Model: Rel 445E311 (E311, E 311)



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Rel 445E311 (E311, E 311)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1959 – 1972 ? Type: Receiver used for civil commercial purposes, e.g. point-to-point maritime or aviation communications, used or second hand sets often used by radio amateurs. Often used also for military communications, partly special variants to military specifications.Communication Receiver (also Amateur) Mod.-ID = 72877 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 12 (for members) Principle Double or triple conversion superhet.
Doppelsuper oder (manchmal nur teilweise) Dreifachsuperhet.
Der Apparat verfügt über zwei Oszillatorsysteme auf zwei verschiedenen Zwischenfrequenzen (ZF). Dieses Prinzip gibt es bei Rundfunkempfängern aus Preisgründen sehr selten, doch bei kommerziellen und Amateurgeräten besserer Qualität ist das Verfahren öfters anzutreffen. Sinngemäss gilt das auch für Dreifachsuper und Kombinationen davon.
Superhet, double/triple conversion

Wave bands An exclusivly short wave receiver with probably several ranges and/or band spreading. Un recepteur exclusif pour des gammes d`ondes courtes - probablement avec plusieurs bandes et/ou étaleur de bande.
Reiner Kurzwellenempfänger. Möglicherweise sind mehrere Bänder und/oder Bandspreizung (KW-Lupe) möglich, doch fehlten bei der Erfassung diese Angaben.
Short Wave (SW only)

Power type and voltage AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.
Alternating Current supply (AC) / 110-250 Volt

Loudspeaker/pwr.out Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.
Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
/ 0.5 W / Ø 5 cm = 2 inch

from Radiomuseum.org Model: Rel 445E311 (E311, E 311) Material Metal case.
Caisse en métal.
Gerät, dessen Gehäuse aus Metall gefertigt ist. Es kann sich um verschiedenartige Metalle und Oberflächenbearbeitungen handeln. Ist es hingegen nur ein Chassis, so erhält das Gerät eine andere Bezeichnung.
Metal case

Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 471 x 392 x 291 mm / 18.5 x 15.4 x 11.5 inch
Valves / Tubes 16: EF93     (more for members)
Transistors There are transistors, but the number is unknown:     (more for members)
Notes Frequenzbereich 1,5 bis 30,1 MHz in fünf Bändern, AM/CW/SSB. Rast-Oszillator, 1.ZF 1300 bis 1400 kHz, 2.ZF 370 kHz, 3.ZF 30 kHz, ZF-Bandbreiten 6/3/1/0,3 kHz. Semimodularer Aufbau. Leicht unterschiedliche Versionen A bis E. Zubehör FAX-, FSK- und LW-Konverter. Einsatz bei professionellen Funkdiensten und Militär. Röhrentypen nur einfach aufgeführt, näheres siehe Link "technische Unterlagen". Seit 10/1969 trägt das Gerät die Bezeichnung S40445-E311-E1...E4
  For this equipment or parts of it there are currently classified advertisements.  
This model was suggested by Herbert Odermatt + 26.Nov.05.
