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Schatulle H42

Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 153311) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 153151) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 153312) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 153313) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 153150) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 609472) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 608221) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 16531) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 801947) Radio
 
Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 801948) Radio
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Schatulle H42; Siemens; D S.& (ID = 2302936) Radio
Siemens; D S.&: Schatulle H42 [Radio] ID = 2302936 1400x700
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For model Schatulle H42, Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1954/1955 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: EF80 EC92 ECH81 EF89 EM80 EABC80 EL84
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 468/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220; 250 Volt
Loudspeaker 2 Loudspeakers / Ø 20 cm = 7.9 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Schatulle H42 - Siemens; D S.& Halske / S.
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 580 x 395 x 300 mm / 22.8 x 15.6 x 11.8 inch
Notes

Mit Türen verschließbares Schatullengerät, Ortssendertaste für UKW, getrennte Abstimmung für UKW und AM-Bereiche, dreh- und abschaltbare Ferritantenne für MW

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14 kg / 30 lb 13.4 oz (30.837 lb)
Price in first year of sale 399.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data Rundfunk- und Fernseh-Katalog 1954/55
Mentioned in -- Original-techn. papers.


All listed radios etc. from Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Here you find 2369 models, 1939 with images and 1236 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Siemens; D S.&: Schatulle H42
Threads: 9 | Posts: 30
Hits: 2149     Replies: 2
  siemens: H42; Schatulle - Zierleisten
André Kleeberg
10.Sep.13
  1

Hallo an das Forum,

nachdem ich den elektrotechnischen Part an meiner Schatulle abgeschlossen habe, gedenke ich zu Part 2 (Gehäuserestauration) überzugehen.

Dabei erscheinen mir aber die beiden vorstehenden das Gehäuse umlaufenden Zierleisten als hinderlich für eine Schellackpolitur. Bei der Restauration meiner großen (M47) Schatulle gestaltete sich der Schellackauftrag durch die nicht demontierten Leisten äußerst kompliziert. Dies will ich dieses Mal vermeiden.

Hat jemand einen Tipp, wie man diese, ohne Schaden am Gehäuse zu verursachen, entfernen und auch wieder originalgetreu montieren kann? An der Rückseite sind an allen 4 Enden Leitungen zur Antennenerweiterung angelötet, die man problemlos entfernen kann. Jedoch weiß ich nicht, ob die Messingleisten nur geklebt oder auf einer eingearbeiteten Holzader angebracht sind.

Dank schon im Voraus an die Gehäuseexperten!

Freundliche Grüße an alle Sammler!

André Kleeberg

 

 

Eike Grund
17.Oct.13
  2

Hallo Herr Kleeberg,

die Zierleisten sind fest mit einer schmalen Holzleiste verbunden. Man kann die Zierleiste nicht von der Holzleiste lösen, sondern muss versuchen die schmale Holzleiste Stück für Stück herauszuhebeln.

Wenn der Leim marode ist, kann das weitgehend gelingen, aber meistens bleibt ein Teil der Holzleiste im Gehäuse zurück. Weil aber auch ein Teil an der Zierleiste verbleibt, lässt sich diese anschließend wieder einpassen. Falls Sie eine Leiste dabei verschrotten, ich kann evtl. mit Ersatz dienen.

Beste Grüße von E. Grund

André Kleeberg
23.Jan.14
 
  3

An dieser Stelle möchte ich meine Erfahrungen mit den Zierleisten der H42 mit allen Radiofreunden teilen. Bilder sollen das Ganze noch verdeutlichen.

Nachdem ich die Antennendrähte von den Enden der Zierleisten abgelötet hatte, begann ich vorsichtig die Nägel heraus zu ziehen, damit ich danach mit etwas Unsicherheit, was denn nun passieren würde, die Zierleiste sanft liften konnte.

Ich stellte fest, dass sie gar nicht so fest saß, wie ich ursprünglich annahm. Mit einem schmalen Schraubenzieher hebelte ich Stück für Stück die Leisten ab.

Hin und wieder blieb die Holzader, auf der die Zierleiste aufgebracht wurde, im Spalt des Gehäuses. Man kann dies gut auf den folgenden Fotos erkennen, dass an den Zierleisten immer mal wieder ein Stück Holz fehlt.

Die ausgebauten Zierleisten wurden poliert und versiegelt. Aus den Schlitzen des Gehäuses entfernte ich die noch verbliebenen Reste der Holzadern, damit während der Schellackpolitur nichts vorsteht, was den Ballen zu schnell zerstören könnte..

Nach dem Abbeizen und Schleifen des Gehäuses bot sich dann folgender Anblick:

Nun ging es ans Polieren. Darüber wurde hier im Radiomuseum bereits ausführlich berichtet. Ich hielt mich an den Leitfaden von Herrn Renz, und der Erfolg stellte sich nach vielen Schichtaufträgen langsam ein.

