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46W

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Siemens; D S.&: 46W [Radio] ID = 693916 741x488
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For model 46W, Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1932/1933 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 5: RENS1214 RENS1214 REN904 RES164 RGN564
Main principle TRF (Tuned-Radio-Frequency but use of regeneration unknown); 2 Special; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 3 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker - This model requires external speaker(s).
Power out
from Radiomuseum.org Model: 46W - Siemens; D S.& Halske / S.
Material Bakelite case
Dimensions (WHD) 427 x 254 x 268 mm / 16.8 x 10 x 10.6 inch
Notes

«Langskala»

Siehe auch Paralleltype Telefunken 343W in anderem Gehäuse.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 11 kg / 24 lb 3.7 oz (24.229 lb)
Price in first year of sale 247.00 RM !
Collectors' prices  
Source of data Katalog Radio-Zentrale Prohaska 1932/33 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-Röhrenbestückung
Mentioned in Funk Bastler (Funkbastler 1933, Heft 20, Seite 317)
Picture reference Eine Abbildung findet sich im Doppelband "Radio von gestern"


All listed radios etc. from Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Here you find 2408 models, 1971 with images and 1249 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Siemens; D S.&: 46W
Threads: 5 | Posts: 10
Hits: 1579     Replies: 0
  siemens: 46W; ein Restaurationsbericht
Volker MARTIN
31.Mar.13
 
  1

Liebe Sammlerkollegen,

vor ein paar Tagen stellte mir ein Bekannter, der sich mit der Reparatur moderner TV- Geräte bestens auskennt, dieses Radio mit der Bemerkung auf den Tisch: „ Das kannst Du besser als ich – das ist mir zu kompliziert.“

Für mich eine Herausforderung! Mendegeräte und viele Geräte anderer Firmen habe ich schon  restauriert, aber Siemens? Ein wenig kann ich nun zur Dokumentation dieses Gerätes hier im RMS noch beitragen.

Als erstes habe ich die Metallrückwand abgebaut und nach dem Lösen der Bodenschrauben sowie dem Ausbau des Skalenbeleuchtungssegments das Chassis aus dem Bakelitgehäuse genommen. Auf den ersten Blick waren alle Teile vorhanden . Ein sehr robust und stabil aufgebautes Chassis! Das Skalenseil war zerrissen und der Skalenzeiger … weg!

                               

Auf den zweiten Blick waren aber noch viele Teile, wie Kondensatoren und Widerstände, zusätzlich eingebaut worden.

                         

Beim genaueren Hinsehen war die Ursache dafür schnell gefunden. Der 6-fach-Blockkondensator war mit seinen Einzelkapazitäten nach und nach gestorben und hat die dazugehörigen Widerstände mit entschärft

                                 

Zum Schluss blieb ein unübersichtliches Wirrwarr an zusätzlich eingebauten Kondensatoren, Widerständen und neu gezogenen Drähten übrig. Davon war wiederum zwischenzeitlich einiges kaputtgegangen …

Das Wichtigste bei der Instandsetzung ist  nach wie vor ein ordentlicher Schaltplan bzw. ordentliche technische Unterlagen! Was man da bei Lange und Anderen so findet ist nicht immer optimal, gut und richtig, aber ausbaufähig. So habe ich mich als zweites darangemacht, einen solchen überarbeiteten Plan parallel zur Restauration zu erstellen und, wenn der 46 W wieder spielt, mit all den dazu gewonnenen Daten hier ins Radiomuseum zu stellen.

Der nächste Schritt war nun der Ausbau aller dazugekommenen Teile und der teilweise sehr deformierten Block-Kondensatoren.  Die verpressten 100 - und 200 cm – Kondensatoren waren nicht mit Feinschlüssen behaftet und konnten somit im Gerät verbleiben.

Alle Papierkondensatoren wurden durch MKC-Kondensatoren mit mindestens 630 Volt Spannungsfestigkeit ersetzt und wieder eingebaut. Um den großen aus lila Kartonpapier bestehenden und gut mit Teer und Wachs vergossenen Blockkondensator wieder ansehnlich „hinzubekommen“ bedurfte es etwas mehr handwerklichen Geschicks. Unter anderem besteht nun der Gründkörper dieses Kondensators aus zugeschnittenem Styropor, in das die dazugehörigen Kondensatoren eingelassen sind.

                     

Für mich ist die Optik des restaurierten Chassis  wichtig (obwohl es hinterher keiner mehr so richtig sieht), eine stabile Funktionalität ist natürlich Voraussetzung . Man möchte ja dann das fertige Gerät zu jeder  Tages - und Nachtzeit  Interessenten problemlos vorführen können !