Siemens Komerz.-Empfänger Rel 445E 311d
Siemens Rel445E311b , hier abgebildetes Model Baujahr 1964
Siemens E311b - vier Kontrolllampen für Quarzthermostaten
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Rel 445E311 (E311, E 311) (Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte))

siemens: Rel 445E311 (E311, E 311); Krachen bei Siemens E  (22.04.2009)  Thomas BrunnerHits: 282     Replies: 0  Info ueber E311 in SSB mit krachenden Stoerungen die von selbst oder bei Klopfen aufttreten   oder Thema: ein sogenanntes `Krachsingen`bei zu weit aufgedrehter Lautstaerke und gleichzeitiger Wiedergabe über den eingebauten Lautsprecher. Ich muss zugeben als ich diese Erscheinung zum ersten Male bei meinen E311s bemerkte und habe ich nicht voraussehen koennen so ins Detail gehen zu müssen, sogar ins Innere eines bestimmten Bauelements. Nach dieser Dektektivarbeit festzustellen dass eigentlich unmögliches möglich wird freut das Technikerherz um so mehr, ein gefundener Fehler ist ein reparierter Fehler, oder ? Aber lesen Sie selbst! Ich war gerade mit Langwelle RTTY, DWD auf 147,3kHz und einem Telereader Dekoder unterwegs und bekam schoene Wetter Klarmeldungen herein. Mein neu erstandener E311-e2 Bj 1960 hatte grade einen umfangreichen Abgleich hinter sich, Rasteroszillator und die Uebereinstimmung der Rundskala mit dem A1 Oszillator prima hinbekommen. Also in freudiger Erwartung davorsitzen und noch eine Stunde pruefen und die Eckmarken jeden Bereich nach Warmlauf nochmals kontrollieren. Doch in SSB faellt ein unangenehmes Knistern auf. Schon beim Umschalten der Bereiche oder Betätigen des USB-LSB Schalters fiel mir ein seltames, manchmal singendes Krachgeraeusch auf das ich wie ich anfangs glaubte mit der Reinigung der Kontakte im Spektrumoszillator beseitigt haette. Also Chassis nochmals zu 2/3 herausziehen und die Module leicht abklopfen wie wir es ja in der Fernsehtechnik mal gelernt haben, wer kann sich noch an die GRUNDIG Modultechnik erinnern ? Erfreulicherweise war der Fehler dauernd präsent, so war er schnell lokalisert, beide Quarze an der Oberseite der NF-Kassette klopfempfindlich, Aufschrift 30 und  31kHz. Dessen Zweck: Einseitenbandfilter USB-LSB Nun denn, in meinem Servicekit wo alle moegliche E311 Schaetze noch lagern waren die Quarze schnell ausgetauscht und es war wieder himmlische Ruhe. Erklärbar war auch die Geräuscherzeugung bei zu hoch aufgedrehter Lautstärke weil in diesem Falle die Quarze wie ein Mikrofon wirkten und so die Rückkoppelung zum Lautsprecher stattfand. Das wars ? Nein. Empfänger funktioniert prima! Aber,,, Den groessten Aufwand betreiben diejenigen Techniker die nach erfolgreicher Reparatur auch noch wissen muessen WARUM das Bauteil ausfaellt, zu denen gehoere ich leider auch. Zudem würde es sich auch lohnen herauszufinden was denn genau innerhalb des Quarzes ausfaellt, und ob man das auch eventell reparieren kann ? Gut, aber Quarze reparieren ? Da diese Quarze am Boden rundum verloetet sind habe ich mir erlaubt diese zu oeffnen und dessen Kappe vorsichtig abzuziehen. Zunächst das Quarzpaar selbst: Das Innenleben sieht aus wie folgt: Man erkennt die Blechhülle, die Schutzhülle und die Quarzplatte mit den Abgriffen. Zudem ist die Quarzplatte vergoldet, die ebenso vergoldeten Anschlussdrähte sind mit einem kleinen Lötpunkt angebracht und halten so ganz nebenbei den Quarz mittig. Aha, sagt das Quarzkochbuch im Internet, vermutlich ein Biegeschwingertyp, XT oder NT Schnitt, soviel zur Theorie.