Den letzten Poliergang erledigte ich mit Benzoe-Abziehpolitur, um die Schellackschicht etwas resistenter gegenüber Umwelteinflüssen zu machen. Jedoch habe ich es tunlichst vermieden, mich davon zu überzeugen, ob dies wirklich wahr ist.
Nun mussten die Leisten wieder an das Gehäuse. Das war dann wirklich die wahre Herausforderung! An den Stellen, wo die Holzader fehlte, setzte ich passend gemachte Stücke von Kamin-Streichhölzern (die etwas dickeren und ca. 25cm langen Streichhölzer, die man gewöhnlicherweise im Baumarkt bekommt) in den Gehäuseschlitz und beschichtete die herausstehende Oberfläche mit Kontaktkleber, um danach die Zierleiste darauf zu fixieren.

Nun wurden die 4 Nägel wieder durch das Ende der Zierleisten in das Gehäuse geklopft. Die hervorgetretenen Kleberreste entfernte ich nach dem Abtrocknen mit einem scharfen Cuttermesser so gut es ging (und es ging nicht immer gut!!!). Allein das Anbringen der Zierleisten hatte über 4 Stunden in Anspruch genommen.

Möglicherweise hat jemand hierfür noch eine andere Methodik entwickelt, die er hier gern als Antwort posten kann.

Nach diesen Strapazen (ich hatte aufgehört, die Stunden für die Gehäuseaufbereitung zu zählen) wurde ich mit einem "angenehmen Äußeren" belohnt, das ich allen Radiofreunden nicht vorenthalten möchte. Zum Modell habe ich auch noch 2 große Fotos hochgeladen.

Ich hoffe, dass ich dem ein oder anderen Radiofreund etwas Appetit gemacht habe, ein derartiges Projekt durchzuziehen.

Viele Grüße

A. Kleeberg

 
Hits: 498     Replies: 1
siemens: Siemens Schatulle H42 - Türschalter
Frank Winter
11.May.18
  1

Hallo,

Ich habe eine Frage zum Türschalter einer Siemens Schatulle H42. Dieser funktioniert bei meinem Gerät nicht. Der Schalter ist ja ganz simpel aufgebaut, hat aber irgendwie keinen Kontakt zur Tür. Ich habe im Gerät beim Auseinandernehmen eine Art Feder gefunden, bei der ich mir vorstellen kann dass diese den Kontakt zwischen Tür und Schalter herstellen könnte. Ich wäre dankbar dafür wenn jemand ein Photo oder Zeichnung von diesem Schalter mir zu verfügung stellen könnte. Im Voraus schon mal ein Dankeschön dafür.

Gruss

Frank

Frank Winter
18.May.18
  2

Hallo

das problem, dass dieser Schalter nicht schaltet habe ich gefunden. auf der rechten tür, innen , war ein klötzchen mit filz bezogen, sozusagen als anschlag. dieses fehlte auf der linken seite. das konnte man erkennen, da an der stelle noch ein leichter klebeabdruck zu erkennen war. dies war aber erst zu sehen, nachdem ich die türen demontiert hatte.

Herr Wolfgang Bauer hat mir da sehr geholfen, indem er mir ein schönes Bild der Anordnung Klötzchen-Schalter zur verfügung gestellt hat.

Dankeschön

 

 
Hits: 692     Replies: 3
SIEMENS Schatulle H42, wer kann helfen?
Joachim Röhling
29.Oct.17
  1

Guten Tag, liebe Bastlergemeinde,

kann mir bitte jemand sagen, wo sich das zweite 7 Volt-Birnchen befindet? In den Technischen Angaben sind 2 Stück der 7 Volt-Birnchen aufgeführt. Vom Chassis führen noch 2 Drähte von innen hinter die Holzkonstruktion. Aber ich kann dort kein Birnchen entdecken! Kann es sein, dass der Innenraum nach Öffnen der beiden Türen in irgendeiner Weise beleuchtet wird??

Danke und Gruß

Joachim Röhling

 

 

Wolfgang Bauer
29.Oct.17
  2

Sg. Herr Röhling,

vorerst, bitte immer vom Modell aus posten.
Ich kann leider Ihren Beitrag nicht mehr zum Modell verschieben, das kann nur einer der oben angeführten Moderatoren.

Das zweite Lämpchen wird sich, wie bei meinem Siemens Gross-Super 586W, hinter dem Schriftzug an der Front verbergen. Siehe Bild.
Wenn die linke Türe geschlossen wird, erlischt die Skalenbeleuchtung, und nur der Schriftzug leuchtet noch, So kann man nicht vergessen, das Gerät wieder auszuschalten, wenn man es nicht mehr benötigt.
Die zwei Drähte, die Sie erwähnt haben, führen zu einem Schalter, der die Skalenbeleuchtung abschaltet.

MfG. WB.

Heinz LUCAS
30.Oct.17
  3

Guten Tag Herr Röling,

die Schatulle H42 hat nur eine Skalenlampe. Damit die Skalenbeleuchtung im Betrieb bei geschlossenen Türen nicht durch das Lautsprechertuch der gusseisernen Rahmen fällt, wird die Skalenlampe ausgeschaltet. Der Schalter befindet sich hinter der linken vorderen Tür.