Der isoliert auf eine M 3 - Gewindestange aufgefädelte Anodenspannungsteiler musste aus mechanischen Gründen so belassen werden. Nur am Ende dieser konnte der defekte 2,5k / 4Watt-Widerstand durch einen Bauformgleichen ersetzt werden. Die anderen defekten Widerstände in dieser Kette wurden durch neue überbrückt.

                                                           

Beim Anbau des Skalensegmentes  an das Chassis ist auf eine korrekte Verlegung der Drähte zur Skalenbeleuchtung zu achten , da sonst das Seilrad mit diesen in Berührung kommt, was unweigerlich zum Kurzschluss führt. Das Skalenseil,  durch ein Stück 0,6mm -Perlonsehne ersetzt , hat den Vorteil,  über Jahre hinweg dauerelastisch zu bleiben. Dadurch erübrigt sich das Vorspannen  des Seiles mit einer Feder. Das Reinigen der Glasskala ist mit äußerster Vorsicht durchzuführen, da der rückseitig aufgebrachte Farbaufdruck sehr empfindlich ist und sich sofort ablöst! Ich habe die Originalscala eingescannt, bearbeitet und hier ins RMS eingestellt. Die Unterteilung ist in kHz ausgeführt. Da die  Skala in meinem zu restaurierenden Gerät  in einem sehr schlechten Zustand war kann ich nicht sagen, ob die Farben stimmen!  Die Maße aber in jedem Falle! Den Scalenzeiger musste ich neu erfinden, da der alte nicht mehr vorhanden und ein orginaler nicht zu besichtigen war.

                                               

 

 

 Nach dem alle Teile ordnungsgemäß eingebaut und angeschlossen worden sind, konnte das Gerät nun in Betrieb genommen werden .

                                         

 

 

In meiner Werkstatt findet das nur mit einem Trennregeltrafo statt, der unter ständiger Kontrolle der Gesamtstromaufnahme und der sich dabei „entwickelnden Anodenspannung“ langsam auf  die am Netztrafo eingestellten 220V~ hochgefahren wird (wie schon beim Mende-Oszi beschrieben)! Dabei muss die lange Rückwandschraube eingeschraubt sein – sie bedient den Sicherheitsnetzschalter! Zum Schluss wurden die Anoden – Gleichspannungen gemessen und in den neuen Plan übertragen.  Das Gerät spielt im Lang – und Mittelwellenbereich mit einer 30m-Langdrahtantenne wieder einwandfrei, sofern überhaupt noch   auch tagsüber Sender mit entsprechender Leistung  und Entfernung in diesen Bereichen vorhanden sind!

 

Ihr Volker Martin

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siemens: S&H 46W Prospekt von 1932
Dietmar Rudolph
27.Oct.18
  1

In einem Siemens Prospekt von 1932 wird der Dreikreis Empfänger Siemens 46W vorgestellt.

MfG DR

 
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siemens: 46W; Funktionsbeschreibung
Dietmar Rudolph
05.Feb.09
  1

Im "Funk-Bastler 1933, Heft 20, S. 317 - 320" findet sich eine Funktionsbeschreibung des Siemens 46 (46W, 46WL, 46G, 46GL), die einige schaltungstechnische und konstruktive Informationen enthält, die nicht nur auf diese Typen, sonden auch auf andere Typen der Radios von 1932/33 von Siemens, Telefunken und AEG zutreffen.

Bekanntlich haben diese 3 Firmen über mehrere Jahre schaltungstechnisch identische Geräte mit jeweils firmentypisch unterschiedlichen Gehäusen (und Skalen) vermarktet. In diesem Fall waren es die Geräte:

Die G/GL Typen waren für Gleichstrom-Netze. GW Typen (Gleich- und Wechselstrom) gab es noch nicht.

Der Text aus dem Funk-Bastler enthält z.B. folgende allgemeiner interessante Details.

  • Konstruktion des Dreifach-Drehkos mit Achsbefestigung mit Spiralkeil
  • Abgleich der (eisenlosen) Spulen durch Kupferscheibe bzw. Kupfer-Ring
  • Einjustierung des Heizkreis-Vorwiderstandes für die Gleichstrom-Typen
  • Reparatur der Schmelzlotsicherung
  • NF-Trafo mit Streufolie zum Ausgleich des Frequenzgangs
  • Überbrückung der Skalenlampe bei G/GL mit Relais gegen Einschaltstromstoß
  • Netztrennung bei Abnahme der Rückwand

Nicht besprochen wird die Ankopplung der Audionstufe über einen Hochpaß beim 46W/WL.