(Quelle: Das Quarzkochbuch, Kap2, Bild 2.12) Frequenzsprung bei Betriebsart A1Siemens E311  (21.04.2009)  Thomas BrunnerHits: 317     Replies: 0 Frequenzwandern Spektrumoszillator bei Siemens E311. Zugegeben, die besten Fehler baut man sich immer selber ein, doch lesen sie selbst. Gerät: E311-e2, betriebswarm. Fehler: Bei Empfangsart A1 ändert sich der Grundton in zB CW sprunghaft immer dann wenn eine bestimmte Thermostatlampe aufleuchtet.   Beitrag nicht fertig, Fortsetzung folgt.   siemens: Rel 445E311; Wissenswertes zum E311  (23.07.2008)  Sepp JusterHits: 1198     Replies: 0   Wissenswertes zusammengestellt von Sepp Juster Wie bei jedem Artikel zuerst eine Einleitung. Man kann in diesem Fall auch sagen in eigener Sache. Das erklärt etwas mein Naheverhältnis zu gerade diesem Empfänger. Ich erinnere mich noch genau an die 60er Jahre. Da gab es einen Kurzwellenempfänger von Siemens – E311 war die Typenbezeichnung. Die Leute vom Vertrieb erzählten uns wie sich eine Gerätevorführung bei einer Behörde abspielte. Nachdem das Gerät angeschlossen und eine Stunde eingelaufen war fragte der Vorführende wer die Frequenz von Norddeich Radio weiß. Die war damals ein Begriff und allgemein bekannt. Lautstärkeregler abgedreht, Betriebsart auf SSB, Frequenz am Empfänger auf 100 Hz genau eingestellt und Lautstärkeregler wieder aufgedreht. Ungläubiges Staunen in den Gesichtern macht sich breit. SSB klar und sauber ohne nachzustimmen. Das wäre die Alternative zu meinen adaptierten WK2 Empfängern bezüglich meiner jungen Amateurfunktätigkeit. Als Betriebsangehöriger bekomme ich den sicher billiger. Um 15.000 DM kann ich ihn mitnehmen meinte der Vertriebsmann. Das wäre ja mehr als ich für meine damalige Eigentumswohnung bezahlt habe (mit maßgeblicher Unterstützung meiner Eltern). Damit hatte sich die Sache von selbst erledigt. Einmal infiziert, hat mich der Virus aber nicht mehr losgelassen. Jung und unbekümmert beschloß ich den Empfänger nachzubauen. Nachträglich gesehen kann man auch sagen in einem Anfall von Sinnesverwirrung. Die gute Dokumentation sowie Zugriff auf unumgängliche Spezialteile machten das Projekt jedoch möglich. Nach zehnjähriger Bauzeit war es soweit. Ich habe das Projekt erfolgreich abgeschlossen, sogar mit Unterlagenerstellung. Geholfen hat mir auch der Einzug der Halbleitertechnik. Die kompliziert herzustellende Mechanik der Frequenzanzeigen habe ich ersetzt durch digitale Anzeigen, aber sonst ist noch alles in Röhrentechnik wir das Originalgerät. Das Gerät wurde schon während der langen Bauzeit unmodern, aber ich kann sagen ich kenne vom E311 jeden Widerstand, jeden Kondensator und jede Schraube. Dieses angesammelte Wissen hilft mir auch noch heute. Seither sind nicht nur etliche Jahrzehnte vergangen, auch im Empfängerbau ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Inzwischen bin ich in Pension und beschäftige mich ausgiebig mit der Restaurierung von Radios der 50er bis Mitte der 60er Jahre, also Radios die ich während meiner Jugendzeit erlebt habe. Auch meine alte Kurzwellenleidenschaft hat mich wieder übermannt. Die großartige Erfindung eBay macht es möglich, daß es praktisch jedes Gerät zu erschwinglichen Preisen zu kaufen gibt. Man muß nur etwas Geduld aufbringen und darf nicht die Nerven verlieren. Meinen ersten E311 kaufte ich noch  um 900 €. Jetzt gibt es die Empfänger schon ab 250 €. Inzwischen habe ich es mittels eBay auf vier Empfänger gebracht. Zwei E-Versionen, eine b1b- und eine d8-Version. Zu den eigenen kommen noch die dienstlichen und einige von Freunden und Bekannten die ich zu bearbeiten hatte dazu. Seitdem ich Radios restauriere habe ich allerdings mächtig Platzprobleme. Ich habe mir nur ein Gerät behalten. Natürlich eine E-Version mit eingebauter 1kHz Rasteroption. Zwei andere habe