Viele Grüsse

Heinz Lucas

 

Joachim Röhling
31.Oct.17
  4

Allen, die mir geholfen haben, danke ich herzlich!

Es ist tatsächlich so, dass es nur  e i n  7 Volt-Lämpchen gibt, das mit einem Schalter hinter der linken Tür ein- und ausgeschaltet wird, wie von Herrn LUCAS geschrieben.

Es liegt auf der Seite TECHNISCHE DATEN also ein Druckfehler vor, denn dort werden  z w e i  Lämpchen erwähnt.

Jetzt ist alles geklärt und die Schatulle spielt und leuchetet einwandfrei.

Grüße

Joachim Röhling 

 
Hits: 2760     Replies: 2
Siemens Schatulle H42, wer hilft?
Joachim Röhling
03.Oct.11
  1

Hallo liebe Radiofreunde,

weiß jemand, ob die Türen dieser Schatulle in irgendeiner Form verriegelbar sind??

Ich habe so ein Gerät bekommen, aber die Türen lassen sich nicht öffnen!

An der Rückwand ist eie Art Steckschlüssel aus Kunststoff angebracht. Wozu dient er?

Danke für eine schnelle Hilfe!

Grüße und schönen Feiertag!

Joachim Röhling

Joachim Röhling
06.Oct.11
  2

Herzlichen Dank allen, die mir per e-mail Ratschläge gegeben haben.

Nachdem ich im Bereich der beiden Kugeln oben an den Türhälften zunächst einen Tropfen Rostlösemittel und dann nach Reinigung einen Tropfen Öl eingebracht hatte, ließen sich die Türen wieder einwandfrei öffnen und schließen.

Herzliche Grüße

Joachim Röhling

 

 

Eike Grund
06.Oct.11
  3

Mit dem Steckschlüssel wird der UK-Ortssender eingestellt (durch den Unterboden).

Beste Grüße von E.Grund

 
Hits: 4431     Replies: 2
siemens: Schatulle H42 - zwei Versionen
Eike Grund
21.Dec.09
  1

Die "kleine" Schatulle des Modelljahres 54/55 weist eine schaltungstechnische Besonderheit im MW-Bereich auf, die man aber im Schaltplan leicht übersieht.
Es sei denn, man hat den FUNKSCHAU Prüfbericht 1955 im Heft Nr. 6 (März) gelesen, oder man hat es mit einer H42 zu tun, die einen Fehler im AM-Bereich zeigt. Im Gerätebericht (Prüfbericht) wird diese schaltungstechnische Besonderheit hoch gelobt, soll sie doch die Hf-Spannung um den Faktor 1,8 erhöhen. Und wenn man einen Fehler im AM-Bereich sucht, wird man den Schaltplan zu Rate ziehen und möglicherweise feststellen, dass dieser nicht mit dem Gerät auf dem Seziertisch übereinstimmt. Es sei denn, man lädt von der Modellseite gleich den ersten Schaltplan herunter (es sind mehrere gespeichert), denn in diesem fehlt die Rückkopplungsspule, die mit den Gittern g2/g4 der ECH81 verbunden ist.

Darum geht es hier. Ich habe die AM-Eingangsschaltung aus dem genannten FUNKSCHAU-Bericht kopiert (der vollständige Prüfbericht wird demnächst zum Modell hochgeladen).
Also: Da gibt es bei den Eingangskreisen eine zusätzliche Rückkopplungsspule, die mit den Gittern g2/g4 der ECH81 verbunden ist. Aber nur im MW-Bereich, in allen anderen Bereichen wird diese mit einem Kontakt des Tastensatzes kurzgeschlossen (der Kontakt ist im hier gezeigten Prinzipschaltbild nicht gezeichnet).
Nun fehlt auch der H42 auf meinem Tisch diese Spule (bzw. Wicklung), aber sie fehlt ab Werk, den erwähnten Kontakt am Tastensatz gibt es aber. Und den  Schaltplan ohne diese Wicklung gibt es auch.
Vor einiger Zeit hatte ich im Forum die Vorabversion für Händler eines GRUNDIG Gerätes beschrieben, was zu Beginn eines Modelljahres vorkommen konnte. Bei der H42 vermute ich aber, dass es sich nicht um eine  Vorserienproduktion gehandelt hat, sind mir doch schon zwei Schaltpläne dieser Geräteversion aus unterschiedlichen Quellen begegnet. Es scheint sich um die einzige Abweichung zur späteren Version zu handeln, die aber von Anfang an geplant gewesen sein muss, schließlich war der erforderliche Tastenkontakt schon da.