Rundfunkwelle = Mittelwelle

MONOGRAPHIEN DER RUNDFUNKEMPFÄNGER

Dreikreis-Vierröhrenempfänger für Gleich- und Wechselstrom
SIEMENS 46

Aufgabe des Empfängers

Mit vier Röhren höchste Leistung an Empfindlichkeit und Trennschärfe bei absoluter Einknopfbedienung, so lautete die dem Konstrukteur gestellte Aufgabe. Drei abgestimmte Kreise mit gekuppelten Drehkondensatoren bei höchster Präzision, zwei Hochfrequenzstufen mit Exponentialröhren, Vermeidung der Rückkopplung war seine Antwort. Da man von dem Gerät von vornherein eine sehr grofie Auflage erwartete - daß gleichzeitig mit ihm eine ganze Reihe preiswerter Superhets auf den Markt kommen würde war nicht vorauszusehen konnten alle Mittel des Laboratoriums und der Fabrikation eingesetzt  und ein Empfänger geschaffen werden, der in seinen Schwingungskreisen und in allen anderen Einzelheiten so gut durchgebildet werden konnte, wie kaum ein anderer. Resultat: eine dem Durchschnitts-Superhet fast ebenbürtige Trennschärfe; eine  hervorragende Wiedergabe mit einer in weiten Grenzen regelbaren Klangfarbe; eine Empfindlichkeit, die die des Durchschnitts-Superhets übertrifft.

 

Die verschiedenen Modelle

Der "Siemens 46" wird in insgesamt vier Ausführungen geliefert, und zwar je ein Modell ohne eingebauten Lautsprecher für Gleich- und Wechselstrom und je ein Modell mit eingebautem permanentdynamischem Lautsprecher für Gleich- und Wechselstrom. Das Gerät ohne Lautsprecher ist in ein Preßstoffgehäuse eingebaut, das mit Lautsprecher in ein Edelholzgehäuse.
Bezeichnungen der Modelle: für Wechselstrom ohne Lautsprecher 46W mit Lautsprecher 46WL: für Gleichstrom ohne Lautsprecher 46G, mit Lautsprecher 46GL. Alle vier Modelle besitzen eine neuartige waagerechte Linearskala, die durchleuchtet wird; sie wird in zwei Ausführungen geliefert: mit aufgedruckten Sendernamen, und mit einer Auswahl kleiner Schrägschildchen mit Sendernamen, die man selbst auf die Skala setzen kann.
Abb. 2. Siemens 46 L mit eingebautem permanentdynamischem Lautsprecher.

Schaltungstechnisches

Die Abb. 3 und 4 geben die Prinzipschaltungen der beiden Empfänger wieder. Die Anordnung des Hochfrequenzverstärkers, der Detektorröhre und des Niederfrequenzverstärkers ist in beiden Geräten identisch; nur die Netzteile weisen andere Bestandteile und eine andere Schaltung auf.
Das Wechselstromgerät ist mit den indirekt beheizten Wechselstromröhren 2 * RENS 1214, REN 904 und RES 164 und der Gleichrichterröhre RGN 564 ausgerüstet, während der Gleichstromempfänger die 20Volt-Röhren 2 * RENS 1819, REN 1821 und RENS 1823 d aufweist.
Abb. 3. Prinzipschaltung des Siemens 46 W für Wechselstrom. Abb. 4. Prinzipschaltung des Siemens 46 G für Gleichstrom.


Zunächst wollen wir das den Schaltungen Gemeinsame besprechen. Die von der Antenne aufgenommenen Wechselspannungen gelangen über die Antennenspulen durch induktive Kopplung auf die Spulen des ersten Schwingungskreises und damit ans Gitter der ersten HF-Stufe, die genau wie die zweite mit einer Exponentialröhre bestückt ist.
Nach der Verstärkung treten sie im zweiten Schwingungskreis, der in Sperrkreisschaltung unter Benutzung eines Spulenabgriffes lose an die erste Röhre angekoppelt ist, auf. Sie werden nun auch durch die zweite Röhre verstärkt und an einen weiteren auf gleiche Weise angekoppelten Sperrkreis geliefert, der den Gitterkreis der als Audion geschalteten Detektorröhre darstellt.
Die Endstufe ist über einen Niederfrequenztransformator angekoppelt, der eine sogenannte Streufolie aufweist, um die infolge der großen Trennschärfe der drei Kreise vernachlässigten hohen Schwingungen etwas anzuheben. Sekundärseitig ist ein Klangfarbenregler an den Transformator angeschaltet; da dieser am Gitter arbeitet, kommt man mit einer kleinen Kapazität (etwa 4000 cm) aus. In Reihe mit diesem Festkondensator liegt ein regulierbarer Hochohmwiderstand, an dem die gewünschte Klangfarbe eingestellt wird.