ich auf Dauer verborgt, den vierten habe ich zum Schrottgerät erklärt, er leistet seinen Dienst als Ersatzteilspender. Damit ist es der Einleitung genug, sollten uns nun  technischen Dingen widmen. Der Vollständigkeit halber einige allgemeine Angaben zum Gerät: Die Entwicklung des Empfängers war im Jahre siemens: Rel 445E311 (E311, E 311); Sachnummern  (29.06.2008)  Hans-Dieter HaaseHits: 474     Replies: 0 Mit dem Umbau des Konzerns zur Siemens AG mit sechs Unternehmensbereichen (1966) und der Einführung einer neuen Grundordnung im Herbst 1969 mussten auch die Sachnummern von ehemals Siemens & Halske und Siemens-Schuckert vereinheitlicht werden. Das betraf natürlich auch den E311, der zu dieser Zeit noch gefertigt wurde. Im Handbuch der E-Version befindet sich eine Umschlüsselungstabelle, die ich hier als Anlage beifüge.   Brummodulation bei Siemens E311-xx, bitte um Ratschläge  (30.01.2008)  Thomas BrunnerHits: 871     Replies: 3 Hallo liebe Radiofreunde! Thema: Brummodulation im ungerasteten Betrieb, E311-xx, Siemens. Sicher hat der eine oder andere schon an seinem Siemens folgendes bemerkt: Ungerasteter (100kHz Ref) Betrieb, A1 Betrieb, Empfang von CW Signalen: Ton verbrummt. Lässt man jedoch an der 100 Khz Marke den Spectrumoszillator einrasten mittels Rasteroszillator ist das Signal sauber. Man kann dies mit einem kleinen Messender und einem unmodulierten Träger besser nachvollziehen, zB 10 MHz, E311 auf 10MHz (A1, Ton ca 800-1000Hz), danach jeweils auf gerastet/ungerastet umschalten. Vor einiger Zeit habe ich den guten Tip von Hr Menke befolgt und dabei die Speisedrossel der Heizung (E83CC) DR1=50uH gegen eine selbstbewickelte Ringkern getauscht, Fehler bleibt. Es handelt sich um einen schon lange bekannten Serienfehler (DR1 streut mit seinem Wechselmagnetfeld in das Magnetvariometer und moduliert die Oszillatorspannung mit 50Hz) aber bei mir greift die Massnahme nicht. Im Anhang sehen sie die Original Stabferritdrossel (grün) und danach die neue Ringkern. Vielleicht weiss irgendjemand Rat was das noch sein könnte, ich habe den Zwischenraum Magnetvariometer//Relais (oben am Spectrumoszillator, siehe 3.Bild) versuchsweise abgeschirmt weil ich jetzt die eventuell streuende Wicklung des Relais in Verdacht habe, ohne Erfolg. Hier sieht man auch den Spectrumoszillator mit ausgebauter Trommeleinheit und den schon vorgereinigten Kontakten. Auch scheinen die Brummspannungen der Speisungen im Rahmen zu liegen. Bild ist die Originaldrossel rechts DR1, danach die getauschte Ringkern. Hier die Bilder: DR1(alt) DR1(neu) Spectrumoszillator, ausgebaut mit MV und Relais an Oberseite Danke und Gruss Thomas Brunner
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siemens: Rel 445E311 (E311, E 311); Reparaturbericht  (20.12.2007)  Hans-Dieter HaaseHits: 1571     Replies: 6 Die Freude über das sehr gut erhaltene und funktionierende Gerät dauerte nur etwa eine Stunde, dann fing der SSB-Empfang merkwürdig zu zwitschern an, so dass kaum noch etwas zu verstehen war. Bei Empfang eines nichtmodulierten Dauerträgers in der Betriebart A1 war dann festzustellen, dass der Ton um einige hundert Herz hin und her sprang. Nun war ich zwar über die Funktion des Gerätes informiert, aber als normaler Radiorestaurator / Reparateur ist man doch zunächst mit so einem Gerät etwas überfordert. Also Handbuch studieren und überlegen, wo so ein Fehler auftreten kann. Der Möglichkeiten gibt es ja viele. Das nächste Problem sind die gekapselten Baugruppen, so dass man außer an den vorgesehenen Messpunkten für die Kathodenströme der Röhren keine Messungen vornehmen kann, da die Verdrahtung nur nach Ausbau der Baugruppen zugänglich ist. Aber um die Baugruppen außerhalb des Chassis betreiben zu können, fehlen einem die erforderlichen Adapterkabel. Deshalb wurde zunächst ein Adapter für Novalröhren angefertigt, um zumindest an den Röhrenstiften messen zu können. Das funktioniert bis hin zu einigen hundert Kiloherz noch ganz gut.  