Wer sich schon in der Praxis mit rückgekoppelten Kreisen im Hf-Bereich beschäftigt hat, kann sich eventuell vorstellen, dass man sich möglicherweise an diesem schaltungstechnischen Merkmal etwas übernommen haben könnte, was die Serienreife betrifft. Kann es doch nicht am Material gemangelt haben, es handelt sich schließlich nur um einige Zentimeter Draht. Die farbigen Abbildungen zeigen die Varianten mit und ohne Rückkopplung im Detail. Bisher konnte ich diese spezielle Schaltung in keinem anderen S&H Gerät finden, man hat es wohl wieder aufgegeben.
Dazu folgende Beobachtungen:
Bei den Schaltplänen dieser früheren Geräteversion ist die Gerätebezeichnung in anderer Form abgedruckt als bei S&H Geräten (und auch der späteren Version) üblich.
Die zusätzliche Wicklung wurde nachtäglich aufgebracht. Das geht aus der Fixierung der Spule und der Führung der Anschlussdrähte hervor. Möglicherweise wurde die Justierung (Kopplung!) erst im Prüffeld vorgenommen. Die mir bekannten Geräte beider Versionen kamen aus dem gleichen Werk.

Ich habe diesen Beitrag nicht als Frage gekennzeichnet, vielleicht weiß aber jemand, bis wann die Version ohne Rückkopplung ausgeliefert wurde.

 

 

Eike Grund
06.Jan.10
  2

Nun konnte ich doch noch den Revisionsstempel im Gehäuse der frühen H42 finden: 21.Dez.1954. Diese Stempel sind nicht immer an der gleichen Stelle angebracht. Meine H42 mit der Rückkopplungsspule hat das Datum vom 28. Feb. 1955, der Funkschaubericht erschien, wie beschrieben, im März 55.

Es  kann daher angenommen weden, dass die Änderung zum Jahresbeginn 1955 eingeführt wurde.

Eike Grund
22.Jun.11
  3

 Mit großer Verspätung und mit großer Hilfe von Thomas Günzel kommt hier der zu Beginn des Beitrages bereits angekündigte Funkschau - Prüfbericht.

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Hits: 9062     Replies: 8
Instandsetzung Siemens Schatulle H42
Olaf Krischer
30.Apr.09
  1

Hallo zusammen,

ich hatte gestern das Glück eine fast vollständige Siemens Schatulle H42 aus einem Kellerfund zu bekommen.

Und nun dachte ich mir wage ich mich mal an meine erste Instandsetzung eines Röhrenradios.

Bis auf die fehlende Rückwand ist das Gerät komplett .

Leider hat es wohl sehr sehr feucht gestanden. Alle Zierelemente haben schlimmen Grünspan und Korrosion angesetzt. Der Oberflächenlack bröselt fast von alleine ab, und das darunterliegende Furnier ist zwar trocken, aber deutlich gequollen. Die Bespannstoffe sind unbeschädigt, allerdings sehr sehr schmutzig. ( Mal schauen,wie ich die abbekomme und reinigen kann )

Das Innenleben ist erstaunlicherwiese recht gut beisammen. Also habe ich mal einen Funktionstest gewagt.

Bis auf die Skalenlampen zeigen alle Röhre Leben. Nach der bekannten Warmlaufphase brachte es im UKW Bereich einige Sender ( wenn auch in Minderer Qualität, keinerlei externe Antennen angeschlossen etc., nur den internen Dipol hinten angeklemmt ). Die Lautstärke liess sich Angemessen regeln, zeigte allerdings ab 60% deutlichste Verzerrungen. Auf KW, MW , LW wurden kaum Sender gefunden, wenn dann in grausamer Qualität.

Ich denke aber, dies könnte eventuell an der fehlenden Rückwand liegen, denn die Zierstreifen aus Metall rings um das Gerät sind mit dünnen Drähten verbunden und mit so einer Art Kontaktfläche versehen, welche gegen die Rückwand drücken sollte. Daher hab ich bisher noch keinen Plan, was hier wie und wo angeschlossen wird.

Die EM80 bleibt bis auf einen sehr sehr dünnen grünen mittleren Strich bei allen Einstellungen/Sendern dunkel. Beim Ausbau der EM80 stellte sich heraus, daß fast das gesamte Gettermaterial fehlt. Bis auf einen wirklich ganz dünnen kleinen braunen Klecks. Da ich keine EM80 zu Hand habe, habe ich eine "neue" russische 6E1P getestet. Sie leuchtet zwar wesentlich heller, zeigt aber auch nur diesen winzigen grünen Mittelstrich.

Die EL84 hat ein tiefschwarzes Getter mit Ausfransungen am Rand, genauso wie die EABC80. Bei der ECH81 ist auch so gut wie kein Getter mehr erkennbar. Nur die EF80, EC92 und EF89 erstrahlen noch mit silbrig glänzendem Getter.

Kurzum auch elektrisch ist hier also einiges im Argen.

Leider habe ich keine ECH81,EABC80 und EL84 im Bestand... naja mal schauen wo ich die finde.

So nun zu meinen Fragen:

- zuerst wollte ich alle Elkos, den Netzgleichrichter und die Koppelkondensatoren der Endstufe   austauschen. Sowie die Entstörkondensatoren nach dem Netzschalter. Auch ein 650Ohm 2W Widerstand im Anodenstromzweig der Vorstufen zeigt leicht braunen Körper und wird erneuert.

bekomme ich bis hierhin  eure Zustimmung, oder sollten es noch mehr Dinge sein ?

