dabei kann der Aufbau eines solchen Filters sehr unterschiedlich sein, er hängt vom angeschlossenen elektrischen Betriebsmittel ab.
Wenn die Aussendung durch eine einzige Quelle (z. B. Universalmotor mit Schleifkohlen) erzeugt wird, ist es am Besten, das Filter so nahe wie möglich an dieser Quelle anzuordnen, sofern dies möglich ist.
Wenn die Störaussendungen ausgedehnt jedoch von einer metallenen Umhüllung umschlossen sind (z. B. ein Schaltnetzteil), dann ist das Filter am besten am Eintrittspunkt der (Wechselspannungs-) Netzzuleitung anzuordnen.
Die Filterwirkung wird üblicherweise mit Kondensatoren erreicht, die speziell für die Anwendung an Wechselspannung entwickelt wurden, in Verbindung mit Drosseln oder Transformatoren unterschiedlicher Konstruktionen.

Symmetrische und asymmetrische Störungen
HF-Störungen werden auf dem Wechselspannungsnetz sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch geleitet.
Symmetrische Störungen kann man sich erzeugt vorstellen durch eine (Stör-) Quelle zwischen Phase und Neutralleiter. Ein zwischen diesen Leitern richtig angeordneter Kondensator (als "X"-Kondensator bezeichnet) wirkt gegen diese Störungsart.
Eine unsymmetrische Störung lässt sich als Quelle zwischen entweder Phase oder Neutralleiter und Chassismasse darstellen. Ein vom Netzleiter zur Masse führender Kondensator ("Y"-Kondensator) sorgt in diesem Falle für die Filterung.

Dimensionierung der Kapazitäten
Während der X-Kondensator einen beliebigen gebräuchlichen Wert haben darf, muss der Y-Kondensator mit einem geringen Kapazitätswert dimensioniert werden, um den 50- oder 60-Hz-Leckstrom nach Masse zu begrenzen. 4700 pF ist ein üblicher Y-Kapazitätswert.
Übliche Kapazitätswerte des X-Kondensators sind 0,1 µF bis 1 µF. Manchmal sind sogar noch höhere Werte erforderlich, abhängig von den Werten der Störfrequenz.
Grundsätzlich werden bei optimierten (gedruckten) Schaltungslayouts kleinere Kapazitätswerte benötigt. Allgemein verhalten sich zwei X-Kondensatoren mit einem kleineren Kapazitätswert günstiger, vor Allem in Pi-Anordnung mit einer Drossel.

Quelle : Evox-Rifa, Inc.
CAPACITORS FOR RFI SUPPRESSION OF THE AC LINE: BASIC FACTS
Fourth Edition 1996, Lincolnshire, IL

  • Die erste Frage (Y-Kondensatoren auf der Sekundärseite ersetzt und primärseitig aus Sicherheitsgründen weggelassen) von Herrn Göbel ist m. E. so zu beantworten, dass er richtig gehandelt hat, weil er die entsprechenden Teile nicht zur Verfügung hatte. Beim sorgfältigen Lesen der Übersetzung siehe oben kommt man allerdings zu dem Ergebnis, dass sich die beste Unterdrückungswirkung bei der Anordnung des Filters möglichst nahe am Netzeingang ergibt, denn die Störung soll gar nicht erst bis zum Netztrafo gelangen, vor allem dann nicht, wenn es sich nicht um HF, sondern um einen Überspannungsimpuls aus dem Netz handelt.

Der Entwickler des Radios hat sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterkondensatoren vorgesehen. Vermutlich wollte er ganz sicher gehen, also auch HF-Reste kurzschließen, die über den Trafo auf die Sekundärseite koppeln.
Ob man sich damals schon der Gefährlichkeit von transienten Überspannungen auf dem Niederspannungsnetz bewusst war, z. B. durch eine Blitzentladung verursacht, der dafür ja nicht einmal direkt "einschlagen" muss, vermag ich nicht zu sagen.

  • Die zweite Frage (Überschlag in der Gleichrichterröhre) kann ich nicht beantworten, das habe ich noch nicht erlebt. Ich denke, das ist mehr etwas für unsere Röhrenfachleute ...

Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass unser Mitglied Hartmut Kohl mir ebenfalls geschrieben hat und den "Fall" aus der Sicht eines Funkamateurs schildert. Auch an ihn herzlichen Dank. Darauf werde ich auch noch eingehen, aber heute nicht mehr (Fortsetzung folgt).

Bernhard Nagel
22.Feb.09
  5

Hallo Herr Göbel,

Überschläge (Funken spratzen) in Gleichrichterröhren können verschiedene Ursachen haben. Wenn einmal mechanische Fehler (zu geringe Abstände der Elektroden) ausser Acht gelassen werden, können Überschläge durch schlechter werdendes Vakuum veruracht werden. Vor allem bei direkt geheizten Gleichrichtern wie z.B. der AZ12 (in einem Saba Konstanz W eingesetzt) habe ich das festgestellt. Die betreffene Röhre hatte keine mechanische Beanstandung, der Heizfaden war mittig im Anodenkasten positioniert. Gerade beim Anheizen (der Faden hat noch nicht die Endtemperatur erreicht) passierte dies. Der Austausch der AZ12 gegen ein neues Exemplar brachte Abhilfe.

Weiterhin könnte eine im Laufe der Zeit ungleichmässig gewordene Emission der wirksamen Kathodenoberfläche die Funkenbildung begünstigen. Zonen hoher Emissionsfähigkeit liegen benachbart zu schwachen oder tauben Zonen, die hohe Stromdichte an diesen Emissionsstellen während der Aufheizphase begünstigt wohl das Auftreten von Überschlägen.

Bei der EZ80 und EZ81 liegen die beiden Anoden recht eng nebeneinander, zwischen diesen liegen je nach Transformator 500 bis 700 V Wechselspannung (effektiv) an. Sie berichten von Überschlägen zwischen den Anoden, also wird hier die Güte des Vakuums der bestimmende Faktor sein. Sicherheitshalber würde ich die Röhre gegen ein neues Exemplar ersetzen, um den Netztransfomator zu schützen.

Bernhard Nagel

Sebastian Göbel
26.Feb.09
  6

Hallo Herr Nickel, danke für die ausführlichen Erläuterungen zu den Filterkondensatoren. Da weiss ich nun hinreichend Bescheid.

Hallo Herr Nagel, da im Inneren der Anode auch ein blaues Leuchten zu beobachen ist tippe ich auf ein schlechtes Vakuum. Ausserdem hat die Röhre keine so gute Emmision mehr, ich glaube sie stammt aus einem Gerät wo sie anstelle einer EZ81 eingesetzt war und mit dauerhaft roten Backen lief. Ich hatte sie bewusst gewählt, da der Spannungswähler max. 220V kennt und ich mit diesem Exemplar der geforderten Anodenspannung nahe komme. Nun tausche ich sie lieber aus, die wenigen Volt Überspannugn werden eher zu verkraften sein als ein evtl. Kurzschluss in der Röhre.

 

Herzliche Grüße,

Sebastian Göbel

Rolf Nickel
07.Mar.09
  7

Liebe Leser,
nachfolgend, wie angekündigt, die Fortsetzung meines Beitrags, der mit einem Zitat aus der  e-Mail unseres Mitglieds Hartmut Kohl beginnt (vielen Dank, Herr Kohl !):

"Das Problem des Kurzschlusses im Kondensator auf der Primärseite siehst du richtig, in der Tat ein Problem, welches mit einer zusätzlichen Sicherung (siehe Beitrag von Herrn Nickel) auch primärseitig zu beheben ist. Diese Kondensatoren haben in sofern einen Sinn, dass mögliche Störungen, erst gar nicht in das Gerät gelangen können. Es gibt Funkamateure, die ihr Haus am Netzanschlusskasten recht aufwendig entstören lassen, damit die Hausinstallation nicht zur unliebsamen "Antenne" für die HF-Störungen wird. So ist es möglich, die leisesten Signale von weit entfernten Sendestationen noch gut empfangen zu können. ..."