Röhre 7, ECH81, auf Adapter Nachdem der Fehler nach gezieltem Tausch der verschiedenen ECH81 und E88CC nicht einzugrenzen war, musste also gemessen werden. Zu diesem Zeitpunkt setzte dann auch noch, erst zögerlich und dann ganz, der SSB- und A1-Empfang aus. A3-Empfang war möglich. Also Röhre 7 (ECH81, Produktdetektor) auf den Adapter und mit Oszilloskop messen. Es stellte sich heraus, dass die 31/30-kHz-Schwingungen aussetzten. Die Anodenspannung des Oszillators betrug nur noch ca. 7 V statt der geforderten 22...25 V. Es wurde der Anodenwiderstand ausgewechselt und danach schwang der 31-kHz-Oszillator wieder. Die Tonhöhensprünge blieben aber bestehen. Ein Abtrennen der Baugruppe und Einspeisung eines externen 30kHz-ZF-Signals zeigte dann auch, dass der Oszillator sauber ohne Frequenzsprünge schwingt. Durch Zufall wurde bemerkt, dass die Frequenzsprünge nur im gerasteten Betrieb auftraten. Im ungerasteten Betrieb störte nur die Brummmodulation (hier beschrieben), ansonsten war das Signal in Ordnung. Das führte dann direkt zum 100kHz-Quarzoszillator in der Rasterbaugruppe (Röhre 12, E88CC). Ein vorsichtiges Verdrehen des Trimmers C1 ( Frequenzkorrektur Quarzoszillator) zeigte massive Massekontaktprobleme des Rotors. Fehler also vermutlich gefunden. Nachdem die Kontaktprobleme durch eine zusätzliche Drahtverbindung behoben waren, zeigte sich der Fehler immer noch. Ein Verstellen des Trimmers brachte zwar Erfolg, aber nur kurzzeitig. Als nächstes wurden probehalber die frequenzbeeinflussenden Kondensatoren des Quarzoszillators ausgetauscht, auch ohne Erfolg. Nun war Studium von Literatur über Quarzoszillatoren angesagt. In dem großen Quarzkochbuch aus dem Franzis-Verlag (Homepage vom Verfasser Bernd Neubig) fand ich den Hinweis auf sprunghafte Widerstandsveränderungen des Quarzkristalls bei Temperaturänderungen (Quarzofen !) und damit einhergehende Frequenzänderungen, sog. Dips. Ob es sich nun in diesem konkreten Fall um diese Dips handelt oder nur Alterung oder sonstiger Defekt ist, kann ich nicht nachweisen. Dazu fehlen die Messmittel. Tatsache ist jedoch, dass ein probeweiser Einbau eines anderen 100kHz-Quarzes den Fehler verschwinden lässt und das im Dauerbetrieb über einige Stunden. Den Austauschquarz habe ich z
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siemens: Rel 445 E311e  (19.04.2007)  Rainer FeldmannHits: 1062     Replies: 1 In meinen Unterlagen befinden sich die Gesamtunterlagen zu genanntem Gerät. Hierzu gehört die Bedienungsanleitung, die Fehlerbehebung sowie Stücklisten und der komplette Schaltplan. Wer also Scans benötigt, kann sich gerne melden, ich werden dann die gewünschten Teile einstellen. Gruß, Rainer Feldmann
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Siemens E311, Brummodulation bei CW- und SSB-Betrieb  (22.12.2005)  Eilert MenkeHits: 1224     Replies: 0 Brummodulation des Siemens E311 bei Überlagerungsbetrieb in ungerastetem Zustand Ursache: Der Brumm bei ungerastetem Betrieb entsteht durch die Stabkern-Drosselspule in der Heizleitung der E88CC in der Rasteroszillatorbaugruppe. Sie streut ihr Wechselfeld aufgrund mangelhafter Entkopplung bzw. Abschirmung in das Magnetvariometer (MV). Es handelt sich um einen Konstruktionsfehler. Dieser Fehler tritt in gerastetem Zustand nicht auf, da dann das MV diese