- Durch welche Röhre könnte die ECH81 ersetzt werden. Laut Schaltplan 233V/1,7mA

- Die EABC80  wollte ich eventuell durch eine 6T8 ersetzen (hab ich leider auch nicht). Oder  Umsockeln auf andere Röhrentypen. Vielleicht eine 6AG11 compactron.

- Auch bei der EF89 wüsste ich erst mal keinen Austauschtyp. Da scheinen die Meinungen aber Richtung EF183 zu tendieren.

Nach obigen Arbeiten wollte ich dann eine erste Inbetriebnahme vornehmen und die Spannungen und Ströme auf ihre Korrektheit testen.

- Das Holzgehäuse wollte ich komplett mit Schmirgel abschleifen und denn neu Lasieren und Lacken.

- Wie ich allerdings die Zierleisten und Gitter zerstörungsfrei runterbekomme ist mir noch ein Rätsel. Die scheinen sehr sehr fest zu sitzen.

- Die Rückwand möchte ich durch eine einfache Pappelholzplatte ersetzen. ( Originalität ist mir nicht so wichtig. Spass soll es machen, und nacher Musik )

Und da ich unsicher war, ob mein Weg sinnvoll gangbar ist, wollte ich erst mal die Profis fragen.

Danke

einen schönen Tag noch

Gruss O.K

 

 

 

 

Henning Oelkers
30.Apr.09
  2

Hallo, Herr Krischer,

zu Ihrem Vorhaben einige Anmerkungen:

Röhrenbestückung: Sie sollten unbedingt die Röhrentypen verwenden, die für das Gerät vorgesehen sind. Alle Röhren sind (zumindest gebraucht ) noch zu bekommen! Allein das optische aussehen der Röhre ( des Getters )sagt nichts über Ihre Funktionsfähigkeit ( Ausnahme: Die Getterschicht hat sich in weisses Pulver verwandelt )Durch Verwendung anderer Röhrentypen verändern Sie die Schaltung und Betriebsparameter. Wenn wie derzeit das Radio schon so nicht vernünftig läuft, holen Sie sich damit weitere Fehlerquellen herein. Ich möchte davon abraten!

Auch der pauschale Tausch aller Kondensatoren ist nicht immer notwendig. 

Zur Inbetriebnahme genügt es, die Koppelkondensatoren der Endröhren zu ersetzen. Dann sollten Sie den Betriebsstrom der Gesamtanodenspannung prüfen. Je nachdem, wie das ausfällt, können Sie dann mit der Fehlersuche in logischen Schritten beginnen.

Bitte unbedingt die Netzsicherung durch eine neue ersetzen ( alte Sicherungen lösen machmal bei Überstrom nicht aus )

Sie können auch eine Vorschaltlampe verwenden ( 100 Watt Glühlampe in Reihe zur Netzversorgung ), dann kann eigentlich nicht viel schiefgehen.

Bitte achten Sie auf ihre Sicherheit!!

Viel Erfolg,

Henning Oelkers 

 

Martin Renz
01.May.09
  3

Hallo Herr Krischer,

von mir noch ein paar Worte zur Restaurierung des Gehäuses:

vom Abschmirgeln des Lackes rate ich ab. Zum einen ist die Gefahr groß, dass das dünne Furnier (0,3-0,6mm) durchgeschliffen wird, zum anderen würden Sie dabei die Beize (Farbe) mit entfernen, mit der das Furnier wahrscheinlich vor dem Lackieren behandelt wurde. Nehmen Sie lieber einen Abbeizer (in Deutschland leider immer schwerer zu bekommen) oder eine scharfe Nitroverdünnung oder Aceton. So bleibt die Farbe erhalten. Ein Beispiel habe ich hier dokumentiert.

ich wünsche viel Erfolg

Martin Renz

Olaf Krischer
03.May.09
  4

Hallo zusammen,

so die Instandsetzung des Innenlebens ist nun nahezu vollzogen. Und was soll ich sagen..... es waren doch einige unerwartete und interessante Fehler vorhanden.

Dabei habe ich zu meiner eigenen Sicherheit das Radio über einen Trenntrafo betrieben.

Aber bevor es richtig losging... Spannungswahlschalter des Radios kontrolliert, und dann auf 250V gestellt. Ja hmm. und da der Lötkolben grad schön warm war hab ich schnell den alten Netzgleichrichter und die Abblockkondensatoren getauscht + (wie angeraten) die Netzsicherung.

Dann noch den haupt Ladeelko kurz nachgemessen.32µ sollte er haben 25µ hab ich gemessen, naja bissel wenig, also schnell noch nen 47µ 400V parallel danebengelötet. ( Es stecken 3x32µ in einem Alublechtopf ) Die anderen beiden fand ich ok ( für den Anfang ).

Als erste Maßnahme habe ich alle Röhren entfernt und Sie dann systematisch dazugesteckt, um so jeden Funktionsblock ( Eingangsstufe, Bandfilter , Regelstufe, Endstufe ) einzeln begutachten  zu können.