Herr Kohl meint damit, dass Störungen von außen aus dem "Niederspannungs-Verteilungsnetz" gar nicht erst in das Hausnetz eindringen sollten. Mir ist eine solche Radio-Störung durch ein sog. "Babyphon" unserer Nachbarn in Erinnerung, die ich durch Filterung beseitigen konnte.
Das ist allerdings 15 Jahre her. Heute sind solche leitungsgebundenen Anwendungen wohl häufiger (power line communication).  Hausinstallation und Verteilungsnetz wirken ausserdem wie Sende- und Empfangsantennen für (gestrahlte) elektromagnetische Störungen. Dagegen kann man sein Gerät schützen.
Auf dem Bild unten ist ein Netzfilter zu sehen, hier von der Feller AG für eine dreiphasige Stromversorgung, Netzanschluss links, Gerät (Load) rechts.



Herr Kohl beschreibt ausserdem, warum es, abgesehen davon, dass man sich prinzipiell ungern stören lassen möchte, wichtig ist, dass keine unerwünschten HF-Signale in das Gerät gelangen sollen :
Es droht nämlich die Überdeckung eines schwachen Nutzsignales, das im Störsignal sozusagen "untergeht" !
Wie der erfahrene Leser bereits weiß, müssen wir ausser den hochfrequenten Störungen noch ein weiteres Stör-Phänomen am Netzeingang unseres Radios bekämpfen:
die (leitungsgebundenen) Netz-Überspannungs-Impulse, auch "Transienten" genannt.
Beide Störungsarten lassen sich mit den heute erhältlichen Kombinationsfiltern auf ein unschädliches Maß begrenzen.
Mit den "Y-" Kondensatoren werden die unsymmetrischen Komponenten solcher Störungen ausgefiltert, d. h. nach Masse oder (Schutz-)Erde (PE) kurzgeschlossen. Die symmetrische Komponente muss durch eine weitere Filtermassnahme, nämlich durch den "X"- Kondensator, entfernt werden.

Der Aufdruck eines weiteren Filter-Bausteins von Fa. Schaffner zum Leiterplatten-Einbau für eine einphasige Stromversorgung läßt uns die beiden "Kondensatorarten" gut erkennen. Beide Netzleitungen sind ausserdem jeweils mit einer Induktivität in Reihe geschaltet, wie in dem Evox/Rifa-Dokument beschrieben, um die Tiefpasswirkung zu verbessern ("CLC" oder Pi-Filter). Die aufgedruckten Kurzzeichen bedeuten, dass das Filter ausser in der Schweiz (+S) auch in Deutschland (VDE), Kanada (CSA) und den USA  (UL) zugelassen ist.
Der "X"-Kondensator (links) fehlt in der Schaltung des Radios, mit dem wir uns hier befassen. Möglicherweise waren zu jener Zeit die heutigen Erkenntnisse über Störphänomene nur einem kleinen Kreis von (Blitzschutz-?) Experten bekannt, oder die von ihnen (Transienten) ausgehende Gefahr wurde noch unterschätzt.
 

 
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eaw: 8176EL (8176 EL); Undine II (2)
Eckhard Kull
23.Aug.08
  1

Als Bild anbei eine der ganz seltenen Werbeanzeigen eines DDR-Radiogerätes in einer Fachzeitschrift der Bundesrepublik Deutschland aus den 50er Jahren. Im "Funk-Fachhändler", Jahrgang 1956 auf Seite 346, erschien die abgebildete Werbeanzeige für das Radiogerät Undine II. Normalerweise waren die wenigen Werbeanzeigen der RFT bzw. des Außenhandels der DDR in Fachzeitschriften der Bundesrepublik nicht gerätebezogen. Ob das Gerät dann tatsächlich in der Bundesrepublik unter dem Namen Undine II vertrieben worden ist läßt sich aus den mir vorliegenden Unterlagen nicht recherchieren. Vielleicht kann kann ein Leser dazu weitere Informationen geben.

Viele Grüße
Eckhard Kull

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eaw: 8176EL; Undine II
Dirk Spiekermann
29.May.05
  1 Hallo Radiofreunde !

Vor kurzer Zeit habe ich ein Undine 2 Super 8176 EL Röhrenradio geschenkt bekommen.