Modulation ausregelt. Betroffen sind m.W. sämtliche Ausführungen des Gerätes (a - e/E). Abhilfe: Ausbau der Rasteroszillatorgruppe und Austausch der serienmäßigen Drossel (Dr. 1) gegen eine streufeldarme Ringkern- oder Mehrlochkerndrossel gleichen Wertes (40 - 50 µH, 1,5 A): Im Handbuch werden Hinweise zum Ausbau der Baugruppe gegeben. Diese sind unbedingt zu beachten! Dr. 1 ist auf den Blättern Rel str 455U300b (Schaltbild) und Rel ms 455F305b (Platinenbestückung) dargestellt (bezieht sich hier auf b-Modell). Um den Ausbau der Platine aus der Rasteroszillatorbaugruppe zu vermeiden, können die Anschlußdrähte der ursprünglichen Drosselspule ganz nahe am Drosselkörper getrennt werden. Zwischen den nun aus den Lötpunkten 7 und 13 herausstehenden Drahtenden wird die neue Drossel verlötet. Abschließend das Gerät in umgekehrter Reihenfolge vorsichtig wieder zusammenbauen. Stellung des Spulenrevolvers und des Bereichsschalters nicht verändern (vor Demontage notieren). ------- Nachtrag: Diese Modifikation sollten nur versierte Kenner des Siemens E311 durchführen, da der Ausbau der Rasteroszillatorbaugruppe relativ aufwendig ist und sich damit recht arbeits- und zeitintensiv darstellt. Sehr erfolgreich praktiziert habe ich sie vor längerer Zeit an zwei Exemplaren des Modells E311b. Inwieweit diese Modifikation bei neueren Ausführungen (insb. e/E-Modell) greift, vermag ich allerdings nicht zu sagen, da mir darüber keine Erfahrungen vorliegen. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, auch die problembehafteten MP-Kondensatoren C1, C4 und C5 im Filteraufbau der Rasteroszillatorbaugruppe auszutauschen. siemens: Siemens E311 welche Varianten?  (01.07.2005)  Franz HarderHits: 2515     Replies: 4 Wer hat eine detaillierte Übersicht über die unterschiedlichen Varianten dieses Empfängers?Die bekannten Quellen im Internet erwähnen nur dass verschiedene Filterbestückungen existieren, ohne auf Details einzugehen. Auch die hier gezeigten Bilder stellen bereits 2 Varianten dar, äußerlich sichtbar an den 3 bzw. 4 Thermostatlampen. Bei dem von Eilert angegebenen link zum Handbuch handelt es sich um die BW Ausführung als 311a oder 311b. Die Unterlagen beschreiben das Gerät also zu einem sehr frühen Zeitpunkt und können somit noch keine Infos über spätere Varianten enthalten. Vorschlag: Falls sich auf meine Anfrage keine offiziellen Angaben finden lassen schlage ich eine kleine Tabelle vor, in die jeder E311 Besitzer hier im RM die Filterbestückung seines Gerätes eintragen bzw. mir melden könnte - ich werde die Tabelle erstellen.73, Franz DK5CB Nachtrag 10.11.2005 Aus den von Herrn Küffer beim Modell abgelegten Scans und einigen wenigen Infos per email habe ich nun eine Tabelle zusammengestellt, die meinen heutigen Wissensstand reflektiert. Sollten wesentliche Merkmale fehlen oder falsch beschrieben sein, bitte ich um Info zur Ergänzung bzw. Korrektur. Anmerkungen: Allen Varianten gemeinsam sind die Filterbestückungen und damit die einstellbaren Bandbreiten (3.ZF=30kHz): Betriebsarten A1 und A3 : 6 kHz / 3 kHz / 1 kHz / 300 Hz über Bandbreiten-Schalter wählbar Betriebsart A3a (SSB) : 3,5 kHz fest eingestellt - der Bandbreiten-Schalter ist hier ohne Wirkung Weiter offene Fragen: - welche Ausführung ist der E311c ? Hatte er eine nur englisch beschriftete Frontplatte? - Als weitere Variante soll der Typ E312 existiert haben, der einen 3. Thermostaten für die beiden Seitenbandquarze (340kHz und 400kHz) enthalten haben soll. Im Vergleich zum E311e ist das Gerät äußerlich zu erkennen an der 3. Thermostatlampe. --> gab es dieses Gerät wirklich oder ist es nur bei einer Musterserie geblieben ?