Angefangen habe ich bei der Endstufe. Bestehend aus einer Trioden (EABC80) Vorstufe und einer Pentoden Endstufe mit EL84. Ansich nix besonderes. Aufgefallen ist mir aber folgendes zur näheren Untersuchung, beziehungswiese für mögliche Fehlerquellen: 

.Triode der EABC80: Gittervorspannung über 10M durch Anlaufstrom. ( R´s altern gern )

- teilweise Frequenzabhänige Lautsträrkeeinstellung über Poti mit Abgriff ( Kondensator Probleme )

- frequenzabhänige stromgegenkopplung vom Übertrager her ( Kondensator Probleme )

- passive Klanregelnetzwerk zwischen Vor und Endstufe ( Kondensator Probleme )

Aber wie ich im ersten Post bereits geschrieben hatte, klang die Endstufe wirklich grauselig und verzerrte relativ schnell. Das musste ja einen Grund haben. Also noch mal schnell ein Signal extern in den Diodenanschluss gefüttert (wozu sind die Anschlüssen denn sonst da ) und den Klängen gelauscht, welche nun aus dem Lautsprecher schwangen... und naja aus einem ABBA wurde schrabba . Pfui

Also hab ich die angebenen Spannungen und Ströme für die Arbeitspunkte der Röhren  gemessen. Die EL84 war unauffällig, wohingegen die EABC80 etwas aus dem Ruder lief. Und da bei mir keiner irgendwo hinrudert ohne mich vorher zu fragen hab ich einfach mal den Gitterwiderstand von 10Meg und den Koppelkondensator von 10nF gegen etwas neuere Modelle getauscht. Auch den 1µ Siebelko am 100K Vorwiderstand zur Anodenspannungsversorgung habe ich mal mitgetauscht. Dann   nachgemessen. Der 10meg hatte noch 8meg, naja nich ganz so schlimm. Der 10nF Kopplekondensator ( Wickel im Glasrohr mit Teer verkleistert und Banderole drum ) machte mir allerdings Sorgen.... nur noch 4,4nF.... viel zu wenig also. Optisch sah er gut aus... jedenfalls viel besser als manch andere Teerbomben, die hier noch schlummerten.

 ( Übrigens gibts im Anhand den Schaltplan und auch Übersichtsbilder etc. )

Also hab ich kurzerhand alle Kondensatoren im Endstufenbereich getauscht. Und was ich nun gemessen ( extra messgerät für Kondensatoren von DC bis 200KhZ ) habe, hatte ich nichteinmal ansatzweise erwartet. Keiner dieser Teerkondensatoren hatte auch nur annähernd seine Aufgedruckte Kapazität. Die Abweichungen lagen im Bereich von +-50% bis zu +1000% !!!! Wobei ich die Abweichung von +1000% nach oben hin besonders Interessant fand. Dieser in der Stromgegenkopplung vom Übertrager her befindliche ( Siemens 0,25µF 250V ) Kondensator hatte  2,15µF ! 

Der baugleiche ( Siemens 0,25µF 250V ) Kondensator unterhalb des Lautstäkepotis brachte es auf 0,31µF. Also noch im akzeptablen Toleranzbereich.

Gibt es Erklärungen für solch eine Kapazitätssteigerung ? Gerne stelle ich diese Exemplare auch zur weiteren Untersuchung zur Verfügung, falls es jemand genauer wissen möchte.

Nach diesem Eingriff spielt die Endstufe so wie sie sollte.

Also war nun die EF89 an der Reihe. Rein damit und nachgemessen. Hmm keine Spur ven den gewünschten 226V Anodenspanung bei 8mA. Viel zu wenig. Komisch komisch. Auch gab es unterschiedliche blubbergeräusche im Lautspecher bei annäherung an den Bereich der EF89. Weiterhin fällt der schön gebräunte 60K Widerstand auf, sowie ein 0,01µF Kondensator, bei dem der Teer aus dem Röhrchen quillt. ( siehe Bild ). Auch ein 1Kohm Widerstand daneben sieht irgendwie komisch aus. Also raus mit den Bauteilen und nachgemessen. Und was soll ich sagen... die nächste Überraschung. Der 0,01µF Kondensator entpuppte sich als 1,6Kohm Widerstand und der 1K Anodenwiderstand war hochohmig. Der Anodenstrom kroch also über den 60K SchirmgitterWiderstand und dann über den zum 1,6KOhm mutierten Kondensator. Auch der Gitterableitwiderstand zeigte Schwächen.

 

Nach Austausch dieser Bauteile stellte sich im Bereich der EF89 der gewünschte Arbeitspunkt ein.

Da ich bis jetzt nur schlechte Erfahrungen mit dieser Sorte Widerstand und Kondensator  ( Bild ) gemacht habe, habe ich einfach alle Kondensatoren und Widerstände dieser Typen im gesamten Radio getauscht. Sowie auch alle Elkos.

Nun wollte ichs wissen, und hab die restlichen Röhren bestückt. Schnell deren AP gemessen, alles OK, dann ein Stück Draht als Antenne in die Buchse gestopft und am Senderknopf gefummelt....