Die Spulen weisen durchweg eine Wicklung für den Rundfunkwellenbereich und eine solche für den Langwellenbereich auf; die Langwellenzusatzspulen liegen beim Langwellenempfang mit den Rundfunkspulen in Serie, während sie beim Rundfunkwellenempfang kurzgeschlossen werden.
Das Gerät ist auch für Schallplattenwiedergabe eingerichtet; der bei To angeschlossene Tonabnehmer kann ständig am Empfänger liegen bleiben. Dreht man den Lautstärkeregler ganz nach links, so wird, wenn die Empfangslautstärke 0 erreicht ist, der Tonabnehmer automatisch angeschaltet. Eine Lautstärkenregelung während der Plattenwiedergabe kann durch den eingebauten Regler natürlich nicht bewirkt werden; hierfür ist ein Regler unmittelbar an der Schalldose erforderlich.

Die Lautstärkenregelung während des Empfanges wird dadurch vorgenommen, daß die Gittervorspannung der beiden Exponentialröhren in einem Bereich von etwa 40 Volt geändert wird. Dadurch verschiebt, man den Arbeitspunkt auf der exponentiell gekrümmten Charakteristik der Hochfrequenzröhren an eine Stelle der für die gewünschte Lautstärke und damit für die erforderliche Hochfrequenzverstärkung notwendigen Steilheit.
Der Empfänger besitzt eingebaute Lichtnetzantenne, die stets eingeschaltet Ist, solange sich in der Antennenbuchse kein Bananenstecker befindet.
Der Netzteil des Wechselstromempfängers weist eine Einweg-Gleichrichterröhre auf sowie eine drosselfreie, nur aus Widerständen und Kondensatoren bestehende Siebkette. Beruhigungsmittel sind reichlich vorhanden; der Empfänger arbeitet infolgedessen außerordentlich brummfrei. Beim Wechselstromempfänger ist ein Potentiometer parallel zur Heizwicklung des Transformators vorgesehen, um hier ein Brumm-Minimum einstellen zu können.
Der Netzteil des Gleichstromempfängers weist eine Drosselspule großer Selbstinduktivität auf, durch die auch der Heizstrom der Röhren geleitet wird, um auch bei pulsierendem Gleichstrom einen störungsfreien Betrieb zu erzielen. Die Drossel kann auf einfache Weise umgepolt werden, um sie stets in diejenige Netzleitung zu legen, in der sie die größte Störtonbefreiung bewirkt.


Abb. 5. Rückansicht des Siemens 46 W für Wechselstrom.

Interessante Konstruktionseinzelheiten

Um die für die absolute Einknopfbedienung erforderliche genaue Übereinstimmung der Schwingungskreise, also der Spulen und der drei Einzelkondensatoren des Dreigangkondensators zu erzielen, hat man sich für das Prinzip entschieden, dem Dreigangkondensator nur max. 0,2 v. H. Toleranz über den ganzen Drehwinkel zuzugestehen, also von vornherein mit einem Kondensator größtmöglichster Genauigkeit zu rechnen, und die Spulen nach dem Einbau im fertig geschalteten Empfänger aufeinander und auf den Kondensator abzugleichen.


Abb. 7. Spiralkeil. A=Loch in einer Platte, B=Achse, C = Achse in der Platine, in Pfeilrichtung verdreht und damit verkeilt.

Der Drehkondensator ist deshalb in einer stabilen Stahlwanne gelagert (Abb. 6) und auch sonst mechanisch so solid ausgeführt, daß Veränderungen ausgeschlossen sind. Die Platten sind 1 mm stark und nach einer neuartigen Spiralkeilmethode auf der Achse und den Distanzbolzen befestigt. In den Platten befinden sich, wie es Abb. 7 verdeutlicht, Löcher mit einem spiralförmigen Umfang.
Die gleiche Form des Umfangs besitzen Achse und Distanzbolzen; sie passen mit etwas Spiel in das Spiralloch der Platten. In einer entsprechenden Vorrichtung werden die Platten eines Kondensatorsatzes unter Zwischenlage von Distanz-Lehren geschichtet, der etwas Spiel aufweisende Spiralkeilbolzen in die Löcher eingeführt und er in Pfeilrichtung um etwa 900 verdreht. Da die zur Übereinstimmung kommenden Radien wachsen, keilt sich die Achse in der Bohrung vollkommen fest. Wählt man die Steigung der Spiralen entsprechend, so ist eine Lockerung ausgeschlossen. Die Distanz-Lehren können jetzt wieder herausgenommen werden; die Platten sitzen auf den Bolzen unverrückbar fest. Es wird angegeben, daß sich auf diese Weise eine größere Genauigkeit erzielen läßt, als durch die Anwendung von stets etwas differierenden, zwischen den Sätzen verbleibenden Distanzscheiben o. dgl. Die Endplatten der Rotoren sind außerdem gefiedert und werden bei der Abgleichung des Kondensators, bei der sie in einer Brückenschaltung an etwa einem Dutzend Punkten mit einem Normalkondensator verglichen werden, leicht verbogen.