Das Gerät hat allerdings einen Transportschaden erlitten, der wohl durch eine losen Tonausgangsübertrager verursacht worden ist.
Leider wurde dadurch das Endrohr zerstört....einige Drähte am Übertrager waren lose.

Die Verkabelung habe ich jetzt wieder lt. Schaltbild hergestellt und ein neues Endrohr ist auch eingebaut, ferner habe ich auch die Koppelkondensatoren erneuert.

Leider ist die Wiedergabe nicht besonders laut und außerdem ist ein Netzbrummen ständig im Hintergrund zu hören.

Da der Ausgangsübertrager nicht original ist, habe ich versuchsweise mal einen anderen Ausgangsübertrager zum Ausprobieren eingebaut.
Der Grundig Übertrager liefert eine größere Gesamtlautstärke und das Netzbrummen ist auch nicht mehr zu hören.

Hat zufällig jemand die Widerstandswerte (gleichstrom) für den originalen Übertrager ?

Für weitere Tips wäre ich dankbar !

Folgende Ersatzteile suche ich für diese Gerätetype: Ausgangsübertrager und ein Seitenlautsprecher (Hochtöner)

Vielen Dank !


Hans M. Knoll
29.May.05
  2 Hallo Herr Spiekermann,

damit ueberhaupt etwas vorangeht, ein paar Hinweise die Ihnen laut Profil nicht fremd sein werden( sollten).

Im RM.org gibt es die Undine II 8176E
Es ist anzunehmen, dass die Schaltung um die EL84 nicht viele Unterschiede aufweisst.

An der EL84 sollen an 140 Ohm 6,6 volt an der Katode anliegen. Das sind 47mA Strom.

An den beiden Anschluessen des AÜ stehen 266 Volt und 250 Volt. Typisch kann man sagen, bei 47 mA I -gesamt werden wohl 40 mA als Ia und 7 als Ig2 fliessen.

Wenn 40 mA 16 Volt Spannungsabfall erzeugen, muss der Gleichstromwiderstand um 400 Ohm betragen.
Ohne Beweise kann ich Ihnen sagen,  400 Ohm bis 1000 Ohm  sind gaengige Werte, also auch O.K.
Es ist unlogisch, dass das Geraet zwar brummt aber leise spielt. Ich nehme an, der AÜ ist falsch verdrahtet.  Gehen Sie solange es kein Schaltbild gibt einmal nach dem 8176 E die Verdrahtung durch. 
Mehr geht im Moment da nicht!

Viel Erfolg, Hans M. Knoll
 PS: Sie muessen auf dem Modellblatt anklicken: suche die Schaltung, oder wollen Sie die
garnicht? 
 

 
Wolfgang Eckardt
30.May.05
  3 Ich kann zwar keine Aussagen zu Ihrem Problem mit der Ausgangsleistung machen, Herr Spiekermann, habe auch leider die Werte des Original-Übertragers nicht, möchte aber Herrn Knolls Vermutung bestätigen mit dem Schaltbild.
Schaltungsmäßig gibt es keine Unterschiede zwischen Undine II 8176 E und 8176 EL. Das L zusätzlich drückt nur die "moderne" Gehäusevariante aus und sollte mit L=Luxus übersetzt werden. Beide Modelle wurden auch parallel gefertigt.
Es gab lediglich einen Unterschied der Undine-Modelle überhaupt: sie wurden am Anfang noch mit einem e-dynamischen Lautsprecher ausgeliefert, der dann von einem Lautsprecher mit Permanentmagnet abgelöst wurde.

Viel Erfolg bei der Fehlersuche
Wolfgang Eckardt
Hans M. Knoll
30.May.05
  4 Hallo Herr Eckardt, hallo herr Spiekermann.

Die Aussage von H. Eckardt bezueglich Lautsprecher ist ganz wichtig.
Danke fuer das posten!

Meine erste Vermutung Ihres Problemes lief zuerst in die Richtung: permanent -Magnete.
Das Bild im RM.org und das Schaltbild zeigte aber E-Dynamisch.

Das wuerde schon eher erklaeren wieso "brummen und leise" .

Die Schaltung sieht dann  sicher aus:






Stellen Sie bitte erst einmal die Fakten fest. LS wie?