..... und siehe da es spielt..... 

 mal den neuen Satz Röhren abwarten denke da sind noch klangliche Verbesserungen drin.

Nur die EM80 zeigt immer noch kein Leben. Auch eine "neue" 6E1P zeigt das gleiche ( natürlich hellere ) Bild. Aber warum nur .... Regelspannung gemessen -3V ..... da müsste doch was anzeigen. Doch noch ein Problem mit den Dioden der EABC80 oder der EF89.... kann doch nich sein....

Ich fummel so lieblos am Sockel der EM80 rum, und da fällt mir was auf .....  Da ist ja noch so ein Typ Widerstand mit dem du vorher schon schlechte Erfahrungen hattest.... hat sich aber gut versteckt. Gut... ausgelötet nachgemessen... nix... Aha so eine Sau... Kurz in den Schaltplan gelunzt. 1Meg soll der haben. Ach nee is mir etwas viel. 500K reingelötet. Spannung drauf...

...... es spielt... sogar mit Anzeige ... :-)

gut die EM80 ist Ende ihres Lebens. Extrem Leuchtschwach, aber es Bewegt sich noch was.

Auch das Getter neigt sich dem Ende.

 

und da ich es schön Bunt haben wollte, habe ich alles reingelötet was an brauchbaren Kondensatoren auffindbar war. Somit ist eine schöne bunte Kiste entstanden.

 

Melde mich mit einem Bericht zum Gehäuse

schönen Tag noch

Olaf

Bildbreite korrigiert (max. Breite 560 Pixel !!!) und Beitrag zum Modell verschoben.
Wolfgang Bauer

Attachments

Olaf Krischer
04.May.09
  5

Huhu,

 

eine Sache ist mir noch Aufgefallen. Bei vielen älteren Radios kommt eine SE Endstufe zum Einsatz ( siehe Bild ). Dabei wird der volle Betriebsstrom des Radios durch den Übertrager geschickt. Etwa die Hälfte davon bildet oft den Anodenruhestrom der Endstufe. Die beiden Ströme fliessen aber innerhalb des Übertrager in entgegengesetzter Richtung.

Ihre Funktion ist also die Gleichstromvorbelastung des A-Transformators herabzusetzen. Was ja eigentlich eine wunderbare Sache ist.

Daher nun meine Frage: Warum wird dieser "Schaltungskniff" bei den meisten heute noch zu erwerbenden SE Ausgangsübertragern nicht mehr angewandt ?  So viel teurer in der Herstellung kann es ja nun wirklich nicht sein.

Oder habe ich die positiven Eigenschaften überbewertet ?

Gruss Olaf

Hans M. Knoll
05.May.09
  6

Hallo Herr Krischer.

Haben Sie irgendwelche Werte oder eine Vorstellung wie gross die Kompensation der DC- Vormagnetisierung ist ?

Als Hilfe habe ich hier Daten eines GRUNDIG Trafos eingestellt.

Wie Sie sehen koennen, ist das Verhaeltniss der beiden Wicklungen 3700 zu 150.Wdg.

Die Stroeme 33 zu 23 (17)  mA.

 

 


Mir ist nur bekannt, dass grundsaetzlich zur Vermeidung des negativen Enflusses der Magnetisierung auf die Induktivitaet mit einem Luftspalt (Pressspan oder Folien)

im E I Schnitt gemacht wurde oder noch wird. 

Mich und das Forum sicher auch, wird Ihre Antwort interessieren.

Gruss Knoll

 

Dietmar Rudolph
05.May.09
  7

Theoretisch oder im Prinzip könnte mit einer solchen Schaltung eine Kompensation der Magnetisierung erfolgen. Aber ob das damit auch beabsichtigt ist, läßt sich leicht überprüfen, wenn Zahlenwerte eingesetzt werden. Mit dem Beispiel des Grundig-Ausgangsübertrager ergibt sich:

33mA*3700 = 122,1 A-Windungen bzw. 23mA*150 = 3,45 A-Windungen.

Damit ist keine Gleichmagnetisierung zu kompensieren. Aber der Gedanke an eine Kompensation ist durchaus richtig! Bloß was wird kompensiert? Nun, es ist die Brummspannung, die nach der Gleichrichtung entsteht.

Durch diese Kompensation lassen sich die erforderlichen Siebmittel im Netzteil reduzieren. Dies war insbesondere bei den Notradios nach WW2 ein wichtiger Punkt, wie es in einem Aufsatz im Radio-Technischen Almanach von 1947 beschrieben ist.

Andere Maßnahmen zur Brummkompensation sind die "Hum Bucking Coil", eine Zusatz-Wicklung im Lautsprecher.