An den Drehkondensator werden die ebenfalls sehr genau übereinstimmenden Spulen (0,7 v. H. Toleranz) nun bei der letzten Eichung angeglichen; das geschieht durch die Verschiebung von einer Kupferscheibe, die die Langwellenwicklung, und eines Kupferringes, der die Rundfunkwellenwicklung abgleicht. Die Spulen befinden sich in Abschirmgehäusen quadratischer Grundfläche, die durch Verlötung jedem Zugriff entzogen sind.


Abb. 8. Inneres einer Spulenbox.

Der Schieber sowie die Schraube, durch die beim Abgleichen eine Verschiebung von Ring und Scheibe stattfinden, werden ebenfalls durch Lötung festgelegt. So ist Gewähr gegeben, daß eine Änderung der Schwingkreis-Abgleichung ohne gewaltsamen Eingriff nicht möglich ist.
Die Spulenumschalter sind in Form von Edelmetall-Klinkenschaltern innerhalb der Abschirmgehäuse angeordnet; die eine Kontaktfeder ist verlängert, sieht nach unten aus dem Chassis heraus und wird hier zur Schließung des Kontaktes von einer Kurvenscheibe beiseite gedrückt.


Die Isolierstoff-Kurvenscheiben D (Abb. 9) sitzen sämtlich auf einer Achse A, die bei B ein Dreieck mit ausgerundeten Seiten trägt, gegen das sich zur Einrastung in den drei Schaltstellungen eine kräftige Blattfeder C legt. E sind die Schaltfedern, die in das Innere der Abschirmungen hineinragen. Durch die Kurvenscheibe F wird eine Hartpapierschiene G gesteuert, die die Kontaktfeder I bewegt; letztere gehört zu dem von den beiden ersten Spulenbechern weit entfernten des dritten Kreises. Die Schiene gleitet in den Lagern H und trägt die Spiralfeder K, durch die sie stets gegen die Kurvenscheibe gedrückt wird. Zwei weitere Kurvenscheiben L steuern schließlich den mit der Wellenumschaltung kombinierten, Netzschalter M.



Abb. 10. Netzschalter mit automatischer Abschaltvorrichtung bei abgenommener Rückwand. Abb. 11. Netzumschaltung und Vorrichtung für Drossel Umpolung beim Gleichstromempfänger.

Der Netzscha1ter (Abb. 10) besteht aus insgesamt vier Federn, von denen je zwei einander gleich sind. Er bewirkt eine doppelpolige Abschaltung des Netzes und ist mit der Vorrichtung, die - den VDE.-Vorschriften zu genügen - das Netz bei Abnahme der Rückwand automatisch abschaltet, zusammengebaut.
In Abb. 10 ist A eine Buchse, in die die eine Befestigungsschraube der Rückwand hineinragt und hierbei den an der einen Feder C befestigten Isolierstift B beiseite drückt. Die beiden Federn C (die zweite ist in der Zeichnung genau senkrecht hinter der einen nur gezeichneten zu denken) nähern sich dadurch den beiden Federn D. Wenn die Kurvenscheibe E der Schaltwalze nun so gedreht wird, daß die Kröpfung der Feder gegen die Kreisfläche liegt, erreichen die Federn C die anderen Federn D, so daß die Federn C und D miteinander Kontakt machen. Hierdurch wird das Netz ein. geschaltet.

Die Umschaltung der Netzspannung wird bei dem Wechselstromempfänger durch das Umlegen eines Kabelschuhes am Netztransformator bewirkt; der Empfänger kann auf die Spannungen 110, 125 , 150, 220 und 240 Volt geschaltet werden. Beim Gleichstromempfänger ist die aus Abb. 11 ersichtliche Umschaltplatte A so einzustellen und festzuschrauben, daß eine der aufgedruckten Zahlen 110, 150 oder 220 Volt, und zwar die, die mit der vorhandenen Netzspannung übereinstimmt, auf einen weißen Markierungsstrich zeigt. Eine Feineinstellung wird dadurch vorgenommen, daß man in die Netzleitung ein Milliamperemeter legt, den Netzstecker verkehrt polt (so daß kein Anodenstrom fließen kann, also Empfang auch nicht vorhanden ist) und nun den Schieber an dem Schiebewiderstand neben der Netzdrossel (Abb. 12) löst und so einstellt, daß das Milliampèremeter genau 180 mA anzeigt. Die Umpolung der Netzdrossel wird vorgenommen, indem man das Kontaktplättchen B in Abb. 11 herauszieht und um 900 versetzt wieder einfügt.