Gruesse von Knoll
Wolfgang Eckardt
30.May.05
  5 Habe das Schaltbild der neueren Version mit p-dynamischem Lautsprecher beim Modell 8176EL hoch geladen. Es gilt wie gesagt auch für das Modell 8176E. Dort ist das Schaltbild mit e-dynamischem Lautsprecher aus "Lange" B.3 vorhanden.
Wolfgang Eckardt
Dirk Spiekermann
30.May.05
  6 Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten !

Also......ich habe hier die EL Version mit einen Permanent Dynamischen Lautsprecher.

Das Schaltbild hier im Radiomuseum habe ich gar nicht zur Kenntnis genommen, da in der Rückwand des Gerätes der original Schaltplan eingeklebt ist !

Wie schon geschrieben, lag der Ausgangsübertrage nur lose im Gerät...er ist auf keinen Fall original, da die Befestigungslöcher auf dem Chassis schon größere Lochabstände haben.

Es handelt sich aber auch um einen "DDR Trafo"

Der Trafo ist bestimmt korrekt angeschlossen...ich habe ihn schon öfter durchgemessen und auch mal die Anschlüsse vertauscht....
Allerdings habe ich nur einen Widerstandswert von 169 Ohm gemessen.......ich denke hier liegt die Wurzel des Übels.

Der von mir testhalber eingebauter Grundig Ausgangstrafo (aus einem 2098 mit EL 84 als Endrohr) hat ja besser funktinoriert.......dieser mißt 416 ohm......

na....ich muß ehrlich sagen, daß dieses mein erster Fall mit defekten Ausgangsübertrager ist.....


Arpad Roth † 27.3.17
31.May.05
  7 Danke lieber Wolfgang Eckhardt für die Hochladung des Planes.

Es scheint nicht immer selbstverständlich zu sein, der Gemeinschaft von RM.org einen Schaltplan zur Verfügung zu stellen, ja selbst dann nicht, wenn man Rep.-Hilfe benötigt.

Ein orig. Schaltplan auf der Rückwand ist zwar für den Besitzer des Geräte okay, aber der Gemeinschaft von RM.org nützt das nichts. Auch ein Schaltplan auf der Rückwand läßt sich auch scannen.
Sätze wie dieser in Post 6, "Das Schaltbild hier im Radiomuseum habe ich gar nicht zur Kenntnis genommen, da in der Rückwand des Gerätes der original Schaltplan eingeklebt ist !" sind sehr provokant und nicht geeignet um die Hilfsbereitschft der Mitglieder, bezüglich Reparaturhilfe zu steigern.
Weshalb wurde nicht gleich in Post 1 der vorhande orig. Schaltplan erwähnt und hochgeladen? Hans M. Knoll hätte sich dadurch eine Menge Arbeit erspart.
Ich meine, wir sollten uns doch gegenseitig helfen und nicht nur Fragen über Reparatur erstellen, sonder auch die vorhandenen techn. Unterlagen hochladen, so haben alle etwas davon und die Fragen können leichter beantwortet werden.
MfG. Arpad
 
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eaw: 8176EL; Undine II
Andreas Reuther
01.Jul.04
  1

Aus eigenen schlechten Erfahrungen:

Wichtiger Hinweis für diejenigen, die ein solches Gerät mit der Post verschicken wollen. Auf Grund der Größe und des großen Gewichtes des Radios ist das maximale Gurtmaß und 31,5kg (DPD) schnell erreicht. Eine Verpackung, die einen Sturz des verpackten Radios aus 1 m Höhe sicher schützt , kann es unter diesen Bedingungen nicht geben. Da die sehr breite Glasskala außergewöhnlich dünn ist, übersteht sie solchen Transport nicht. Deshalb sollte die Skala ausgebaut werden und separat sicher verpackt verschickt werden.

 
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eaw: 8176EL, Undine II, Reparaturhinweis:
Eilert Menke
16.Jan.04
  1 Vorsicht beim Chassisausbau! Skala ist relativ ungeschützt installiert und wird von zusätzlich von an der Schallwand montierten Blechlaschen gehalten. Werden diese übersehen, besteht Bruchgefahr.
 
EAW, Elektro-: Undine II 8176EL
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