MfG DR

Joe Sousa
27.Dec.09
  8

Bitte folgen Sie Pentode Plate Hum in englischer Sprache.
Grüße,
-Joe

Ernst Erb
27.Dec.09
  9

Lieber Joe
Schon habe ich mich ertappt, dass ich Dir hier auf Englisch erklärt habe, warum ich diese Art von Unterstützung ausgezeichnet finde mit dem Link zu einem Beitrag in englischer Sprache. Das habe ich aber gerade vor dem Absenden gelöscht ;-)

Auf Deine Weise findet man direkt Englisch auf dem entsprechenden Modell. So (oder anders) können Gäste und Mitglieder, die auch Englisch lesen können, auf Deinen Beitrag stossen. Wäre der Text aber hier in englischer Sprache, würden Gäste und Mitglieder aber wohl öfters nicht so lange nach unten scrollen, wenn sie auf Grund von in englischer Sprache gesuchten Wörtern darauf gekommen wären, da sie nur Deutsch sehen ... Erst ganz zuletzt ...

Etwas muss ich aber doch erwähnen: Ich habe hier nur geschrieben, damit dieser Beitrag nun eine Art Antwort bekommt, denn Du hast bei Deiner Wahl "Frage" eingestellt. Das heisst: Dieser Beitrag hier würde nach 6 Tagen vom Modell verschwinden - und nur noch Mitglieder könnten ihn (im "Talk") sehen. Das Fragezeichen als Auswahl sollte also nur spärlich verwendet werden, wo man auf eine Antwort hoffen darf oder sie unbedingt will.

Diese spezielle und automatische Behandlung von Frage-Posts erlaubt Antworten von allen Mitgliedern, wenn nach 6 Tagen keine von einem Redakteur kam. Man muss nur die Posts oberhalb des Striches auf der Hauptseite des Forums beachten. Das wird zuwenig getan! Die gute Absicht genügt da eben nicht alleine.

 
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siemens: H42 (H 42); Schatulle
Stefan Korn
10.Jun.08
  1

Ich finde die Oszillator Schaltung mit der EF80 und EC92 aussergewoehnlich, habe ich noch

nie gesehen. Kann mir jemand die Funktionsweise erklaeren?

Hans M. Knoll
10.Jun.08
  2

Hallo Herr Korn.

Es geht aus Ihrer Beschreibung nicht genau hervor, was Sie als "aussergewoehnlich" ansehen.

Ich habe einen Auszug  der UKW Schaltung beigelegt. Koennen Sie mit Buntstift die Teile oder Details anmerken, die Sie meinen?

Beachten Sie auch, dass der H42 eine UKW-Ortssender-Taste hat, die macht das etwas unuebersichtlich.

Es gibt von mir eine Arbeit zu UKW-Mischstufen, (eine Dauerbaustelle)  dort koennte ich dann eine Erklaerung anfuegen.

als Anlage der Ausschnitt der H42 UKW-Box

 

mit gruss, hans m. knoll

 

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siemens: H42 (H 42); Schatulle - neue Türbespannung, wohe
Stefan Weigelt
15.Feb.07
  1

Liebe Radiofreunde,

... während im Hintergrund das soeben NF-reparierte Freiburg 7 dahinwummert, beschäftigt mich schon mein nächstes Projekt, ich habe da eine Schatulle H42 erworben, bei der die Bespannung der Türen fehlt. Meine Frage wäre nun, mit welchem Ersatzmaterial ich dem Originalstoff nahe komme bzw. wie/wo ich dieses erwerben könnte. Vielleicht hat jemand was passendes parat?

Danke und Viele Grüße
Stefan Weigelt 

Jürgen Stichling
15.Feb.07
  2 Hallo Herr Weigelt, versuchen Sie es mal bei dieser Adresse: www.radioverzameling.nl/repro/
Grüße  erja
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
16.Feb.07
  3

Hallo Herr Weigelt,

vor kurzem habe ich vor dem gleichen Problem gestanden und bin im Wäscheschrank meiner Frau fündig geworden. Eine nagelneue Tischdecke musste dran glauben. (Proteste gab es nicht, weil nie der passende Tisch dazu vorhanden war) Die Farbe passt halbwegs und die Struktur ist auch akzeptabel. Es fehlen natürlich die beim Originalstoff eingewirkten Goldfädchen. Hier das Ergebnis:

Wenn Ihnen der Stoff zusagt, bitte Mail an mich. Der Rest sollte noch für Ihr Gerät reichen.

Herzliche Grüße

Hans-Dieter Haase

 
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siemens: H42 (H 42); Schatulle; Kondensator-Montage
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
08.Feb.07
  1

Beim Restaurieren einer Siemens-Schatulle H42 und der obligatorischen C-Kur ist mir aufgefallen, dass alle relevanten Kondensatoren am Chassis original mit Klebstoff fixiert waren. Bislang habe ich solches noch nie gesehen. Kennt jemand den Grund?
Ich vermute, dass man Vibrationen durch die äußerst kräftige Basswiedergabe des Gerätes vermeiden wollte. Da die beiden Original-Lautsprecher aber fehlten und von mir durch zumindest mechanisch passende aus der gleichen Zeit ersetzt wurden, kann ich das nicht mit Gewissheit beurteilen. Eine derart kräftige Basswiedergabe habe ich bisher bei noch keinem anderen Gerät aus dieser Zeit beobachtet.

Hans-Dieter Haase

 
Siemens; D S.&: Schatulle H42
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