Abb. 13 Schmelzlotsicherung beim Rücklöten. Nebenstehend: Abb. 12. Schiebewiderstand des Gleichstromempfängers für Genau-Einstellung des Heizstromes.

Die Sicherung des Empfängers wird bei Wechselstrom durch eine Thermosicherung im Transformator vorgenommen, [die vollkommen der (hier bereits beschriebenen) des "Telefunken 122" entspricht]. Im Gleichstromgerät findet eine regenerierbare Schmelzlotsicherung Anwendung. Wird diese Sicherung von einer zu großen Stromstärke durchflossen, so wird das Lot, das den Kontaktstift festhält, weich, und eine Feder schnellt den Stift von seinem Gegenkontakt fort. Um die Sicherung zu regenerieren, erwärmt man den an dem starken Ende der Sicherung herausragenden Stift mit einem Streichholz oder über einer Gasflamme, so daß das Lot wieder flüssig wird (Abb. 13), und drückt ihn auf eine feste Unterlage, bis er am dünneren Ende herausragt. In dieser Stellung beläßt man die Sicherung etwa eine Minute, so daß das Lot erkalten kann. Die Sicherung ist dann wieder gebrauchsfähig.
Der "Siemens 46" ist auch gegen störende Hochfrequenz, die sich im Netz befindet, geschützt. Der Wechselstromempfänger weist auf seinem Transformator eine Schutzwicklung auf, die alle störende Hochfrequenz zur Erde ableitet, während der Gleichstromempfänger zwei kapazitätsarm gewickelte Hochfrequenzdrosseln besitzt, die zusammen mit Kondensatoren passender Größe den Übertritt von Hochfrequenz verhindern (Abb. 14).


Abb. 14. Netzverdrosselung des Gleichstromempfängers gegen den Übertritt störender Hochfrequenz.
Abb. 15. Thermokontakt für die Skalenlampe des Gleichstromemplängers
Abb. 16. Chassis des "Siemens 46G“ für Gleichstromanschluß, von unten gesehen.
A = Schaltgestänge (Abb. 9), B = Thermokontakt (Abb. 15), C=Lautstärkeregler, mit Tonabnehmerschalter kombiniert, D = Klangfarbenregler, E=Hochohmwiderstände auf gemeinsamer Haltestange angeordnet, F= automatischer Kontakt für Lichtnetzantenne.

Interesse verdient beim Gleichstromempfänger die Anordnung der Skalenlampe. Sie kann ausgewechselt werden, wenn man ihre Fassung aus dem Empfängergehäuse nach unten herauszieht. Um eine Zerstörung der Lampe durch den Einschaltstromstoß zu vermeiden, ist sie im Augenblick des Einschaltens durch einen Kurzschluß-Kontakt überbrückt. Dieser Kontakt wird nach etwa 20 Sekunden durch eine Thermoanordnung geöffnet und die Lampe auf diese Weise in den Heizstromkreis eingeschaltet. Abb. 15 gibt den Thermokontakt wieder; A ist ein Bimetallstreifen, der die vom Heizstrom des Gerätes durchflossene Heizwicklung B trägt. Durch die entstehende Wärme krümmt sich der Bimetallstreifen langsam und drückt die Feder D beiseite, so daß deren Kontakt den der Feder C nicht mehr berührt und der vorher zwischen den Anschlüssen I und II bestehende Kurzschluß .aufgehoben wird. Die Glühlampe erhält nunmehr Strom.