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MP Kondensatoren: Erfahrungen zum Siemens E311b   (02.01.2005)  Rüdiger WalzHits: 5961     Replies: 0 Einleitung: Das Gerät wurde zwischen 1959 und Anfang 70er Jahren (keine genauen Angaben gefunden) in den Versionen a-e gebaut. Zusätzlich gab es noch Spezialversionen e1-e4 (siehe auch www.dr-boesch.ch/radio/siemens-e311.htm   und www.boatanchors.de ). Sicher ist, daß er 1959 konstruiert wurde. Zur allgemeinen Funktion möchte ich aus Bergmann, Rockschies, Spanknebel, Eine kurze Geschichte der Funknachrichtenempfänger in Funktionsplänen 1929 – 1983, Schriftenreihe zur Funkgeschichte Band 10, Verlag Dr. Rüdiger Walz, Idstein 2002 zitieren (siehe auch hierzu das Blockschaltbild unter dem Gerät): "Siemens E311a 1959 Ein konventioneller Dreifach-Superhet mit aufwendiger Vorselektion und extrem niedriger ZF3, dessen Frequenzaufbereitung damals eine Treffsicherheit von 100 Hz nachgerühmt wurde [99]; für SSB-Empfang war ein Produktdetektor und eine Seitenbandumschaltung durch Quarze vorgesehen [100] [101]. Die hohe Treffsicherheit wurde durch "Rastung" des ersten Oszillators mit Hilfe des Spektrums eines thermostatisierten 100-kHz-Quarzoszillators in Verbindung mit einem ebenfalls thermostatisierten zweiten Oszillator mit nur 100 kHz Variationsbreite erreicht. Der erste Oszillator hat eine Skala mit 100-kHz-Teilstrichen (Frequenz grob), der zweite ein zwei-ziffriges Zählwerk für die kHz-Stellen in Verbindung mit einer Strichskala für die 100-Hz-Stellen (Frequenz fein). Zur Rastung des ersten Oszillators wird sein Signal mit dem Oberschwingungsspektrum des 100-kHz-Quarzoszillators gemischt und hieraus ein Stellsignal für eine elektrisch veränderbare Induktivität hergeleitet, die stets zur Schwingkreisspule des ersten Oszillators parallelgeschaltet wird und damals "Magnetvariometer" MV genannt wurde. Das Stellsignal verändert mit Hilfe des Magnetvariometers die Oszillatorfrequenz so lange in Richtung zur nächstliegenden Quarzharmonischen, bis der Frequenzunterschied verschwunden ist. Im Falle eines "Ausrastens" wird eine "Fangschaltung" aktiv, die den Synchronisierzustand wieder herzustellen versucht. Störungssituationen fallen durch eine dann blinkende "Rastlampe" auf. Die Vorselektion wird im Gleichlauf mit der Einstellung "Frequenz grob" abgestimmt, der Benutzer braucht sich also nicht um einen "Preselector" zu kümmern. Die Rasteinrichtung kann ausgeschaltet werden, wenn man mit "Frequenz grob" einen größeren Bereich absuchen möchte." Eigene Erfahrungen Von Funkamateuren wurde ich schon gewarnt, daß die Versionen a bis c dieses Gerätes fehlerbehaftet seien. Die besten Versionen seien d und e. Trotzdem erwarb ich einen E311b, da ich das Gerät mehr aus Sammlergesichtspunkten beurteile, als aus Nutzungss Siemens Rel445E311 (E311), Manuals for download  (29.12.2004)  Eilert MenkeHits: 1639     Replies: 4 http://bama.sbc.edu/siemens.htm mni tnx to KG7BZ, Christof Proft es Miguel Bravo
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