Bedienung und Leistung Der Empfänger weist absolute Einknopfbedienung auf; Korrektoren besitzt er nicht. Der Antrieb des Dreigang-Kondensators erfolgt durch den mittleren Drehknopf, der gleichzeitig einen durch eine Stahlsaite gezogenen Messerzeiger über die Linearskala wandern läßt. Die Einschaltung und die Schaltung auf einen der beiden Wellenbereiche erfolgt durch den rechten Drehknopf, die Lautstärkeregelung und in Nullstellung des Lautstärkereglers die Umschaltung auf Schallplattenwiedergabe durch den Knopf links. An der linken Seitenwand ragt außerdem der Knopf des Klangfarbenreglers heraus, mit dem man die Klangfarbe der Wiedergabe in sehr weiten Grenzen ändern kann. Um einen Sender zu empfangen, braucht man den Skalenzeiger nur mit Hilfe des mittleren Drehknopfes auf den Markierungspunkt des gewünschten Senders einzustellen und den Lautstärkeregler auf die notwendige Lautstärke zu drehen; irgendeine besondere Geschicklichkeit, ein gutes Beherrschen der Einstellgriffe wie bei einem Gerät ohne absolute Einknopfbedienung ist nicht erforderlich. Mit diesem Gerät kann wirklich jeder Laie die optimalen Leistungen erzielen.
Die Hochfrequenzverstärkung des "Siemens 46" ist, wie schon erwähnt, größer als die des Durchschnitts-Super der letzten Saison; infolgedessen erhält man auch in den Städten mit Behelfsantenne eine große Zahl von Sendern in großer Lautstärke und hervorragender Qualität. Während man in den Vororten und auf dem Lande mit einer Innenantenne stets auskommt, empfiehlt sich innerhalb der Städte die Anwendung einer nach Möglichkeit abgeschirmten Außenantenne, da die enorme Hochfrequenzverstärkung des Empfängers natürlich auch die Störungen außerordentlich verstärkt. Als sehr wertvoll wird hier das Vorhandensein des Klangfarbenreglers bemerkt, da dieser, auf dunklere Wiedergabe eingestellt, gleichzeitig als Stördämpfer wirkt und so eine Station auch bei beträchtlichen Störgeräuschen noch verständlich macht.
Die Trennschärfe ist bei diesem Empfänger ebenfalls über jedes Lob erhaben; benützt man nicht gerade eine viel zu lange Antenne, so treten Selektions-Schwierigkeiten an keinem Punkt der Skala, weder der des Rundfunk- noch des Langwellenbereiches, auf.

MfG DR

 

Dietmar Rudolph
05.Feb.09
  2

In "Kappelmayer, O.: Mit meinem Radio auf Du und Du, Verkehrs-Verlagsgesellschaft 1934, Reprint bei M.M. Freundlieb" finden sich einige weitere Fotos vom Siemens 46W, die jedoch nicht entsprechend gekennzeichnet sind.

  

Zwei weitere Bilder der HF-Übertrager (Spulenbox)

Der ausgebaute Empfänger von schräg vorne

"Die Spulen sind durch Verlötung jedem Zugriff entzogen" - bei Kappelmayer nicht!

Das Chassis ist ausgebaut

Aufgrund der gezeigten Bilder kann man sich einen Eindruck vom Aufbau des Empfängers und seiner Filter machen, ohne daß man die Filter selbst öffnen muß, wodurch diese ihren Abgleich verlieren würden.

MfG DR

 
Hits: 1843     Replies: 3
siemens: 46W; Gitterkombination Audionröhre
Walter Schmidt
26.Aug.07
  1 Hallo, ist jemanden bekannt, warum beim Siemens-Dreikreiser 46W die RC-Gitterkombination der Audionröhre laut Schaltplan 2x vorhanden ist? Das Gerät, das ich erhalten hatte, war schon etwas verbastelt, hier waren die Bauteile wie üblich nur 1x vorhanden, das Radio funktionierte damit gut. Ich habe den alten Zustand wieder hergestellt: Keine Änderung!
Befürchtete man etwa das Durchschlagen des Gitterkondensators, da er auf einer Seite direkt an der Anodenspannung der Vorröhre liegt? Dann wäre wohl doppelte Sicherheit gegeben. Oder gibt es andere Gründe?
Freundliche Grüße, W.Schmidt
Dietmar Rudolph
26.Aug.07
  2 Der SH 46W/WL ist schaltungsmäßig identisch mit dem TFK T343W/WL und mit dem AEG Ultra Geadem W/WL. Entsprechendes gilt für die  G/GL Modelle.
Alle diese W/WL Modelle haben die doppelte Audion-Kombination, wobei die erste davon als RC-Hochpass (200pF ; 2,5 MΩ) arbeitet.
In der Beschreibung der SH 46W/WL und 46G/GL Modelle im Funkbastler Heft 20/1933, S. 317 - 320 wird allerdings nicht auf diesen RC-Hochpass (200pF ; 2,5 MΩ) der W/WL Modelle eingegangen. Dagegen heißt es: "Der Netzteil des Wechselstromempfängers weist eine Einweg-Gleichrichterröhre auf sowie eine drosselfreie, nur aus Widerständen und Kondensatoren bestehende Siebkette. Beruhigungsmittel sind reichlich vorhanden; der Empfänger arbeitet infolgedessen außerordentlich brummfrei."
Betrachtet man allerdings die Schaltung des Netzteils, so sieht man, daß erstens durch die Einweggleichrichtung eine größere Brummspannung entsteht als bei Zweiweggleichrichtung. Weiterhin ist die (tiefste) Brummfrequenz 50Hz statt 100Hz. Dagegen sind die Siebmittel mit 3µF Lade-C und 2µF (+4µF) Sieb-C bei 2,5 KΩ Siebwiderstand recht mager bemessen. Ohne den (zusätzlichen) RC-Hochpass (200pF ; 2,5 MΩ) käme zu viel Brummspannung aus der Anodenleitung der 2. RENS1214 auf das Gitter des Audions.
Da die Kondensatoren im Netzteil als Papier-Wickel ausgeführt sind, sind sie trotz ihrer kleinen Werte in der Bauform recht groß. In späteren Jahren wurde in den Netzteilen von Radios Elektrolyt-Kondensatoren verwendet, die größere Kapazitätswerte pro Volumen ergeben. Daher sind dann die Siebmittel reichlicher bemessen. Ein RC-Hochpass vor dem Audion zur Brummunterdrückung war dann nicht mehr erforderlich.
Bei den SH 46G/GL Modellen (und den entsprechenden von TFK und AEG) ist kein RC-Hochpass vor der Audionkombination. Dafür gibt es eine  Drossel "großer Selbsinduktivität" im Netzeingang, die durch Umstöpseln "in diejenige Netzleitung [gelegt werden kann], die die größte Störtonbefreiung bewirkt".
Ein sehr schöner Bericht über die Restauration eines Ultra Geadems, bei dem auch ein Bild vom "Innenleben" eines Papier-Wickelkondensators zu sehen ist, findet sich hier.

Der "Trick" mit dem RC-Hochpass ist mir allerdings nur bei den genannten Modellen aufgefallen.
Kennt jemand noch andere, bei denen eine entsprechende Schaltung besteht?

MfG DR
Ernst Erb
26.Aug.07
  3 Nur durch diesen Link bin ich auf diesen interessanten und vor allem perfekt mit Fotos versehenen techn. Restaurationsbericht von Wolfgang Eckardt gestossen, danke. Ich habe den Beitrag nun im "Musterartikel-Verzeichnis" vermerkt. Dieses findet man auf der Furums-Hauptseite im Link "Wie antworten? Musterbeiträge".

Ich wäre froh, wenn mir Mitglieder solche ausgezeichneten Beiträge melden, damit ich sie dort als Beispiel bringen kann. So kann man konzentriert besonders interessante Beiträge einsehen.
Walter Schmidt
27.Aug.07
  4 Danke, Herr Rudolph, jetzt ist alles klar! Ich hatte das Gerät vor etlichen Jahren restauriert, dabei den völlig zerstörten Blockkondensator neu aufgebaut, ist mir glaube ich auch sehr gut gelungen. Aus Platzgründen hatte ich damals allerdings für den Lade-und Siebkondensator Elektrolytkondensatoren (ich glaube 2x10 Mikrofarad) eingesetzt. Würde ich heute nicht mehr machen, das ließe sich aber ändern, ich habe die Unterseite des Pappgehäuses offen gelassen. Nun ist mir auch klar, daß ich keinen Unterschied beim Betrieb mit/ohne Hochpaß bemerkt hatte. Danke für den Hinweis auf den hervorragenden Restaurationsbericht!
Freundliche Grüße, Walter Schmidt
 
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siemens: 46W;
Markus Weiss
16.Dec.04
  1 Hallo, ich bin auf der suche nach jemanden der mir von Seinem Siemens 46W die Scalenscheibe einscannen könnte. Auf meiner Scheibe sind die Sender nur noch gaaanz schwach erkennbar.
Ich hoffe mir kann jemand helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Weiß
Dietmar Rudolph
15.Feb.05
  2 Die Skalenscheibe des S&H 46W hat nur 2 Skalen, bestehend aus je 2 Linien (Abstand 2mm) mit Markierungen für alle 20 KHz. Für MW steht alle 100 KHz die zugehörige Zahl, für LW alle 50 KHz. Linien, Striche und Zahlen für MW sind blau; für LW bräunlich. 
Leider sind (bei meinem Gerät) die Farben schon so weit ausgebleicht, daß ein Scannen hoffnungslos ist. 
Sendernamen sind keine eingedruckt. Vielmehr gab es hierfür "Reiterchen" mit Stationsnamen, die man an die entsprechende Stelle stecken konnte. Dies war die damalige Antwort auf die Änderung des Wellenplanes, die zu Beginn der '30er Jahre erfolgte. 
Die Skalen der Paralleltypen von TFK (T343W) und AEG (Ultra Geadem W) waren bezüglich der Veränderbarkeit der Sendernamen im Prinzip ähnlich konstruiert.  

Die Stations-Reiterchen sind ca. 20mm lang und ca. 2.5mm breit. Sie werden oben (für MW) bzw. unten (für LW) unter einem Winkel von 45 Grad hinter die Skalenscheibe geschoben und mit einer bronzenen Feder festgehalten.

Skalenscheiben für den S&H 46W mit aufgedruckten Namen sind mir dagegen nicht bekannt.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Rudolph


 
Siemens; D S.&: 46W
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